Erntedankopfer… Teil II

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shalom

Erntedankopfer… Teil II

#1 Beitrag von shalom » 19.09.2013, 15:06

...

Fortsetzung zu Rubrik Neuapostolische Kirche: ( :arrow: Erntedankopfer… ) Teil I
[urlex=http://www.nak-norddeutschland.de/index/aktuelles/nachrichtendetails/?tx_ttnews%5btt_news%5d=969&cHash=9022259504e247f855d4bd29a3aff5ac][ = > Bezirksapostolizist Krause ][/urlex] hat geschrieben:
Bezirksapostel Krause: Nun danket alle Gott (14.09.2013)

Hamburg.

…In der Vorbereitung auf dieses besondere Fest dachte ich an ein Wort aus Sirach 50,24: „Nun danket alle Gott, der große Dinge tut an allen Enden, der uns von Mutterleib an lebendig erhält und uns alles Gute tut.“

[…]

Es ist bezeichnend, dass die Menschen in größter Not Gott immer noch Lob und Dank entgegenbringen konnten. (…)

Zum bevorstehenden Erntedankfest haben wir alle die Möglichkeit, unserer Dankbarkeit in besonderer Weise Ausdruck zu verleihen. (…)

Werte Erntedankopfergeber und -nehmer, liebe Grußwortverleser und all ihr GrußworthörerInnen 8),

man muss nur Obacht geben, ob der Dank auch dem richtigen abgestattet wird. Bedanke ich mich bei Gott oder nur bei einem der schlau profanierenden Kornbauern?

Auch ich finde es bezeichnend, dass im Zeichen des nakolischen Ausverkaufs noch kornbauernschlau auf Erntedankopfer spekuliert wird.

Den Aposteln wäre demnach auch für Profanierungen, Gemeindeschließungen und der damit einhergehenden Not / realisierten Gewinnen glaubenskommerzieller Dank abzustatten… :wink: .

Geschickt eingefädelt.

s.

shalom

Re: Erntedankopfer… Teil II

#2 Beitrag von shalom » 03.10.2013, 08:10

[urlex=http://www.nak-nrw.de/plakate/85/][ = > Werbefritzen der NaK-Europa-Apostel für Oktober 2013 ][/urlex] hat geschrieben:
Jeden Tag ist Erntedank.

Denn Gott gibt uns täglich Grund zum Danken.

Denken auch Sie ans Danken und bringen Sie Ihren Dank vor Gott – ob zum Erntedankfest oder zu Gottesdiensten an anderen Tagen. Wir laden Sie ganz herzlich dazu ein!

Werte ans Danken Denkende, liebe fürs Denken Dankende und all ihr selbstbildsegnenden Danknehmer 8),

Das Opfer ist in erster Linie eine Antwort des Gläubigen auf die Segnungen Gottes. Gottes Segen ermöglicht überhaupt erst ein Darbringen von Gaben. Daraufhin kann Gott wiederum mit Segen antworten(NaK-NRW-Erntedankopfer 2013).

Die Glaubenslehre des personal wiederaufgerichteten Apostolates vom Permanentadvent passt gut zur kornbauernschlauen Idee: „Jeden Tag ist Erntedank“ (Opfer-Segens-Perpetuummobile). Das trifft den neuapostolischen Nagel auf den Kopf und gilt sicher für Apostel, die sich als Opfersammelstellen und Opferverwalter Gottes installiert haben. Brinkmann setzte 10 Millionen in den Glaubenssand. Da kann man sein Interesse an einträglichem „Permanenterntedank“ schon verstehen. War da wieder mal einer im Opfertrankrausch?

Also Obacht. Nicht bei Leuten für etwas bedanken, wenn der Dank einem anderen gebührt. Denken sie daran, dass Gott nicht mit dem Apostolat verwechselt werden darf. Halbgötter in Schwarzweiß haben mit Ernte nicht viel am Hut, wenn sie glauben machen wollen, dass jeden Tag geerntet würde. Die fühlen sich wohl schon auf Erden im Paradies, wo sie die Opfer / Gemeinden tagtäglich nur zu pflücken - und zu profanieren brauchen. Ganz schön professionell. Vom Missionar zum Pensionär. Armin im Schlaraffenland. Mit Tools wie ESRA oder STRATUS können NaKi-Apostel sich dann per Mausklick an ihren angehäuften Mehrwerten ergötzen. Was für eine kornbauernschlaue Apostellehre.

Denken sie stattdessen lieber an überlieferte Jesulehre die da sagt: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“… .


s.

shalom

Re: Erntedankopfer… Teil II

#3 Beitrag von shalom » 23.10.2013, 16:57

[urlex=http://www.nak-nrw.de/plakate/85/][ = > Werbefritzen der NaK-Europa-Apostel für Oktober 2013 ][/urlex] hat geschrieben:
Jeden Tag ist Erntedank.

Denn Gott gibt uns täglich Grund zum Danken.

Denken auch Sie ans Danken und bringen Sie Ihren Dank vor Gott – ob zum Erntedankfest oder zu Gottesdiensten an anderen Tagen. Wir laden Sie ganz herzlich dazu ein!

Die Chefs der Nakoliken z.B. in der NaK-CH (Aarau) oder die der Katholiken z. B. von (Limburg)
scheinen jeweils etwas fürs gehobene Ambiente dank Reserven übrig zu haben. Mit Wellblechdächern für Afrika scheinen beide nichts am Glaubenshut ihres Selbstbildes vom Amtsverständnis zu haben.

In der Tat ist für solche Chefs an jedem Tag Erntedank. Auch in der Auszeit.

s.

shalom

Re: Erntedankopfer… Teil II

#4 Beitrag von shalom » 01.11.2013, 17:22

[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/berichte/131031_afrika-reise-mit-hindernissen/][ = > NaK-NRW / Glaubenskronkolonie Afrika ][/urlex] hat geschrieben: Afrika-Reise mit Hindernissen(31. Oktober 2013)

Guinea-Bissau/Kap Verde/Dortmund. Für Ende Oktober 2013 standen das Land Guinea-Bissau in Afrika und die Kapverdischen Inseln auf dem Reiseplan von Bezirksapostel Armin Brinkmann und Apostel Rainer Storck. …Der Besuch wird Mitte Dezember 2013 nachgeholt… .

Das Kirchengebäude in Santa Luzia ist baufällig und soll Ende 2014 abgerissen werden. Auf dem Grundstück plant die Kirche einen Neubau, finanziert aus Mitteln des Dankopfers der Kirchenmitglieder zu Erntedank… .

Werte Erntedankbaren, liebe Eingeborenen und all ihr Dankopferer 8),
      • Hopp hopp hopp, Apostelchen lauft Galopp
        Über Storck und übern Schein
        Kirchlein wird bald fertig sein
        Hopp hopp hopp, Profanierer findens top
Da weiß man, für wen man opfert. Den Apostelselbstbildern sei Dank. Was für ein Selbstbildzweck.

Leute seid erntedankbar, damit ihr nicht länger in baufälligen Immobilien der Apostel sitzen müsst. Und wenn dann beim Apostel Erntedank ist – wie gerade in Europa -, kommen die Profanierer vom Dienst, machen Kasse und füllen in bewährter Kornbauernmanier die Scheunen des Glaubensschneeballsystems. Das ist dann der Segen des Erntedanks für die kirchenrechtlich selbständigen Bezirksapostel.

Und für die Medien inszeniert die Werbung dann „Aktionen zum Erntedankopferfest“ a la: „Die Bereitschaft zu spenden war riesig in den Gemeinden des neuapostolischen Kirchenbezirks Bielefeld. Anlässlich des Erntedanktages am vergangenen Sonntag, 6. Oktober, wurden die vielen Gaben an gemeinnützige Organisationen gespendet, zum Beispiel der Gütersloher Tafel oder dem Bielefelder Tisch.(kirchenrechtlich unselbständige Filiale Bielefeld).

Die Brosamen vom Tisch der reichen Apostel landen werbewirksam bei lokalen Tafeln (nakextern) – jedoch nicht die Filetstücke des Erntedankopferkultes. Die landen in der eigenen Jugendarbeit (Koberstein), der dafür keine normalen Opfer locker zu machen braucht (Kirchentagsfinanzierung).

Oder es werden davon gar Kirchen gebaut (auch eher ein Etat-Posten des regulären Kirchenbetriebs, zumal bei der allgegenwärtigen Profanierungsmanie die Erlöse wo anders landen).

Und Ehrich verschiebt sein eingenommenes Erntedankopfer an seinen Amtskollegen in den Kongo (Erntedankopferkult 2013).

Dafür brachte es Stp. Leber mit seiner Promotion von Kids2Kids fertig – er persönlich hatte die €-Spendierhosen an, von Afrika aus die armen Deutschen zu unterstützen. (wir berichteten). Und demnächst läuft das Remake als Kids4Africa vom neuapostolischen Selbstbilderstapel. Ist nach nicht schirmherrlich?

s.

shalom

Re: Erntedankopfer… Teil II

#5 Beitrag von shalom » 23.09.2014, 11:32

[urlex=http://www.nak-nrw.de/erntedanktag/][ :arrow: NaK-NRW (Stand 20.09.2014)][/urlex] hat geschrieben:
In Nordrhein-Westfalen weisen im September zwei leuchtend-orange Kürbisköpfe auf den Erntedanktag hin. An diesem Sonntag lädt die Neuapostolische Kirche zu besonderen Gottesdiensten ein. Sie stehen unter dem Motto „Gott sei Dank“.

…Vielleicht wurde dieses „Gott sei Dank“ bewusst an Gott gerichtet, den Schöpfer aller Dinge, vielleicht auch nur als passender Spruch an die Umstehenden… .

Unsere Erntedank-Gottesdienste finden jedes Jahr in fast allen Gemeinden der Neuapostolischen Kirche statt und beginnen um 10 Uhr.

Werte Kürbisköpfe, liebe Halloweenakler und all ihr Glaubensschlawiner 8),

Brinkmann und Storck aus der Kullrichstraße stecken ihre Kürbisköpfe schön zusammen (neuapostolischer Wasserkopf). Was wär ein Amtskörper ohne (Schwellkopp). Der Zwölferrrat des Apostolates hat ganzjährig Fastnakt mit selbstbildherrlicher Narrenfreiheit.

Erntetank“ ist vielleicht die beste Umschreibung für den derzeit prakti- und naktizierten Neoapostolizismus des NaKi-Jetsets. Dem Apostolat ein herzliches Tankeschön. Und wer zur Opfergeber- und wer zur Creme der Opfernehmerseite gehört, macht die Glaubenswirtschaftsbilanz der Nak-NRW deutlich.

Das Motto: “Nehmen macht seliger als geben – Gott sei Tank“ spricht Glaubensbände. In 2012 spülte der Erntedankopferkult lt. Jahresbericht 828.249 € an Gott vorbei in die NaK-NRW-Kasse. In ähnlicher Größenordnung waren von den amtierenden Kürbisköpfen allein nur Kosten für Festgottesdienste geltend gemacht worden. Dankabstattung an sich selbst anstatt an Gott. Närrische Zeiten eben.

Bei so einer Gottesdienstrendite wäre die NaK-NRW ja mit dem Klingelbeutel gepudert, nicht mit ihrem lugrativen Erntedankopferkultzinnober unter Stp. Jean-Lug I. weiter zu machen. Auf keinen Fall ist nehmen unglückseliger als geben, sonst würde man Gott ja unglücklich machen (Geben ist seliger als nehmen - eine Falle?). Das sei ferne. Da nehmen die Bezirkskürbismännchen den unglückseligmachenden Zaster halt auf sich und demonstrieren damit ihre Anteilnahme und Fürsorge, damit es ihrem Gott ja nur gut geht („Erneute Kampagne mit Kürbismännchen“].

Und so hatte Brinkmann 2013 bereits am Mittwoch, den 2. Oktober in der Provinz Osttimor als „Kürbismännchen“ vorzeitigen „Erntetank“ feiern können (nak-nrw). Und Dap. Kolb lässt Erntedank ohnehin kalt, weil der dem („Tanksgiving“) frönt. Von Osttimor jettete der BaVi-Jestset über den Umweg Europa dann nach Kanada zur seiner Herbstsitzung (miles&more).

Und wenn so viele Kürbisköpfe zusammenklinglern dann hat das auch etwas mit (Resonanz) zu tun.

Dieses Kürbismenschenbild war bereits für die Vision 2014 Thema. BÄ Richter - von einigen auch "der Pferdeflüsterer" genannt – hatte damals über das neue Menschenbild referiert (Resonanzkörper). Unlängst hatte er geflüstert, dass Koberstein ein Damaskuserlebnis gehabt hätte. Damit war nicht gemeint, dass er davon abgelassen hätte der Opfernehmerseite anzugehören. Überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ wird immer noch negiert und Storck scheint sich in diesem Salat auch „wohlzufüllen“.

Und der VFB flankiert den Opferkult, indem er den Opferfeldzug mit den passenden Leitgedanken flankiert: „Was ist ein Opfer? Ein Opfer ist etwas, auf das man verzichtet. Es gehört eigentlich uns, wir haben ein Anrecht darauf, wir haben es verdient, es steht uns zu, aber wir verzichten darauf und geben es einem anderen - unserem Nächsten, der es nötiger braucht als wir, oder dem lieben Gott…(„Warum opfern?“). Und die Apostel - als Selbstbilder die personifizierten Allernächsten der Nakoliken – haben’s nun mal besonders nötig. Die Reserven müssen wachsen und das Streichkonzert will finanziert sein.

Schon der „Hirt des Hermas schrieb in Mand XI; 13: „...Er schließt sich den Zweiflern und hohlen Menschen an, macht ihnen heimlich seine Prophezeiungen und täuscht sie, indem er ihnen lauter hohle Reden im Sinn ihrer Sehnsüchte hält. Seine Antworten sind ja auch etwas für Hohlköpfe. Denn wenn ein leeres Gefäß mit anderen leeren Gefäßen zusammenstößt, dann zerbricht es nicht, sondern beide tönen überein(wir berichteten).

s.
Ps.: Chor bitte das "NaKi-Jetset"-Lied

Tanke, für diesen guten Morgen,
Tanke, für jeden neuen Tag,
Tanke, dass ich mit all' mein Morgen
Auf mich bauen mag.

Tanke, für meine Apostelstelle,
Tanke, für jeden kleinen Flug
Tanke, für die Profanierungswelle
Und für den kleinen Lug.

Tanke, dass ich Dein Wort verkünde,
Tanke, für den Zugewinn,
Tanke, dass für Schuld und Sünde
Ich der Bezirzapostel bin.

Tanke, mein Amt kennt keine Schranken,
Tanke, es hält sich fest daran,
Tanke, ach Herr, ich will Dir tanken,
Dass man mir tanken kann.
      • * * *

fridolin
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Re: Erntedankopfer… Teil II

#6 Beitrag von fridolin » 23.09.2014, 12:07

Und wer zur Opfergeber- und wer zur Creme der Opfernehmerseite gehört, macht die Glaubenswirtschaftsbilanz der Nak-NRW deutlich.
Nicht nur dort :D

shalom

Re: Erntedankopfer… Teil II

#7 Beitrag von shalom » 23.09.2014, 16:45

Werte Finanzjongleure, liebe Kürbisköpfe und all ihr am Geldflusswarmduscher 8),

allein das 2012er Erntedankopfer (Thanksgiving / Halloween) spülte ca. 20 Millionen Euro in die Apostelkasse. Hinzu kamen 2012 weitere 20 Millionen Euro Gewinn aus den Reserven der Kornbauern (Vermögensverwaltung), sowie weitere 20 Millionen Euro aus den Gewinnmitnahmen der Immobilienhändler in Gottes Namen Amen.

Das macht die immense Bedeutung des Erntedankopferkultes für das Apostolat deutlich. Welche Manager würden schon freiwillig auf 20 Millionen mehr Jahresgewinn verzichten? Gemäß dem Glaubengeschäftsbericht ist das Erntedankopfer mit ca. 10% eine feste Größe im Haushalt des Apostolates (nehmen macht seliger als geben).

Daher auch die „globaal“ plakatierte Dank- und Tankbarkeit.

s.

fridolin
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Re: Erntedankopfer… Teil II

#8 Beitrag von fridolin » 23.09.2014, 17:49

Zusammen zusätzliche 60 Milliönchen.
Ps.: Chor bitte das "NaKi-Jetset"-Lied

Tanke, für diesen guten Morgen,
Tanke, für jeden neuen Tag,
Tanke, dass ich mit all' mein Morgen
Auf mich bauen mag.

Tanke, für meine Apostelstelle,
Tanke, für jeden kleinen Flug
Tanke, für die Profanierungswelle
Und für den kleinen Lug.

Tanke, dass ich Dein Wort verkünde,
Tanke, für den Zugewinn,
Tanke, dass für Schuld und Sünde
Ich der Bezirzapostel bin.

Tanke, mein Amt kennt keine Schranken,
Tanke, es hält sich fest daran,
Tanke, ach Herr, ich will Dir tanken,
Dass man mir tanken kann.

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Re: Erntedankopfer… Teil II

#9 Beitrag von Heidewolf » 24.09.2014, 02:21

spülte ca. 20 Millionen Euro in die Apostelkasse.
Leider, leider.

Als der verewigte R. Fehr die Aktion mal einführte, war der Erlös des Dankopfertage ja noch für die Missionsgebiete gedacht. Es wurde uns als Bankschafen ja so versprochen. Leider hat sich beim Nachrechnen ergeben, dass um fast diesen Betrag dann das sogenannte Monatsopfer zurückging. So war das nicht gemeint, liebe Nachfolger. Mehrfach wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, bei uns immer mit deutlichem Nachdruck, das -Monats-Opfer doch an einem anderen Tag in den Bezirksapostelopferkasten zu legen, oder mit einem extra gekennzeichneten Briefumschlag, oder mit einem extra Überweisungsträger.
Sogar der Bezirksapostel wies per Aushang VORHER darauf hin.
Es half alles nichts.
So kam es wie es komen musste. Das Budget geriet ja aus dem Gleichgewicht der Planungen.
Klammheimlich wurde vom Dankopfer immer mehr für den NAK-Alltag im Budget verwendet. Die Mission hatte das Nachsehen.
Vergeblich suchte ich in vielen Jahren in den Dankschreiben des BAP nach konkreten Verwendungsnachweisen für die Mission, genauer gesagt, für die Missionsgebiete (Kirchenbauten).
Mich wundert, das die Aktion bis heute läuft.
Eigentlich ist es doch ein krasses Beispiel eines gebrochenen Versprechens. Treue sieht anders aus.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

tergram

Re: Erntedankopfer… Teil II

#10 Beitrag von tergram » 24.09.2014, 10:43

Man kann aber doch nicht ernsthaft erwarten, dass etwas geändert oder gar abgeschafft wird, was offenbar überwiegend gut funktioniert. Schaut euch in den Gebietskirchen, die Zahlen veröffentlichen, die Opfereinnahmen an. Es funktioniert doch immer noch.

Wenn ich Apostel wäre, würde ich daran auch nichts ändern, im Gegenteil - ich würde für noch mehr Opfer noch mehr Segen und ewiges Heil versprechen. Das Eintreffen der Belohnung ist ja weder konkret prüfbar noch einklagbar.

So lange das durchschnittliche Bankschaf dem Ruf des Hirten folgend eifrig zum Opferkasten schreitet, ist doch alles gut. Für die Apostel.

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