NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Heinrich
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Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

#241 Beitrag von Heinrich » 21.08.2019, 15:06

@Wolf


Mitbestimmung ist in der NAK eine leere Worthülse, egal in welchem Amt man auch war. Lehre ist zur Leere geworden. Ist leider so.

Alles ist anders, die NAKI will nur noch überleben, dank zahlreicher Immobiliien und mindestens Millionen hat der Gebietskirchenpräsident Süd zumindest in Süddeutschland irgendwo in einer Stiftung verschwinden lassen. Dazu gab es eInen Link - hat den jemand?

Ein Satz der „Bezirkselster“ (Mit-Forie) sagt da viel: Wenn ich über die NAK nachdenke, sehe ich ein politisches System vor mir, dessen Aufgabe es ist, alte Zöpfe soweit wie möglich in die Jetzt-Zeit hinüberzuretten und dabei ein frisches-jugendliches Aussehen zu vermitteln.

Über meinen damaligen Vorsteher hatte ich EInblick, über was bei den Vorsteherversammlungen geredet wurde. Viele der "neuen Offenbarungen" wurden da niedergebügelt mit Sätzen: Das ist jetzt noch zu früh. Damit stoßen wir den Alten vor den Kopf. Das geht gar nicht.

Aus meiner Sicht hat das nichts mit ehrlichen Evangelium zu tun sondern mit kalkuliertem, politischen Handeln. Mehr nicht.

Morgen treffen meine Frau und ich auf aus meiner Sicht ,immer noch gläubige neuapostolische Menschen. Wir unternehmen etwas miteinander, lange geplant. Und da hat die Religion gar keinen Platz mehr. Leben, gemeinsames Leben tut gut.So denken wir,.

Gruss aus dem tiefsten Süden
Heinrich, Henri, Enrico
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
(Bert Brecht)

fridolin
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Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

#242 Beitrag von fridolin » 21.08.2019, 15:35

Heinrich, meinten sie den Link?
https://www.naktalk.de/ueberwacher-uebe ... ch-selbst/
@Heinrich
Morgen treffen meine Frau und ich auf aus meiner Sicht, immer noch gläubige neuapostolische Menschen. Wir unternehmen etwas miteinander, lange geplant. Und da hat die Religion gar keinen Platz mehr. Leben, gemeinsames Leben tut gut. So denken wir,.
Dann einen schönen Tag morgen.

Blackcat
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Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

#243 Beitrag von Blackcat » 22.08.2019, 07:12

Opfer und kein Ende... :roll:
https://nac.today/de/158033/750540

„Das ist heute genauso“, betonte der Stammapostel: „in den Gemeinden gibt es viele Trübsale, viele Anfechtungen, viel Leid; aber die Geschwister sind da, unterstützen uns durch ihr Opfer, […]
Dazu sei erwähnt, dass den Phlilippern durch die Annahme von "Opfern" und materieller Unterstützung seitens Paulus eher eine Art Privileg gewährt wurde. In den Korintherbriefen weißt er selbiges für den gwöhnlichen Fall von sich, er muss sich sogar Anfeindungen seitens der Gemeinde erwehren, dass er deren materielle Unterstützung nicht annimmt.

Ob die Gemeinde in Philippi nun in Leid und Trübsal war, sei mal dahingestellt. Aus dem Brief lässt sich die Anfechtung primär auf einen religiösen oder theologischen Richtungsstreit zurückführen. Interpretationen lassen hier auf den Einfluss judenchristlicher Missionare schließen, die von den hellenistisch geprägten Heidenchristen die Beschneidung fordern.

Interessant im Phlilipperbiref, und in meine Augen diamtral zu der sich häufenden beinah fatalistischen eschatologischen Hoffnung manches leitenden NAK-Funktionärs, ist die Erkenntnis des Paulus, dass trotz seiner eigenen eschatologischen Hoffnung auch rationale Gründe und Gründe der Fürsorge für andere die Notwendigkeit besteht, das irdische Leben zu behalten.
Doch auch in Oberhausen lässt man keine Chance ungenutzt, Menschen in Mangel und Not auf die nahe Parusie zu vertrösten.
For they are in the struggle and together we shall win.
Our days shall not be sweated from birth until life closes,
Hearts starve as well as bodies, give us bread, but give us roses.

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