Die Glaubensleere der NAK

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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usirius
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Re: Die Glaubensleere der NAK und Ehrich

#41 Beitrag von usirius » 08.03.2019, 17:32

@ Sabine: Danke für deine Gedanken!

Noch ein Hinweis zum Namen des in der erzählten Geschichte erwähnten glatzköpfigen Stammapostels, dieser war Walter Schmidt.

@Heinrich und Blackcat: Was die Glaubensleere von Ehrich anbetrifft: Er zeigt nach mem Empfinden keinerlei Emotionen, hat zudem absolut wenig bis nichts charismatisches und inspirierendes, seine Reden hören sich an wie mit Kalkül und auswendig gelernt. Vor wenigen Wochen am 10.02.19 im StApo Gottesdienst in Charlotte (USA) zeigte er sich im Mitdienen sich ein Stück weit ehr(l)ich und sagte "My dear Brothers and Sisters, I don't know so much!"

nachzuhören hier https://www.youtube.com/watch?v=btWqEkwht78 Minute 29:00 , anbei ein Screenshot während seiner Aussage ....
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Heinrich
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Re: Die Glaubensleere der NAK - Beiträge Lothar

#42 Beitrag von Heinrich » 08.03.2019, 17:36

Werter Lothar Poerschke

Ihre Beiträge sind interessant, aber kaum schnell lesbar. Es fehlen Absätze, Kommata usw.


Hier mal ein Beispiel und ein Tipp für Sie, wie es auch gehen könnte und damit für uns alle besser lesbar wäre (Auszug aus einem Beitrag von Ihnen):

Ich habe ja schon mehrfach erwähnt, das im Grunde genommen seit dem 6. Juli 1960 die NAK der Vergangenheit angehört.

Und gegen alle menschliche Vernunft existiert sie nicht nur weiter, nachdem sie mit dem Scheitern der Botschaft ihre Daseinsberechtigung verloren hat, sie ist sogar weltweit gewachsen und viel, viel größer geworden.

Das ist ein Phänomen, dem man unbedingt auf den Grund gehen sollte, um sich und andere vor weiteren falschen Erwartungen zu schützen.

Ein wichtiger Grund ist wohl, dass wir Menschen und speziell wir Deutschen nicht mit Scheitern umgehen können. Ein Beinaheerfolg macht das Scheitern erträglicher.


usw. usw.

Sorry, Ihre Beiträge sind wichtig, aber bitte gestalten Sie diese künftig einfach lesbarer – wie oben gesagt.

Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
(Bert Brecht)

Schnoogele
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Re: Die Glaubensleere der NAK - Beiträge Lothar

#43 Beitrag von Schnoogele » 08.03.2019, 19:34

Heinrich hat geschrieben:
08.03.2019, 17:36
Ich habe ja schon mehrfach erwähnt, das im Grunde genommen seit dem 6. Juli 1960 die NAK der Vergangenheit angehört.



dann war die Botschaft Bischoffs also doch richtig :D

Lothar

Re: Die Glaubensleere der NAK

#44 Beitrag von Lothar » 08.03.2019, 20:10

Werter Heinrich,

danke für den Tipp ! Ich nehme die Kritik gern an, was die äußere Form angeht. Daran hatte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gedacht . Bei mir muß immer alles schnell gehen. Ich bitte um Verzeihung.
Übrigens bekam ich letzten Montag erst das Feedback, daß unsere Beiträge hier im Forum von Fachleuten in der gesamten Republik ( nicht aus der NAK :D ) mitgelesen werden. Und man sagte mir auch, daß wir die Probleme der NAK genau auf den Punkt bringen.

Innerhalb der NAK hat man ja auch alle Hände voll damit zu tun, Giftpfeile auf fluchtwillige Schäfchen abzuschießen, damit diese bewegungsunfähig gemacht werden. Ich denke, für Kritik von außen haben die gar keine Zeit mehr, oder ?

Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße in den Süden
Lothar Poerschke

P.S. Sie dürfen meine Beiträge auch gern formtechnisch verändern, falls das überhaupt geht ?

Acapulco

Re: Die Glaubensleere der NAK

#45 Beitrag von Acapulco » 08.03.2019, 20:25

Hallo Centaurea,

die Frage ist wie und wo laur NAK der Heilige Geist zu finden ist?!
Wenn er nur in der NAK beheimatet ist, stimmen die Aussagen von damals über die Abgefallenen und Konvertierten heute immer noch und wir können uns eigentlich auf der Stelle erschiessen.

Wenn der HG nach Auffassung der NAK auch in anderen christlichen Kirchen zu finden ist, dann ist die von dir kopierte Erläuterung der Sünde gegen den HG eine ziemlich einfach gestrickte Erklärung.
Dann hätten viele Menschen ein dickes Minus auf ihrem Karma Konto, denn manchmal kann man ja nichts für die Gedanken, die einem so kommen.
Ich persönlich bin auch der Überzeugung, dass es um das Handeln wider den HG geht.

Ein praktisches Beispiel aus dem NAK - Mikrokosmos : Wenn ein AT einem Schäfchen absichtlich Angst macht und mit Segensverlust droht, und somit die Psyche dieses Menschen zusätzlich beschädigt, und damit seine Macht narzisstisch missbraucht , der handelt gegen das eigene Gewissen und da es um spirituelle Belange geht, wider den HG. Ein Geistlicher hat die Aufgabe, wenn er sie nun begriffen hat, aufzurichten und nicht zu zerstören.

Schade, dass hier viele aktive NAK-ler mitlesen, aber dazu nichts zu sagen haben.

Vor ein paar Jahren habe ich den Katechismus geschenkt bekommen, leider finde ich ihn nicht mehr. Wahrscheinlich ist er im Altpapier gelandet.

Usirius, ich musste doch echt lachen über Ehrich's "I don't no so much.."
Vielleicht meinte er ja : Ich weiss, dass ich nichts weiss. Das wäre ja mal eine tiefe Selbsterkenntnis von einem lebendigen Apostel.

Liebe Grüsse von Sabine

usirius
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Re: Die Glaubensleere der NAK - Definition der Sünde gegen den Heiligen Geist

#46 Beitrag von usirius » 08.03.2019, 22:12

@ Lothar, Centaurea, Sabine:

Hier noch mal zur Thematik "Sünde wider den Heiligen Geist"

Im NAK-Katechismus ist - wie von dir @ Centaurea korrekt zitiert - nun aber im ganzen Kontext - folgendes zu lesen:

12.1.8.6 Sünde, die nicht vergeben wird

Es gibt Sünde, die nicht vergeben wird: die Lästerung gegen den Heiligen Geist. Davon sagte der Sohn Gottes: „Wer aber den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig“ (Mk 3,29). Lästerung gegen den Heiligen Geist begeht, wer aus feindseligen oder niedrigen Beweggründen bewusst und mutwillig den Heiligen Geist als teuflisch und verführerisch darstellt.

(Quelle http://www.nak.org/de/katechismus/12-gottesdienst-segenshandlungen-und-seelsorge/121-gottesdienst/1218-vergebung-der-suenden-im-gottesdienst/12186-suende-die-nicht-vergeben-wird/)


Folgende Erläuterung zu der Thematik ist in der Broschüre des Gesamtschweizerischen Jugendtages vom 02.09.2007 - in dem es wohl auch um den Sündenbegriff gegangen ist:

(...)

2F In einer Ausgabe von „ Spirit“ steht auf der letzten Seite,
dass das Lästern wider den Heiligen Geist nicht vergeben
werden kann.

2A Lästerung des Heiligen Geistes bedeutet die bewusste,
willentliche, öffentliche Ablehnung des Wirkens und
Redens Gottes und deren Bezeichnung als Werk des
Satans und zwar entgegen der Logik und der eigenen
Erfahrung und Überzeugung. Wer das tut, offenbart ein
Herz, das Gottes Vergebung nicht empfangen will und
auch nicht mehr empfangen wird. (s. Matthäus. 12.22ff;
Markus. 3,22ff; Lukas. 12,10)

(...)
(Quelle: https://www.nak.ch/admintool/beilagen/2 ... 093053.pdf )

Zum letzten Satz dieser Quelle spricht rgendwo auch folgende neueste Erkenntnis des Neu-Stamm-Apostolates:

Er sagte vor kurzem in einem GD, warum diese Sünde nicht vergeben werden kann - man höre und staune - sinngemäß:
" Wer eine solche Sünde begeht, glaubt damit auch nicht an Jesus und an die Vergebung der Sünden, deshalb kann seine Sünde nicht vergeben werden. Glaubt er an Jesus, kann seine Sünde vergeben werden."

Eine interessante Sehensweise.

Schlussfolgerung: Die NAK dreht sich immer wieder.....und letztlich nur im Kreis! Aber das Prinzip, die laufend geänderten sowie ver- und gedrehten Lehren bzw. Leeren als neue und weitergeführte Erkenntnis zu verkaufen, funktioniert anscheinend nach wie vor bestens.

Den Sündenbegriff, Vergebung und Voraussetzungen zur Vergebung haben die Neuapostel in dem Pamphlet 2004 "Der Sündenbegriff" ausführlich dargelegt Besagtes Pamphlet ist ebenfalls im Anhang (Quelle: http://www.nak.org/uploads/glossary/stellungnahme-suendenbegriff-de_02.pdf )

Man könnte jetzt dazu vieles sagen - aber ich würde dann nicht mit Schreiben fertig werden....aber wer will, darf gerne was dazu sagen - ähm schreiben!
Dateianhänge
stellungnahme-suendenbegriff-de_02.pdf
(88.32 KiB) 5-mal heruntergeladen
Brosch_JgTg_070902_V3_1190093053.pdf
(372.49 KiB) 10-mal heruntergeladen
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Re: Die Glaubensleere der NAK

#47 Beitrag von Heinrich » 08.03.2019, 23:37

Werter Lothar,

danke schön, dass Sie meine Idee/den Rat Ihre Beiträge etwas lesbarer zu gestalten, mir nicht übel genommen haben.

Somit: Auf einen weiteren guten Dialog miteinander in diesem Forum!

Gruss aus dem stürmischen Süden,
uns allen ein gutes Wochenende,
Heinrich
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(Bert Brecht)

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Re: Die Glaubensleere der NAK - …..wir können uns eigentlich auf der Stelle erschiessen….

#48 Beitrag von Heinrich » 08.03.2019, 23:41

@acapulco

…..wir können uns eigentlich auf der Stelle erschiessen….

Nö, nein, niente, niemals!

Gruss aus dem stürmischen Süden,
uns allen ein gutes Wochenende,
Heinrich
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Re: Die Glaubensleere der NAK

#49 Beitrag von usirius » 09.03.2019, 08:06

Acapulco hat geschrieben:
08.03.2019, 20:25


Usirius, ich musste doch echt lachen über Ehrich's "I don't no so much.."
Vielleicht meinte er ja : Ich weiss, dass ich nichts weiss. Das wäre ja mal eine tiefe Selbsterkenntnis von einem lebendigen Apostel.

Liebe Grüsse von Sabine
Liebe Sabine, beim Lesen deines Kommentars musste ich auch schmunzeln! Aber e(h)r scheint ja mehr zu wissen wie nichts, sonst hätte er gesagt: I'don't know . Aber mit Vermögensvermehrung scheint er sich auszukennen, wenigstens deshalb konnte er sein Wissen in dieser Aussage nicht ganz auf Null reduzieren. Denn trotz sinkender Mitglieder- und Gemeindezahlen steigen die Einnahmen und damit das Kirchenvermögen. Eine Zusammenfassung der Gemeindezahl- und Einnahmen/Ausgabenentwicklung ist hier zu sehen: https://www.naktalk.de/nak-opfer-und-finanzen/

Dazu ein Auszug aus seiner Vita:
Nach Abschluss einer kaufmännisch orientierten Schule und einer Lehre als Speditionskaufmann ließ ich mich zum Versicherungskaufmann ausbilden. Bis zu meinem Eintritt in den Dienst der Kirche – am 1. Juli 1994 – arbeitete ich in einem großen Versicherungsunternehmen in der Vertriebssteuerung.
(Quelle: https://www.nak-sued.de/fileadmin/nak-s ... Ehrich.pdf)

Alle: Zum Schmunzeln und auch zum Nachdenken wäre folgendes (fiktive) Interview der naktalk-Redaktion mit Michael Ehrich anlässlich seines 10-jährigen Dienstjubiläums:

https://www.naktalk.de/jubilaeum-in-der ... el-ehrich/

In diesem Sinne ein schönes Wochenede euch allen!
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Andreas Ponto
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Re: Die Glaubensleere der NAK

#50 Beitrag von Andreas Ponto » 09.03.2019, 13:42

... Lästerung des Heiligen Geistes bedeutet die bewusste, willentliche, öffentliche Ablehnung des Wirkens und Redens Gottes ...
(Quelle: https://www.nak.ch/admintool/beilagen/2 ... 093053.pdf)

Mich würde nun schon noch Folgendes interessieren:
Wenn jemand hier im Forum die NAK, die NAK-Apostel, sowie deren Tun und Predigen öffentlich ablehnt, lehnt dieser aus Sicht der NAK damit das Wirken und Reden Gottes ab?

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