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Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Verfasst: 06.08.2019, 21:14
von Wolf
Laut Herrn Schneider wußte Gott schon vor 2000 Jahren was heute passiert. Das heißt Gott weiß schon lange dass das Erlösungswerk innerhalb der Kirche Christi, wenn das profanieren so weitergeht in ca. 20 Jahren die letzte Kirche abschließt.
Hätte Gott mal die Botschaft erfüllt dann hätte er wenigstens ein paar Seelen in seinem gigantischen Hochzeitssaal vielleicht profaniert er ihn ja auch!

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Verfasst: 07.08.2019, 07:39
von Lulo
Stap. Schneider: "Vielleicht könnte der Gedanke aufkommen, dass man vielleicht nicht genug gebetet hat oder irgendetwas falsch gemacht hat. Brüder und Schwestern, das ist definitiv nicht der Fall. Um es ganz klar zu machen: Es war der Wille Gottes. Es war nicht Deine Schuld. Niemand ist daran schuld."
:roll: ...Gottes Wille. Schon anstrengend mit diesem Gott. Er macht, was er will. Tsssss.....
Warum hängt Schneider immer alles so hoch?
Immerhin und ausnahmsweise ist mal niemand Schuld, es war ja Gottes Wille.

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Verfasst: 07.08.2019, 09:13
von fridolin
Laut Herrn Schneider wußte Gott schon vor 2000 Jahren was heute passiert. Das heißt Gott weiß schon lange dass das Erlösungswerk innerhalb der Kirche Christi, wenn das profanieren so weitergeht in ca. 20 Jahren die letzte Kirche abschließt.
Vielleicht schon vor 2000 Jahren beschlossen, das Erlösungswerk wird eventuell profaniert werden. :D
Gegen den Willen Gottes kann man nichts ausrichten. :D

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Verfasst: 07.08.2019, 12:56
von fridolin
https://nak-aussteiger2010.beepworld.de ... e-welt.htm
"Ja, früher haben wir so gesagt in unserem apostolischen Wortschatz: Das geistgewirkte Wort. Ja, und ich weiß, dass nicht jedes Wort, das gepredigt wird, jetzt göttliche Wahrheit ist. Das weiß ich aus eigener, persönlicher und jüngster Erfahrung. ... Also, es ist glasklar, nicht jedes Wort, das am Altar gepredigt wird, ist das Wort Gottes."
„Jesus will nicht, dass wir glauben, dass jedes Wort, das er hier gesprochen hat, ein göttliches Wort ist, aber er möchte, dass wir vom Heiligen Geist inspiriert werden, damit der Heilige Geist in uns wirken kann, damit der Heilige Geist uns sagen kann, das war für dich, das war das Evangelium.
Es gibt einige Fehler, es kommt manchmal sogar Unsinn vor. Zumindest in Europa, vielleicht nicht in Südafrika. Aber es passiert, dass einiger Unsinn vom Altar gesagt wird. Aber für den Heiligen Geist ist das kein Problem. Der Geist sagt uns, okay, vergiss dies, aber hör zu, das war das Evangelium: hast du die Stimme Jesu Christi erkannt?“
Darf nun jeder für sich selbst bestimmten was Unsinn oder nicht Unsinn ist. Liegt das jetzt in der alleinigen Entscheidungsfreiheit es einzelnen wie er es betrachtet. :D

Ganz logisch ist dieser Satz nicht: Der Geist sagt uns, okay, vergiss dies, aber hör zu, das war das Evangelium: hast du die Stimme Jesu Christi erkannt?“
Also vergiss den Unsinn, hör trotzdem zu, es war das Evangelium und die Stimme Jesus Christi.
Mir persönlich erschließen sich da irgendwie die logischen Zusammenhänge nicht :D
Unsinn ja, aber trotzdem war es das Evangelium und die Stimme Jesus Christi. Kann das mal jemand genauer wissenschaftlich erklären, wie das geht :?:

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Verfasst: 07.08.2019, 14:43
von Blackcat
Zum Thema wirr und Logik vllt ein eigener Eindruck: Unter einem gewissen NAK-Filter und unter Ausblendung einiger Phrasen habe ich JLS eine ganze Weile als teils angenehm charismatisch in seiner Predigt empfunden. Dabei sollte er, mal ganz ungeachtet irgendwelcher NAK-Spezifika, auch bleiben bzw. dorthin zurückkehren. Substanz, sei diese ethischer, moralphilsophischer oder gar theologischer Natur, kann er nicht wirklich. Dasselbe gilt für eine gewisse Redestruktur. Und da tut sich in meinen Augen das ganze Dilemma der Predigtkultur in der NAK auf; von ganz oben gibt es kein wirkliches Vorbild, wie eine Predigt aussehen soll oder aussehen könnte. Mit Wilhelm Leber habe ich die Leitgedanken aus einem "Impuls des Stammapostels" tatsächlich noch als eine Art Impuls, sogar stellenweise auf intellektueller Ebene empfunden, bei Jean-Luc Schneider entstanden irgendwann nur noch große Fragezeichen.

Auch schön: Der Freizeitlaienprediger in der heimischen Gemeinde soll eine rhetorisch und gerne auch charismatische Predigt halten, das Ganze unter dem Vorbehalt allgemeiner theologischer Kenntnisse und des KNK. Die Kirchenleitung selbst redet monatlich daher, wie es gerade in den Sinn kommt. Da ist es vllt sogar nur konsequent, dass sich die Leitgedanken mittlerweile auf die Schlagworte Erstlingschaft, Entrückung, Apostolat reduzieren lassen.

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Verfasst: 07.08.2019, 14:50
von Blackcat
fridolin hat geschrieben:
07.08.2019, 12:56
Darf nun jeder für sich selbst bestimmten was Unsinn oder nicht Unsinn ist. Liegt das jetzt in der alleinigen Entscheidungsfreiheit es einzelnen wie er es betrachtet. :D

Ganz logisch ist dieser Satz nicht: Der Geist sagt uns, okay, vergiss dies, aber hör zu, das war das Evangelium: hast du die Stimme Jesu Christi erkannt?“
Also vergiss den Unsinn, hör trotzdem zu, es war das Evangelium und die Stimme Jesus Christi.
Mir persönlich erschließen sich da irgendwie die logischen Zusammenhänge nicht :D
Unsinn ja, aber trotzdem war es das Evangelium und die Stimme Jesus Christi. Kann das mal jemand genauer wissenschaftlich erklären, wie das geht :?:
Mal der Versuch einer gutartigen Interpretation: Der Heilige Geist hilft zu filtern, was nun "Unsinn" ist und was nun das Evangelium war. Mein Vorschlag zur Güte wäre hier allerdings, dass man in Predigten versucht, nah am Evangelium zu bleiben und daraus folgende Interpretationen auch verbal kennzeichnet. Sooo schwierig ist das nicht. Wenn der Predigtansatz allerdings der ist, dass man aus Versatzstücken von Bibeltexten ein Grundgerüst schafft, um durch sonstige Floskeln nur sich selbst zu verkünden, ist das wohl zum Scheitern verurteilt.

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Verfasst: 07.08.2019, 17:51
von fridolin
Mir erschließt sich auch bei bester gutartiger Interpretation nicht wie kann gepredigter Unsinn, trotzdem das Evangelium und Worte Jesus Christi sein. :D

Das hat Schneider doch mit folgenden Worten bekräftigt:
Also vergiss den Unsinn, hör trotzdem zu, es war das Evangelium und die Stimme Jesus Christi.

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Verfasst: 07.08.2019, 18:03
von Heinrich
Wenn der Predigtansatz allerdings der ist, dass man aus Versatzstücken von Bibeltexten ein Grundgerüst schafft, um durch sonstige Floskeln nur sich selbst zu verkünden, ist das wohl zum Scheitern verurteilt.
Richtig, Herr Schneider und all seine Vasallen sind Schwätzer, gepredigter Unsinn ist noch zu freundlich formuliert. Sorry.

Floskeln und sonst gar nichts kommen von Seiten einer "Kirche", die wohl nichts mehr begreift.

Christliche Werte, wissen diese "Herren" noch, was das ist, bitte?

Meint mal wieder,
Heinrich

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Verfasst: 08.08.2019, 07:35
von Lulo
Stap Schneider: "Es gibt einige Fehler, es kommt manchmal sogar Unsinn vor. Zumindest in Europa, vielleicht nicht in Südafrika. Aber es passiert, dass einiger Unsinn vom Altar gesagt wird. Aber für den Heiligen Geist ist das kein Problem. Der Geist sagt uns, okay, vergiss dies, aber hör zu, das war das Evangelium: hast du die Stimme Jesu Christi erkannt?“
Schön, dass der heilige Geist damit kein Problem hat, dafür haben die Zuhörer eins. Zu meiner Zeit war (angeblich) alles geistgewirkte Predigt. Eine Unterscheidung zwischen Geist und weniger geistvoll gab es nicht. Das war einfach.
Wenn man sich aber nun laufend fragen muss, wer da gerade spricht - ist es Priester Sowieso, der uns gerade die Leviten liest, oder ist es der heilige Geist - dann wird es kompliziert.
Da stellt sich die grundsätzliche Frage, wie das Verhältnis in einer Predigt wohl sein mag (50 % Geist, 50 % Unsinn)? Ist das Verhältnis konstant? Falls nicht, woran liegt es? Zumindest scheint es da ja Unterschiede zwischen Europa und Afrika zu geben. :wink: :lol:

Re: NAK: Stammapostel Schneiders Theologieverständnis

Verfasst: 08.08.2019, 08:51
von fridolin
@ Lulo
Da stellt sich die grundsätzliche Frage, wie das Verhältnis in einer Predigt wohl sein mag (50 % Geist, 50 % Unsinn)? Ist das Verhältnis konstant? Falls nicht, woran liegt es? Zumindest scheint es da ja Unterschiede zwischen Europa und Afrika zu geben. :wink: :lol:
Das wird schwierig werden beim zuhören, gedanklich den 50% Unsinn nach links und den Rest nach rechts schieben. Das wäre ja richtig gedankliche Arbeit bei einer Predigt Zuhörung. Und dann kommt noch erschwerend hinzu, das nach Schneiders Erkenntnissen auch der Unsinn das Evangelium und Worte Jesus Christi sind. :D

Schneider soll mal echt darüber predigen woran und wie wir denn nun erkennen können, wo der Unsinn in einer Predigt beginnt. :D

Damit das auch sicher funktionieren kann, könnten ja eventuell entsprechende theologische Lehrgänge zur "Unsinnserkennung" angeboten werden. :wink: :lol: