NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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fridolin
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#91 Beitrag von fridolin » 11.04.2019, 08:46

Für die nächsten Jahrzehnte wird uns ein Gemischtwarenladen Amtsstufenmodell angeboten.
Alt und neu verquirlt.
Schneider spricht in der letzten Zeit häufiger davon als der
"Heilige Geist noch klein war". :idea:

Da hat er uns mit einer Art Bildersprache bedient die wir dann als göttliche Realität ansahen. :D
Zwischenzeitlich scheint der Geist zwischenzeitlich erwachsen geworden und bedient sich nicht mehr der vorherigen Kindssprache. (z.B. Gottes Vater Sohn Verhältnis war nur ein Bild, entspricht nicht der göttliche Realität, war nur eine Bildersprache; das letzte Schaf suchen gestrichen, war nur eine Bildersprache (wo kein letztes Element zu finden ist, ist auch kein letztes Schaf zu suchen, gestrichen), die Zeichen der letzten Zeit, war nur eine Bildersprache, gestrichen.
Naherwartungshoffnung reduziert. Jetzt im sogenannten Erwachsenzeitalter des Geistes wird die Kirche von morgen, gebaut für die nächsten Generationen. :idea:

Alles vorherige überholte Bildersprache, der Geist ist nicht mehr klein, ist erwachsen geworden, Halleluja :D

Wie hat Schneider noch am Dienstag gesagt: „ Vom theologischen Standpunkt aus, stimmt nun die Definition des Amtes überein mit derjenigen von Kirche und Sakrament“.

Hoffentlich hat der Geist beim neuem Amtsstufenmischmodell alt und neu nun endlich erwachsen gehandelt. :D

Sesemi
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#92 Beitrag von Sesemi » 11.04.2019, 17:49

Nach Jahren der Enthaltsamkeit mische ich mich mal wieder in die Diskussion ein, obwohl mich die Ausführungen zum Amtsverständnis persönlich nicht betreffen, da ich zum einen weiblich und zum anderen zu alt bin um noch Interesse an der Ordination von Frauen zu haben.

Dennoch haben mich die Ausführungen der Informationsveranstaltung zum Amtsverständnis in mehrerer Hinsicht irritiert:

Bemerkenswert ist, dass "vom theologischen Standpunkt aus […] nun die Definition des Amtes überein[stimmt] mit derjenigen von
Kirche und Sakrament", jedoch biblische Bezüge bewusst nicht erwähnt werden. Das wäre allerdings auch argumentativ sehr schwierig geworden.

Positiv bewerte ich, dass es zu einer Trennung zwischen Amt und Organisation kommt, hier wurde bisher aufgrund der Vermischung der Ebenen mannigfach Schaden angerichtet. Allerdings wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, wenn ein Amtsträger Gläubigen keinen Rat mehr erteilen darf - damit kann individuelle Seelsorge nicht mehr stattfinden. Immerhin wird somit das, was ich schon seit vielen Jahren als Fakt erlebe, nun endlich qua höchstem Amt theoretisch legitimiert.

Die Reduktion einer aufgeblähten hierarchischen Struktur auf drei Amtsebenen begrüße ich ebenfalls. Wie sich diese radikale Änderung auf den All- bzw. Sonntag der Gemeinden und Bezirke auswirken wird, vermag ich nicht vorherzusehen, von Irritationen habe ich schon gehört.
In diesem Zusammenhang stört mich jedoch die Diktion, die in einer beruflichen Hierarchie zwar angemessen wäre, bei weitestgehend ehrenamtlich Tätigen mir jedoch unzulässig erscheint:
Die Amtsträger, die diese Leitungsfunktionen ausführen, verfügen im Rahmen ihrer Beauftragung über eine
Entscheidungskompetenz. Sie sind verantwortlich für die Einheit, die sie leiten, und müssen Rechenschaft
ablegen gegenüber ihrem Vorgesetzten.
Ich selbst bin in berufspolitischen Zusammenhängen in einer gewerkschaftlichen Organisation mehrfach in unterschiedliche ehrenamtliche Vorstandsaufgaben gewählt worden und hatte somit gewisse Einfluss- und Entscheidungsmöglichkeiten, jedoch habe ich mich nie als Vorgesetzte verstanden und auch den Gesamtvorstand, gegenüber dem ich regelmäßig gemäß der Statuten einen Rechenschaftsbericht abgeben musste, nie als Vorgesetzten betrachtet; Vorgesetzte hatte ich nur im Beruf.

In diesem Zusammenhang fiel mir auf, dass Bischöfe, die- positiv formuliert - von Bezirksämtern als Ansprechpartner und Ratgeber gesehen wurden, nach neuer Diktion also ihre Vorgesetzten waren, deutlich degradiert werden. Zunächst einmal werden sie nicht nur nicht mehr ordiniert, sondern anders als die beauftragten Bezirksvorsteher nur noch als Helfer der Apostel ernannt. Anders als bei den geplanten Beratungen zur Frauenordination hat man hier offensichtlich nicht die Bibel befragt, denn dort hätte man nachlesen können:
Das ist gewisslich wahr: Wenn jemand ein Bischofsamt erstrebt, begehrt er eine hohe Aufgabe. (1.Timotheus 3, 1)
Einen Systembruch sehe ich auch in der Ordination des Stammapostels, die Begründung, die ich gelesen habe, reicht mir nicht. Hier erwarte ich vertiefende Erläuterungen nicht nur für Amtsträger, sondern auch für schlichte Gemeindemitglieder.

Dass ein Gremium von Männern sich nun herablässt sich mit der Frage der Ordination von Frauen in ein geistliches Amt zu beschäftigen, finde ich als Frau nur lächerlich und beschämend - ist doch die männlich-autokratische Struktur dieser Kirche bisher vergleichbar mit Strukturen in Ländern, in denen Frauen bisher nicht einmal Auto fahren durften und nun wollen Männer - und ausschließlich Männer, die diesen Denkstrukturen verhaftet sind, über die zukünftige Rolle der Frauen in ihrer Kirche entscheiden? Wie wollen sie folgende Frage, die sich sich selbst gestellt haben, beantworten: "Was möchten die Glaubensgeschwister"? Wollte man wirklich eine Antwort, müsste eigentlich eine umfassende, wissenschaftlich begleitete internationale Umfrage stattfinden. In meinem persönlichen Umfeld kenne ich nur Momentaufnahmen, die von "Frauen gehören nicht ins Amt" bis zu "Frauen sollten schon lange in alle Ämter ordiniert werden." reichen. Derlei subjektive Meinungsäußerung, aber auch eine ausschließlich männliche Sicht auf die Frauenordination halte ich für eine unzureichende Entscheidungsgrundlage. Meines Wissen gab es zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts bereits "Diakonissinnen", die vermutlich sogar ordiniert waren, aber irgendwann von der Bildfläche verschwunden sind. Mir ist ein Fall bekannt, in dem die Enkeltochter nicht einmal mehr wusste, dass ihre Großmutter als Diakonissen gedient hatte… Die Tätigkeit und Rolle dieser Frauen in der NAK vorgängig zu erforschen, fände ich spannend.

Gruß von der Trave

Sesemi

Lieblingsmensch
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#93 Beitrag von Lieblingsmensch » 11.04.2019, 19:20

Über die Frauenordination würde ich mir schon gar keine Gedanken mehr machen, das Thema ist quasi schon durch. Es wird kommen und zwar so wie es jemand geschrieben hat, dort wo es möglich ist. Wo es aus politischen oder religiösen Gründen nicht möglich ist, wird es noch nicht kommen (können).
Jetzt muss man nur noch mal einen Arbeitskreis bilden, darüber Probeabstimmen und dann wird Theresa May ihr Programm durchbekommen oder eben nicht. Wenn nicht wird es wieder eingereicht werden und wieder und wieder und wieder. Will Sagen May ist Schneider, der will das für Europa haben und er wird es bekommen, er bastelt nur noch an der Mehrheit dafür.

Warum ich mir sicher bin? Weil er gar keine andere Wahl mehr hat. Und weil seine Andeutung dermaßen deutlich war das man sie verstehen konnte. Der hätte eigentlich nur noch mit dem Auge zwinkern müssen. War ja auch nicht seine Erste in dieser Richtung. Ich behaupte 2022 ist es spätestens da. Man muss ihn auch ein bisschen verstehen, der kann jetzt nicht die ganz große Keule auf einmal schwingen, denn dann hätte er ein richtiges Problem, nein er macht das schön Tröpfchenweise in der Hoffnung das es keiner merkt und noch ein paar Senioren darüber wegsterben die was dagegen haben könnten.

Ich komme in dem Zusammenhang nochmal auf die zeitliche Begrenzung zurück, hat er mit keinem Wort erwähnt und doch hat er es durch die Blume gesagt mit dem Beispiel was mache ich mit einem Vorsteher dessen Gemeinde geschlossen wird. Dessen Amtsgabe ist quasi obsolet. Mein Verständnis dazu ist ein anderes, aber das tut hier jetzt nicht zur Sache.
Er hat keine Antwort darauf gegeben, sondern nur das Problem geschildert. 2020 bringt er das dann ofiziell durch, mit der Begründung das es ja nur ein weiterer logischer Schritt ist, allen werden weise dazu nicken und er hat was er will. Wetten?

Und so wird er weiter machen, auch mit der Frauenordination. Also den Kerl einfach mal machen lassen.

Lieblingsmensch
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#94 Beitrag von Lieblingsmensch » 11.04.2019, 19:24

Ach noch kurz zum Thema Stammapostelordination. Da hat er eine Kröte schlucken müssen. Wollte er selbst nicht, hat aber nachgeben müssen um was anderes dafür durchzubringen. Hat er doch quasi auch schon zweimal deutlich zu verstehen gegeben.

greg
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#95 Beitrag von greg » 12.04.2019, 06:35

Sesemi hat geschrieben:
11.04.2019, 17:49
Einen Systembruch sehe ich auch in der Ordination des Stammapostels, die Begründung, die ich gelesen habe, reicht mir nicht. Hier erwarte ich vertiefende Erläuterungen nicht nur für Amtsträger, sondern auch für schlichte Gemeindemitglieder.

Die ganzen "Bezirksapostel" haben das so entschieden.
Begründung: Ist so weil ist so, weil war so, weil gut so

Selbstreflexion ist nicht im Anforderungsprofil für ein Bezirksapostel. :D
Sesemi hat geschrieben:
11.04.2019, 17:49
Dass ein Gremium von Männern sich nun herablässt sich mit der Frage der Ordination von Frauen in ein geistliches Amt zu beschäftigen, finde ich als Frau nur lächerlich und beschämend - ist doch die männlich-autokratische Struktur dieser Kirche bisher vergleichbar mit Strukturen in Ländern, in denen Frauen bisher nicht einmal Auto fahren durften und nun wollen Männer - und ausschließlich Männer, die diesen Denkstrukturen verhaftet sind, über die zukünftige Rolle der Frauen in ihrer Kirche entscheiden? Wie wollen sie folgende Frage, die sich sich selbst gestellt haben, beantworten: "Was möchten die Glaubensgeschwister"? Wollte man wirklich eine Antwort, müsste eigentlich eine umfassende, wissenschaftlich begleitete internationale Umfrage stattfinden.
Sesemi
Die BAV ist aus meiner Sicht ein Zirkel von Ewiggestrigen, die in ihrer eigenen Blase leben. Und diese Herren bestimmen jetzt die zukünftige Rolle der Frau in der NAK neu. Diese Ausgangslage stimmt nicht gerade optimistisch für die Zukunft. Für mich haben diese BezAPs immer so ein Hauch von Ceaușescu. Bis zum Schluss lebten dieser in seiner Blase und erkannte die Zeichen der Zeit. Im Gegenteil, er floh immer tiefer in seine Scheinwelt. So auch die BezAPs. Die bekommen vom Alltag in den kleinen Gemeinden doch gar nichts mit. Immer nur grossen Festgottesdienste mit Bezirkschören und vollen Gemeinden(Zusammengezogen aus immer grösseren Umkreisen). Das entspricht schon lange nicht mehr dem Alltag in den Gemeinden...

fridolin
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#96 Beitrag von fridolin » 12.04.2019, 08:00

@Sesemi
Die Amtsträger, die diese Leitungsfunktionen ausführen, verfügen im Rahmen ihrer Beauftragung über eine Entscheidungskompetenz. Sie sind verantwortlich für die Einheit, die sie leiten, und müssen Rechenschaft ablegen gegenüber ihrem Vorgesetzten.
Danke für deinen Hinweis zu dem Vorgesetzten.
War doch immer der Segensträger und wurde auch dienender Vorangänger genannt. :D
Nicht Vorgesetzter :mrgreen:

Satire ein:
Ab Pfingsten 2019 der Herr "Vorgesetzter". :D So ändern sich die Zeiten.
Klingt moderner und bestimmender. :D
Wenn es nun höhere Vorgesetzte gibt, gibt es auch die untergebenen Vorgesetzten, je nach Rangstufe :idea:

Herr Vorgesetzter ich habe ein Problem und wo ist Problem Herr Untergebener :D
Vielleicht sollten die Herrn Vorgesetzten sich demnächst noch zusätzlich ein kleines kirchliches Vorgesetzten-Erkennungszeichen am schwarzen Schlips anheften.
Je nach Vorgesetztenposition sichtbar ein wenig verändert.
Damit sofort für jeden erkennbar und klar ist, der ist in einer Vorgesetztenposition und ist nicht nur Diakon und hat nichts zu vermelden. :D
Nein sofort erkennbar mit Rangabzeichen versehen, hat den und den Vorgesetztenrang.:D

Tina
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#97 Beitrag von Tina » 16.04.2019, 20:46

Offenkundig ist das Thema nicht allzu interessant, es gibt insgesamt wenige Reaktionen. Dennoch möchte ich, eine zornige ältere Frau, das neue Amtsverständnis kommentieren.
Ich will nicht behaupten, dass früher alles besser war.

Nein, früher waren Predigten sprachlich oft auf deutlich niedrigerem Niveau als heute, dennoch waren sie oft voller Spiritualität.
Heute erkennt man theologische Ansätze in den Predigten, die leider selten überzeugen, da sie oberflächlich bleiben oder auch in sich inkonsistent oder gar widersprüchlich sind.

Nein, früher gab es eine strenge Ämterhierarchie, die vom preußischen Beamtentum hätte geprägt sein können.
Heute wird die Kirche zunehmend von Technokraten geprägt, die hervorragend organisieren und delegieren können ohne sich verantwortlich fühlen zu müssen. Dieser Realität folgt das neue Amtsverständnis hervorragend.

Nein, früher gab es ganz offen plumpe frauenfeindliche Äußerungen von Amtsträgern.
Heute sind diese Äußerungen subtiler, Frauen dürfen in arbeitsintensiven Aufgabenfeldern der Kirche gern mitarbeiten, doch nicht auf Augenhöhe mit den Männern mitwirken oder sich gar an Entscheidungsprozessen beteiligen. Ist doch nett, dass sich die BAV demnächst mit diesem Thema beschäftigen wird.

Ab Pfingsten 2019 wird also alles noch besser. Das neue Amtsverständnis wird den Niedergang NAK beschleunigen, der seit Jahren nicht mehr übersehen werden kann. Da hilft kein theologisch stimmiger Katechismus, da helfen keine pseudotheologischen Predigten, da hilft keine Reduktion der Ämterhierarchie, keine Trennung von Amt und Organisation.

Die Jüngeren, vermutlich auch die Mitglieder der BAV, erinnern sich vermutlich nicht mehr daran, dass es in der NAK einmal warmherzige priesterliche Seelsorge gab - hier spielten insbesondere Bischöfe eine große Rolle. Und wer erinnert sich noch an Priester, die in sozial prekären Verhältnissen überzeugend ihres Glaubens lebten und deshalb in ihrer (sprachlich nicht immer geschliffenen) Predigt und in ihrer individuellen Seelsorge große Schätze in ihrer Gemeinde waren?

Der jungen Generation wünsche ich Gottes Segen in einer Kirche, die mir immer fremder wird.

Gruß aus dem Ruhrpott

Tina
Wein und Saitenspiel erfreuen das Herz; aber die Weisheit ist lieblicher denn die beiden. Pfeife und Harfe lauten wohl, aber eine freundliche Rede ist besser denn die beiden. (Sirach 40, 21.22)

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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#98 Beitrag von Heinrich » 16.04.2019, 21:28

......dass es in der NAK einmal warmherzige priesterliche Seelsorge gab....

tja, das war einmal. Und diejenigen, die das leben wollten, wurden "abgewürgt".
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
(Bert Brecht)

greg
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#99 Beitrag von greg » 17.04.2019, 06:37

Tina hat geschrieben:
16.04.2019, 20:46
Offenkundig ist das Thema nicht allzu interessant, es gibt insgesamt wenige Reaktionen.
...
Ab Pfingsten 2019 wird also alles noch besser. Das neue Amtsverständnis wird den Niedergang NAK beschleunigen, der seit Jahren nicht mehr übersehen werden kann.
...
Der jungen Generation wünsche ich Gottes Segen in einer Kirche, die mir immer fremder wird.
Sie bringen es auf den Punkt. Die NAK ruft zur Erneuerung und niemand interessiert es. Glauben Sie mir, auch der jungen Generation, wozu ich mich noch knapp zähle, wird die NAK immer fremder. Die vielen Widersprüche in der Lehre, Führung und Predigten sind inzwischen einfach zu stark geworden. Die Unfähigkeit mit sich selber und der eigenen Geschichte kritisch umzugehen ist wohl das grösste Problem. Aber bei weitem nicht das einzige. Der Grund für den Niedergang wird aber nicht bei sich selber gesucht, sondern es werden andere dafür verantwortlich gemacht (Die heutige Zeit, Demografie, Wachsender Unglaube).

Ich persönlich sehe keine Möglichkeit wie die NAK aus ihren Misständen herauskommen will, zumindest nicht solange es dieses BAV-Gremium gibt.

Schwäble
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Re: NAK: überarbeitetes Amtsverständnis demnächst?

#100 Beitrag von Schwäble » 17.04.2019, 06:46

Ich kann mich Tina nur anschliessen.
Das Bischofsamt war immer als das "Mutteramt" deklariert. Jetzt werden die Mütter abgeschafft.....

Es wird immer kurioser
meint das Schwäble

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