Fromme Agnostiker

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agape
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Fromme Agnostiker

#1 Beitrag von agape » 09.10.2011, 13:52

Fromme Agnostiker

"Wo ist Ernst jetzt?"
Moltmann wusste es nicht.


cemper:
Der Tübinger Großtheologe Jürgen Moltmann hat mir mal erzählt, dass Ernst Blochs Frau (wohl atheistisch gesinnt) unmittelbar nach Blochs Tod zu ihm gelaufen war, mit beiden Fäusten an seine Haustür geschlagen hat und dann - als er in der Tür stand - aufgeregt gefragt hat: "Wo ist Ernst jetzt?" Moltmann wusste es nicht.

agape:
"Wo ist Ernst jetzt?"
... sprachlos vor "nachfühlen" sage ich: Meiner Nachbarin geht es nach vier (!) Jahren (christlich orientiert) immer noch so. ...ich verstehe die frommen gottesfürchtigen Agnostiker jede Nacht und jeden Tag besser... .


tergram:
Ja. Amen. Danke. Welche Wohltat... zumal man fragend-suchend-nichtswissend gelegentlich heftigst als "Gottesleugner" angegriffen wird. Und zwar stets von besonders guten Christen.
* * *

Fromme Agnostiker

„Ich bezeichne mich selbst als Agnostiker, als frommen Agnostiker”, unterstrich der bekannte Mathematiker und Wissenschaftler Prof. Rudolf Taschner: „Heute ist ja jede und jeder gerne ein Agnostiker.” Ein echter Agnostiker hingegen müsse „die ganze Zeit denken und sich an der Religion abarbeiten.”

Univ.-Prof. Rudolf Taschner
Wissenschaftler des Jahres 2004
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

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