Atheisten wissen mehr

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John

Re: Atheisten wissen mehr

#11 Beitrag von John » 23.11.2010, 22:33

http://de.wikipedia.org/wiki/Paradigmenwechsel
Hmmmh :shock:
Da ich Atheisten kenne, bezweifle ich, ob Sie mehr wissen.
Im Grunde glauben sie doch nur, was Ihnen suggeriert wird.
Das soll aber nicht heißen, dass ich diese, meine These verallgemeinere.
Aber.. es hat mich gelehrt, nicht immer alles zu glauben, was der Atheist sagt.

Gruß
vom
John

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Gaby
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Re: Atheisten wissen mehr

#12 Beitrag von Gaby » 24.11.2010, 14:29

Adler ...

>>Aber! Wenn man anfängt, die Grundlage des Glaubens in Frage zu stellen, hat man den Glauben bereits ein gutes Stück weit aufgegeben.<<

Was müssen denn die Grundlagen unseres Glaubens sein?

Muss das die Bibel sein? Muss es die Thora sein? Muss das der Koran sein? Muss es das Dhammapada des frühen Buddhismus sein? Oder vielleicht das Buch des Mormon?

Oder reicht nicht auch dieses Wissen? ;-)

Gott ist zu groß, als dass er sich in eine Kirche pressen ließe, aber er ist klein genug um in des Gläubigen Herz zu wohnen ...

Ich z. Bsp. stehe zu meinem "Patchworkglauben" weil ich z. Bsp. genau dieses Wissen in mir habe ....

Mich hat die Beschäftigung mit den verschiedenen Religionen übrigens nicht zur Atheistin werden lassen ... ganz im Gegenteil ... mein Glaube hat sich gegenüber früher lediglich etwas verändert ...
Denn in alledem liegt der Anfang des Reiches Gottes, das entstehen soll an der Stelle, an der du stehst. Nicht irgendwo, sondern in dir selbst. (Jörg Zink)

Adler

Re: Atheisten wissen mehr

#13 Beitrag von Adler » 24.11.2010, 14:59

Liebe Gaby,

vielleicht habe ich mich in dem von dir aus meinem Posting zitierten Satz, etwas unverständlich oder zu allgemein ausgedrückt. Ich versuche einmal eine Klarstellung :wink:

Als Christ ist für mich natürlich die Grundlage meines Glaubens die Bibel und speziell das NT. Hier sehe ich in letzter Zeit eine Art Demontage dessen, was mir als Christ heilig ist, nämlich das was im NT als das Wort Gottes, gesprochen von Jesu, wertvoll und heilig ist. Mir persönlich tut sich da in gewisser Weise eine Parallele zu dem auf, was im AT von den ersten Menschen berichtet wird, wo dort der Widersacher Gottes zu ihnen spricht: "Sollte wohl ... "

Soweit mein Erklärungsversuch :wink:

Was du über deinen Glauben schreibst, kann ich nur unterstreichen, ich sehe es ähnlich. Denn, warum sollte vor Gott dem Allmächtigen, ein Christ mehr Wert sein, als ein Naturgläubiger, welcher sein ganzes Leben lang versucht, nach den Geboten seines Glaubens zu leben? Ich für meinen Teil glaube ganz gewiss, dass dies vor Gott keinen Unterschied macht.

Für mich persönlich ist JEDER Glaube, ob nun christlich oder nicht, nur ein Teil des Werkes Gottes, welches sich für mich in den Worten darstellt: "Ich will, das allen Menschen geholfen werde."

LG Adler

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