DER HAMSTER OHNE HAMSTERRAD

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Maximin

DER HAMSTER OHNE HAMSTERRAD

#1 Beitrag von Maximin » 04.01.2011, 18:05

Der Hamster ohne Hamsterrad,
beweint es, wenn er´s nicht mehr hat.
Die Welt, so ohne Gitterschutz,
macht Angst und stetigen Verdruss.
So irrt er denn durch´s freie Land
und bleibt als Hamster unerkannt.
Erkennt man Hamster nur im Käfig?
Wer so beurteilt, urteilt mäßig.
Denn längstens ist es doch bekannt,
man ist nur frei, in freiem Land.

Micha 02.01.2011

http://www.grundschule-harrien.de/images/adler.gif

Cemper

Re: DER HAMSTER OHNE HAMSTERRAD

#2 Beitrag von Cemper » 04.01.2011, 22:57

Wann ist ein Land ein freies Land?
Die Frage steht auch an der Wand,
wo einstens
MENE MENE TEKEL UPHARSIN
und weiß der Kuckuck was noch stand.

shalom
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Re: DER HAMSTER OHNE HAMSTERRAD

#3 Beitrag von shalom » 08.01.2011, 08:33


    • Ich glaube, mein Hamster mosert

      Hamster ohne Hamsterrad
      Fisch ohne Fahrrad
      Kirche ohne Apostel
      Gott ohne Floskel?

      Welt ohne Gitterschutz
      Hemd ohne Knitterschutz
      Arbeiter ohne Arbeitsschutz
      Gott ohne Engelschutz?

      Freies Land für freie Bürger
      Freier Hals für freie Würger
      Freie Körper für freie Lieber
      Freier Gott für freie Schieber?

      Als Hamster unerkannt
      Als Kirche umbenannt
      Als Schiff unbemannt
      Als Gott - verbannt?

      Ein Erfolg der Käfighaltung?
      Das Heil der Sakramentsverwaltung
      Ein Lob der Jenseitswaltung
      Und ein Gott in Käfighaltung?

      Das Rad mit Hamster
      Die NaK als Youngster
      Die Apostel mit Bank’ ster
      Und ein Gott der Gangster?

      Das Hamsterrad bewegt sich auf der Stelle
      Der Hometrainer rotiert auf der gleichen Welle
      Auch die Apostelendzeit - eine Tretmühle auf alle Fälle
      Glänzt mit nem Glaubensbekenntnis auf die Schnelle

      Alle die mit uns auf Hamsterfahrt fahren
      Müssen Kenner von Werten sein
      Wie Michl, Willi, Bernd und Luc
      Manche Hamsterräder kriegen nie genug

      Mein Willi fährt im Centrosaal auf dem Sozius Motorrad
      Seine Knechte babbeln uns ein Ohr ab
      Unsere Apostel – sind sie nicht putzig?
      Hamstern und Wohlfühlen macht nicht stutzig!


      [shalöm]

shalom
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Re: DER HAMSTER OHNE HAMSTERRAD

#4 Beitrag von shalom » 08.01.2011, 08:35

Nachtrag: NaKtmulle gehören na-türlich nicht in die Spezies der Geldhamster! :wink: .

Maximin

Re: DER HAMSTER OHNE HAMSTERRAD

#5 Beitrag von Maximin » 08.01.2011, 14:55

:) ...

shalom
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Re: DER HAMSTER OHNE HAMSTERRAD

#6 Beitrag von shalom » 08.01.2011, 23:35

[urlex=http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1294060148149.shtml][ = > Kölnische Rundschau ][/urlex] hat geschrieben: Geldstrafe wegen Hamster-Quälerei (07.01.11)

…weil sie bei einer Installation fast 100 Hamster vier Stunden lang in Laufrädern strampeln ließ. Höchstens 30 Minuten wären zumutbar gewesen, fand die Staatsanwaltschaft… .

shalom
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Re: DER HAMSTER OHNE HAMSTERRAD

#7 Beitrag von shalom » 09.01.2011, 08:13

Werte RodentianerInnen, liebe Käfighalter und all ihr süßen Käfiggehaltene 8),

als Laie musste ich na-türlich erst einmal in der Willipedia nachschauen, was es mit dem Hamster seit dem Paradies auf sich hat. Der Stammapostel sorgt sich ja auch um das richtige Verständnis der Heiligen Schrift und welche Dinge symbolisch, metaphorisch, metaeuphrisch, glaubensgehorsam oder gar apostelwortwörtlich zu verstehen sind. Für eine theologisch analphabetisierte Wortkirche unerlässlich (Wortkirchenwort zum Monat) . Sich um das (Einssein) sorgende Stammapostel haben viel mit „Überordnung“, „Ordnung“, „Unterordnung“, Überfamilie“, "Unsere Familie“ und „Unterfamilien“ (Magazinen) am Hut. Die nakademische Systematik stellt sich in meiner Willipedia etwa so dar:
    • „Der Gemeinde Geldhamster“

      Überordnung-------: Ein göttliches „Sagedir“ (mit dem „Nagetier“ eng verwandt)
      Ordnung-------------: „Kirchenrechtlich selbständig“
      Unterordnung------: „Kerniger Urtyp“
      Überfamilie----------: „Kirchenartige Wortkirche“
      Unsere Familie-----: „Vollversiegelte Wühler“
      Unterfamilie---------: „Kleinklauber“

Innerhalb der Spezies (Hamster) ist die Hamsterhierarchie sehr pseudounternehmerisch gegliedert. Die Bezirkshamster leisten sich einen Stammhamster quasi als Nasenbär. Innerhalb der Bezirkshamsterbezirke sorgen dann Normalo-Hamster für den fortzuentwickelnden Fortbestand der eigenen Art. Alle anderen Unter-Hamster in den Unterhamsterbezirken mit den niedlichen Hamsterbauten (Gemeinden) werden in echter hamsterrechtlicher Unselbständigkeit gehalten und spielen daher für eine weitere Betrachtung der Spezies keine Rolle.

Die NaKi-Hamster gehören zur Clique der Apostelselbstbildartigen und werden darin - meist mit weitem Abstand – den Besserdranseienden zugeordnet. Als echte nakademische Wühler sind sie zumeist nur Sekundärverwerter erbeuteter theologischer Glaubenswurzeln oder anderer rudimentärer Fragmente anderer Glaubenskulturkreise.

Ihr Verbreitungsgebiet sind vor allem die opferertragsreichen Gebiete Globaliens. In Westeuropa kommt nur der BaVEu-Apostel vor, der als waschechter Geldhamster bislang wahrscheinlich die größten Opfervorräte gehamstert hat. Auch der Leithamster (der mit den Leidgedanken) hat seinen Sitz in Europa und treibt auch im dusteren Uster sein Wesen.

Die mannshohen Apostelhamster (nur auserwählte Männchen können das werden) sind häufig von uniformer Gestalt und treten zudem gerne im Rudel auf. Männchen sind meist größer und schwerer als Weibchen. Hamster besitzen in jeder Kieferhälfte theologisch bewurzelte Beißerchen neben den dicken Hamsterbacken und tragen häufig ein schwarz-weißes, mitunter aber auch kleinkariertes Pelzchen. In den Apostelbauten finden sich innenliegende Opferkästen, die mit dem Kerngeschäft dienen (Hamsterkult des Stammhamsters).

Der Transport des Gehamsterten wird durch Hamsterfahrten bewerkstelligt. Bei ausgewachsenen Aposteln läuft viel auch unterirdisch in einem Gewirr aus Glaubensgängen, Sackgassen, Vorratskammern und Fluchttunneln. Aus den Hamstertaschen werden auch die neuen Hamsterbauten finanziert, wie auch die Hamster ihre zu verlassenden Bauten gleich wieder selber verfrühstücken. Da hackt kein Hamster dem anderen ein Auge aus.

Unter den neuropäischen Hamstern ist die Population stark rückläufig. Ähnlich wie bei der Vogel- oder Schweinegrippe scheint eine Art Ämterkrippe virulent zu sein. Im Degerloch herrschte zeitweise sogar schon der Telefontot. Mit gesponsorten Prunkbauten will der Leithamster den Erosionsprozess wenigstens ab 2010 medial kaschiert wissen.

Der teilweise stummelartig verkleinerte Schwanz (die kirchenrechtlich unselbständigen Gemeinden) ist nahezu funktionslos. Wenn nichts mehr herauszuholen ist, lässt er sich problemlos profanieren, denn auch 2011 geht es dem Gemeinden Geldhamster darum, „Gutes zu tun:wink: .

shalöm

shalom
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Re: DER HAMSTER OHNE HAMSTERRAD

#8 Beitrag von shalom » 10.01.2011, 12:03

(Andacht in 1.113 m Tiefe)

Das ist der Hammer für Hamster! Hammer Hamster? :wink: .

shalöm

Adler

Re: DER HAMSTER OHNE HAMSTERRAD

#9 Beitrag von Adler » 10.01.2011, 12:11

Vielleicht kann man diese possierlichen Tiere in solchen Tiefen ja, mittels Laufrad, zur Stromerzeugung einsetzen :mrgreen:
Bevorzugtes Tier in diesen Tiefen war allerdings, in früheren Zeiten, der Kanarienvogel; zumindest im Bergbau.
Fiel das Tierchen von der Stange, wurds dem Bergmann langsam bange. :mrgreen:

LG Adler

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