NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Heinrich
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#61 Beitrag von Heinrich » 16.11.2018, 19:02

@gläubiger

Momente der Stille
habe ich auch hier in Süddeutschland schon erlebt. Vor dem Gottesdienst waren die Amtsträger (alle) einfach in einer Bank vor dem Altar. Kein Chor, keine Musik, nichts. Einfach Ruhe, Friede. Und als der Gottesdienst begann, war es schon eine besondere Stimmung.

Ergebnis dieser für uns alle in der damaligen Gemeinde gefühlt tollen Aktion: Das wurde bekannt und Herr Ehrich hat diese Kirche profaniert, den Vorsteher gefeuert.

So viel zu in süddeutschen Kirchen der NAK gewollte Situationen der Stille.

Grüße an alle, uns allen ein NAK-stressfreies Wochenende, und ja,
morgen schneit es wohl hier,
Heinrich
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Heidewolf
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#62 Beitrag von Heidewolf » 16.11.2018, 21:14

Nun ja, lieber Heinrich.
Seitdem der Johann Gottfried Bischof der NSDAP die Kirchentüre weit aufgemacht hat, hat sich da so ein seltsamer Geist eingenistet. Die selbsternannte Ordnung steht über allem. Überwachung, Kadavergehorsam, Gleichschaltung, Propaganda. All diese Dinge haben in Teilen diese vielen Jahrzehnte überlebt.

Ich nenne es immer: Die Pharisäerfalle.

Und in diese Falle laufen einige aus der KL auch heute noch immer gerne hinein.

Die Einsicht, dass man doch auch nach dem Evangelium Jesu Christi leben könnte und Kirche gestalten könnte kommt eben einigen nicht auf den Geist. Und, wenn überhaupt irgendwann einmal; dann haben schon wieder viele die NAK und sogar Gott verlassen.

Aber, wie heißt es doch in der Bibel. Mit sehenden Augen sehen sie nicht .......

Das sei mir in dieser stillen Woche noch erlaubt.
Ich hatte einige schöne Erlebnisse. Das wünsche ich dir und allen Lesern auch.
Diese Besinnungszeit ist doch eigentlich, wenn man es richtig nutzt, auch eine schöne Zeit.

Jetzt wirds doch frostig.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#63 Beitrag von Theologie 2019 » 13.03.2019, 17:40

Amtsverständnis individuell,
bitte, seit wann wird von der KL ein individueelles Amtsverständnis, auch nur ansatzweise, befürwortetet, vertreten, angenommen.
Die Leitgedanken, denen der AT folgen muss, durch die Einsegnung eines Apostels, verlangen vom Amtsinhaber, diese Gedanken, möglichst 1:1 an die Gemeinde weiterzugeben, unter Ausschluß jedweder individuellen Sehensweise des Dienstleiters. Nehmen Sie es einfach hin, als lebender Audiorecorder, des Ihnen vorgesetzten Apostels, das zu recorden, was gedanklich, Wochen oder Monate vorher, in Konferrenzen zur Drucklegung dieser Gedanken, beschlossen wurde, damit der HL zu gegebener Zeit weiß, was er den Gemeinden zu sagen hat. Seit wann, ist es üblich, dass ein AT von der Vorlage der LG abweicht, seine, durchaus richtige Meinung darlegt, Teile der LG individuell beleuchtet, also Tinte in seinen Kuli füllt, die von SCHNIX nicht ausgegeben wurde, was er mit leergeschriebenen Kugelschreibern vergleicht, die man dann in die Tonne kloppt? Wie kommen Sie darauf, das eine individuelle Predigt, von der KL auch nur angedacht ist? Sollten Sie jemals einen individuellen Moment haben, ist der Karriereknick vorprogrammiert. Gut, die Spendung des HG ist ein individueller Vorgang, dann ist aber auch Schluss mit Indivduialität. Begreifen Sie es doch, ihre Sehensweise ist schnuppe. Das neue Amtsverständnis bedeutet einfach, die Großen lassen die Kleinen auch mal was sagen, damit Ruhe ist. Was können Sie schon sagen, was mit unserem nachsten Satz, nicht ins Nirwana verschwindet. Das war schon immer so, aber jetzt ist es halt offiziell individuell.

Some Greets from the front

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Heinrich
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#64 Beitrag von Heinrich » 13.03.2019, 19:51

@ Theologie 2019.

Willkommen im Forum.

Nein, ein von der Kirchenleitung der NAK individuelles Amtsverständnis wird von dort weder befürwortetet, vertreten, noch angenommen.

Dieser Berliner Gebietskirchenpräsident ist doch ein Supernegativbeispiel dafür.

Die Leitgedanken (von mir eher Leidgedanken) gennante Schrift ist für noch aktive Amtsträger wirklich eine echte Aufgabe. Ich habe diese Leitgedanken des Öfteren in den Kamin geworfen. Zu Zeiten Herrn Lebers und nun auch.

Irgendwann wird auch dieser Berliner Gebietskirchenpräsident merken, dass seine leer geschriebene Kugelschreiber ihn in die Tonne kloppen.

Gruss, Heinrich
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#65 Beitrag von Theologie 2019 » 16.03.2019, 17:16

also ich, Ex-NAK, ex AT, ex -Gläubiger, Ex- Nachfolger, Ex-Wort-Verkünder, Ex-Alles-Glauber, Ex-sonst was!
Ich, also traue mich, dazu etwas dazu sagen? Glauben sie mir nicht! Niemals! Unter keinen Umständen. Ich bin ein Lügner, ein Untreuer, folgen sie niemals meinen Gedanken, Überlegungen, Überzeugungen! Niemals dürfen Sie solchen Gedanken folgen. Ich verbiete Ihnen, solche Gedanken auch nur zu denken. Jedes Argument meinerseits ist erlogen, falsch und auf Dinge gegründet, die in der Heiligen Schrift nicht erwähnt, beschrieben, dokumentiert sind! Also, seien sie wachsam. Darüber hinaus, sollten sie einige meiner Gedanken, als fundiert, gerechtfertigt, oder sogar richtig verstehen können, vergessen sie es besser sofort, es ist alles erlogen, unrichtig, durch nichts zu belegen, absolut unbiblisch, durch eigene Überzeugungen verfälscht, also Blödsinn.
Relativ begeisterte Grüße an alle

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