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NAK Nord gebeten, Raeumlichkeiten zur Verfuegung zu stellen

Verfasst: 13.11.2013, 11:01
von GG001
glaubenskultur hat geschrieben:Hamburg (gk). Nach Informationen von glaubenskultur wurde der Präsident der Neuapostolischen Kirche Hamburg, Bezirksapostel Rüdiger Krause von der Stadt Hamburg angeschrieben und gebeten worden, einen Beitrag zur Lösung der Flüchtlingsproblematik in der Hansestadt zu leisten. Die zuständige Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sucht seit November letzten Jahres händeringend nach geeigneten Objekten zur Unterbringung. In diesem Fall bittet sie offenbar konkret um die Überlassung der leerstehenden Kirche Hamburg-Altona.
Klick!
Eine ganz eigene Sicht auf die Fluechtlingsproblematik findet man in den "Kirchlichen Nachrichten" im "Gemeindeboten" einer kleinen Stadt. Dort liest man den kirchlichen Rat:

"Sie haben eine unbewohnte Wohnung, muessten aber erst teuer renovieren? Verschieben Sie die Renovierung und vermieten Sie jetzt - an Fluechtlinge mit Aufenthaltserlaubnis oder Bleiberecht, die dringend eine Wohnung suchen. Die Miete wird von staatlicher Seite uebernommen; mit den Mieteinnahmen koennen Sie in ein paar Jahren leicht renovieren."

Meine persoenliche Meinung zu diesem Rat von kirchlicher Seite: "So du etwas mehr wirst dartun, so will ich dir's bezahlen, wenn ich wieder komme" (Lk. 10) war bestimmt nicht so gemeint. Aber wenn so ein Rat schon von "der Kirche" kommt, muss es ja ein "guter Rat" sein, oder?

Wer weiss, vielleicht kann NAK Nord so wenigstens die Unterhaltskosten fuer ein paar ansonsten leerstehende und nicht mehr renovierte Kirchen wieder hereinholen ... was wahrscheinlich nicht den eventuellen Erloes beim Verkauf aufwiegt.