Apostolat - der Kompass der NAK

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Schmetterling40

Re: Apostolat - der Kompass der NAK

#41 Beitrag von Schmetterling40 » 25.01.2017, 18:21

detlef.streich hat geschrieben: Das Schlimme daran ist auch, dass gerade die Mitglieder der NAK eigentlich „umsonst gelebt“ haben werden, da sie nie zur Entfaltung ihres Menschseins gekommen sind, sondern nur den Vorgaben des Systems folgten! Und das ist wahrlich ein verpfuschtes Leben ...
Genau so sehe ich es auch..denn Jesus hat nie verlangt, dass wir gegen uns leben und uns nicht entwickeln dürfen.

Hatte heute wieder ein Telefonat...wo man nur blanke Angst merkt - aber nichts davon, dass sich die Leute, wo noch aktiv in jeden GD gehen, frei und gut fühlen. Eigentlich schade. Bei so was frage ich mich echt warum die so eine Macht hier in Deutschland ausleben dürfen?

Boris
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Re: Apostolat - der Kompass der NAK

#42 Beitrag von Boris » 26.01.2017, 14:05

Schmetterling40 hat geschrieben:
detlef.streich hat geschrieben: Das Schlimme daran ist auch, dass gerade die Mitglieder der NAK eigentlich „umsonst gelebt“ haben werden, da sie nie zur Entfaltung ihres Menschseins gekommen sind, sondern nur den Vorgaben des Systems folgten! Und das ist wahrlich ein verpfuschtes Leben ...
Genau so sehe ich es auch..denn Jesus hat nie verlangt, dass wir gegen uns leben und uns nicht entwickeln dürfen.

Hatte heute wieder ein Telefonat...wo man nur blanke Angst merkt - aber nichts davon, dass sich die Leute, wo noch aktiv in jeden GD gehen, frei und gut fühlen. Eigentlich schade. Bei so was frage ich mich echt warum die so eine Macht hier in Deutschland ausleben dürfen?
Dieses Zitat von detlef.streich mutet beim ersten Lesen ziemlich hart an. Wenn ich es kurz überdenke, komme ich zu dem Schluss, dass die Mitglieder der NAK sich zu großen Teilen (mich damals inbegriffen) gar nicht im vollen Bewusstsein für diesen Weg entschieden haben. Nur wer sich selbst entwickeln kann, hat m. E. eine wirkliche Wahl/Entscheidung. Meist war es ein bequemes Erfüllen von vorgegaukelten Werten (Hinterherrennen hinter der Herde), frei nach dem Motto:

Ich bin bei NAK, also habe ich schonmal fast alles richtig gemacht.
Zum Glück ist dieses Apostelgequatsche vom "Umsonstleben" nur reine Angstmacherei. Für Außenstehende völlig sinnlos und wertfrei. Eigentlich völlig lächerlich. Den Wert messen dem nur die geneigten zuhörenden Schäfchen bei.

Solche und andere Sondergemeinschaften bewegen sich auf einem Terrain, dass der Gesetzgeber schwer regeln kann. Moralische Verfehlungen sind oft nur schwer strafbar. Nur noch stärkere Ausuferungen gelangen in den strafbaren Bereich. Enttäuschungen erleben viele Menschen. Wir alle müssen eben unseren Weg im Leben gehen. Das Lernen hört nicht auf. Das nimmt uns auch keiner ab,

meint Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

R/S
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Re: Apostolat - der Kompass der NAK

#43 Beitrag von R/S » 27.01.2017, 18:23

NAK 2.0 – Lohnt sich das Upgraden?
Unlängst hat ein Glaubensbruder von NAK 1.0 auf NAK 2.0 upgegraded. Er fasst die ersten Erfahrungen zusammen:
NAK 2.0 braucht extrem viel Memory, was nur geringe Systemressourcen übriglässt. Dabei fand er heraus, dass das neue Programm auch konfessionell unabhängige Alltagsprozesse wie z.B. private Lebenseinstellungen oder 'Wo-gehen-wir-am-Sonntag-hin' aufruft, was die ohnehin schon knappen Systemressourcen bis an ihre Kapazitätsgrenzen beanspruchen dürfte. Keines dieser Phänomene wurde in der Produktbeschreibung oder der Anwenderdokumentation erwähnt, wenn er auch bereits von anderen Anwendern darauf hingewiesen wurde, dass diese Konsequenzen aufgrund der Natur der Applikation zu erwarten wären.
Nicht nur, dass sich NAK 2.0 schon beim Booten einklinkt, wo es sämtliche Systemaktivitäten des Anwenders überwachen kann. Er wurden einige Inkompatibilitäten mit anderen Applikationen wie Freiheit des Denkens 3.5, Ökumene 7.0 oder Biblische Wissenschaft 9.0 festgestellt, die jetzt überhaupt nicht mehr laufen. Das System stürzt einfach ab, wenn der PC diese starten will, obschon sie früher problemlos funktionierten.
Bei der Installation bietet NAK 2.0 keinerlei Option, unerwünschte Plug-Ins wie Katechismus 2.0 oder Gemeindeschließungen 3.1 auszuschalten. Gleichzeitig werden ökumenische Plug-Ins wie z.B. Botschaftsveröffentlichung 2.0 oder Anerkennung der VAG-Ämter 1.0 durch die softwareseitige Firewall an der Installation gehindert. Nach längerer Laufzeit scheint darüber hinaus scheint die System-Performance zunehmend zu schwinden, was darauf schließen lässt, dass NAK 2.0 sowohl den RAM-Speicher als auch die Windows-Registrierung kontrolliert.
Die Features, die er in der kommenden Version gerne sehen würde, sind:
• einen "anti-proselytisation-Button“
• ebenso einen -Sofort-Weg-Klick-Button bei allen monologartigen Ergüssen
• ein Uninstall - Programm, das es ihm ermöglicht, NAK 2.0 jederzeit ohne Verlust von Cache oder anderer Systemressourcen zu deinstallieren
• eine Option, den Netzwerk-Treiber im Multitasking-Modus zu starten, um somit mehr aus der Hardware herauszuholen
• die Einbindung christlicher Netzwerktreiber für alle bekannten Ökumeneprogramme
• Behebung der Konflikte mit anderen Konfessionsprogrammen beim gemeinsamen Zugriff auf I/O-Ports
• Behebung des besonders lästigen Bugs der ständigen Aufforderung zur Registrierung
Ich persönlich habe beschlossen, alle Kopfschmerzen mit NAK 2.0 tunlichst zu vermeiden und bleibe deshalb bei Evangelisch 23.0, auch wenn es hier ebenso hin und wieder Probleme mit der Software gibt. Im Gegensatz zu NAK 2.0 werden Anwender anderer Konfessionsprogramme doch immerhin regelmäßig mit Updates versorgt, um wenigstens die gröbsten Bugs in den Griff zu bekommen.
Ein schönes Wochenende
R/S
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)

glasperle
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Re: Apostolat - der Kompass der NAK

#44 Beitrag von glasperle » 28.01.2017, 15:44

Ichnweiß zwar nicht wirklich was NAK genau ist. Ist aber im Prinzip egal, weil es für alle christlichen Kirchen gilt: ist es tatsächlich wichtig wie viele wir sind? Im römischen Reich waren die Christen eine verschwindende Minderheit, trotzdem haben sie es entscheidend geprägt.

Boris
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Re: Apostolat - der Kompass der NAK

#45 Beitrag von Boris » 28.01.2017, 16:14

NAK ist eine christliche Sondergemeinschaft, in der ein paar Herren (die sogenannten Apostel) seit über 100 Jahren behaupten, sie hätten eine Erscheinung gehabt, die ihnen die Exklusivität auf Vergabe und Verwaltung des Heiligen Geistes zugesichert hätte.

Man hat einfach versäumt, den Jungens rechtzeitig die Zwangsjacke anzuziehen. Stattdessen machen sie Kasse.

LG Boris
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glasperle
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Re: Apostolat - der Kompass der NAK

#46 Beitrag von glasperle » 28.01.2017, 17:30

Danke, lieber Boris. Ich hab mir gedacht, ich schau mal nach. Www sei ebenfalls dank :oops:
Stimmt folgendes?
dem Stammapostel gegenüber ist keine Kritik erlaubt, seine Autorität ist gleichsam der unmittelbaren Begegnung der Gläubigen mit Gott davorgestellt;
die Neuapostolische Kirche schreibt keine theologische oder biblische Ausbildung für ihre Amtsträger vor, sie werden vom Stammapostel berufen und ernennen selbst weitere Amtsträger; sie gelten bloß Kraft ihres Amtes als "authentische" Bibelexegeten;
auf Grund ihres Selbstverständnisses zeigt die Neuapostolische Kirche kein ernsthaftes Interesse an der ökumenischen Zusammenarbeit.

Schmetterling40

Re: Apostolat - der Kompass der NAK

#47 Beitrag von Schmetterling40 » 28.01.2017, 20:22

Genau so ist es liebe Glasperle

hans
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Re: Apostolat - der Kompass der NAK

#48 Beitrag von hans » 28.01.2017, 22:25

Ich würde es für sinnvoll halten zu überlegen, ob Beiträge unter dem Namen Glasperle hier zu veröffentlichen sind. Diese Thematik ist in diesem Forum sehr merkwürdig.

Epheser
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Re: Apostolat - der Kompass der NAK

#49 Beitrag von Epheser » 26.03.2017, 20:34

glasperle hat geschrieben: "ist es tatsächlich wichtig wie viele wir sind? Im römischen Reich waren die Christen eine verschwindende Minderheit, trotzdem haben sie es entscheidend geprägt."
Ich denke, dass eher wichtig ist, wie missionarisch aktiv wir als Jünger Jesu sind.
Denn das Evangelium Jesu ist gefährlich!
Es verändert Menschen, Familien, Gemeinden, Gesellschaften, Gottesbilder................
Und manche Machthaber wissen das und sehen ihre Felle davon schwimmen.
"Die Kirche ist die einzige Organisation, die für diejenigen existiert, die nicht ihre Mitglieder sind."
William Temple (Erzbischof von Canterbury von 1942-1944)

glasperle
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Re: Apostolat - der Kompass der NAK

#50 Beitrag von glasperle » 27.03.2017, 05:27

Darf ich dich fragen, was du unter missionarisch verstehst?
In unserer Kirche gibt es hiezu ein geflügeltes Wort. " rede nicht von Jesus, wenn man dich nicht fragt. aber lebe so, dass man dich fragt." Apostolat ist bei uns auch kein Amt, sondern genau diese art zu leben und somit Aufgabe jedes Christen., theoretisch natürlich :wink:
Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.
So in etwa? Das wäre natürlich eine Revolution, fernab jeder Dogmatik und jedes ämterstreites.

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