Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

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Jinn

Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#31 Beitrag von Jinn » 10.01.2018, 18:08

Sie, h.e., lehnen sich schon mit sehr waghalsigen Thesen (Titel und Temperamente) aus dem (göttlich erleuchteten) Fensterchen.

Bevor Sie sich hier noch mehr echauffieren und Ihre Agenda vollends offenbaren: Für Jemand, der sich gern und schnell bei anderen Sichtweisen aus dem Forum beleidigt verabschiedet und die Diskussion mit „Beton-Köpfen“ wie mir für beendet erklärt hat, scheinen Ihnen Ihre Grundsätze („Ich diskutiere grundsätzlich nicht mit Hardcore-Aussteigern aus der NAK.“) und Ihre Zeit („Dafür habe ich keine Lust und, da Zeit ein kostbares Gut ist, auch keine Zeit.“) ziemlich wertlos zu sein.

Okay, das mit der „Lust“ verstehe ich. Auch, weil „Lust“ im NAK-Glauben sehr, sehr negativ besetzt ist, außer Sie wären, was Sie ja nicht sind, doch mit einem Amt versehen. :cry:

Aber ich gestehe, bei Ihrer neuen Offenbarung bin ich dann doch neugierig und hellhörig geworden:
Wäre es Ihnen lieber gewesen, dass ich Sie bei einer virtuellen Anwesenheit bei Ihrem Unfall nicht zurückgeholt hätte?
Oh! Da wäre ich sehr gerne dabei gewesen, wie Sie Ihre Patienten virtuell so aus dem Jenseits zurückgeholt haben.
Virtuell scheint (in der NAK) unglaublich viel möglich zu sein, warum dann nicht auch das? :D

Hach, „Glauben“ ist schon eine nicht ganz so leichte, einfache Angelegenheit, finden Sie nicht?
Ich möchte Ihnen das an einem jüngsten Beispiel verdeutlichen:
Ansonsten gibt es die Möglichkeit, Gespräche in der Familie zu führen und den eigenen Standpunkt zu überdenken. Verhalte ich mich richtig? Das ist eine essentielle Frage. Und in meiner Familie wird kein Einheitsbrei gekocht, was Religion, Glaube und Sinngebung des Lebens betrifft. Das können Sie mir glauben.
An diesem Beispiel muss ich Ihnen sagen: Nein, ehrlich geschrieben, ich glaube Ihnen nicht!
Ich ahne, was für ein Zeitgenosse Sie sind, angesichts der Steilvorlagen, die Sie hier vorgeben, aber „Ihnen glauben“? Nein!
Ich habe, in diesem Fall noch sehr lange vor dem kleinesten Fünkchen von Glauben große Bedenken, ob Sie „Ihren Standpunkt überdenken“ und sich fragen „verhalte ich mich richtig“.

Ich wage sogar die Vermutung, dass ich mir angesichts Ihres hiesigen Auftretens in etwa (rein virtuell, versteht sich) ausmalen kann, wie eine Diskussion mit Ihnen über „Religion, Glaube und Sinngebung des Lebens“ verlaufen würde.
Ich würde wahrscheinlich, was ja virtuell teilnehmend immer möglich ist, auf’s Aus-Knöpfchen drücken, wenn Sie verstehen, was ich meine?

In einem aber muss ich, als der Threadstarter, Ihnen, (weil es sozusagen „mein Thread“ ist) Einhalt gebieten: Ich habe Sie nach hier, in meinen Thread nicht eingeladen, und was mir andere zu „meinem Thema“ schreiben, haben Sie schlicht nicht zu unterbinden!
Es gibt wahrlich genug Themenbereiche hier in diesem Forum, in denen Sie es sich bequem machen können mit Ihren Thesen. Tun Sie sich also keinen Zwang an!

Schauen Sie, Herr Kinderarzt-Rettungssanitäter mit Fachkundenachweis Notfallmedizin-Betonkopf-PEGIDA-Gegner mit mehr Kenntnissen über PEGIDA (wer zum Teufel ist Herr Hofman?), als ich es habe, ich habe Ihnen die Chance eingeräumt mir zu zeigen, „WAS“ ein NAK-Gotteskind und einen „NAK-Befürworter“ ausmacht.

Sie hätten zur Kenntnis nehmen können, dass ich ggf. in einer verdammt harten Zeit auf verdammt harte Hardcore-NAKler getroffen bin, die, wenn auch nicht alles, viel zu meiner versauten Kindheit, Jugend und Leben beigetragen haben, an dem ich (trotz lange zurückliegendem Ausstieg) auch heute noch zu knappern habe.
Sie hätte mir zeigen können, was ein duldsames, gehorsames, liebevolles, empathisches und mit offener Seele (einfach Seele, nicht theologisch, nicht apostolisch, nicht mit sonst einem Titel versehen) ausgestattetes (nicht aktives) NAK-Mitglied in wohltuender Güte mir antworten können hätte.
Sie hätten wahrlich Zweifel in meine Hardcore-Aussteigerseele säen können.
Vielleicht wäre ich sogar irgendwann einmal mit Ihnen ein Bierchen trinken gegangen.
Natürlich ohne meine PEDIGA-Freunde, versprochen!

Aber, so in etwa wie es beim Kommen des Herrn mit der nicht bereiten Braut sein wird: Diese Chance ist vorbei. Ratzfatz zunichte. Aus, vorbei.
Ich schließe mich Ihnen voll und ganz, meinetwegen auch „nachdrücklich“ an: Die Diskussion ist beendet!

Schwäble
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#32 Beitrag von Schwäble » 10.01.2018, 18:13

h.e. Sie haben geschafft, was ich hier noch nicht erlebt habe:

Das Niveau ist im Sinkflug!!! Und wohl nicht mehr zu retten

Finde ich traurig

Gruß vom Schwäble

h.e.

Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#33 Beitrag von h.e. » 10.01.2018, 18:24

Schwäble,
es tut mir leid, dass ich hier im Forum solche Unannehmlichkeiten verursacht habe. Hardcoreaussteiger hat es richtig erkannt: ich habe mich auf eine Diskussion mit einem Hardcoreaussteiger eingelassen. Das hätte ich nicht tun sollen. Ich bitte um Verzeihung.
Gruß ins Schwabenland
am zweiten Weihnachtsfeiertag gab es bei uns Linsen mit Spätzle. Es war wieder ein Genuss.
Zuletzt geändert von h.e. am 10.01.2018, 18:31, insgesamt 2-mal geändert.

Jinn

Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#34 Beitrag von Jinn » 10.01.2018, 18:25

Werter Fridolin,

unter diesem Gesichtspunkt habe ich die leidige Angelegenheit noch gar nicht betrachtet! Es könnte, ohne irgendjemand etwas unterstellen zu wollen, ein Fünkchen Wahrheit hinter Ihrer Vermutung stecken.

„Eigentlich“ ist es ja so, dass „man“ mich hier, wo ich nun seit einigen Jahren wohne, seitens der NAK gar nicht kennen „dürfte“.
Als ich vor einigen Jahren, nach vielen eingeholten Erkundigungen, den Rat erhielt, mir auf dem Standesamt meinen NAK-Austritt bestätigen lassen, fiel der damalige Standesbeamte vor Lachen beinahe vom Stuhl: „Wie soll ich Sie aus etwas austragen, in das Sie noch nie eingetragen worden sind?“ fragte er mich ziemlich fassungslos.
Wir einigten uns, dass er mir, natürlich gegen Bares, auf einer sehr neutralen, amtlichen Quittung bestätigte, dass ich den Wunsch zum Austritt aus der NAK geäußert hätte.

Eine Kopie dieses Belegs habe ich an die zuständige NAK-Verwaltung geschickt. Ich habe sogar dort einmal angerufen und nachgefragt, ob man das Schreiben erhalten und zur Kenntnis genommen hätte. Die Antwort war sehr „ausweichend“ und auf keinen Fall bestätigend, dass ich fortan aus den Registern der NAK ausgetragen werden würde.
(Ähnliches Vorgehen kenne ich von einigen anderen Aussteigern auch.)

Was ich sehr sicher weiß ist, dass ich – mittels meiner Unterschrift oder überhaupt irgendwelchen Angaben zu meiner Person, meinem Beruf, usw. – mich irgendwann irgendwo in einem Verzeichnis der NAK eingetragen habe.
Selbst in meiner Geburtsurkunde steht, im Gegensatz zu denen meiner Geschwistern, nichts von der NAK. (Was halt dann auch für den Standesbeamten ein Problem war, etwas zu löschen, das gar nicht vorhanden war.)

In meiner beruflichen Tätigkeit hatte ich nie (!) jemals etwas mit der NAK zu tun! Also alles in allem, dürfte die NAK „eigentlich“ überhaupt nichts über mich wissen. Es sei denn natürlich, dass die NAK-Verwandtschaft persönliche Daten weitergeben hätte. (Was heute, angesichts des persönlichen Datenschutzes, vonseiten der NAK sehr fragwürdig, aber sicher nicht von der Hand zu weisen ist.)

Herzlichst
Jinn

Hatikwa
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#35 Beitrag von Hatikwa » 10.01.2018, 18:44

lieber Jinn, ja ich bin eine Sie.
Und ich kann auch schwäbeln. Wenn ein Schwabe fragt "was soll denn dieses saudumme Gschwätz?"
dann weiß ich genau, was er meint.
Und auf "saudummes Gschwätz" fand ich nur eine Antwort, zufällig konform mit Fridolin. (ich finde, sehr intelligent von uns beiden, --- ha, ha, ha)

Die respektlosen Äußerungen, ohne einen Funken Empathie zu deinem Thread bedrücken mich sehr.
Mir fehlen die Worte dazu. Aber es wird nicht so bleiben. Es gibt Empathieträger hier im Forum, die ihre guten Gedanken dir mitteilen werden. --- hatikwa

fridolin
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#36 Beitrag von fridolin » 10.01.2018, 19:27

Können wir uns alle mal wieder lieb haben :?: :wink:

Hatikwa
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#37 Beitrag von Hatikwa » 10.01.2018, 19:49

lieber Florian,
alle lieb haben? nach dem Gebot "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - 3. Mose, 19,18 ???
Der Talmud hat dieses Gebot so ausgelegt:"Man kann nicht alle Menschen lieben, aber man jedem Menschen gegenüber gerecht sein." --- Ich meine, gerecht leben könnte funktionieren, aber liebend leben nicht.
herzlichst --- hatikwa

Grizzlydame
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#38 Beitrag von Grizzlydame » 10.01.2018, 19:57

Der Begriff "Liebe" wird nirgends mehr pervertiert, als in der NAK..Da haben sich auch alle wer weiß wie lieb- den Worten nach-aber nur solange man funktioniert, im Sinne des Systems. Und solange man sich verbiegen lässt, wie bestimmte Personen es gern wollen..Wer da ausschert, der wird dann ganz schnell merken, daß es mit der geschwisterlichen "Liebe" ganz schnell Essig ist.. 8)
Diese Gedanken drängten sich mir gerade in den Sinn, weil so erlebt.. :idea:

fridolin
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#39 Beitrag von fridolin » 10.01.2018, 20:11

alle lieb haben? nach dem Gebot "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - 3. Mose, 19,18 ???
Das meine ich nicht damit. :D
Sondern den respektvollen Umgang hier miteinander, ohne beschimpfungen :D

Hatikwa
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Re: Die unglaubliche "Glaubensgeschichte" meines Bruders

#40 Beitrag von Hatikwa » 10.01.2018, 20:51

ja, Florian, ich hatte verstanden, wie du es meinst, denn so möchte ich es auch haben.
Trotzdem meinte ich schreiben zu müssen, woher das Gebot der Nächstenliebe stammt.
Jesus erinnerte einfach nur an die ethischen Grundwerte des Judentums.
bis demnächst --- hatikwa

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