NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Heidewolf
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#141 Beitrag von Heidewolf » 08.11.2019, 08:12

Welche "Depp" hat die Tonbandaufnahme nicht von Anfang an gestartet.
Genau das ist doch die 'Liebe', von der überall gepredigt wird.

Dahinter steht aber eine nicht vorhandene Wertschätzung der 'Gotteskinder'.
Und das ist damals wie heute sehr stark ausgeprägt.
Evangelium ist für die NAK-Lehre nur ein Aushängeschild zur Propaganda. Anfangen kann diese Lehre damit nix.
Die 'Gläubigen' werden als Statisten und Beitragszahler gebraucht.
Ansonsten haben sie den Mund zu halten und alles zu dulden.

Ich frage mich, warum das so viele nicht begreifen?
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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Bezirks-Elster
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#142 Beitrag von Bezirks-Elster » 08.11.2019, 08:18

W/E hat geschrieben:
07.11.2019, 18:48
......Einmal kam der AP Hepp in die Gemeinde, ich war zuständige auch für die Tonbandaufnahme.
......Daher waren die ersten Minuten eben nicht auf der Tonaufzeichnung.
So ca. 3 Wochen später kam dann mittels Vorsteheraustausch besagter EV Senker und fragte:
Welche "Depp" hat die Tonbandaufnahme nicht von Anfang an gestartet........
Hi W/E, rein interessehalber, war das ein zentraler Gottesdienst und die Aufnahme für spätere Publikationen beabsichtigt? Oder eher ne Wald- und Wiesengemeinde, wo einmal im JAhr der Apostel kommt?
Die Frage zielt darauf ab - wenn es die 2. Version wäre - für was sind diese Tonbandaufnahmen benutzt worden? Hat sich jemand das im Nachgang nochmal alles angehört? Die Kranken, Witwen und Waisen ...? :wink:
"Liebe Geschwister, `im Natürlichen` gibt es den Bewehrungsstahl ....."
Co-Predigt zum Thema "Bewährung" in einer deutschen Landeshauptstadt im Jahr 2015

W/E

Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#143 Beitrag von W/E » 08.11.2019, 19:05

Oder eher ne Wald- und Wiesengemeinde, wo einmal im JAhr der Apostel kommt?
Hallo Bezirks-Elster

Wald und Wiesengemeinde würde ich jetzt nicht gerade schreiben, aber klar in kleinen Gemeinden ist generell der AP oder Bischof einmal im Jahr zu 99% am Wochentag gekommen.

Wer die Aufzeichnungen bekommen hat, weis ich nicht, wir in der Gemeinde jedenfalls nicht, vielleicht die Bezirksgemeinde Aichach oder nur ausgewählte NAK Bürger.
ich frage mich, warum das so viele nicht begreifen?
Hallo Heidewolf,

weil es Mut bedarf zu hinterfragen!

Ich denke da an den Bez.Ält Andrich aus Flensburg (er war öfters hier in der Gemeinde, als seine Tochter noch hier lebte).
Er beschrieb den Zustand der NAK schon vor 35 J als befremdend und löste sich selbst langsam.
Der lacht sich eventuell höchsten eins ins Fäustchen.
So wird es sein, schade das wir sein herzhaftes Lachen nicht hören können!

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Heidewolf
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#144 Beitrag von Heidewolf » 03.11.2020, 06:56

Ich glaube, es war Stap Leber, der mal sagte, die NAK stehe der RKK näher als der Ev. Kirche.

Das sehe ich vom Amtsverständnis, vom Hierachiegehabe und der Top-Down-Kultur in Lehr-Dogmatismus und Amtspyramide ähnlich.

Von den Gottesdiensten dagegen wird ja schon fast die ev. Kirche überholt. Weichgespülte (Fernseh)-Gottesdienste. Hauptsache ist Dabeizusein.

Wozu noch ein Bußlied vor dem Abendmahl, wenn fast keine Bußgedanken mehr geäußert werden?

Und jetzt in Coronazeiten geht es fast nur noch drum, sich dem (demografischen) Wandel entgegenzustemmen. Um die Reduzierung zu verlangsamen.
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Friedrich Rückert

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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#145 Beitrag von Heidewolf » 03.11.2020, 12:21

Die RKK hat als Beispiel in der Vergangenheit einen umfangreichen Sündenkatalog gepflegt und natürlich auch einen Strafkatalog aufgebaut. Dagegen hat sich die Protestantische Bewegung nach der Auslegung Luthers ja durch die Solas repräsentiert hin zur Gnade durch Gott entwickelt.
Irgendwie nähern sich die Entwicklungen der Konfessionen ja doch aufeinander zu.

Da ist eine unsichtbare Ökumene erkennbar.

Hardliner versuchen natürlich weiter eine Grenzziehung zu betreiben.
Als christlicher Gläubiger muss man schon aufpassen, zwischen diesen Fronten nicht zerrieben zu werden.
Und noch wichtiger ist, sich nicht von den Hauptmerkmalen des Evangeliums ablenken zu lassen.
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#146 Beitrag von Heinrich » 03.11.2020, 12:49

Evangelium ist für die NAK-Lehre nur ein Aushängeschild zur Propaganda. Anfangen kann diese Lehre damit nix.
Die 'Gläubigen' werden als Statisten und Beitragszahler gebraucht."

Tja, wo Sie Recht haben, haben Sie Recht. Deutlicher kann man es nicht formulieren - Klasse!

Gruss aus dem tiefen und verregneten Süden,
H e i n r i c h
Ja ich lebe noch, bin aber eher seltener am Schlepptop, äh Laptop ;-)

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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#147 Beitrag von fridolin » 03.11.2020, 13:10

@Heinrich
Evangelium ist für die NAK-Lehre nur ein Aushängeschild zur Propaganda. Anfangen kann diese Lehre damit nix.
Die 'Gläubigen' werden als Statisten und Beitragszahler gebraucht."
Würde ich vielleicht nicht so scharf formulieren. Auch eine Kirche braucht Geld.
Auch die kirchlichen Angestellten brauchen Geld, auch die in den Chefetagen.
Um sich ein Gehälterbild von den Chefetagen machen zu können, wäre es gut wenn mal die Chefgehälter übersichtlich dargestellt würden. (Stammapostel, Bezirksapostel, Apostel und der fest angestellten Bischöfe)

Aber unabhängig vom Geld hat die NAK sich eigentlich selbst überholt.
In ein paar Jahren wird sie vermutlich in Europa zu einer kleinen unscheinbaren Kirche werden und im Kirchenspektrum nicht mehr wahrgenommen werden.
Der Trend der Kirchenschließungen wird immer Sichtbarer und ist wohl nicht mehr aufzuhalten.

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