Johanning: europäische NAKler glaubenssatt und Weltkirche NAK ohne weibliche Ämter

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centaurea
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Johanning: europäische NAKler glaubenssatt und Weltkirche NAK ohne weibliche Ämter

#1 Beitrag von centaurea » 16.06.2018, 13:54

Im Interview mit Guntmar Wolff von der Lippischen Landes-Zeitung gibt Johanning den Gläubigen die Schuld, dass Sie kein Interesse mehr an Kirche und Gottesdienst hätten. Sie seien in Europa satt und würden daher von den Einwohnern Afrikas, die "Lust auf Gott" hätten überholt.

Damit setzt er implizit Kirche und Gottesdienst mit Glaube und Gott gleich.
Vielleicht verkennt oder verdreht er auch bewusst oder unbewusst die Situation, wenn er mit Blick auf Afrika von "überholen", anstatt von in der Entwicklung "nachfolgen" spricht?
Weiter ignoriert er damit auch pulsierende freikirchliche und pfingstlerische Strukturen mit brechend vollen Gemeinden mitten in Deutschland oder wachsende landeskirchliche Kirchengemeinden, wie z.B. in der boomenden Großstadt Leipzig, wo die NAK seit Jahren gegen den dortigen, zugegeben lokalen Trend abbaut.

Überraschend ist im Interview die Antwort Johannings, auf die Frage, ob in Zukunft auch Frauen in der NAK Ämter übernehmen werden: "Davon ist stark auszugehen. ".
Diese Aussage wird jedoch umgehend relativiert und ins Unbestimmte entfremdet. So als ob Europa, das Machtzentrum in der "Weltkirche" NAK nur eine eher unbedeutende Stimme hätte.

Centaurea

Wolf
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Re: Johanning: europäische NAKler glaubenssatt und Weltkirche ohne weibliche Ämter

#2 Beitrag von Wolf » 16.06.2018, 18:53

Auf die Frage ob die NAK mit ihrem Entschlafenenwesen nicht etwas einsam dasteht antwortete Johhanning dass das einige orthodoxe Kirchen auch praktizieren würden.
Hätte er gesagt die NAK ist die Kirche Christi wir tun nur was er und der HG bestimmt haben dann wäre das mal eine starke Aussage gewesen um zu zeigen welche Position die NAK in der Christenheit beansprucht, aber: wir machen nur das was einige andere auch machen so quasi als Rechtfertigung fand ich auch als Ex Nakler echt arm.

fridolin
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Re: Johanning: europäische NAKler glaubenssatt und Weltkirche NAK ohne weibliche Ämter

#3 Beitrag von fridolin » 16.06.2018, 19:38

Im Interview mit Guntmar Wolff von der Lippischen Landes-Zeitung gibt Johanning den Gläubigen die Schuld, dass Sie kein Interesse mehr an Kirche und Gottesdienst hätten. Sie seien in Europa satt und würden daher von den Einwohnern Afrikas, die "Lust auf Gott" hätten überholt.
Teile der Mitglieder der NAK in Europa sind glaubenssatt, kein Interesse mehr an Kirche und Gottesdienst
Das ist nicht zu übersehen. Die Folge, Kirchenschließungen ohne Ende.
Aber das Desinteresse hat bestimmt verschiedene Gründe.

Kann es nicht auch daran liegen das viele vom angeblich einzigen Erlösungswerk Christi einfach nur enttäuscht sind und deshalb kein Interesse mehr an NAK haben und deren glaubenssatt sind. Der KL. wäre
zu empfehlen auch mal in dieser Richtung zu denken. :D

Der Weg der NAK war nicht immer glanzvoll. :D
Das heute teilweise knallhart mit den Füssen abgestimmt wird, wer hätte sich das von den Herren jemals träumen lassen. :D

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Heinrich
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Re: Johanning: europäische NAKler glaubenssatt und Weltkirche NAK ohne weibliche Ämter

#4 Beitrag von Heinrich » 17.06.2018, 16:32

…… gibt Johanning den Gläubigen die Schuld, dass Sie kein Interesse mehr an Kirche und Gottesdienst hätten. Sie seien in Europa satt.

Dieser „Medienreferent bei der Neuapostolischen Kirche International“ ist doch so was von einem absoluten Negativ-Beispiel. Aber Hauptsache, die Kohle stimmt, seit er am 1. Mai 2011 als sehr gut bezahlter Bischof der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen auf die Gehaltsliste kam. Und da ist er bis heute.

Ausgerechnet dieser gelernte Journalist aus der Ex-DDR, der ja jedem Apostel in den A….h gekrochen ist, sagt so etwas – die Gläubigen der NAK sind schuld. Geht es noch?

Was hat dieser Mann denn zu sich genommen, um so etwas auch nur anzudenken und dann auch noch zu sagen? Kifft er, sind andere Drogen im Spiel?

Werter Arbeitgeber und Besolder, Bezirksapostel Rainer Storck, dieses wohl leicht verwirrten Kirchenangestellten (immerhin Bischof) – reden Sie mit dem Mann und im besten Fall werfen Sie ihn raus. Die von Ihnen übernommene neue Kirche „Westdeutschland“ wird es Ihnen danken. Ganz sicher!

Und zuletzt: Herr Peter Johanning – Ihre Aussage bringt wohl viele dazu, diese NAK satt zu haben. So wie Sie es wohl gewollt haben. Um noch mehr Kirchen profanieren zu können und den persönlichen Reichtum der NAK Westdeutschland unter Herrn Storck zu vermehren.

Sorry nach Westdeutschland,
Heinrich
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

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Boris
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Re: Johanning: europäische NAKler glaubenssatt und Weltkirche NAK ohne weibliche Ämter

#5 Beitrag von Boris » 17.06.2018, 16:59

Es ist eben einfach schade, wenn eine Organisation völlig hilflos vor der Frage steht:
Wie kann ich meine Mitglieder begeistern? Wer schenkt uns die Erleuchtung?

Da folgt jetzt einfach nur die logische Konsequenz:
Die Schäfchen bleiben weg, die Einnahmen sinken und die Führung verfällt in kindisches Gejammere ...

findet Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

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Heinrich
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Re: Johanning: europäische NAKler glaubenssatt und Weltkirche NAK ohne weibliche Ämter

#6 Beitrag von Heinrich » 17.06.2018, 17:03

Werter Boris,

Sie haben ja so was von Recht.
Egal, ich bin in einer Gruppe, die Fußball schauen,
Schluß für heute,
Heinrich
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fridolin
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Re: Johanning: europäische NAKler glaubenssatt und Weltkirche NAK ohne weibliche Ämter

#7 Beitrag von fridolin » 17.06.2018, 19:52

Es ist eben einfach schade, wenn eine Organisation völlig hilflos vor der Frage steht:
Wie kann ich meine Mitglieder begeistern? Wer schenkt uns die Erleuchtung?
Da folgt jetzt einfach nur die logische Konsequenz:
Die Schäfchen bleiben weg, die Einnahmen sinken und die Führung verfällt in kindisches Gejammere ...
findet Boris
Die Herren gehören in Klausur und danach ein ehrlicher Neuanfang. Das einzige das den Untergang noch stoppen könnte. Die Rettung in Afrika zu suchen ist für mich Quatsch. Wenn die NAK in Europa und in Übersee zerbricht wird das auch in Afrika gravierende Folgen haben. Wenn der Geldhahn der reichen Gebietskirchen zugedreht ist, weil sie nicht mehr existieren, gehen die Jungs der NAK Kirchen in Afrika ihre eigenen Wege. :D

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Heinrich
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Re: Johanning: europäische NAKler glaubenssatt und Weltkirche NAK ohne weibliche Ämter

#8 Beitrag von Heinrich » 17.06.2018, 22:46

Die Herren gehören in Klausur und danach ein ehrlicher Neuanfang.

Nö, Fridolin.

Die von Ihen so genannten "Herren" gehören nicht in Klausur, sondern in eine knallharte Prüfung oberster Finanzbehörden. Und ich bin mir sicher, nach diesen Buchprüfungen bleibt nichts mehr vom derzeitigen Status der NAK übrig.

Das Finanzamt oder wer auch immer muss diesem Immobilieninstitut, nebenbei auch Neuapostolische Kirche endlich das Handwerk legen!
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

(Erasmus von Rotterdam)

fridolin
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Re: Johanning: europäische NAKler glaubenssatt und Weltkirche NAK ohne weibliche Ämter

#9 Beitrag von fridolin » 18.06.2018, 09:23

Die von Ihen so genannten "Herren" gehören nicht in Klausur, sondern in eine knallharte Prüfung oberster Finanzbehörden. Und ich bin mir sicher, nach diesen Buchprüfungen bleibt nichts mehr vom derzeitigen Status der NAK übrig.
Das Finanzamt oder wer auch immer muss diesem Immobilieninstitut, nebenbei auch Neuapostolische Kirche endlich das Handwerk legen!
Irgendwann wird auch die NAK und auch andere vor dem Richterstuhl Gottes Rechenschaft abgeben müssen.
Er wird dann urteilen, ob gut oder böse. :D

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gläubiger
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Re: Johanning: europäische NAKler glaubenssatt und Weltkirche NAK ohne weibliche Ämter

#10 Beitrag von gläubiger » 18.06.2018, 21:31

Es ist bezeichnend, dass die Kirche mittlerweile so betriebsblind ist (oder war sie am Ende gar nie sehend :mrgreen: ), dass sie nun auch noch den Mitglieder-/Gottesdienstbesucher-Schwund der Glaubenssättigung zuschreibt.

Ein lebendiger Glaube wird nicht satt!

Wahrer Glaube wird erst im Schauen oder besser in der Erfüllung "satt"!

Dort wo Heiliger Geist wirkt, wird auch lebendiger Glaube bestärkt und kann niemals "gesättigt" werden. Dort wo lebendiger Glaube offenbar wird, fühlen sich Menschen zur Gemeinschaft mit Gläubigen hingezogen. Und damit werden auch in der aktuellen Zeit - welche ach so säkularisiert ist - auch immer wieder Kirchen gefüllt. Darauf kommts aber primär gar nicht an!


Glaube ist ein Weg - und nicht ein Standpunkt.


Es grüßt ein auf dem Weg befindlicher

Gläubiger
Fakten helfen Missverständnisse zu vermeiden und können als Grundlage einer sachlichen Lösungsfindung hilfreich sein!

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