Aktueller Totenkult in der NAK

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Hatikwa
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#31 Beitrag von Hatikwa » 28.11.2018, 01:15

hallo Heidewolf,
nur mit 70 Jungfrauen sich ewig vergnügen zu müssen, wird ewig langweilig sein.
Daher gebe ich dir Recht: es gibt viele leichtgläubige Menschen.
Wie ließe sich denn diese Leichtgläubigkeit verringern ?
Doch nur durch mehr Bildung! Und das heißt dann: WISSEN !!!

Die NAKI hatte mir zu meiner Zeit, 70 er/ bis Mitte der 80 er, die Bildung gestrichen
und mich zu einem leichtgläubigen Menschen "umgetauft".

Bildungsmangel ist weltweit vorhanden, es ist nicht nur ein Massenproblem in den USA.
Und da gibt es ja auch noch die Vielfalt der Kulturen in den vielen Ländern dieser Erde.
Um dieser Kulturen bewußt zu sein, muß man sich für sie auch interessieren, kennen lernen,
staunen, und sie respektieren. ----- "Umtaufen" geht nicht.

guuuts nächtle --- hatikwa

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Heidewolf
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#32 Beitrag von Heidewolf » 28.11.2018, 06:29

Bildung ist der Feind von Despoten.
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden (1.Kor. 15)

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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#33 Beitrag von detlef.streich » 30.11.2018, 17:36

Weil es richtig ist, dass Bildung der Feind von Despoten ist, habe ich meine Anmerkungen noch etwas erweitert und als Artikel eingestellt:

https://nak-aussteiger2010.beepworld.de ... s1.htm#tod

MisterBean
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#34 Beitrag von MisterBean » 30.11.2018, 18:13

Zum vorletzten Diskussionsbeitrag von Detlef Streich möchte ich einige Ergänzungen machen.
Die heutigen, wissenschaftliche Erkenntnisse der Urknallforschung und hier explizit weiteren Entwicklung des
Kosmos und die Evolutionstheorie können allerdings Gott als Handelnden Schöpfer ausschließen.
Beim ersten Lesen regte sich Widerspruch in mir, erst beim zweiten und dritten Mal fand ich die sprachliche Feinheit,
die mich mit seiner Aussage wieder versöhnte: "Gott als handelnden Schöpfer ausschließen."

Ein Urknall ohne Gott als auslösendes Moment, erscheint nur unter der Annahme schlüssig, dass es unendlich viele
Universen gibt, von denen unseres zufällig so konfiguriert ist, dass die 4 Kräfte der Physik (Schwerkraft, schwache und
starke Kernkraft, elektromagnetische Kraft) in genau dem Verhältnis zueinander stehen, dass "Sonne, Mond und Sterne"
entstehen und solange bestehen konnten, bis sich planetarisches Leben entwickelt hatte. (Lesetipp: Prof. Harald Lesch -
Wie das Staunen ins Universum kam)
Wann und wie sollte der Mensch aber aus sich heraus eine unsterbliche Seele gebildet haben, wenn nicht nur in
der Vorstellung seines präfrontalen Kortex?
Die Vorstellung, die meines Wissens auch von NAKI vertreten wird, dass eines unbekannten Tages die unsterbliche Seele
auf Gottes Geheiß zum Prä-Menschen hinzutrat, ist tatsächlich wenig glaubhaft ("und Gott hauchte ihm seinen Odem ein").

Die Schlussfolgerung von Detlef Streich, die Seele müsse demnach ein Gedankenkontrukt sein, ist m.E. aber auch nicht
zwingend. Da wir nicht wissen, was eine Seele ist oder was sie "kann", können wir noch viel weniger darüber spekulieren,
wo sie herkommt. Wer sagt denn, dass nur der Mensch als einzige Spezies eine solche besitzt?

Diese Vorstellung ist doch auf die jüdisch-hellenistisch-christlich geprägte Gedankenwelt beschränkt. In dem uns eigenen
Kulturchauvinismus ("Macht euch die Erde Untertan") übersehen wir, dass alle anderen Kulturen den Menschen bestenfalls
als "Primus inter pares" (Ersten unter Gleichen) im Kontext der belebten und unbelebten Natur sehen. Wobei dem Menschen
aufgrund seiner großen Fähigkeiten auch die größte Verantwortung zukommt.

Warum sollte die Idee der Seelenwanderung mit evolutonärer Entwicklung weniger plausibel sein als die jüdisch-
christliche Idee vom einmaligen Leben, Seelenschlaf und Auferstehung?

Meine persönlich Vorstellung ist, dass sich in allen Religionen einzelne, der Wahrheit nahe kommende Bausteine finden.
Solange die Puzzleteile jedoch von Religionsinstitutionen verwaltet werden, werden wir Menschen diese nie zu einem
Gesamtbild zusammenfügen können, weil jede Institution eifersüchtig darüber wacht, bloß nicht in Frage gestellt zu
werden. Daran hängen nämlich Einfluß, Geld und Arbeitsplätze. Ganz so wie in der Ökonomie.

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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#35 Beitrag von detlef.streich » 02.12.2018, 12:23

Einige Ergänzungen zu MisterBean:

Historische und aktuelle NAK-Bemerkungen zum Thema Evolution und Seele:

2001 Stammapostel Fehr Pfingsten, (Originalmitschrift):
„Ich weiß, wir leben in einer Zeit, wo alles angezweifelt wird und die Eckwerte des Evangeliums umgestoßen werden. Ich sagte den Aposteln vor dem Gottesdienst, dass ich kürzlich gehört habe, wieder von jemandem, der sagt: Tot ist tot, und dann ist alles aus, und es gibt keinen Schöpfer aller Dinge. Es ist alles entstanden durch die Moleküle und schließlich durch einen Urknall, und wie die Theorien alle heißen. Dann habe ich gesagt:
Das ist genau gleich, wie wenn man behaupten würde, durch eine Explosion in einer Buchdruckerei ist das Brockhaus-Lexikon entstanden.“


Apostel Startz vom 10.5.1972 aus einem privaten Schreiben mit ähnlich wissenschaftsfeindlicher Tendenz:
„Wir geben zu, daß durch Ausgrabungen der Neandertaler Mensch gefunden wurde, der schon vor 100 000 Jahren gelebt haben soll. Steht es aber Gott nicht zu, von dem Menschen, den er schaffen wollte, zuerst ein Modell zu machen? In dem Modell hat er aber nicht gewohnt. Ein kluger Bauherr läßt sich von seinem Architekten auch zuerst ein Modell anfertigen. Dieses wird er nie beziehen oder gar darin wohnen. So hat Gott auch nicht in dem Neandertaler-Menschen gewohnt. Er war lediglich das Modell. Dann aber kam die Stunde, in welcher der allmächtige Gott die Worte sprach: "Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei!" In diesem Ebenbild Gottes wohnte der Herr, denn er gab ihm seinen Geist und dadurch wurde der Mensch zu einer lebendigen Seele.“

2004 NAKI Verlautbarung vom 11.11. zur Evolutionstheorie:
“Die Neuapostolische Kirche sieht in der Evolutionstheorie keine geeignete Erklärung für die Schöpfung, weil diese Theorie Gott als Schöpfer in ihre Betrachtungen nicht einbezieht. Dagegen sieht sie in den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Evolution keinen Widerspruch zu den Aussagen der Bibel. (...) Es ist denkbar, dass der heutige Mensch (Homo sapiens sapiens) von Anfang an ein beseelter Mensch war, möglicherweise schon vor über 130.000 Jahren.”[/i

www.nak.org/fileadmin/download/pdf/le-s ... ion-de.pdf

Zitat aus: „Unsere Familie“ 07/05, Verlag Friedrich Bischoff, Frankfurt
Im Mittelpunkt dieses Berichtes steht Gottes schöpferisches Tun, das allein aufgrund des befehlenden Wortes geschieht („Es werde Licht! Und es ward Licht“, 1. Mose 1,3). Liest man den Text genau, dann fällt auf, dass Gott nicht nur durch sein Wort Wirklichkeit, Dinglichkeit und Geschöpflichkeit schafft, sondern darüber hinaus Anweisungen für eine weitere Entwicklung und Entfaltung des Geschaffenen gibt. ... Beispielsweise sagt Gott: „Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden.“ Was Gott will, das geschieht: „Und die Erde ließ aufgehen ...
In bildhafter Weise wird geschildert, wie Gott zuerst den Mensch schuf und dann alles zum Dienst des Menschen bereitete. ... Die Betonung von Gottes Hand, die tätig wird und den Menschen bildet, macht deutlich, dass der Herr in einem ganz besonderen Verhältnis zu seinem Geschöpf steht. Ja, wenn Gott ähnlich wie ein Mensch handelt, dann könnten wir in diesem Bild schon eine Selbsterniedrigung Gottes sehen, wie sie sich in der Menschwerdung des Gottessohnes vollzieht. ...
Man sollte sich immer im Klaren darüber sein, dass sich in Wissenschaft und Glaube ein jeweils völlig anderer Zugang zur Wirklichkeit eröffnet. Aus unserem Glauben heraus bekennen wir: Der Kosmos, die Natur, der Mensch sind von Gott geschaffen, unabhängig davon, wie sich ihre Entstehung im Einzelnen vollzogen haben mag.

März 2009 Stap Leber Wie verstehen wir die Heilige Schrift? (http://www.nak.org/de/glaube-kirche/wor ... cle/16072/)
Was das Alte Testament anbelangt, so muss man sagen, dass viele Dinge sicherlich symbolisch und metaphorisch zu verstehen sind. Das betrifft insbesondere die Schöpfungsgeschichte. Wenn da zu lesen ist, dass „der Herr den Menschen aus Erde vom Acker“ machte und ihm „den Odem des Lebens in seine Nase blies“, dann handelt es sich hierbei um eine bildhafte Ausdrucksweise, die nicht wörtlich genommen werden kann. So verhält es sich mit der gesamten Schöpfungsgeschichte. Somit brauchen wir uns auch nicht in Widerspruch zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu setzen.

01.03.2010 Stap Leber Ergänzende Ausführungen zu unserem Verständnis der heiligen Schrift (http://www.nak.org/de/news/news-display/article/16560/ )
Wie hat sich denn in diesen riesigen Zeiträumen die Erde von den Anfängen des Lebens bis zu den heute vorhandenen Lebensformen entwickelt? Nun, alles spricht für eine allmähliche Entwicklung, eine Evolution. Das steht auch im Einklang mit der Heiligen Schrift, wo von einer stufenweise Entwicklung von den Pflanzen über die Tiere bis zum Menschen berichtet wird. Es ist nicht unsere Aufgabe herauszufinden, wie das im Einzelnen geschah. Das überlassen wir der Wissenschaft. Wichtig für uns ist der Glaube, dass Gott hinter allem steht. Er hat den ganzen Entwicklungsprozess in seiner Hand gehalten, und das Leben in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen nach seinem Willen hervorgebracht.
Jetzt taucht noch eine weitere Frage auf: Wie ist der biblische Bericht über Adam und Eva als dem ersten Menschenpaar in diese Zusammenhänge einzuordnen? Meine Antwort: Die Heilige Schrift sieht den Menschen grundsätzlich als ein mit einer unsterblichen Seele ausgestattetes Wesen an. Der Zeitpunkt, wann die ersten mit einer Seele ausgestatteten Menschen auftraten, lässt sich wissenschaftlich nicht bestimmen, denn die Seele als das von Gott gegebene unsterbliche Leben ist wissenschaftlicher Forschung nicht zugänglich. Die menschenähnlichen Vorformen, die es zuvor gegeben haben mag, waren also nicht mit einer unsterblichen Seele ausgestattet. Der biblische Bericht über das erste mit einer Seele ausgestattete Menschenpaar Adam und Eva zeigt in sehr anschaulicher Weise, dass die Menschen sogleich in Sünde gefallen sind. Auch dieser Bericht mag bildhafte Elemente enthalten, ich rate aber dazu, nicht zu sehr zu analysieren, was wörtlich und was bildhaft zu verstehen ist. Das führt uns im Glauben nicht weiter.
Noch eine abschließende Bemerkung: Die Fragen, die ich hier angeschnitten habe, sind für die Erreichung unseres Glaubenszieles nicht entscheidend. Aber wir müssen als Kirche einen klaren Standpunkt vertreten. Es ist nicht nötig und auch nicht sinnvoll, uns in Widerspruch zu wissenschaftlichen Ergebnissen zu bringen.

detlef.streich
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#36 Beitrag von detlef.streich » 02.12.2018, 12:42

Lebers letzte Äußerung scheint also auch letzter Stand der Dinge zu sein:

01.03.2010 Stap Leber Ergänzende Ausführungen zu unserem Verständnis der heiligen Schrift (http://www.nak.org/de/news/news-display/article/16560/ )
Wie hat sich denn in diesen riesigen Zeiträumen die Erde von den Anfängen des Lebens bis zu den heute vorhandenen Lebensformen entwickelt? Nun, alles spricht für eine allmähliche Entwicklung, eine Evolution. … Die Heilige Schrift sieht den Menschen grundsätzlich als ein mit einer unsterblichen Seele ausgestattetes Wesen an. Der Zeitpunkt, wann die ersten mit einer Seele ausgestatteten Menschen auftraten, lässt sich wissenschaftlich nicht bestimmen, denn die Seele als das von Gott gegebene unsterbliche Leben ist wissenschaftlicher Forschung nicht zugänglich. Die menschenähnlichen Vorformen, die es zuvor gegeben haben mag, waren also nicht mit einer unsterblichen Seele ausgestattet.

Gott wird demnach als Initiator der Evolution angesehen, der anstößt, aber nicht wörtlich genommen handelt. Dabei ist der Mensch grundsätzlich beseelt. Die offene Frage bleibt, wann war der Mensch also Mensch? Im oben zitierten UF-(http://www.nak.org/fileadmin/download/p ... ion-de.pdf) heißt es dazu:

Der heutige Mensch, der Homo sapiens sapiens, lebte schon vor mehr als 130.000 Jahren. Durch Wanderbewegungen hat er sich wohl von Afrika aus allmählich über die ganze Erde verteilt. Die physische Evolution des Menschen wird begleitet durch eine kulturelle Evolution. Dies zeigt sich unter anderem in dem Umgang der frühen Menschen mit ihren Toten. Begräbnisse zählen mit zu den ersten Schritten ihrer kulturellen Entwicklung. Die ältesten Gräber lassen sich 90.000 Jahre zurückdatieren. Grabbeigaben, die auf Vorstellungen von einem Jenseits hindeuten, finden sich in Gräbern, die 30.000 Jahre alt sind.

2010 wusste man allerdings noch nichts von den Bestattungsfunden des Homo naledi zwischen 226.000 bis 335.000 Jahre. Vielleicht passt die NAK ihre Sicht auch dieser Tatsache geschuldet zeitlich an.

detlef.streich
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#37 Beitrag von detlef.streich » 02.12.2018, 13:13

Der Vollständigkeit halber brauchen wir nun noch Aussagen vom aktuellen Kirchenpräsidenten Schneider.
Stap Schneider tummelt sich in seinen Predigten aber lieber bereits heute in der neuen Schöpfung. Gottes erster Schöpfungsversuch hat sich nämlich als völlige Pleite herausgestellt. Erst die zweite Schöpfung mit dem neuen Menschen wird toll und vollkommen. Man lese und staune:


06.07.2014 Bukarest/Rumänien

Wir glauben an Gott den Vater, den Schöpfer, das ist etwas sehr Wichtiges. Es geht hier nicht nur um die Schöpfung der Erde und des Himmels. Es geht auch um den Schöpfer, der den Menschen erschaffen hat. Gott hat den Menschen geschaffen und ihm einen freien Entscheidungswillen gegeben

16.11.2014 Säo Paulo (Hotel Sheraton)/Brasilien
wir glauben fest an unsere Auferstehung. Nach der Auferstehung werden
wir befreit sein von allem Leid und vor dem Tod. Nach der Auferstehung werden wir
vollkommen sein, wie Jesus Christus. Nach der Auferstehung wird die Kirche vollkommen
und heilig sein. In der neuen Schöpfung wird es eine vollkommene Gemeinschaft
der Menschen geben und die neue Schöpfung wird vollkommen sein, unbefleckt.
Gott ist der Schöpfer, er hat uns die Erde gegeben. Wir wollen damit umgehen, mit Vernunft, mit Weisheit und mit Liebe. Und was macht der liebe Gott? Er hilft auch, damit diese neue Schöpfung gegründet werden kann. Im Moment wacht er über seine Schöpfung. Er sorgt dafür, dass die Erde besteht, dass das Gesetz von Saat und Ernte, von Tag und Nacht usw. weiter besteht.
Der Schöpfer sorgt dafür, das sein Gesetz weiter wirkt. Und er hat schon angefangen
mit der neuen Schöpfung. Er schafft in uns den neuen Menschen, der in der neuen
Schöpfung wohnen soll.
Also, die Gesellschaft wird nur vollkommen sein in der neuen Schöpfung.
Wenn es Gott gäbe, dürfte es doch keinen Krieg geben, müsste doch die Gesellschaft gerechter sein. Und die Umwelt ist doch so verseucht, die Welt geht unter von der Verseuchung.
Ja, das wird auch nicht in diesem Leben vor der Auferstehung möglich sein. Gott
wird eine vollkommene Gesellschaft schaffen, aber nach der Auferstehung, in der
neuen Schöpfung. Er wird auch das Problem der Umwelt regeln, aber in der neuen
Schöpfung, nach der ersten Auferstehung.

22.06.2014 Mbuji-Mayi/D.R. Kongo
Am Anfang hat Gott Himmel und Erde geschaffen, und alles war vollkommen, dann hat er den Menschen geschaffen, ihn auf diese Erde gestellt, aber der Mensch wurde ungehorsam
und ist in Sünde gefallen, und somit hat sich alles verschlimmert. Deshalb will Gott
eine neue Schöpfung schaffen, wo alles wieder vollkommen ist und seinem Willen
entspricht. Aber für diese neue Schöpfung macht er die Dinge in umgekehrter Reihenfolge.
Zuerst will er neue Menschen schaffen, und diese neuen Menschen sollen
seinem Willen entsprechen, dem Willen Gottes. Und wenn er diese neuen Menschen
geschaffen hat, die dem Willen Gottes entsprechen, dann wird er einen neuen Himmel
und eine neue Erde schaffen und dann wird er diese neuen Menschen in diese
neue Schöpfung setzen. Gott will nicht die Probleme auf der Erde regeln, indem er
große Wunder tut, um alles auf der Erde zu regeln. Das große Werk, das sind keine
großen Wunder. Das große Werk Gottes besteht darin, neue Menschen zu schaffen,
die in der Lage sein werden, auf ewig mit ihm in der neuen Schöpfung zu leben. Das
ist das große Werk Gottes.


Ich denke aber, Schneiders großartiger Plan wird nicht ganz aufgehen. Seine folgenden Team-Aussichten sind eher dergestalt, dass es wohl noch eine dritte Schöpfung geben muss, weil es dann nach einiger Zeit in der neuen Ewigkeitsschöpfung wohl wieder so laufen wird wie heute. Aber soweit sind wir ja noch nicht:


2018.05.20. Washington, USA, Pfingsten
Es wird verschiedene Personen im Reich Gottes geben. Jeder ist verschieden, auch in der neuen Schöpfung. Jeder wird als Person bleiben, aber alle diese verschiedenen Personen werden vollkommen eins in Gott sein, weil Gott in allen sein wird. So eine wunderbare Beziehung, es ist eine Beziehung die wir uns heute noch nicht vorstellen können. Durch die Hilfe des Heiligen Geistes werden unsere Gedanken und unser Sein gestaltet, dass wir ein Vorgeschmack dieser Gemeinschaft schon heute mit unseren Brüder und Schwestern erleben können. Mit der Hilfe des Heiligen Geistes können wir alles überwinden was uns trennt. Was trennt heute die Menschen? Gier und Egoismus. Der Mensch ist gierig nach Reichtum, Ehre und Macht. Paulus sagt, die Menschen beißen und verschlingen sich gegenseitig. Schaut in die Welt – ist das nicht eine Tatsache?
Wegen der Gier nach Reichtum, Ehre und Macht, sind viele Menschen bereit sich gegenseitig zu beißen und zu verschlingen. Aber wenn unsere Gedanken und unsere Wünsche durch den Heiligen Geist gestaltet werden, können wir dieses überwinden. …
Unsere Unterschiede sind kein Hindernis mehr sondern ein Segen, denn wir möchten ein Team werden. Ein Team, das mit uns für Gott kämpft, ein Team, das von ihm gerufen wurde und ihm dient und sein Evangelium verkündigt. Um diese Aufgabe zu erfüllen und die Braut Christi zu bereiten, müssen wir ein Team bilden. Es wäre kein wirklich effizientes Team, wenn alle gleich wären. Wir brauchen unsere Unterschiede. Ich benötige die Gaben meines Nächsten und mein Nächster benötigt meine Gaben. Diese Unterschiede werden zu einer Chance, einem Mehrwert. Lasst uns ein Team bilden, das mit und für Gott kämpft.

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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#38 Beitrag von Wolf » 02.12.2018, 18:08

Weiss jemand was die NAK die Kinder in der Religionsstunde „lehrt“ Adam und Eva, erdklumpen und Rippe oder Evolution und Beseelung ?

nach meiner Tennung von der NAK beschäftigte ich mit Interesse mit den Naturwissenschaften und fragte mich unter anderem, für was braucht Gott, wenn sich doch alles nur um den Menschen als die Krone der Schöpfung dreht, ein solch gigantisches Universum? Die Erde und ein bisschen Himmel „drumrum“ hätte doch auch gereicht.

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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#39 Beitrag von Heidewolf » 05.12.2018, 12:00

Nun, der aktuelle Stap Schneider predigt ziemlich beliebig. Oftmals wiederspricht er sich selber. Das ist meine Feststellung, obwohl ich nur relativ wenige Predigten gelesen habe. Es ist keine klare Linie drin.
Lohnt sich das überhaupt, sich mit seinen Predigten zu beschäftigen?
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden (1.Kor. 15)

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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#40 Beitrag von Heidewolf » 05.12.2018, 12:39

Mal sind die ATs Sklaven:
Unkommentierte Aussagen Schneiders aus seiner Predigt in Berlin 2018:

Amtsträger als Sklaven Christi:

„Der Haushalter, das Erste was da auffällt ist, der Haushalter ist, das hat Jesus selbst gesagt mehrmals, ist ein Knecht, ein Sklave wie alle anderen. Der Haushalter ist ein Knecht, bzw. ein Sklave, wie alle anderen Knechte, wie alle anderen Sklaven im Haus. Das ändert an seinem Status nichts, er ist und bleibt ein Knecht, ein Haushalter. Das heißt, er ist völlig von seinem Herrn und Meister abhängig. Er hat null Autonomie, er kann nur das machen und ausführen, was der Meister entschieden hat und ihm befohlen hat. Und das ist insofern ein schönes Bild für unsere Tätigkeit in unserem Amt, in unserem Dienst. Auch wenn wir Verantwortungsträger sind, auch wenn wir ein besonderes Amt haben, wir sind Knechte, wir sind Sklaven Christi, wie jedes Glied unserer Kirche. Wir sind völlig vom Herrn abhängig, wir haben keine Autonomie und wollen auch keine haben. Wir wollen lediglich nur das machen und das ausführen, was der Herr Jesus, der Meister, entschieden hat. Was er uns sagt, das machen wir. Wir sind und bleiben Diener, Knechte, Sklaven Jesu Christi.“



Mal sind sie Freunde:
https://www.nak-west.de/db/7663410/Beri ... d-Lettland

Grundlage für die Predigt war das Bibelwort aus Johannes 15,15: „Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan.“
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden (1.Kor. 15)

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