"Brauchen wir Apostel?"

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Heidewolf
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Re: "Brauchen wir Apostel?"

#51 Beitrag von Heidewolf » 14.10.2018, 22:35

Lese erst jetzt den Hinweis auf mich von Albert.

M.E ist Jesus laut NT ZUERST zu dem Volk Israel gekommen. Hat sich aber schon zu seinen Lebzeiten vor der Kreuzigung z. Bsp. den Samaritern, Römern und anderen zugewendet. Auch in dem sogenannten Sendungsbefehl kommt ja dann die Aussendung zu allen Völkern zum Ausdruck. Apostel heißt ja, so lese ich es in vielen Erklärungen, Gesandter.

Ich sehe den Begriff also auch so, dass, wenn jemand sich berufen fühlt, das Evangelium von Jesus Christus zu verkünden, ein Apostel sein kann. Der Handlungsrahmen ergibt sich dann eben aus dem Evangelium. Und dem Sinn des Evangeliums (....wer durch sie an mich glaubt'...). Wer dann Zitate aus dem Zusammenhang reißt, läuft allerdings auch gefahr, sich auf Abwege zu begeben. Dazu gehören auch all die, die so etwas als Dogma erheben und evtl auch noch mit ihrer eigenen Meinung verbinden.

Ich seh das einfach mal so auf diese Art pragmatisch.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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