Die Glaubensleere der NAK

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Stefan
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Die Glaubensleere der NAK

#1 Beitrag von Stefan » 05.03.2019, 08:49

Ich wünsche allen einen regen Austausch.

Acapulco

Re: Die Glaubensleere der NAK

#2 Beitrag von Acapulco » 05.03.2019, 11:10

Vielen Dank für die Erstellung. Dieser Titel erscheint mir doch am wenigsten theatralisch. Die anderen beiden kannst Du m.E. wieder löschen.

Du hast Recht - mit NAK Minden hatte das zum Schluss wenig zu tun. Aber soweit mir das erinnerlich ist, war da ausser Wiederholungen von abstrusen Fabeln und kopierten Textauszügen , ziemlicher Totentanz. Auch zwischendurch gab es diverse Abschweifungen - nach 3 Jahren oder 78 Seiten ist ein Thema dann auch irgendwann mal ausgelutscht.

Im übrigen sind wir weder geistig grenzdebil noch haben wir Augenkrebs. Wenn du uns das nächste mal zeigen willst, wo der Hammer hängt, bitte ich um Mässigung. Also keine Fettschrift und keine seitenlange Monologe über "Threads kapern" .
3 Sätze zum Rauswurf hätten gereicht.

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An alle , denen noch ein paar Predigt- Anekdoten einfällt: wie Fridolin sagte: ran an die Tasten :lol:
Es darf auch für meinen Geschmack ab und zu witzig sein ... :P

Lothar

Re: Die Glaubensleere der NAK

#3 Beitrag von Lothar » 05.03.2019, 14:53

Danke Sabine, mit Frauen wie Dir hätte die NAK möglicherweise noch eine Überlebenchance. Leider wird sie ausschließlich von Männern regiert, die im Denken noch im 13. Jahrhundert leben. ( Meine Mutter übrigens auch ).

Wie immer ein GANZ GROSSES LOB für Deinen Beitrag. Du hast das Evangelium Christi verstanden. :D

Liebe Grüße
Lothar

fridolin
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Re: Die Glaubensleere der NAK

#4 Beitrag von fridolin » 05.03.2019, 16:04

Um Stefan gnädig zu stimmen, Beitrag von 03.03.2019 nach hier verschoben. Lieber Stefan, aus Minden kommt zur Zeit nichts neues. Das Thema Ist wohl ein wenig ausgeluscht. :D
Siehste deine Aufforderungen gehen nicht ins Leere. Ein bisschen freundlicher hätte deine Aufforderung an alle doch sein können. :D Schaul mal auf Glaubenskulter, wie centaurea schon bemerkte, ist dort seit einiger Zeit Funkstille. Weshalb auch immer. :D
@acapulco
Der Spruch mit der Sichel und dem ernten hatte ich ganz verdrängt. Das hört sich heute für mich auch eher wie der Sensemann aus einem Horrorfilm an. Am schlimmsten fand ich damals aber noch die Geschichte von dem Jungen, der in Schwimmbad vom 3-oder10 er springt und dabei zu Tode kommt. Seine Mutter ist darüber FROH, weil er ihr zuvor gesagt hatte , dass er nicht mehr zur Kirche geht. Kennt ihr die Story auch?
Gut das du daran erinnerst, Hatte ich schon verdrängt.
Aus heutiger Sicht eine Horrorgeschichte. Damals für viele Gläubige nicht. Heute packste dir nur an den Kopf und begreifst welcher Wahnsinn uns Gläubigen gereicht wurde. Das hatte mit Glauben absolut nichts mehr zu tun. :D :mrgreen:
Heute begreifst du, es ging nur um den Systemerhalt. Wenn du untreu wirst oder vor hast untreu zu werden, dann greift Gott ein, manchmal mit Mitteln die nicht schön sind. :D
Vielleicht gibt es hier noch einige Fories, die auch solch gepredigte Glaubensstorys zitieren können.
Her damit, ran an die Tastatur :D
Damit auch die jüngeren unter uns, die Predigtstorys des sogenannten Gnaden-und Erlösungswerkes lesen, um aus heutiger Sicht sich davon ein Bild machen zu können. :D
Zuletzt geändert von fridolin am 05.03.2019, 16:21, insgesamt 6-mal geändert.

fridolin
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Re: Die Glaubensleere der NAK

#5 Beitrag von fridolin » 05.03.2019, 16:08

Verschoben / vom 4.03.2019
Heute ist Rosenmontag, Karneval. Dazu fällt mir ein. Wenn Jesus an dem Tag erscheinen sollte und seine versiegelte Braut holt und ein Gotteskind aber dann am Karneval teilnimmt und sich verkleidet hat Pech gehabt. Jesus wird denjenigen unter seiner Verkleidung nicht erkennen können. :D Der hat eben Pech gehabt, er wird nicht mitgenommen in den Hochzeitssaal :D

Imhierundjetzt
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Re: Die Glaubensleere der NAK

#6 Beitrag von Imhierundjetzt » 05.03.2019, 18:07

Ich denke die Storys gibt es immer noch, einfach nicht mehr so klar vom Altar gesagt, sondern eher durch die Blume und auf subtile Art.
Oder dann in Gesprächen in kleineren Gruppen.
Ein Verwandter von mir ein Diakon wurde für das PR Amt angefragt, welches er ablehnte. Der Vorsteher hat ihm dann erzählt, dass er, als er einmal "Gottes Auftrag" ablehnte einen schlimmen Unfall hatte. Er sich dessen bewusst sein soll.
Die Frau hat dies dann weiter geleitet. Und der Vorsteher musste auch vortanzen. Aber der Mann hat immer noch Gewissensbisse und wurde regelmässig unter Druck gesetzt und mehrmals wieder angefragt. Irgendwann hatte er dann einen Herzinfarkt und wurde aus gesundheitlichen Gründen vom Amt freigestellt.

Acapulco

Re: Die Glaubensleere der NAK

#7 Beitrag von Acapulco » 05.03.2019, 18:54

Hallo Imhierundjetzt,

weisst du noch wielange das her ist?

Bei meinem Bruder war es damals Anfang der 90-er dasselbe. Er hat aus privaten Gründen sein Unterdiakonenamt ablegen wollen . Der Vorsteher kam zu ihm nach Hause und meinte, dass er sich nicht wundern sollte, wenn seiner neugeborenen Tochter etwas passieren würde.
Und auch mir wurde immer mal wieder der Segensverlust als Grund meiner Scheidung und anderen Dingen, erklärt.
Es ist tieftraurig, dass mit solchen Mitteln Druck ausgeübt wird , um die Leute bei der Stange zu halten.
@Lothar : die NAK wird eher das Zölibat einführen, als Frauen auf die Kanzel zu lassen.
Sie fühlen sich doch der katholischen Kirche so nahe. Wir sind doch nur die Gehülfinnen. :mrgreen:

fridolin
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Re: Die Glaubensleere der NAK

#8 Beitrag von fridolin » 05.03.2019, 19:49

@Acapulco
Wir sind doch nur die Gehülfinnen. :mrgreen:
Die NAK hat ja den Stellenwert der Frau festgelegt.
Der Mann ist die Nr.1, die Frau ist die 0. Zusammen sind sie 10. Aber nur weil der Mann die Nr. 1 ist :D

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Heidewolf
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Re: Die Glaubensleere der NAK

#9 Beitrag von Heidewolf » 05.03.2019, 20:09

Mir ist bei dem Durchlesen der Beiträge, insbesondere der von Detlev Streich ein altes Buch eingefallen.

https://www.amazon.de/Die-Revolution-en ... 3462034987

Wenn man das hin und her von JL Schneider so sieht, dann wird man an die Zeit der Indoktrination zu Stalins Zeiten erinnert.
Was heute gilt ist vielleicht morgen schon konterrevolutionär.

Und, wenn man Pech hat, fällt man schnell in Ungnade.
Wenn man anzweifelte, dass die Partei NICHT immer recht hat, so ist es in dieser Kirche wohl so, dass die Kirche (Oberhaupt) immer recht hat, ganz egal was noch gestern gesagt wurde.

Modern sagt man ja auch: Das ist Management by Champignon.

Bestreuen.
Im Dunklen lassen.
Emporkommende Köpfe isolieren.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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Re: Die Glaubensleere der NAK

#10 Beitrag von Andreas Ponto » 05.03.2019, 20:15

Dann möchte ich doch auch noch was zum Besten geben (auch wenn ich es hie und da schonmal erzählt haben sollte):

Als ich Anfang 2011 entschieden hatte mit der Familie umzuziehen, nahm mich mein damaliger Vorsteher auf die Seite.
Er wolle mir einen Rat geben.
Auch wenn ich nicht mehr im Amt (Priester) bestätigt werden würde, müsste ich unbedingt treu bleiben, da sonst kein Segen mehr auf mir liegen würde.
Er drohte mir offen mit Misserfolg und versuchte dies mit selbst gemachten positiven Erfahrungen, ohne diese konkret zu benennen, zu untermauern.

Zum Glück konnte ich in dem Moment ruhig und gelassen bleiben, wusste ich doch, dass der Austritt aus dieser Gemeinschaft kurz bevorstand.

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