NAK - Die Mutter der Unauffälligkeit

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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fridolin
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Re: NAK - Die Mutter der Unauffälligkeit

#21 Beitrag von fridolin » 10.08.2020, 18:48

Eine Kirche darf nicht vergessen werden.
Die Twelve Kirche.
Praktisch ein Urenkel der NAK. Kommend aus Afrika.

Hat nach eigenen Angaben über 7 Millionen Mitglieder.

Fühlt sich auch als die wahre Kirche. Sie wird von Apostel, Bischöfen, Älteste usw, geleitet, hat ein Entschlafenenwesen und einen amtierenden Stammapostel. Dieser hat einen Professorentitel.

Da haben wir schon zwei amtierende exklusiv Stammapostel auf dieser Welt.

J.L. Schneider ist vom Titel her, nicht alleinig auf diesem Erdkörper :idea:

Gott hat es nicht einfach. :D :D :D

Detlef
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Re: NAK - Die Mutter der Unauffälligkeit

#22 Beitrag von Detlef » 11.08.2020, 07:59

fridolin hat geschrieben:
10.08.2020, 18:48

Gott hat es nicht einfach. :D :D :D
Dazu kommt ja noch sein Stellvertreter auf Erden mit Wohnsitz in Rom.. Und viele Andere, die ich jetzt nicht noch einmal alle aufzählen will... Das ist ein full-time Job
für unseren Gott.
Hoffentlich hat er trotzdem immer auch noch ein bisschen Zeit für uns 😉
lieber "daneben" als gar kein Bogenschießen :wink:

fridolin
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Re: NAK - Die Mutter der Unauffälligkeit

#23 Beitrag von fridolin » 11.08.2020, 09:00

Das ist ein full-time Job für unseren Gott.
Hoffentlich hat er trotzdem immer auch noch ein bisschen Zeit für uns 😉
Ja hoffen wir mal das beste.
Aber er ist ja nicht alleine. Er hat ja seinen besten Kollegen, den Sohn zur Seite.

Schneider hat es klar definiert, es gibt keinen Sohn Gottes, wie wir uns das vorstellen.

Gott hat den Sohn nicht gezeugt. Beide sind gleich alt und haben schon immer existiert. Das ist nur ein Bild, um zu verstehen, wie eng die beiden zusammenarbeiten. Also sind beide irdisch gesprochen nur beste Kollegen, oder beste Freunde.

Da Schneider ja angeblich der erste Mann Gottes ist, muss er ja von den Zeitvorgängen die sich vor Millionen von Jahren abspielten im Nachhinein bestens unterrichtet worden sein. Das nennt sich dann fortschreitende Erkenntnis. :idea:

Wir können ihm nicht das Gegenteil beweisen, obwohl die gleiche Kirche uns das vorher genau anders gelehrt hat. Also auch die Stammapostel vor ihm. :D

https://nak-aussteiger2010.beepworld.de ... e-welt.htm
Ja, wie ist denn das mit Kinder Gottes und Gotteskinder. Liebe Geschwister, das ist ein Bild, das uns gegeben ist. Ich mache jetzt einen kleinen Exkurs, das war nicht vorgesehen. Um die göttliche Realität zu beschreiben haben wir den Wortschatz nicht. Der liebe Gott und der Heilige Geist muss immer wieder Bilder finden, um uns klarzumachen, wie das ist. Er spricht vom Vater und vom Sohn im Himmel, aber wissend, dass der Sohn nicht der Sohn des Vaters ist, er hat ihn nicht gezeugt. Die haben doch immer existiert. Das ist nur ein Bild, das die Verbindung zeigt zwischen den Beiden. Aber es ist natürlich nicht der Vater, der den Sohn gezeugt hat, der Sohn hat auch ewig gelebt, ist genauso alt wie Gott, der Vater. (Das ist nicht so eine Relation.) Das ist nur ein Bild, um zu verstehen, was das bedeutet, wie eng sie zusammen sind.

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Heidewolf
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Re: NAK - Die Mutter der Unauffälligkeit

#24 Beitrag von Heidewolf » 11.08.2020, 19:09

Ich bin den GD noch mal so vor meinem geistigen Auge durchgegangen. Auch kann man sich das Ganze auf YT ansehen.

Also, die alteNAK-Lehre ist natürlich noch da, auch wenn JLS behauptet, dass nur das Evangelium zählt.

Für Gott zählt nur, wer an das Richtige glaubt. Nicht, wieviele daran glauben.

Da ist es wieder, dieses Angstmachen.
Von Gottes Liebe zu den Menschen die auf eine Erlösung von dieser Erde warten, die suchen, ja, die eine freudige Botschaft suchen ist da wirklich nicht viel zu spüren. Der Gottesdienst war wohl auch eher ein NAK-theologischer GD.

BAP Zbinden erwähnte glücklicherweise das Wort Jesu: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben
Für mich ein Eckpfeiler des Evangeliums.
Und es gibt so viele Gleichnisse Jesu, die von seiner Liebe zeugen und die uns Hinweise für unser Verhalten geben.
Da hat die NAK noch einiges zu tun.

Am liebsten möchte ich JLS einen Brief schreiben, mit dem Titel: 'Wie konnte das passieren? Dass die Apostel den ökumenischen Geist verloren haben.'
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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Re: NAK - Die Mutter der Unauffälligkeit

#25 Beitrag von Detlef » 11.08.2020, 20:25

Heidewolf hat geschrieben:
11.08.2020, 19:09
Ich

Am liebsten möchte ich JLS einen Brief schreiben, mit dem Titel: 'Wie konnte das passieren? Dass die Apostel den ökumenischen Geist verloren haben.'
den wurde ich sofort mit unterschreiben ...
lieber "daneben" als gar kein Bogenschießen :wink:

fridolin
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Re: NAK - Die Mutter der Unauffälligkeit

#26 Beitrag von fridolin » 11.08.2020, 20:47

Am liebsten möchte ich JLS einen Brief schreiben, mit dem Titel: 'Wie konnte das passieren? Dass die Apostel den ökumenischen Geist verloren haben.'
Hat sie ihn jemals gehabt. Ging es vielleicht nur um Systemerhalt mit kleinen Zugeständnissen. :D

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Heidewolf
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Re: NAK - Die Mutter der Unauffälligkeit

#27 Beitrag von Heidewolf » 11.08.2020, 21:29

Nun ja, ich denke, in dem Testimonium der englischen Apostel war da schon noch ein anderer Geist drin, als dass, was man hier so an Exklusivität in der NAK verspürt.
Ich verstehe sehr wohl, dass die NAK implodieren würde, würden sie die Liebe Gottes zu allen Menschen predigen würden. Denn der Zweck heiligt die Mittel. Das war schon immer so in der NAK.

Deswegen ist das Wort des Stap zum Goldpaar von Saat und Ernte eben auch so zweischneidig.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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Re: NAK - Die Mutter der Unauffälligkeit

#28 Beitrag von fridolin » 12.08.2020, 11:01

Nun ja, ich denke, in dem Testimonium der englischen Apostel war da schon noch ein anderer Geist drin, als dass, was man hier so an Exklusivität in der NAK verspürt.
Die NAK ist in ihrer Entstehung auf den alleinigen Exklusivitätsanspruch aufgebaut worden.
Davon ganz abzurücken würde eventuell das eigene Todesurteil bedeuten. Teile der Gläubigen würden das mit wahrscheinlicher Sicherheit auch nicht mittragen wollen.

Wie hat Schneider vor einiger Zeit gesagt.
Das Apostelamt ist für die gesamte Kirche Christi gegeben. Damit ist doch alles klar ausgedrückt worden, ohne NAK geht eigentlich gar nichts.
Sie meint weiterhin die alleinige exklusive Kirche unter den Kirchen zu sein,
trotz einiger Zugeständnissen an den anderen Kirchen :D

Nur was sie meint und hofft steht auf einem anderen Blatt.

Ihr fehlt weiterhin die exklusive Anerkennung der anderen Kirchen als das alleinige Erlösungswerk Gottes.
Dazu wird es nie kommen und deswegen wird höchstwahrschein alles ein Wunschtraum bleiben. :D

Aber Träumen ist jedem erlaubt. :idea:

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