NAK Süddeutschland untersagt Vorträge zur Aufarbeitung ihrer Geschichte

Nachricht
Autor
fridolin
Beiträge: 2014
Registriert: 05.02.2011, 20:10

Re: NAK Süddeutschland untersagt Vorträge zur Aufarbeitung ihrer Geschichte

#11 Beitrag von fridolin » 01.11.2018, 13:07

@centura
Und sobald die Gastmitgliedschaft in der Bundes-ACK, nach Kühnle das beanspruchte Gütessiegel, eingenommen ist, wird sich im System NAK überhaupt nichts mehr ändern.
Dann können alle reformerischen Kräfte einpacken. Denn dann gibt es nach Definition des NAK-Systems nichts mehr zu reformieren.

Die Mitgliedschaft in der Bundes-ACK muss aus meiner Sicht unbedingt und ohne wenn und aber verschoben werden.
Ungeachtet dessen kann und wird auf regionaler Ebene weiterhin passieren was jetzt auch schon gelebt wird.
Meiner Ansicht nach hast du recht. Die NAK ist noch nicht soweit. Die wollen nur das Gütesiegel der Bundes-ACK. :D
Bevor überhaupt eine Aufnahme in Betracht kommen dürfte, müsste der Katechismus und die Glaubensüberzeugungen
der NAK überarbeitet werden. Die passen nicht zu den ACK Satzungen.
Der Katechismus trotzt vor Exklusivtätsdenken, z.B. vollgültiges Abendmahl nur in der NAK. NAK das einzige Erlösungswerk
Christi innerhalb der Kirche Christi. NAK die einzige Brautbereiter Kirche . Bei uns wirkt der heilige Geist, wo anders sporadisch, usw. :D

Benutzeravatar
Heinrich
Beiträge: 741
Registriert: 03.01.2013, 11:55
Wohnort: 115 m ü. NHN

Re: NAK Süddeutschland untersagt Vorträge zur Aufarbeitung ihrer Geschichte

#12 Beitrag von Heinrich » 01.11.2018, 20:30

Ehrich entblöst seine geistige Haltung auch in dieser Hinsicht ohne Scham.
Er beansprucht die Deutungshoheit für sich und die NAK exklusiv, ist sich nicht zu schade dafür alle Mittel einzusetzen und bekennt sich offen dazu.
Eben, dieser Gebietskirchenpräsident mit seiner Immobilienfirma, beschäftigt einige Leute, die am Mittwoch/Donnerstag und manchmal auch am Sonntag noch 1/12 Stunden irgendetwas predigen.

Herr Ehrich ist *** Achtung keine Satire *** ein sehr guter Sachwalter seines Schwiegervaters, auch Herr Klaus Saur war als knallhart bekannt.

Wie soll es weitergehen hier im Süden? Herr Ehrich wird dem hiesigen Kirchenvolk als Immobilenmakler/Profanierer wohl noch einige Jahre erhalten bleiben. Mitsamt seinem Team.

Traurig, aber leider sehr wahr
meint aus dem verregneten Süden,
Heinrich
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

(Erasmus von Rotterdam)

Benutzeravatar
gläubiger
Beiträge: 237
Registriert: 06.12.2016, 09:53

Re: NAK Süddeutschland untersagt Vorträge zur Aufarbeitung ihrer Geschichte

#13 Beitrag von gläubiger » 03.11.2018, 10:42

Lieber centaurea,

wie ist dann die Aussage im EZW Newsletter, dass andere Gebietskirchen/Apostel diese Vorträge durchaus begrüssen, fördern etc. zu bewerten? Das würde den Aussagen eines „generellen System-Fehlers“ = Verweigerung der historischen Aufklärung u.a. durch nicht-kirchlich gesteuerte Kräfte, aus meiner Sicht eindeutig widersprechen, oder?

Fragende Grüsse

Gläubiger
Fakten helfen Missverständnisse zu vermeiden und können als Grundlage einer sachlichen Lösungsfindung hilfreich sein!

Benutzeravatar
centaurea
Site Admin
Beiträge: 1797
Registriert: 18.03.2010, 17:55

Re: NAK Süddeutschland untersagt Vorträge zur Aufarbeitung ihrer Geschichte

#14 Beitrag von centaurea » 03.11.2018, 16:36

Lieber gläubiger,

vielen Dank für deinen Einwand.

Das System-NAK macht es möglich, dass interviewte Zeitzeugen, die sich auf eine wissenschaftliche Befragung eingelassen und dabei sehr wahrscheinlich viel Emotionales wieder durchleben mussten, erneut von diesem System brüskiert und massiv getäuscht werden.
Das System NAK hält gegen die getroffene Vereinbarung mit dem beauftragten Institut dessen Arbeit unter Verschluss und be-hindert so aktiv wissenschaftliche Aufarbeitung und damit auch persönliche Aufarbeitung und echte Aussöhnung bei den Betroffenen und deren Nachkommen jenseits von institutionellen Erklärungen.

Eben weil es diese unkalkulierbaren regionalen Unterschiede gibt und eben kein freies Arbeiten der Wissenschaft möglich ist, ist das System NAK kein verlässlicher Partner auf Ebene der Bundes-ACK. Man bedenke, dass ausgerechnet Kühnle aus Süddeutschland im Auftrag von Ehrich einer der bedeutendsten und aktivsten NAK-Akteure bzgl. der ACK-Gastmitgliedschaft ist. Ein nicht auszuhaltender Widerspruch in sich.

Offensichtlich scheint es eben einfach nur um das berühmt-berüchtigte Gütesiegel zu gehen, um nach innen den immer stärker werdenden Fliehkräften etwas entgegensetzen zu können, weil man dem selbst nichts entgegen zu setzen bereit ist.

Den regional offensichtlich erheblichen Unterschieden innerhalb der Bezirkskirchen und zwischen den Bezirkskirchen wird daher die fallweise regionale ACK-Mitglichschaft gerecht.

In keinem Fall ist hier die Mitgliedschaft in der Bundes-ACK angebracht. Diese würde jeglichen Reform-Prozess von Seiten der NAK-Leitung zum Erliegen bringen. Im hierarchisch geführten System der NAK aus meiner Sicht eine Katastrophe für alle reformwilligen Mitglieder.

Der Weg ist lang und extrem steinig.

LG
Centaurea

Benutzeravatar
gläubiger
Beiträge: 237
Registriert: 06.12.2016, 09:53

Re: NAK Süddeutschland untersagt Vorträge zur Aufarbeitung ihrer Geschichte

#15 Beitrag von gläubiger » 03.11.2018, 23:40

Lieber centaurea,

ich hake nochmals nach. Für mich ist es ein Unterschied, ob der Forschungsbericht unter Verschluss gehalten wird, oder ob an und für sich recht harmlose Vorträge, deren Inhalte dem interessierten Menschen längst zugänglich sind, abgesagt bzw. qua Hausrecht verboten werden.

Da mir zu Ersterem keine Inhalte bekannt sind, möchte ich mich dazu auch nicht weiter äußern. Zu Letzterem sehr wohl. Und um das geht es übeigens auch hier im Thread! Aus diesem, ich nenne es „unprofessionelles besser stümperhaftes Handeln“, zu schliessen, dass generell alle Apostel oder Gebietskirchenpräsidenten gleich ticken, wäre falsch. Und ebenso daraus einen systembedingten Trugschluss zu ziehen, der eine Mitgliedschaft als Gast in der ACK, verhindern soll.
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Volker Kühnle von ME als ACK und Ökumene-Beauftragter eingesetzt worden ist. ME hat VK „geerbt“ und zwar nicht von seinem Schwiegervater. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die Ökumene-Bemühungen und die „Öffnungsbewegung der NAK“ bereits so weit fortgeschritten, dass weder ein Schwiegervater noch ein ME einem VK den Hahn hätten abdrehen können. Dazu lief die Schiene „Fehr-Kühnle“ und „Leber-Kühnle“ viel zu gut und auch noch direkt! Deshalb zieht dieses Argument nicht, da es schlichtweg falsch ist
Ich weiss aus etlichen Gesprächen, dass es auch im ACK stets auf die verbindenden Elemente mehr ankommt, als auf die „Besonderheiten“ = Sonderlehren. Und deshalb wird auch ein ME mit seinem persönlichen Verhalten an dem Beschluss eines ACK auf Bundesebene wenig ändern. Ich gehe davon aus, dass die NAK den Status eine Gastmitglieds bekommt.
Vergessen wir nicht, wer alles im ACK an Kirchen vertreten ist und was für div. Sonderlehren damit ebenfalls „ackzeptiert“ werden.

Ich sage damit in keiner Weise, dass ich die Sonderlehren der NAK gut und berechtigt finde. Und genausowenug wie eine mögliche Nichtberücksichtigung der NAK als Gast im ACK nach vorherrschender Forums-Meinung die Progressiven Kräfte an der NAK-Basis bremsen kann, wird eine Aufnahme als Gastmitglied diese Kräfte hemnen oder fördern. Zumindest nicht kurzfristig.

Grüsse zur Nacht

Gläubiger
Fakten helfen Missverständnisse zu vermeiden und können als Grundlage einer sachlichen Lösungsfindung hilfreich sein!

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

Re: NAK Süddeutschland untersagt Vorträge zur Aufarbeitung ihrer Geschichte

#16 Beitrag von shalom » 04.11.2018, 07:47

Heinrich hat geschrieben:
30.10.2018, 20:12
Quelle:

Code: Alles auswählen

http://ezw.kjm6.de/nlgen/tmp/1539756755.html
Der neuapostolische Bezirksapostel Michael Ehrich hat im Laufe des Jahres 2018 mehrere öffentliche Gemeindevorträge zu historischen Themen untersagt. Sein NAK-Bezirk Süddeutschland (Bayern und Baden-Württemberg) ist der bei Weitem größte der deutschen NAK… .

…Bezirksapostel haben eine weitreichende Autonomie bei der Leitung ihres jeweiligen Bezirks, dadurch ergeben sich erhebliche regionale Unterschiede in der Gestalt der NAK… .

…In dem ganzen Vorgang werden also auch interne Spannungen im Apostelkollegium sichtbar. Bezirksapostel Ehrich hat seine drastische Maßnahme in diesem Fall nicht inhaltlich begründet, sondern sich vor allem auf sein Hausrecht bei der Vergabe kirchlicher Räume berufen.

…Es scheint hier doch eher darum zu gehen, das Thema überhaupt zu vermeiden. Ehrich lässt dementsprechend auch nicht erkennen, dass er die abgesagten Vorträge in absehbarer Zeit zuzulassen gedenkt.

Dr. Kai Funkschmidt

Quelle:
Die Rechte der in diesem Newsletter verbreiteten Meldungen und Beiträge liegen bei der EZW.
Sie können jedoch unter Angabe der Quelle (EZW-Newsletter 10/2018) und des Internetlinks www.ezw-berlin.de/html/103 zitiert und weiter verbreitet werden.

So weit die Ausführungen des von mir sehr geschätzten Dr. Kai Funkschmidt von der evangelischen Kirche.
Heinrich hat geschrieben:
01.11.2018, 20:30

…Herr Ehrich ist *** Achtung keine Satire *** ein sehr guter Sachwalter seines Schwiegervaters, auch Herr Klaus Saur war als knallhart bekannt.

Wie soll es weitergehen hier im Süden? Herr Ehrich wird dem hiesigen Kirchenvolk als Immobilenmakler/Profanierer wohl noch einige Jahre erhalten bleiben. Mitsamt seinem Team.

Heinrich
Werter Kai, lieber Heinrich und all ihr Bezirksautokraten (Präfixapostels) 8),

mit Verlaub, das deutsche Bezirksapostelreich des Bezirksapostels Ehrich ist in den deutschen Landen per „Gottesfolgszählung“ seines Schneiders „Jean-Lugius“ per Glaubensstichtag vom 01.01.2018 nicht das größte (nak.de/zahlen).
    • Die NaK-NO hat per Glaubensstichtag 85.962 Mitglieder (Stand: 01.01.2018). Die NaK-BBB hat per Stichtag: 23.543 Mitglieder. Demnächst von der NaK-NO des Bezirksapostolizisten R. Krause fusioniert sind das in Summe: 109.505 Mitglieder!

      Die NaK-W hat per Stichtag: 115.855 Mitglieder.

      Ehrichs NaK-S bringt es per Stichtag nur auf: 107.955 Mitglieder
Binnen Jahresfrist (01.01.2017 – 01.01.2018) hat Schwiegersohnbeszirzapostel Ehrich in seinem deutschen Naktreich 1.029 Schäfchen verloren (ein Minus von 0,9%). Bei den Amtskörpern („Kugelschreibern“) war der relative Schwund noch höher. 142 Amztskörper stehen nicht mehr zu Diensten (ein Minus von 2,5%). Bei den Gotteshäusern (Glaubensfilialen) ist der relative Schwund noch höher. 22 Standorte weniger entsprechen einem Minus von 3,3%.

Die Präfixapostels haben gemäß Selbstbildverständnis (Amtsverständnis) Letztentscheidungsbefugnis (“Bezirksapostelstammtisch über DEMOKRATIE”). Dazu passend das „Naktgedicht“ „Wer ich bin“ von August Prolle(wir berichteten). Ein akkurater Autokrat. Obrigkeit par excellence. Amtsverständnis pur. Das „Gottesfolg“ist in rechtlich unselbständige Strukturen zergliedert (nicht nur in der NaK-Ehrich). Da sind alle Bapse tiefenentspannt und ich kann keine internen Spannungen in der BaV-Deutschland erkennen. Die deutschen Kirchengebiete der deutschen Bapse gliedern sich in rechtlich unselbständige Gemeinden und Bezirke (wir berichteten). Da sind Fragen wie Deutungshoheit oder Gotteshausrecht letztinstanzlich gewaltenungeteilt geklärt. Punkt.

Der „schwiegerpersohnifizierte“ “ Immobiliennakler“ aus Gottes Gnaden hat in seinem Naktbereich selbstbildverständlich auch das „Gotteshausrecht“. Als Eingeweihter kann er weihen oder profanieren wie er will. Gott will es und sein Letztentscheider bestimmt es.

Führen geht auch durch Informationsvorbehalt (z.b. durch Geheimhaltung des Forschungsberichtes). Das ist naktive "Gottesfolgsverdummung". „Kommuninaktionsstörungen“ sind gang und gäbe (wir berichteten). Da sehe ich keine regionalen Unterschiede sondern nur brave uniforme Bavianer. Deshalb ist Konfliktforschung für unsere „Globaal Prayer“ eigentlich auch obsolet (wir berichteten). Klingt rundum „acktabel“.

Da wird alles wieder gut bleiben.

s.

Benutzeravatar
centaurea
Site Admin
Beiträge: 1797
Registriert: 18.03.2010, 17:55

Re: NAK Süddeutschland untersagt Vorträge zur Aufarbeitung ihrer Geschichte

#17 Beitrag von centaurea » 04.11.2018, 10:01

gläubiger hat geschrieben:
03.11.2018, 23:40
...
ich hake nochmals nach. Für mich ist es ein Unterschied, ob der Forschungsbericht unter Verschluss gehalten wird, oder ob an und für sich recht harmlose Vorträge, deren Inhalte dem interessierten Menschen längst zugänglich sind, abgesagt bzw. qua Hausrecht verboten werden.
...
Für mich nicht, wenn es sich um ein und dieselbe Organisation handelt, ergibt sich daraus ein zu bewertendes Gesamtbild.
gläubiger hat geschrieben:
03.11.2018, 23:40
...
Da mir zu Ersterem keine Inhalte bekannt sind, möchte ich mich dazu auch nicht weiter äußern.
...
Es ging hier nicht um den Inhalt. Weder bei den Vorträgen noch beim Forschungsbericht.
Es geht darum, dass die NAK entscheidet, was öffentlich wird und was nicht (Forschungsbereichte, Vorträge, ...) und dabei beauftragte Forschung mit Bruch der getroffenen Vereinbarung und unter Androhung von Rechtsmitteln wegschließt und von der NAK selbst angesetzte Vorträge kassiert.
gläubiger hat geschrieben:
03.11.2018, 23:40
...
dass generell alle Apostel oder Gebietskirchenpräsidenten gleich ticken, wäre falsch. Und ebenso daraus einen systembedingten Trugschluss zu ziehen, der eine Mitgliedschaft als Gast in der ACK, verhindern soll.
...
Das wurde auch daraus nicht geschlossen, sondern lediglich, dass die NAK in Deutschland als Ganzes aktuell und wahrscheinlich noch sehr lange für die Gastmitgliedschaft in der Bundes-ACK nicht taugt, sondern eben regional auf Basis des jeweiligen Gegenübers entschieden werden muss.
gläubiger hat geschrieben:
03.11.2018, 23:40
...
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Volker Kühnle von ME als ACK und Ökumene-Beauftragter eingesetzt worden ist. ME hat VK „geerbt“ und zwar nicht von seinem Schwiegervater. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die Ökumene-Bemühungen und die „Öffnungsbewegung der NAK“ bereits so weit fortgeschritten, dass weder ein Schwiegervater noch ein ME einem VK den Hahn hätten abdrehen können. Dazu lief die Schiene „Fehr-Kühnle“ und „Leber-Kühnle“ viel zu gut und auch noch direkt! Deshalb zieht dieses Argument nicht, da es schlichtweg falsch ist
...
Kühnle untersteht Ehrich. Da beisst die Maus kein Faden ab. Ob es ihm passt oder nicht, Geschichte hin oder her.

gläubiger hat geschrieben:
03.11.2018, 23:40
...
Ich weiss aus etlichen Gesprächen, dass es auch im ACK stets auf die verbindenden Elemente mehr ankommt, als auf die „Besonderheiten“ = Sonderlehren. Und deshalb wird auch ein ME mit seinem persönlichen Verhalten an dem Beschluss eines ACK auf Bundesebene wenig ändern. Ich gehe davon aus, dass die NAK den Status eine Gastmitglieds bekommt.
...
Da magst du Recht bekommen und ich bleibe trotzdem bei meiner Warnung, dass damit (u.U. erneut?) ein großer Fehler begangen wird, weil man nicht genügend Standhaftigkeit, Ausdauer und Gewissenhaftigkeit mitbringt. Da wurde mal ein Fahrplan ins Auge gefasst und der wurde dann zum unumkehrbaren Automatismus. Egal, was sich das System NAK so alles leistet.
gläubiger hat geschrieben:
03.11.2018, 23:40
...
Vergessen wir nicht, wer alles im ACK an Kirchen vertreten ist und was für div. Sonderlehren damit ebenfalls „ackzeptiert“ werden.
...
Eben deswegen:
Die NAK ist noch lange nicht soweit und wird es durch die Gastmitgliedschaft in der Bundes-ACK voraussichtlich auch niemals werden.
gläubiger hat geschrieben:
03.11.2018, 23:40
...
Ich sage damit in keiner Weise, dass ich die Sonderlehren der NAK gut und berechtigt finde. Und genausowenug wie eine mögliche Nichtberücksichtigung der NAK als Gast im ACK nach vorherrschender Forums-Meinung die Progressiven Kräfte an der NAK-Basis bremsen kann, wird eine Aufnahme als Gastmitglied diese Kräfte hemnen oder fördern. Zumindest nicht kurzfristig.
...
Es wird weitere Reformen bzgl. Gleichberechtigung, Beteiligung der Basis, Sonderlehren, Exklusivität, Sektenmerkmale, etc. im System NAK nahezu unmöglich machen.
Das ist der Preis für die Kuschelgedanken der ACK.

Einen gesegneten Sonntag wünscht
Centaurea

Benutzeravatar
gläubiger
Beiträge: 237
Registriert: 06.12.2016, 09:53

Re: NAK Süddeutschland untersagt Vorträge zur Aufarbeitung ihrer Geschichte

#18 Beitrag von gläubiger » 04.11.2018, 12:13

Lieber centaurea,

Danke für deine Stellungnahme.

Ich kann deine Argumente durchweg nachvollziehen. Gleichwohl bleibe ich bei meiner Meinung und bin gespannt, was der ACK nächstes Jahr entscheiden wird.

Ein Nachsatz zum Thema VK sei mir gestattet: Er hat es - und das halte ich ihm persönlich zu Gute - trotz massiver Widerstände von Saur und Ehrich, stets verstanden den Spagat zwischen Ökumene und erzkonservativen Betirksaposteln irgendwie vernünftig und positiv hinzubekommen. Da er bald in Rente geht, ist zu befürchten, dass sein Nachfolger in dieser Funktion eher vonEhrich gezielt ausgewählt und mehr linientreu wird. Dies allerdings mag dazu führen, dass deine Vorstellung der Gastmitgliedschaft im ACK in der Tat erst in einigen Jahren realistisch wird. Ob das dann mangels Mitglieder aber überhaupt noch jemand interessiert ist fraglich. Schade wäre es auch für VK persönlich. Ist doch die Ökumene und der gegenseitig gewachsene, vertrauensvolle Umgang im ACK mit der NAK nicht zuletzt sein Verdienst und sicher ein Stück auch sein Lebenswerk.

Einen gesegneten Sonntag auch Dir

Gläubiger
Fakten helfen Missverständnisse zu vermeiden und können als Grundlage einer sachlichen Lösungsfindung hilfreich sein!

fridolin
Beiträge: 2014
Registriert: 05.02.2011, 20:10

Re: NAK Süddeutschland untersagt Vorträge zur Aufarbeitung ihrer Geschichte

#19 Beitrag von fridolin » 04.11.2018, 17:03

Da er bald in Rente geht, ist zu befürchten, dass sein Nachfolger in dieser Funktion eher vonEhrich gezielt ausgewählt und mehr linientreu wird. Dies allerdings mag dazu führen, dass deine Vorstellung der Gastmitgliedschaft im ACK in der Tat erst in einigen Jahren realistisch wird.

Wann geht Kühnle in Rente? Der müsste doch schon längst 65 sein.

chorus
Beiträge: 407
Registriert: 17.10.2011, 11:42

Re: NAK Süddeutschland untersagt Vorträge zur Aufarbeitung ihrer Geschichte

#20 Beitrag von chorus » 04.11.2018, 17:14

Drei von vier Mitgliedern der derzeitigen AG KKR gehen in absehbarer Zeit in den Ruhestand. Wosnitzka geht noch in diesem Jahr, Haeck am 30.Juni 2019 und bei Kühnle ist der Termin noch offen. Nur Johanning hat noch etwas Zeit. Man darf auf die Nachfolgeregelungen gespannt sein.
„Realität ist das, was nicht verschwindet wenn man aufhört daran zu glauben.“ Philip K. Dick

Antworten

Zurück zu „NAK - Neuapostolische Kirche“