Leben ohne Gott und mit Gott

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Gaby
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Re: Leben ohne Gott und mit Gott

#11 Beitrag von Gaby » 06.08.2012, 10:07

Und letztlich bleibt uns nur den Weg zu gehen, den WIR für richtig halten, denn wer ginge schon einen Weg den er für falsch hält? Die Alternative wäre gar keinen Weg zu gehen ... aber geht das überhaupt?
Leben ist letztlich Bewegung, fließt. Ich denke, es gibt keinen Stillstand, selbst wenn wir inne halten entwickeln wir uns doch irgendwie weiter, setzen neue Prioritäten, sehen dann vielleicht wieder neue Wege und entscheiden wiederum welcher davon für uns der richtige Weg ist. Natürlich kann der eingeschlagene Weg uns auch in die falsche Richtung führen, obwohl wir ihn im ersten Moment für richtig halten ... aber so ist das Leben nun einmal, man wächst mit den Erfahrungen die man sammelt. Die Hoffnung aber endlich den richtigen Weg eingeschlagen zu haben stirbt zuletzt ;-)
Wichtig ist m.E. nur, dass wir auch jedem anderen erlauben, zu entscheiden welchen Weg dieser gehen möchte ohne ihn gleich im schlimmsten Fall als gottlos zu verurteilen ... wobei zumindest ich davon überzeugt bin, dass im Grunde kein Mensch wirklich gottlos ist, denn so richtig wird man Gott in unserer Welt nicht los, auch wenn wir das vielleicht wollten ;-) Denn schon allein die Frage mit der sich eigentlich alle Menschen beschäftigen, warum sind wir hier auf dieser Welt, welchen Sinn hat mein Leben führt m.E. in allerletzter Konsequenz zu Gott hin ... Hans Küng hat die Religion als das letzte Tabu der Psychologie bezeichnet, dessen Bedeutung verdrängt wird, wie zur viktorianischen Zeit z. Bsp. die Sexualität. Ich glaube, Spiritualität ist für den Menschen sehr wichtig und das wird auch von immer mehr Menschen erkannt ... religiöse Dogmen dagegen engen die Spiritualität ein und das ist das Problem der etablierten Kirchen denke ich ... deshalb lösen sich viele Menschen von dem "Kirchenbetrieb" ...
Denn in alledem liegt der Anfang des Reiches Gottes, das entstehen soll an der Stelle, an der du stehst. Nicht irgendwo, sondern in dir selbst. (Jörg Zink)

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Loreley 61
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Re: Leben ohne Gott und mit Gott

#12 Beitrag von Loreley 61 » 06.08.2012, 11:51

Ich glaube, Spiritualität ist für den Menschen sehr wichtig und das wird auch von immer mehr Menschen erkannt ... religiöse Dogmen dagegen engen die Spiritualität ein und das ist das Problem der etablierten Kirchen denke ich ... deshalb lösen sich viele Menschen von dem "Kirchenbetrieb" ...
So sehe ich das auch! Doch nicht nur die Dogmen veranlassen Menschen die Kirchen zu verlassen, sondern solche Sprüche wie von Stap. Leber oder anderen Kirchenführern, die einzig und allein ihr Gottesbild gelten lassen und obendrein alle anderen als gottlos bezeichnen und das dann auch noch mit üblen Dingen in Zusammenhang bringen. Die Bruno-Giordano-Stiftung hat ja zu recht gegen die Aussagen des Bischofs Overbeck Einspruch erhoben. Leider flutscht Stap. Leber daran immer vorbei - zu klein, seine Glaubensgemeinschaft, als das man groß Notiz von ihr und ihm nimmt. Atheismus gleichzusetzen mit allen möglichen Übeln ist einfach nur schlimm und unwahr.

LG, Lory

PS: Wie sagte Herr Leber?:Wenn die Menschen gottlos leben, sind die Verbrechen maßlos........Wahrscheinlich ist ihm der Name "Anders Behring Breivik", ein christlicher Fundamentalist und Maßenmörder aus Norwegen, noch nie begegnet, ansonsten würde er hoffentlich nicht so verquer predigen.
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

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Gaby
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Re: Leben ohne Gott und mit Gott

#13 Beitrag von Gaby » 07.08.2012, 19:44

Gerade bei facebook entdeckt ... passt irgendwie finde ich :-)

‎"Was du erlebt hast, hat dich geprägt
und dir deine unauswechselbare Sicht gegeben.
Deine Entscheidungen, die du getroffen hast,
haben dir Wege eröffnet und dafür andere verschlossen.
Die offenen Türen sind nur für dich.
Nur deine Unentschiedenheit wird sie schließen.
Deinen Beitrag zur Welt wird keiner leisten,
weil niemand die Welt so sieht wie du."

(Ulrich Schaffer)
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