"Spirituelles Alzheimer"

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fridolin
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Re: "Spirituelles Alzheimer"

#21 Beitrag von fridolin » 25.12.2014, 16:16


Der Wunsch, bei Gott zu sein.
Der Wunsch, das alle, die Gott lieben, zu Gott kommen.
Die Hoffnung, bei Gott zu sein.
Die Gnade, durch Gottes Liebe zu ihm zu kommen.

Und, ich denke, das ist etwas für Jung und Alt.

Und das hat nichts mit der missbrauchten Naherwartung zu tun.
Wenn sich das in jedem Geschwist festigen würde, wäre schon viel gewonnen.

dietmar
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Re: "Spirituelles Alzheimer"

#22 Beitrag von dietmar » 25.12.2014, 16:22

Heidewolf hat geschrieben:
hat Jesus entgegen seiner bis auf den heutigen Tag viel propagierten Forderung völlig versagt.
Pagan, spannende Aussage. Mit sicherlich sehr unterschiedlichen Ansichten.

Was sagst du dazu: Gott schenkt jedem, was er erwartet. (Auch dafür gibt es Bibelstellen) Selber oftmals erlebt.
Und, ich sehe mich nicht befugt und in der Lage, andere Menschen zu erziehen oder zu ändern.
Nein, du brauchst niemanden zu erziehen. Nur deren übles Spiel nicht mitspielen, das ist schon alles...

Pagan

Re: "Spirituelles Alzheimer"

#23 Beitrag von Pagan » 26.12.2014, 00:42

Heidewolf hat geschrieben:
hat Jesus entgegen seiner bis auf den heutigen Tag viel propagierten Forderung völlig versagt.
Pagan, spannende Aussage. Mit sicherlich sehr unterschiedlichen Ansichten.
Ansichten vielleicht ja, aber keinen anderen Facts. Lies die Offenbarung, und du weisst, wie Jesus-Christus-Gottessohn-Gott seine Feinde liebt. Eine schreckliche Liebe.
Heidewolf hat geschrieben:Was sagst du dazu: Gott schenkt jedem, was er erwartet. (Auch dafür gibt es Bibelstellen) Selber oftmals erlebt.
Natürlich, wieso sollte er das denn nicht tun (können), schliesslich kann das jeder: :arrow: Klick! oder :arrow: Klack! oder :arrow: Klock! oder :arrow: Kluck! oder nochmals :arrow: Klick!.


Oder etwa vielleicht doch nicht? Schau mal:

Bild

Mir ist noch nie zu Ohren gekommen, dass solchen Schwerstbehinderten neue Beine nachgewachsen wären. Sie bleiben allen bestimmt innigsten Wünschen zum Trotz ihr Leben lang Krüppel, um es mit diesem schrecklichen Wort für ein brutales Schicksal zum Ausdruck zu bringen. Auch die Tretminen lassen sich meinen (bestimmt unvollständigen) Informationen nach nicht mit Wünschen entschärfen. Dazu braucht es Menschen, die dafür ihr Leben und ihre Glieder riskieren.

Mit der Wunscherfüllung scheint es also wie bei der Gebetserfüllung doch sehr zu hapern. Ich gehe mal entschuldigend davon aus, es liegt wie mit der oben aufgezeigten Feindesliebe am geistigen Alzheimer, Gott weiss einfach nicht mehr, was er als sein eigener menschgewordener Sohn so alles versprochen hat. Er ist ja schliesslich schon ein alter Mann :mrgreen:

Luca
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Re: "Spirituelles Alzheimer"

#24 Beitrag von Luca » 26.12.2014, 10:42

Das Geheimnis erfolgreicher Wunscherfüllung:

1. Berücksichtige immer das göttliche Wunscherfüllungsgesetz: Je wahrscheinlicher sich dein Wunsch auch ohne Eingreifen Gott erfüllen wird, desto wahrscheinlicher wird ihn dir Gott erfüllen. Wünsch dir nie etwas, was dir nur Gott geben kann.
2. Vermeide jede Präzisierung deines Wunsches, formuliere ihn immer so vage wie irgendwie möglich.
3. Trage diesen Wunsch/diese Bitte möglichst innig und lange genug vor Gott und warte.
4. Je länger du warten kannst, desto eher wird dir Gott oder das Universum diesen Wunsch/diese Bitte erfüllen. Das besagt das göttliche Wahrscheinlichkeitsgesetz.
5. Zum Erreichen des höchstmöglichen Unverbindlichkeitsgrades einer Bitte respektiere den freien Willen Gottes und beende jede Bitte mit einem gläubigen "... aber dein Wille geschehe!"
6. Erzähle nie jemandem etwas von deinem Wunsch/deiner Bitte an Gott, bis sie sich erfüllt hat.
6. Hat sich dein Wunsch erfüllt, lasse es die ganze Welt wissen. Wenn nicht, sag es auf auf keinen Fall jemandem. Das verbessert die Wunscherfolgsquote auf göttliche 100%.

So sei und geschehe es.

Boris
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Re: "Spirituelles Alzheimer"

#25 Beitrag von Boris » 26.12.2014, 12:56

Heidewolf hat geschrieben:Wie meinst du das?
Hallo Heidewolf,
jahrzehntelang hatte ich mich im Übermaß selbstkritisch betrachtet. Dieses führte mich in Schwierigkeiten, die mit den mir bis dahin aufoktruierten Mitteln nicht zu bewältigen waren.

Logische Folge:
Ich musste lernen anders zu denken und zu handeln (Eigentlich selbstverständlich. Aber man hatte es mir aberzogen).
So habe ich gelernt, dass ein Apostel tatsächlich nur ein Mensch ist und auch so handelt.
Ich bin der Ansicht, dass ich Selbstkritik recht intensiv betrieben hatte. Bis hin zu psychosomatischen Störungen.
Deshalb musste ich erst lernen, das Handeln der Mitmenschen realistisch zu betrachten. Dazu gehört das Wahrnehmen der eigenen Empfindungen.
Natürlich gehört es auch dazu, nach einer Zeit der berechtigten Enttäuschung und der daraus resultierenden Wut, zu lernen, die Situationen mit angemessenem Abstand zu betrachten. Dann kann ich auch die Meinung anderer Menschen akzeptieren.

Wichtig dabei:
Meinen Weg finden. Mich nicht von der Meinung der Anderen abhängig machen.
____________________________

Was ich damit meine?
1. Ich bin auch der Meinung dass Jesus so manche Worte in "den Mund geschoben" wurden. Damit hatte man sich ein Instrument der Macht geschaffen.

2. Wenn ich mit Papst Franziskus vergleiche:
a: Der spricht Gottlosigkeiten in seiner Führungsriege ungewöhnlich offen an.
b: Der zieht Konsequenzen und bringt Veränderungen in Gang.

Selbst wenn ich die unrühmliche Vergangenheit und die ekelhaften Missbräuche in dieser außer Acht lasse (in der NAK):
Veränderungen in der NAK sind bislang nur symptomatisch und als Folge von Mitgliederschwund. Die ursächlichen Fakten (Missbrauch) sind doch nach wie vor vorhanden und unter anderem in diesem Forum angeprangert.
Deshalb handelt Franziskus apostolischer als JLS. Er spricht Missstände an und kämpft sogar dagegen.
JLS und Konsorten suchen die Fehler nicht bei sich. Sie suchen nur beim Fußvolk. JLS spricht also die Gottlosigkeiten nicht an.

Und weil ich jetzt nicht nur mich selbst im Blick habe, sondern über meinen Tellerrand blicke, sehe ich viel mehr. Und ich sehe auch, dass die neuapostolischen Apostels nicht das Exklusivrecht auf das Evangelium und dessen Auslegung besitzen. Wer sagt, er bringe mir die Gnade und Liebe Gottes näher und handelt ungöttlich, ist für mich ein Lügner.

So suche ich auf anderen Wegen nach Gottes Gnade und Liebe

meint Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

Boris
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Re: "Spirituelles Alzheimer"

#26 Beitrag von Boris » 26.12.2014, 14:13

fridolin hat geschrieben:

Der Wunsch, bei Gott zu sein.
Der Wunsch, das alle, die Gott lieben, zu Gott kommen.
Die Hoffnung, bei Gott zu sein.
Die Gnade, durch Gottes Liebe zu ihm zu kommen.

Und, ich denke, das ist etwas für Jung und Alt.

Und das hat nichts mit der missbrauchten Naherwartung zu tun.
Wenn sich das in jedem Geschwist festigen würde, wäre schon viel gewonnen.
Ist für die Geschwist nicht so einfach, wenn´s die Apostels falsch vormachen.

LG Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

Boris
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Re: "Spirituelles Alzheimer"

#27 Beitrag von Boris » 26.12.2014, 14:27

Luca hat geschrieben:...So sei und geschehe es.
Luca,
deine 6 Gesetze sind, aus meiner Sicht, völlig richtig.

So komme ich wieder darauf zurück:
Was man Jesus (und auch Gott) so alles in den Mund legt!

Ich finde, der Mensch zieht Gott mit seinen dreisten Behauptungen auf eine sehr irdische und untere Ebene. Und das nur um andere Menschen Abhängig zu machen.

Und dann lassen diese Leute sich ihr Leben mit unverschämt hohen Gehältern versüßen.

Sich da noch als Apostel im Zusammenhang mit Jesus Christus zu bezeichnen empfinde ich als Gotteslästerung.

LG Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

fridolin
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Re: "Spirituelles Alzheimer"

#28 Beitrag von fridolin » 26.12.2014, 15:03

Und dann lassen diese Leute sich ihr Leben mit unverschämt hohen Gehältern versüßen.
Sagte kürzlich ein Geschwist zu mir sinngemäß: Das hätten sie auch verdient, denen muss es gut gehen, bei dem hohen Amtsauftrag den sie von Gott erhalten haben. Sie verkünden Gottes Wort unverfälscht und bereiten die Braut Christi zur Hochzeit im Himmel vor.
So hat jeder seine eigene Sichtweise der Dinge, weshalb er was finanziert.

Pagan

Re: "Spirituelles Alzheimer"

#29 Beitrag von Pagan » 27.12.2014, 00:15

Luca hat geschrieben:Das Geheimnis erfolgreicher Wunscherfüllung:

1. Berücksichtige immer d.... Wunscherfolgsquote auf göttliche 100%.

So sei und geschehe es.
Wunderbar! Viel besser lässt sich der Wunscherfüllungsmechanismus kaum beschreiben! :D

[bearbeitet, Centaurea, 2014-12-27]

Boris
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Re: "Spirituelles Alzheimer"

#30 Beitrag von Boris » 27.12.2014, 11:33

fridolin hat geschrieben:So hat jeder seine eigene Sichtweise der Dinge, weshalb er was finanziert.
Das würde ich so unterschreiben!

LG Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

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