Aktueller Totenkult in der NAK

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Heidewolf
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#11 Beitrag von Heidewolf » 24.11.2018, 21:41

Was es so alles gibt.
Da werden Panzer mit Weihwasser beträufelt.
Tote getauft, weil Gottes Macht ja beschränkt ist.
Und auch die Biker fahren mit dem Segen Gottes in den Tod.
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden (1.Kor. 15)

holytux
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#12 Beitrag von holytux » 25.11.2018, 13:17

Stimmen sie jedoch den Antrag der NAK 2019 zu, machen sie sich mit Sicherheit unglaubwürdig.
Bei wem?
"Wenn alle Liebe Ewigkeit will - Gottes Liebe will sie nicht nur, sondern wirkt und ist sie."
Joseph Ratzinger

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Heidewolf
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#13 Beitrag von Heidewolf » 25.11.2018, 16:37

Ja, holytux. Wem sollte das heutzutage noch groß aufstossen.

Hat doch jede Glaubensgemeinschaft so ihre Eigenarten.
Da werden Hubertusmessen gehalten.
Da werden Ikonen verehrt.
Da wird zu Maria, der Gottesmutter gebetet.
Da werden Heilige verehrt und wohl auch zu ihnen gebetet.
Da werden nur Erwachsene getauft.
Da wird nur der Sabbat geheiligt.

Ich weiss da nicht sehr viel drüber, aber ich denke, das ist nicht alles biblisch begründbar.

Heute hörte ich im Fernsehgottesdienst wieder die bekannte Aussage: Niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Ich denke, dieser Eckstein sollte mit die Grundlage des christlichen Glaubens sein. Und dazu kommt dann eben auch die Aussage Jesu, das seines Vaters Haus viele Wohnungen hat. Und das Jesus wiederkommen wird.
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden (1.Kor. 15)

holytux
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#14 Beitrag von holytux » 25.11.2018, 18:07

@Heidewolf
Ich habe viele Jahre geglaubt, in der NAK irgendetwas ändern zu müssen und vielleicht zu können. Ich habe viel Zeit und Kraft investiert, bin mit anderen Gleichgesinnten in Projektgruppen „vorgedrungen“, um irgendwelche vermeintlichen Gedanken der „progressiven“ Basis zu kommunizieren.
Heute lächle ich in gewisser Weise darüber (obwohl ich keine Minute bereue). Wenn ich mir anschaue, mit welchen Gedanken ich da vor 10 Jahren unterwegs war, stelle ich eines fest:
Ich habe mich geändert, sprich: Mein gesamtes Bild von Kirche, Glauben, Christsein hat sich geändert. Das führt dazu, dass Änderungen, die ich vor 10 Jahren großartig fand, mir heute nicht mehr genügen, beispielsweise das weiter gefasste Kirchenverständnis.
Dabei ist mir klar geworden, dass es doch eigentlich nutzlos und überflüssig ist, große „Reformbemühungen“ anzustrengen. Im großen Orchester des Christentums kann sich jeder dorthin bewegen, wo er spirituell sein möchte. Auch in der NAK gibt es glückliche Christen. Wenn ich mich dort nicht mehr zu Hause fühle, werde ich „umziehen“.
Es ist theologisch abwegig, mit einem Verweis auf die „reine Jesulehre“ zu definieren, was ACKzeptabel ist und was nicht. Das Christentum ist nicht deswegen so vielfältig in seinen Erscheinungsformen, weil alle anderen außer mir doof sind und nicht richtig die Bibel lesen.
Der theologische gemeinsame Nenner scheint mir bei der ACK nicht sehr „scharf“ zu sein, oder?
Wir müssen damit leben, dass die göttliche Offenbarung nicht so klar und eindeutig in die Geschichte hineingesprochen hat, oder die Menschen es nicht klar und eindeutig wahrnehmen können. Deshalb kann ich mich zwar freuen, wenn ich vielleicht meine subjektiven „Gottesbegegnungen“ habe oder hatte, ich kann aber eben nicht verallgemeinern, dass die göttliche Offenbarung jeden Menschen erreichen kann. Dies bekümmert mich in gewisser Weise, also lapidar gesagt, bin ich da mit Gott etwas unzufrieden…
Nebenbei finde ich es nicht sachlich, von „Totenkult“ zu sprechen (auch wenn ich die Sakramentenspendung an Verstorbene für überflüssig erachte). Grundsätzlich halte ich Gebete für Verstorbene für eine gute und tröstliche Sache, die teilweise im protestantischen Umfeld in Vergessenheit geraten ist, da die Gebete bei den Einen für sinnlos (da wirkungslos), bei Anderen für überflüssig erachtet werden , weil bis zur Auferstehung der Adressat fehlt. (Seelenschlaf).
Ein interessantes Thema…
Freundliche Grüße
H.
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#15 Beitrag von centaurea » 25.11.2018, 19:48

holytux hat geschrieben:
25.11.2018, 18:07

Grundsätzlich halte ich Gebete für Verstorbene für eine gute und tröstliche Sache, die teilweise im protestantischen Umfeld in Vergessenheit geraten ist, da die Gebete bei den Einen für sinnlos (da wirkungslos), bei Anderen für überflüssig erachtet werden , weil bis zur Auferstehung der Adressat fehlt. (Seelenschlaf)....
Nun, da ist die Darstellung doch sehr unscharf.
In sehr vielen evangelischen Gemeinden wurde heute am Toten- oder auch Ewigkeitssonntag unter Verlesung der im letzten Jahr Verstorbenen und Entzündung je einer Kerze (bei uns durch die jeweiligen Angehörigen) der Verstorbenen gedacht, für Sie gebetet; bei uns in der Predigt auf Trauer, Trennung, aber auch Hoffnung und Trost über den Tod hinaus - aus und durch Christus - dezidiert eingegangen. Von sinnlos, überflüssig und fehlendem Adressaten (für wen und zu wem wird gebetet?) keine Spur.
Weiter gehen sehr viele evangelische Christen an diesem Tag an die Gräber ihrer Verstorbenen um ihrer zu gedenken und für sie zu beten.

Dass es hier theologisch unterschiedliche Ansichten gibt, diese zugelassen und ausgehalten werden, finde ich bereichernd.

Aber weg vom Ablenkungsmanöver und zurück zum Thema:
holytux hat geschrieben:
25.11.2018, 18:07

Nebenbei finde ich es nicht sachlich, von „Totenkult“ zu sprechen (auch wenn ich die Sakramentenspendung an Verstorbene für überflüssig erachte). ...
Was ist die von der NAK für sich reklamierte und von ihr durchgeführte Spendung von Sakramenten an Toten, die anscheinend zu bestimmten Terminen an die neuapostolischen Altäre pilgern können, weil Jesus zeitgleich auf Anforderung durch die NAK dazu die Tore der Unterwelt öffnet, anderes?

Die NAK lehrt, dass diese Handlungen konkrete Handlungen an Toten sind, oder?!

Centaurea

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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#16 Beitrag von Heidewolf » 25.11.2018, 22:55

Hallo holytux,
ich gehe da weitgehend mit dir konform. Wenngleich ich da nur wenig aktiv sein kann, Reformen anzustossen.
Ich befinde mich eher in dem Wechselbad: Soll ich selber zurückrudern, nur weil die Kirche noch nicht so weit ist. Da sage ich, das kann ich nicht. Klingt überheblich, soll es aber nicht sein. Ich denke, es geht vielen so.
Die andere Frage ist: Lohnt es sich, in dieser Kirche für Reformen zu stehen? Ich denke ja. Weil es unsere Nachfahren verdienen, von möglichst vielen Fehlentwicklungen befreit zu werden. Um dem Evangelium näher zu kommen.

Und, wie sehe ich die NAK?
Laien haben vieles erdichtet, seit die NAK sich abgespalten hat und diverse Male weiter gespaltet ist. Bis in die Gegenwart. Siehe Stiftung der NAK-Süd.
Die Lehre deutet darauf hin, dass Jesus zur Zeit ganz woanders ist. Und Gott scheinbar auch.
Und in dieser Abwesenheit der Göttlichkeit versuchen hier Menschen eine Kirche und Menschenseelen zu regieren, weil sie der Meinung sind, sie besitzen einen göttlichen Auftrag (woher auch immer). So erscheint zumindest am Beispiel des Entschlafenenwesens in der NAK die aktuelle Vorgehensweise.

Ich persönlich gehe da nicht von einer Abwesenheit Gottes aus. Aber das ist dann Glaubenssache.

Ich wünsche jedenfalls allen den Beistand der Engel und gute Gedanken.
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#17 Beitrag von holytux » 26.11.2018, 11:28

@centaurea

Aber sicher ist meine Darstellung doch "sehr unscharf". Richtig. Aber theologisch ist diese wohlbegründet und beide von mir "unscharf" dargestellten Strömungen sind durchaus keine Nebenschauplätze. Aber sehr zutreffend hast Du mir dargelegt, wie der evangelische Christ so im Allgemeinen den Ewigkeitssonntag erlebt, spürt, wie er Trost dabei empfindet. Wie die praktizierte Volksfrömmigkeit sich also von der gelehrten Theologie und mancherlei Dogmatik abhebt, gewissermaßen eine eigenständige geistliche Wirklichkeit entfaltet.

Ähnliches findest Du auch in der NAK, die dogmatisch mit einem merkwürdigen Erlösungsverständnis für Verstorbene daherkommt. Dabei sollte auch das Entstehungsmotiv betrachtet werden, und nicht nur die nachfolgenden, vermutlich machtpolitisch besetzten dogmatischen Entwicklungen. Das nur am Rande.
Tatsache ist, dass viele Gläubige aus den diesbezüglichen Gottesdiensten (die ja fast überall ohne Sakramente stattfinden) viel Trost erfahren. Das ist so und das ist grundsätzlich erst mal gut und ich habe nicht das Recht und sehe auch keinen Grund, diese tröstlichen Gedanken im Zusammenhang mit der Sakramentsspendung zu verdammen. Ich habe in den letzten Jahren mit vielen Geschwistern und AT über dieses Thema gesprochen. Fazit: Die Sakramentsspendung tritt völlig in den Hintergrund, das Gedenken, das Gebet, die Verbindung zu unseren Verstobenen ist die wirkliche Mitte dieses Tages.
Da ist der "Totenkult" in der mitschwingenden abwertenden Konnotation eher ungeeignet. Aber das ist nur mein Empfinden. Und dogmatisch - ja - ist der Begriff "Totenkult" schon zutreffend. Da hast Du recht.

Solange das Amt in der NAK die exponierte Funktion inne hat, wird sich an der Dogmatik diesbezüglich nichts ändern. Klartext: Es wird sich NIE ändern.
Und - da bin ich mir eigentlich sicher: Die ACK hat damit kaum Probleme. Man wird eher darüber lächeln.
Zuletzt geändert von holytux am 26.11.2018, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
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fridolin
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#18 Beitrag von fridolin » 26.11.2018, 12:15

Nebenbei finde ich es nicht sachlich, von „Totenkult“ zu sprechen (auch wenn ich die Sakramentenspendung an Verstorbene für überflüssig erachte). Grundsätzlich halte ich Gebete für Verstorbene für eine gute und tröstliche Sache, die teilweise im protestantischen Umfeld in Vergessenheit geraten ist,
Gebete für Verstorbene können durchweg eine gute und tröstliche Sache sein. Auch in anderen Kirchen wird der Verstorbenen durch Gebet gedacht. Aber in der NAK bleibt es nicht bei den Gebeten.
Das sollte mal näher betrachtet werden. Wo liegt der gravierende Unterschied. Bei Gebeten für Verstorbene bleibt es in der NAK jedoch nicht.
Da wird noch ein drauf gepackt und alle paar Wochen ein umstrittener besonderer Totenkult gepflegt. Die willigen Toten müssen lt. NAK Lehre alle paar Wochen zu bestimmten Terminen die im voraus von der Kirchenleitung geplant werden, persönlich vor dem Apostelaltar erscheinen. Wie oft wurde gesagt, wir würden staunen, wenn wir sehen könnten, wie gut die Kirchengebäude, wo der Apostelaltar zu den verschiedenen Teminen aufgerichtet ist, mit Entschlafenen gefüllt sind. Die nach Erlösung rufen und sich nun freudig versiegeln lassen und dadurch neuapostolisch werden. Weil das der einzig gangbare Weg für die Lebenden und Entschlafenen ist, um in Gottes Herrlichkeit zu kommen.
Alle paar Wochen werden in der NAK Tote getauft, Tote bekommen das Abendmahl,Tote werden versiegelt.
Bekommen dann über Amtsträger die als Medium fungieren und für die Augenblicke der Handlungen als Stellvertreter für die Entschlafenen dienlich werden und die verschiedenen Sakramente stellvertretend für die Entschlafenen empfangen.
Sobald sie das dritte Sakrament der NAK, die Versiegelung empfangen, sind diese verstorbenen dann zugehörig zur NAK geworden und hinzugetan zur Braut Christi. Ohne diese für mich okkulten Handlungen kann kein verstorbener, wenn er nicht schon zu Lebzeiten neuapostolisch war, ein Gotteskind werden und auch nicht zur Braut Christi gezählt werden.
Sie müssen grundsätzlich über diese okkulten Handlungen neuapostolisch gemacht werden. Daran geht kein Weg vorbei. Das sind angebliche Glaubensgewissheiten, die gelehrt werden.
Die werden schon mit der Muttermilch impliziert.

Wir müssen grundsätzlich unterscheiden zwischen Gebete für Verstorbene und okulten Handlungen an Verstorbenen, die laut Bibel nichts bringen. Die verstorbene haben kein Anteil mehr an allen was unter Sonne geschieht.
Somit können sie auch vor keinem irdischen neuapostolischen Apostelaltar erscheinen, um über die Versiegelung neuapostolisch zu werden. Dieses neuapostolisch gemacht werden, ist eine grundsätzliche Voraussetzung für alle getauften, im Jenseits oder hier auf Erden um Braut Christi sein zu können und von Gott überhaupt als Gotteskind betrachtet zu werden. Das ist der einzige gangbare Weg zu Gott. Das ist exklusive NAK Sonderlehre, wie sie verkündet und gelebt wird, innerhalb deren Mauern. Eigentlich sollten diese Sonderlehren von der ACK kritisch betrachtet werden.

Ein klares Ja zu Gedenkgebeten, ein klares Nein zu okkulten Handlungen die nichts bringen, ausser ein paar Tränen der Rührung bei den Lebenden.
Gott nicht durch Sonderlehren ins Handwerk pfuschen zu wollen, sondern ihm das Geschehen zu überlassen, ist der Weg. Er macht das schon richtig und Sonderlehren braucht er dazu auch nicht.

Prediger 9,4-6
4 Denn wer noch bei den Lebenden weilt, der hat Hoffnung; denn ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe.
5 Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen.
6 Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; für immer haben sie keinen Teil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht.

Hatikwa
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#19 Beitrag von Hatikwa » 26.11.2018, 20:06

guten Abend,
lieber Florian, alles was du geschrieben hast, habe ich genau so gehört und erlebt in der NAKI.
Heute Mittag, deinen Bericht schon gelesen, wundere ich mich, daß keine Stellungnahmen dazu kamen.

Die Beiträge, vor deinem klärenden Bericht, verwirrten mich, denn sie wirkten sehr verschwurbelt auf mich.
Darum hier, aus meiner Sicht, begründet auf die Betrachtung aus der "Bibel", zu den Toten:

Die Bibel behandelt weder das Problem des Weiterlebens nach dem Tode noch die Bestrafung oder Belohnung im sogenannten "Jenseits", weil die "Torah" darauf abzielt, dem Menschen und seiner Gemeinschaft ein Rahmengesetz für ein gottgefälliges Leben hier auf E R D E N zu sein.
Eine verpflichtende und genaue biblische Lehre über das Leben nach dem Tode gibt es somit nicht. Es gibt jedoch, viele von biblischen Geschichten
abgeleitete folkloristische Vorstellungen hierüber. Jedenfalls ist der Glaube an die Weiterexistens der Seele nach dem Absterben der körperlichen Materie ein anerkannter Grundsatz im Judentum, übernommen in christlichen Dogmen.
Um diese Glaubensgrundsätze biblisch zu beleben wurden verschiedene Prophetenverse als Beweis herangezogen (z.B: Ezechiel Kap. 37, 1 - 14)

Fazit: der Totenkult in der NAKI blüht weiter: Benannt wurden Im GD --- Martin Luther --- Zusatzbezeichnung als: treuer Knecht, oder Vater,
und viele andere Reformatoren, oder Prominenz, alle wurden namentlich benannt in den ausersehenen GD, ---und der "dumme" Gläubige wurde
"ewig" im Ungewissen gelassen, ob die "Untreuen", verstorbenen Familien- Freundes - Mitglieder erlöst waren.
Nur die Prominenz wurde genannt: so auch Stap Fehr in Jerusalem: Abraham ist bei uns und die Propheten usw. ALLE versammelten sich um den Gnadenaltar ------ nur: niemand war ganz sicher, und wer ist denn heute noch sicher, nach den entlarvten Lügen der NAKI ???
Wie kann eine Lügengeschichte, seit Jahrzehnten eine Lügengeschichte, reformiert werden?
Warum begreifen, die guten Willens Reformbedürftigen, nicht, daß es bei NAKI keine Reform möglich ist? (weil sie nicht ehrlich ist)

herzlichst --- hatikwa

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Heinrich
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Re: Aktueller Totenkult in der NAK

#20 Beitrag von Heinrich » 26.11.2018, 20:38

Ich möchte mich bitte da mal kurz melden.

Dieser ganze Kult um Verstorbene (Heim-/Vorausgegangene, wie es immer noch in der NAK heisst) ist nicht mehr haltbar.

Meine evangelische Frau und ich, noch neuapostolisch, sassen dieses Wochenende mit einer evangelischen Pfarrerin und einnem katholischen Priester hier im Ort zusammen. Beide waren von uns eingeladen und herzlich willkommen.

Dann ging es - vorab mit der evangelischen Pfarrerin besprochen - um das Thema Verstorbene. Evangelische Kirche wie katholische Kirche gedenken ja auch der Verstorbenen.

Thema war: Entschlafene

Beide Geistliche lehnen den weder aus der Bibel begründbaren noch sonst glaubwürdig zu nennenden Totenkult der NAK ab. Beide sagen, was die NAK an Totenkult versucht herüberzubringen, ist absoluter Humbug.

Übrigens seit längerer Zeit auch meine Ansicht.

Aussage meiner sehr geschätzten evangelischen Pfarrerin: "Heinrich, ich war bei einem Eurer Gottesdienste anwesend. Totentaufe, Totenversiegelung. Da stehen vor eurem Kirchenleiter zwei Menschen, die müssen (oder wollen?) das mitmachen. Und dann kommen diese durch nichts in der Bibel begründbaren Zeremonien. Als ich diesen Hokuspokus begriff, bin ich gegangen."

Meine Antwort: Du, ich bin auch schon direkt nach dem Abendmahl geflüchtet, weil mir der kommende Hokuspokus einfach zuwider ist.

Zum Ende dieses Beitrags: Meine Frau und ich fanden/finden diese beiden so ehrlichen Geistlichen ihrer jeweiligen Religion unheimlich gut.

Tja, man muss auch mal über den Tellerrand schauen,
meine ich, Heinrich
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
(Bert Brecht)

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