NAK: Initiative "Junia heute" ...für Frauen in geistlichen Ämtern

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Ernsthaft
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Re: NAK: Initiative "Junia heute" ...für Frauen in geistlichen Ämtern

#11 Beitrag von Ernsthaft » 10.02.2020, 20:53

An all diesen genannten (und ähnlichen) Bibelzitaten erkennt man, dass es auch vor 2000 Jahren schon zu allen möglichen Themen entsprechende "Gebötlein" gab, die von den damaligen "Vorangängern" wie z.B. Ap.Paulus eingeführt worden waren. Diese entsprachen, ebensowenig einem erklärten göttlichen Gesetz, bzw. ließen sich aus dem Wirken Jesu herausinterpretieren, sondern waren seine persönlichen menschlichen Ansichten, die er wie auch seine "Amtsnachfolger" dem Glaubensvolk als Willen Gottes verkauften, bzw. unter Androhung von bösen Ewigkeitsfolgen aufzwangen.
Und gerade solche Ansichten wurden schon damals, wie auch in der Folgezeit des Christentums im Allgemeinen und auch seit Beginn der NAK im Besonderen dazu benutzt, um damit die Gläubigen zu gängeln. Das Verwerfliche dabei ist, dass man dieses als angebliches Wirken des Heiligen Geistes dogmatisierte und den Getreuen, wenn auch nur hinterfragt wurde, ob denn dieser selbstgemachte Wildwuchs des vorgeblich göttlichen Willens richtig sei, immer wieder ein schlechtes Gewissen einredete. Damit schürt man eine besondere Angst und eine Abhängigkeit von der regelmäßigen Sündenvergebung, die ja angeblich nur durch die Wiksamkeit der NAK-Apostel vollgültig erlebbar wird.

fridolin
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Re: NAK: Initiative "Junia heute" ...für Frauen in geistlichen Ämtern

#12 Beitrag von fridolin » 10.02.2020, 22:55

Und gerade solche Ansichten wurden schon damals, wie auch in der Folgezeit des Christentums im Allgemeinen und auch seit Beginn der NAK im Besonderen dazu benutzt, um damit die Gläubigen zu gängeln. Das Verwerfliche dabei ist, dass man dieses als angebliches Wirken des Heiligen Geistes dogmatisierte und den Getreuen, wenn auch nur hinterfragt wurde, ob denn dieser selbstgemachte Wildwuchs des vorgeblich göttlichen Willens richtig sei, immer wieder ein schlechtes Gewissen einredete. Damit schürt man eine besondere Angst und eine Abhängigkeit von der regelmäßigen Sündenvergebung, die ja angeblich nur durch die Wiksamkeit der NAK-Apostel vollgültig erlebbar wird.
Gut formuliert. :D
Die Christenheit wird zwar heute von NAK als Kirche Christi anerkannt. Aber nur halbherzig.
Innerhalb der Kirche Christi vollendet Gott sein Erlösungswerk die NAK. Die NAK bezeichnet sich also
immer noch als einzige Erlösungswerk Gottes auf dieser Erde. Auch die Sündenvergebung ist im Vollsinne
nur mit NAK Apostel erlebbar. D.h. die Sünden sind nur unter Wirksamkeit der NAK Apostel tatsächlich vergeben und getilgt. :D
Dieses ist mit der Bibel nicht zu beweisen, deshalb sollte das schleunigst geändert werden.
Mit Ökumene hat das auch meiner Ansicht nach nicht viel zu tun. :D

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Andreas Ponto
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Re: NAK: Initiative "Junia heute" ...für Frauen in geistlichen Ämtern

#13 Beitrag von Andreas Ponto » 11.02.2020, 23:00

Auf glaubenskultur ist jetzt ein Bericht zu finden:
junia_heute.jpg
Gründungsveranstaltung junia_heute
junia_heute.jpg (63.93 KiB) 956 mal betrachtet
Vielleicht möchte jemand berichten?

Und auf Instagram wird ebenfalls fleisig geteilt:
#juniaheute

fridolin
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Re: NAK: Initiative "Junia heute" ...für Frauen in geistlichen Ämtern

#14 Beitrag von fridolin » 12.02.2020, 17:08

https://www.glaubenskultur.de/ berichtet in einem Update von heute das der Vorsteher der NAK Gemeinde Fürstenfeldbruck hat anscheinend seine Ämter niedergelegt hat.

In den Räumen der NAK Fürstenfeldbruck sollte die Gründungsveranstaltung von "Junia heute" am 8. Febr. durchgeführt werden. Aber von der KL. wurde das untersagt.
Die Gründung wurde deswegen an zu einer anderen Örtlichkeit verlegt und durchgeführt. :D

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Bezirks-Elster
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Re: NAK: Initiative "Junia heute" ...für Frauen in geistlichen Ämtern

#15 Beitrag von Bezirks-Elster » 13.02.2020, 08:44

Das läuft anscheinend immer nach dem gleichen Muster ab. Progressive Kräfte, die dann ausgebremst werden und bei einem gewissen Schwellwert das Handtuch werfen. (Habe ich ja auch gemacht, nachdem der eigene Toleranzwert überschritten wurde).
- Muss aber sagen, dass das Mutmaßungen meinerseits sind, da ich die Vorgänge in FFB bzw. Junia nicht kenne -

Ich weiss nur von damals, dass der BAP der Boss der Gebietskirche ist, ihm alle Gebäude gehören und es von seinem Wohlwollen abhängt, welche nicht-NAK-bezogenen Aktivitäten dort ablaufen dürfen. Was waren wir damals stolz, ein Taizéplakat vom Jugendtreffen in der Hauptstadt am schwarzen Brett aufgehängt zu haben. Und sogar der BAP ein GD gehalten hat in der Zeit, als die internationalen Jugendlichen bei uns im Kirchengebäude die drei Tage übernachtet haben. Aber das war ein Gewaltritt, das im Vorfeld abzustimmen und zu genehmigen.

Wenn man sieht, wie auch Franziskus gestern den Sack wieder zugemacht hat, ist das alles zutiefst traurig und mutlos für das Evangelium, was eigentlich in eine ganz andere Richtung zeigt und scheinbar im Klerikalismus erstickt....
"Liebe Geschwister, `im Natürlichen` gibt es den Bewehrungsstahl ....."
Co-Predigt zum Thema "Bewährung" in einer deutschen Landeshauptstadt im Jahr 2015

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