Mensch und Schöpfung:Kernschmelze in Japan

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tergram

Mensch und Schöpfung:Kernschmelze in Japan

#1 Beitrag von tergram » 12.03.2011, 13:32

http://www.n-tv.de/

Die seit gestern befüchtete Kernschmelze im AKW Fukushima als Folge des Erdbebens/Tsunami wurde soeben von der japanischen Energiebehörde bestätigt.
______________________________________________________________________________

Herr, vergib uns Menschen nicht.

Denn wir wissen, was wir tun: Wir beschädigen deine Schöpfung vorsätzlich und aus egoistischen Motiven. Wir leben gern bequem, haben's gern komfortabel. Und diskutieren in Internetforen stundenlang über dich und die Welt, statt aufzustehen und zu handeln - für den Nächsten, für uns, für dich. Was letztlich alles eins ist.

Das ist unsere Schuld. Unsere große Schuld. Meine große Schuld.

Adler

Re: Mensch und Schöpfung:Kernschmelze in Japan

#2 Beitrag von Adler » 12.03.2011, 15:32

Na super!

Natürlich sind wir Menschen für die Ausbeutung unserer Erde, mit all ihren diesbezüglichen Folgen, selbst verantwortlich, das zu erkennen bedarf es keiner großen Gelehrsamkeit. Es zwingt uns aber auch Niemand, in dem von uns geschaffenen Wohlstand zu leben. Wer es mag kann ja gerne bei Kienspanbeleuchtung und offener Feustelle in einer Höhle wohnen. Ich hoffe nur, dass alle Diejenigen die ihre eigene Untätigkeit in derartigen Dingen beklagen, bereits ihre Koffer gepackt und eine Flug nach Tokio gebucht haben.

Was mich bei dieser Katastrophe sehr nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass schon sehr kurz nach bekanntwerden dieser Störung in dem AKW, mit der Folge, dass eine Kühlung nur über Batterie möglich sei, von seiten der Amerikaner zu hören war, sie könnten mit Notstromaggregaten aushelfen. Warum aber hat man dann nichts mehr davon gehört, das amerikanische Hilfskräfte mit derlei Gerätschaften vor Ort tätig sein? Von Amerika aus, ist es sicherlich schneller möglich vor Ort Hilfe zu leisten als z.B. aus Europa. Wo blieb denn die Hilfe?

LG Adler

Maximin

Re: Mensch und Schöpfung:Kernschmelze in Japan

#3 Beitrag von Maximin » 12.03.2011, 16:03

Liebe tergram,
wer macht sich schuldig? Derjenige macht sich schuldig, der vorsätzlich oder leichtfertig Regeln verletzt und wider besserem Wissen, eigener Einsicht und Vernunft sich selbst oder Dritten Nachteile für Leib und Leben zufügt.

Zu den dramatischen Ereignissen in Japan rate ich hinsichtlich der Schuldfrage zu Besonnenheit. Auslöser war ein enormes Erdbeben mit einer nachfolgenden furchtbaren Sturmflut. Dafür hat kein Mensch Schuld auf sich geladen.

Atomkraftwerke in einem höchst erdbebengefährdeten Gebiet zu errichten, das haben Entscheidungsträger, also diejenigen Menschen zu vertreten, die diese Kraftwerksprojekte dort und an dieser Stelle planten und durchführten. Sind sie schuldig geworden...?

Japan ist weit weg von uns und wie man hört, weht der Wind dort z. Z. in Richtung Pazifik. „Für unser Land besteht keine Gefahr“, meinte unser Umweltminister heute. Keine Gefahr...?

Dein persönliches Schuldbekenntnis zielt zweifellos in eine andere Richtung. In eine Richtung, die das Handeln und Tun jedes einzelnen von uns in unserem Heute und Jetzt hinterfragt.

Nehmt Euch mal ein weißes Blatt und dann geht durch Eure Behausung und schreibt sämtliche Geräte auf, die nur mit elektrischem Strom funktionieren. Wenn Ihr diese Liste fertiggestellt habt, dann nehmt Euch einen Rotstift und streicht alle elektroabhängigen Geräte als künftig verzichtbar durch und überlegt, ob Ihr auf diese Geräte wirklich verzichten würdet.

Ja, ich glaube schon auch, dass wir uns alle miteinander gegen unsere Umwelt, alles inbegriffen, versündigen, uns schuldig machen und dafür, so oder so, früher oder später, bezahlen werden müssen.

Gruß vom alten Maximin + + +

P.S.: "Bei allem, was du tust, denk an das Ende, / so wirst du niemals sündigen." (Sirach 7,36 Einheitsübersetzung)

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Re: Mensch und Schöpfung:Kernschmelze in Japan

#4 Beitrag von Loreley 61 » 12.03.2011, 19:42

Würde folgendes Pflicht(!!!) für jeden Hausbesitzer (mit staatlich-finanzierter Unterstützung), dann hätten wir schon viel gewonnen, oder?

http://www.system-energie.de/?gclid=CPa ... 3wodYy9FDw

LG, Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

John

Re: Mensch und Schöpfung:Kernschmelze in Japan

#5 Beitrag von John » 12.03.2011, 22:44

Hallo Lory,

die staatliche Unterstützung wird ja leider immer mehr zusammengestrichen...

....und es kommt auch sehr darauf an, wie die Dachneigung ist, in welche Richtung das Dach ausgerichtet ist (100% Süden 35 Grad wäre super), damit auch ein guter Ertrag bei der Einspeisung heraus kommt.

Heutzutage darf der Hausbesitzer seinen eigenen selbstproduzierten Strom ja auch nutzen, dies war vor nicht allzulanger Zeit nicht möglich.

Im Herbst war ich einige Tage im nördlichen Ruhrgebiet und dort waren die Energieversorger, bzw. das Netz vor lauter Anlagen auf dem Dach überlastet. Auch hier muss sich schleunigst etwas ändern.

In BW ist zwar die bessere Sonneneinstrahlung, aber es setzt sich die Photovoltaik noch nicht so recht durch.

Und vergiß auch nicht:
Was passiert nach 20-30 Jahren, wenn die Anlage ihren Geist abgibt.
Wohin mit dem Müll vom Dach.
Diese Frage ist leider nach wie vor nicht geklärt.

Gruß
John

Adler

Re: Mensch und Schöpfung:Kernschmelze in Japan

#6 Beitrag von Adler » 13.03.2011, 13:44

Die Geister die ich rief, werd ich nun nicht los. Diese Worte aus dem Zauberlehrling, treffen auch hier den Kern der Sache. Kein Wissenschaftler, kein Mensch überhaupt, sollte sich der Illusion hingeben, Kernkraft beherrschen zu können. Dies ist völlige Utopie.

Nein, nicht der Mensch beherrscht diese Kräfte - diese Kräfte beherrschen den Menschen! Aber mit Atomkraft und dem ganzen Für und Wider, lässt sich eine Menge Kapital schlagen und wunderbar Politik machen.

Was allerdings erstaunt, ist die Tatsache, dass Diejenigen, welche am lautesten nach einem Atomausstieg schreien, bisher nicht einen einzigen konstruktiven und realisierbaren Vorschlag für eine alternative Energieerzeugung hervorbringen konnten. Frei nach dem Motto: Atomkraft nein Danke - mein Strom kommt aus der Steckdose. Anstatt gegen Atomkraft zu demonstrieren, sollte man die Zeit und Energie besser dazu nutzen sich Gedanken zu alternativen Energiegewinnungen zu machen.

EINE gute Möglichkeit böte z.B. eine Müllverbrennungsanlage. Man könnte "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen", indem man aus einer solchen Anlage, die bei der Verbrennung entstehnede Wärme als, Fernwärme in die Haushalte leitet und über Turbinen die Abgase zur Stromerzeugung nutzt. Entsprechende Filteranlagen sind allerdings Grundvoraussetzung!

LG Adler

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Re: Mensch und Schöpfung:Kernschmelze in Japan

#7 Beitrag von Loreley 61 » 13.03.2011, 15:41

Zu den von @John gemachten Aussagen möchte ich nachstehend Stellung nehmen. Solche Meinungen sind weit verbreitet, jedoch inhaltlich nicht korrekt. Die Stromkonzerne und deren Lobbyisten argumentieren aber genau auf diese Weise und mancher Bürger hat sich diese Sichtweise auch zu eigen gemacht.
die staatliche Unterstützung wird ja leider immer mehr zusammengestrichen...
Das ist richtig, allerdings ist die staatliche Unterstützung – hier die Förderung nach dem EEG – nur ein Bestandteil. Für den Anlagenbetreiber kommt es letztlich auf die Rentabilität an und da spielen auch die Anschaffungskosten eine große Rolle. Bezeichnend ist, dass die Rentabilität trotz gesunkener Förderung heute deutlich höher ist als im Jahr 2003, wo die Förderung noch bei 57,4 Cent/Kwh lag. Damals kostete 1 kwh montierte Anlagenleistung ca. 6.000,-- €, heute liegt der Preis bei der Hälfte, wobei die Einspeisevergütung nicht halbiert wurde. Also eher sogar ein Argument noch schnellstens eine Anlage zu montieren!
....und es kommt auch sehr darauf an, wie die Dachneigung ist, in welche Richtung das Dach ausgerichtet ist (100% Süden 35 Grad wäre super), damit auch ein guter Ertrag bei der Einspeisung heraus kommt.
Die Dachneigung spielt eine Rolle, wobei aber alles zwischen 24° und 43° Dachneigung geht. Es gibt ja auch Fassadenanlagen und die stehen nun bei 90 °. Zudem kann mittels Aufständerung der Winkel ebenfalls angepasst werden und es ist heute auch kein Problem mittels eines Movers (beweglicher Modulständer) oder einer kleinen Freiflächenanlage im Garten etc. das Ganze auch ohne Dachfläche zu gestalten. Das Märchen mit einer erforderlichen Ausrichtung nach Süden hört man zwar immer wieder, allerdings haben Bekannte von mir das mit Anlagen nach Osten, Westen und nach Süden längst widerlegt. Die Einnahmeverluste liegen bei weniger als 3 % bei Ost- bzw. Westausrichtung und wenn man die Anlage intelligent plant, die Leitungswiderstände richtig berechnet etc. dann kommt sogar mehr Ertrag raus als bei einer Standardanlage.
Heutzutage darf der Hausbesitzer seinen eigenen selbstproduzierten Strom ja auch nutzen, dies war vor nicht allzulanger Zeit nicht möglich.
Der selbst produzierte Strom durfte schon immer auch selbst genutzt werden. Da gab es noch nie eine Einschränkung. Nur muss man eben entscheiden, entweder ich nutze selbst oder ich speise ein. Auf der anderen Seite wäre es ja töricht den Strom selbst zu nutzen wenn ich wie z.B. bei einer 2003 fertig gestellten Anlage 57,4 Cent / kwh als Vergütung erhalte dann diesen Strom nicht einzuspeisen und selbst zu nutzen, obwohl ich den Strom für 20 Cent vom Energieversorger beziehen kann.
Wichtig ist es allerdings eine Anlage intelligent zu planen und Sicherungen einzubauen, damit bei Stromausfall (im öffentlichen Netz) eine Netzfreischaltung (Trennung) vorgenommen werden und der selbst produzierte Strom auch selbst genutzt werden kann. Diese Netztrennung ist für weniger als 150,-- € zu bekommen, wurde aber von den wenigsten Anlagenbetreibern installiert. Mit einigen nachgeschalteten Batterieblöcken, so haben es meine Bekannten gemacht, ist dann sogar in den Nachtstunden noch ausreichend Strom zur Verfügung. So eine Anlage produziert selbst bei Vollmond noch minimal Strom und auch tagsüber liegt bei bedecktem Himmel oder bei Regen noch genügend Leistung an. Sonne ist zwar für Höchstleistung ideal, jedoch ist bei einer Anlage von 8 – 10 kwp genügend Leistung für eine Einfamilienhaus mit 4 Personen auch bei Regen vorhanden.
Im Herbst war ich einige Tage im nördlichen Ruhrgebiet und dort waren die Energieversorger, bzw. das Netz vor lauter Anlagen auf dem Dach überlastet. Auch hier muss sich schleunigst etwas ändern.
Die Energieversorger sind nach dem EEG verpflichtet das Netz entsprechend auszubauen. Aber die Netze sind gerade im städtischen Bereich teilweise schon 50 Jahre alt und die Netzbetreiber bunkern lieber ihre Milliardengewinne oder stecken sie in Zukäufe auf dem internationalen Markt als sie hier auch wieder, zumindest teilweise, zu investieren. Es ist aber auf der gesetzlichen Grundlage kein Problem den Netzbetreiber zum Ausbau zu zwingen, denn ansonsten muss er mir eben die theoretisch mögliche Leistung vergüten, auch wenn er meine Anlage nicht anschließt. Nur leider wissen das zu wenige Menschen.
In BW ist zwar die bessere Sonneneinstrahlung, aber es setzt sich die Photovoltaik noch nicht so recht durch.
Gerade in BW, da kommen auch meine Bekannten her, hat sich die PV ganz enorm durchgesetzt, in Bayern sogar noch stärker. Das hängt aber mit der Förderung in Bayern zusammen. Es ist ja schon so, dass die Netzbetreiber schon in 2010 gejammert haben, dass im Süden der Republik, besonders auch in BW, so viele Anlagen montiert worden seien, dass ein Überangebot an Strom vorhanden sei und sich durch die EEG-Umlage der Strompreis verteuern würde.
Wichtig ist auch zu beachten, dass die Sonneneinstrahlung eben nicht der alleinige Faktor für die Leistung ist, auch in Hamburg ist eine solche Anlage rentabel zu betreiben.
Und vergiß auch nicht:
Was passiert nach 20-30 Jahren, wenn die Anlage ihren Geist abgibt.
Wohin mit dem Müll vom Dach.
Diese Frage ist leider nach wie vor nicht geklärt.
Diese Frage ist sehr wohl geklärt! Module und Unterkonstruktion mit der CE-Kennzeichnung und einem deutschen Prüfsiegel, bestehen aus Fensterglas, Aluminium, Kupfer, Kunststoff und reinem Silizium. Das sind sogar Wertstoffe. Im Zuge der „Geiz-ist-geil-Mentalität“ wollte es aber jeder Betreiber noch billiger haben und es gab in Massen Importe aus China und Russland. Diese Module, die hier schon wegen der Vorschriften niemals hätten verkauft und montiert werden dürfen, die enthalten u.a. Quecksilber und sind absolut Sondermüll. Da kostet die Entsorgung dann sicher mehr als die gesamte Einspeisevergütung jemals gebracht hat. Für zugelassene Module ist auch der Garantiebestimmungsort in Deutschland und eben nicht irgendwo im Fernen Osten.

Es ist auch ein Trugschluss zu glauben, dass die Anlage dann nach 20 oder 30 Jahren nicht mehr funktioniert. Deutsche Modulhersteller geben ja sogar Garantien, dass das Modul nach 20 Jahren noch mindestens 80 % der Anfangsleistung bringt, ansonsten wird es kostenlos ausgetauscht. Aber auch dazu ist es wichtig, dass man seine Forderung geltend machen kann und ein unterzeichnetes Messprotokoll von der Installation besitzt, was wohl 90 % der Betreiber schlicht vergessen haben. Wie schon eingangs gesagt, wenn man das richtig angeht und intelligent plant, dann ist PV eine gute, ertragreiche und risikolose Sache.

Zur Information empfehle ich auch die schlicht aber sehr informativ gestaltete Seite des Solarfördervereins Deutschland e.V. unter www.sfv.de.

LG, Lory
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John

Re: Mensch und Schöpfung:Kernschmelze in Japan

#8 Beitrag von John » 13.03.2011, 17:16

Ja Lory ich weiß schon.

Aufständerung hat aber den Nachteil, dass eine große Fläche gebraucht wird, wegen der Verschattung.

Zur Einspeisung:

Also, ich habe in der Schulung "gelernt", dass eine Einspeisung vor Jahresfrist die bessere Variante für den Anlagenbetreiber war.
Denn er mußte sich entscheiden, entweder seinen selbstproduzierten Strom komplett selbst zu nutzen (Achtung Schnee im Winter) und vom eigentlichen Netz gehen, oder wie gesagt nur einspeisen.

Heute hat die Regierung begriffen, dass dies so nicht geht.
Heute darf sowohl also auch und das ist gut und richtig, denn einen Strom im eigenen Haus speichern zu wollen, ist derzeit noch viel zu aufwendig.
Die Batterien, die da gebraucht würden, sind noch vom Umpfang her viel zu groß.
Aber auch da wird sich in absehbarer Zeit etwas tun (müssen).

Also, ich bin natürlich ein Beführworter solcher Anlagen.

Derzeit bezahlt man pro 1kwh ca. 2000€.

Die neueste Technologie ist infrarot, welche auch bei Mondschein funktionieren soll.

Beste Grüße

John

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Re: Mensch und Schöpfung:Kernschmelze in Japan

#9 Beitrag von Loreley 61 » 13.03.2011, 19:12

Hi John,
Aufständerung hat aber den Nachteil, dass eine große Fläche gebraucht
wird, wegen der Verschattung.
Das ist nicht ganz richtig. Es gibt heute sehr gute Hochleistungsmodule,
die ich dann einsetzen kann, wenn ich wenig Fläche zur Verfügung habe.
Teurer ist das auch nicht, denn der Preis richtet sich nach der
montierten Leistung in kwp (nicht kwh!).

Also, ich habe in der Schulung "gelernt", dass eine Einspeisung vor
Jahresfrist die bessere Variante für den Anlagenbetreiber war.
Denn er mußte sich entscheiden, entweder seinen selbstproduzierten Strom
komplett selbst zu nutzen (Achtung Schnee im Winter) und vom
eigentlichen Netz gehen, oder wie gesagt nur einspeisen.
Das ist nicht korrekt, denn die Rendite aus dem Verhältnis zwischen
Anschaffungskosten und Einspeisevergütung ist inzwischen besser als vor
Jahresfrist.Es gab zwar schon früher immer wieder die Aussage man müsse entscheiden
was man wolle, also Einspeisen oder Selbstnutzen, aber das stimmt so
nicht, das war nur die Anforderung aus dem Steuerrecht, da man ja die
MwSt für den Kauf erstattet bekommt als "Kleinstunternehmer". Meine
Bekannten haben dazu bereits 2003 einen Prozess geführt und gewonnen. Du
kannst schon immer erst den produzierten Strom selbst verbrauchen und
nur den Überschuss einspeisen, klar geht das.

Auch das Märchen mit dem Schnee im Winter kursiert noch immer. Bereits
bei der Planung und erst recht bei der Montage muss man nur intelligent
genug vorgehen, dann rutscht der Schnee ganz von alleine ab und bleibt
nicht auf den Modulen liegen. Meine Bekannten wohnen auf 900 m Seehöhe
im Schwarzwald und da hatte es 1,8 m Schnee im Januar, aber das Dach
(28° Neigung) war schnee- und eisfrei. Nur leider sind die wenigsten
Anlagen richtig geplant, denn da muss man als Betreiber sich schon
selbst darum kümmern, das wissen selbst die Fachfirmen kaum.


Die Batterien, die da gebraucht würden, sind noch vom Umpfang her viel
zu groß.Aber auch da wird sich in absehbarer Zeit etwas tun (müssen).
Ein einfaches selbst geschweißtes Regal und herkömmliche (ausgediente)
Autobatterien in Reihe geschaltet, dazu noch etwas Elektronik und einen
Wechselrichter und meine Bekannten sind tagelang autark. Das Ganze war
nicht mal teuer und ist mit geringen Elektronikkenntnissen machbar
gewesen. Tja, selbst ist der Mann und gewusst wie!


Also, ich bin natürlich ein Beführworter solcher Anlagen.
Das freut mich, dann hast Du ja wohl auch eine Anlage.;-)


Derzeit bezahlt man pro 1kwh ca. 2000€.
Tja Billiganlagen mit Modulen aus China oder der ehemaligen Sowjetunion,
dann kommt der Preis hin. Aber so gering wie der Preis ist dann auch die
Leistung. Nene, da nehmen wir lieber monokristalline deutsche Module,
sindzwar teurer, dafür aber wesentlich höher und nachhaltiger in der
Leistung und die Entsorgung geht wirklich über die Wertstofftonne.
Zudem sind die Garantien auf die Leistung vorhanden und nach 20 Jahren
kann man die Sicherung umlegen und den Strom selbst verbrauchen bzw. den
Nachbarn verkaufen.

LG, Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
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Re: Mensch und Schöpfung:Kernschmelze in Japan

#10 Beitrag von Gaby » 14.03.2011, 10:53

Warum hält man immer noch an der Kernkraft fest? Nun, begründet wird das unter anderem damit, dass wir ansonsten das Klimaziel CO2 einzusparen, welches ja angeblich an der Erderwärmung Schuld ist, nicht einhalten können. (Gestern bei Anne Will von einem Atomkraftbefürworter gehört).
Kohlekraftwerke sollen ja aus dem Grund ebenfalls abgebaut werden (wer davon wohl am ehesten profitiert?).
Erneuerbare Energien können uns zumindest im Moment noch nicht ausreichend mit Energie versorgen, also KANN man doch die Atomkraftwerke gar nicht vom Netz nehmen, so der O - Ton.
Vielleicht sollte man sich also einmal fragen, wer am meisten von der CO2 Diskussion profitiert?
Atomkraft setzt kein CO2 frei und man schaue, wieviele neue Atomkraftwerke in anderen Ländern gebaut werden. Schließlich werden die Länder angehalten CO2 einzusparen.
Nur was ist schlimmer, ein Super-Gau mit der Atomkraft, die vom Menschen nicht beherrscht werden kann und katastrophale Folgen für die Umwelt hat, oder die CO2 Belastung?
Allerdings sind Kohlekraftwerke von Kohle abhängig und auch diese wird den Menschen nicht ewig zur Verfügung stehen. Man wird sich also etwas einfallen lassen müssen in der Zukunft.
Nur solange an der Atomkraft festgehalten wird, wird die Forschung diesbezüglich weiterhin nur auf Sparflamme bleiben, zumindest meine Überzeugung.

Ist der Klimawandel nichts als Schwindel?klick

Seit wann steigt der Meeresspiegel? Seit wann schmelzen die Gletscher?
Seit ca. 50 Jahren wie zu lesen.
Das Erdbeben von Valdivia am 22. Mai 1960, auch Großes Chile-Erdbeben genannt, führte zu einer Verschiebung der Erdachse um drei Zentimeter.
Aber ich vergaß ja, CO2 ist für die beiden oben genannten Phänomene zuständig ;-)
Mal sehen, was die Verschiebung der Erdachse durch das Japan-Erdbeben von 10 cm zur Folge hat und über was dann diskutiert wird.
Vielleicht wird zur Abwechslung wieder wie in den 70ern prophezeit, dass die Eiszeit naht ;-)

Ich denke es ist Fakt, dass es einen Klimawandel gibt, dies wird wohl kaum jemand bestreiten wollen (deshalb finde ich diesen britischen Film über die Klimalüge auch nicht unbedingt als seriös und empfinde diesen eher als Verschwörungstheorie), aber der Mensch selbst hat auf den Klimawandel m.E. nur wenig bzw. gar keinen Einfluss. CO2 hin oder her ... das Klima verändert sich, weil die Erde kein starres Gebilde sondern immer in Bewegung war und ist.
Der Beginn des grönländischen Polartags hat z. Bsp. zwei Tage zu früh begonnen. Anstatt am 13 Januar ging die Sonne bereits am 11 Januar in der westgrönländischen Gemeinde Ilussiat auf.
Bei uns selbst auch zu beobachten. Wir hatten bei uns auf der Terrasse im Januar nie Sonne ... das ist mittlerweile bei uns auch anders. Es hat sich also etwas verändert.
Folgendes wird auch gern verschwiegen bei der Diskussion um den Klimawandel.
http://forum.wetteronline.de/showthread.php?t=13771
http://www.innovations-report.de/html/b ... 44647.html

Der Mensch muss sich den Verhältnissen der Erde anpassen, die Erde wird sich nicht den Menschen anpassen.

Auch interessant wie sehr der Mensch sich von den Medien manipulieren läßt:
http://www.youtube.com/watch?v=P_Ky0GknAaM
>>Propheten und Moneten<<
Denn in alledem liegt der Anfang des Reiches Gottes, das entstehen soll an der Stelle, an der du stehst. Nicht irgendwo, sondern in dir selbst. (Jörg Zink)

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