der doppelte Altar

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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detlef.streich
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Re: der doppelte Altar

#41 Beitrag von detlef.streich » 13.12.2016, 15:44

Stimmt, also Klingler war definitiv anwesend. Auffällig ist trotzdem, dass er mit keinem Foto großformatig gezeigt wird. Z.B. "herzlich" mit Stap Schneider oder Ähnliches. Entweder hat Klingler sich schnell verzogen oder diese Fotos sind aussortiert - beides wäre merkwürdig!!!

fridolin
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Re: der doppelte Altar

#42 Beitrag von fridolin » 13.12.2016, 17:00

Mit dem ganzen Pallaver im Vorfeld des Stammapostelgottesdienstes, das ausserdem noch Schlagzeilen gemacht, hat die Kirche sich ziemlich gut blamiert, finde ich. :D

Kristallklar
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Re: der doppelte Altar

#43 Beitrag von Kristallklar » 13.12.2016, 18:10

Was mir beim ansehen der Bildergalerie des Stammapostelgd in Hannover so auffällt sind die vielen Brüder, die in schwarzen Anzügen vorne sitzen, gewiss sind da auch Bezirksämter dabei. Fehlen die nicht in ihren Bezirken, in IHREN Gemeinden?

Wie viele Mitglieder in den kleinen Heimatgemeinden sehen ihre Hirten, BEvangelisten, BÄltesten und Bischöfe wenn es gut geschätzt ist, vielleicht einmal in zwei Jahren?
Kein Wunder, weil sie ja ständig ihren Bezirksapostel oder den Stammapostel zu Füßen sitzen müssen, nur warum und wozu denn? Damit die Kirchen annähernd mal gefüllt aussehen? Damit sie mal wieder einen Sonntag ihre Ruhe haben?

Warum heißt es denn nicht gleich Amtsbrüder Gottesdienst in Stadt A oder B, die aus 50 km umliegenden Gemeindemitglieder sind dazu auch herzlichst eingeladen? Bild Bild

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gläubiger
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Re: der doppelte Altar

#44 Beitrag von gläubiger » 14.12.2016, 11:22

In Hannover-Süd wird nun, da sich der Gnadenstuhl-Sturm langsam legt und die stapstliche Karawane weitergezogen ist, mit wieder aufgebautem Mikrofon am Altar die Konsekration vorgenommen.

Meine Prognose: Es wird mittelfristig wieder zu einer - theologisch zwar nicht korrekten, aber Kraft des einheitlich wirkenden Gnadenstuhls dann doch durchgesetzten - einheitlichen NAK-Einheits-Lösung kommen. Dazu wird dann das Architektur Sieger Konzept in einer Nacht- und Nebel-Aktion abgerissen, "zerbrochen, zertilgt, ja zermalmt, weil es seinem (Wachtmeisters) Herzen nicht wohlgefällt" (vgl. altes NAK-GB Nr. 265) und an gleicher Stelle EIN neuer Einheits-Friedensaltar mit dann 3 Mikrofonen aufgebaut. Sinnigerweise so einheitlich gestaltet, dass keine Einheits-Diskussionen mehr aufkommen können. Das bleibt spannend!

Was mich nebenbei noch interessiert: Weiss hier jemand, wieso Krause in seiner Stellungnahme an die AT's seines Arbeitsbereiches Formulierungen wählt wie "mit UNS Aposteln abgestimmt" oder "die Meinung von UNS Aposteln"

Ist er Gewerkschaftsvorsitzender der NAK-AP.-Gewerkschaft? Sprecher des NAK-AP.-Aufsichtsrats? Spricht er als AP.-Alters-Ehrenpräsidentschaftsanwärter? Spricht er gar im Namen seines obersten Vorangängers für ALLE?
Und: Ist Klingler jetzt kein AP. mehr, denn er ist ja ganz offensichtlich anderer Ansicht gewesen? Und wie ist die Rolle von Helge Mutschler, der ja auch die korrekte Handlungsweise zelebriert? Wird der aus der NAK-AP.-Gewerkschaft ausgeschlossen?
Fakten helfen Missverständnisse zu vermeiden und können als Grundlage einer sachlichen Lösungsfindung hilfreich sein!

shalom
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Re: der doppelte Altar

#45 Beitrag von shalom » 15.12.2016, 08:46

[urlex=http://www.nak-nordost.de/db/73817/Nachrichten/Stammapostel-Schneider-feiert-Zentral-Gottesdienst-in-Hannovers-neuer-Kirche][ :arrow: NaK-NO / Autor P.H. ][/urlex] hat geschrieben: Stammapostel Schneider feiert Zentral-Gottesdienst in Hannovers neuer Kirche (12.12.2016)

Der Gottesdienst am dritten Adventssonntag, 11. Dezember 2016, fand in der neuen Kirche Hannover-Süd statt. Der Gottesdienst wurde in den gesamten Arbeitsbereich von Bezirksapostel Krause übertragen.

In der Begleitung des Stammapostels waren die Bezirksapostel Leonard R. Kolb (USA) und Charles Ndandula (Sambia), die Apostel Volker Kühnle (Süddeutschland) und Peter Klene (Niederlande) sowie Bezirksapostel Rüdiger Krause mit den Aposteln und Bischöfen aus Nord- und Ostdeutschland.

Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Galater 4,4-5 zugrunde: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, auf dass er die, die unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Kindschaft empfingen.“

Im Verlauf der Predigt beantworte Stammapostel Schneider die zentrale Frage: Wie war Jesus?
• Jesus sei mit dem himmlischen Vater innig verbunden gewesen. Schon als 12-Jähriger hätte er im Tempel zugehört und Fragen gestellt, „weil er Gott kennenlernen wollte“, so der Stammapostel.

• Jesus sei seinem Vater gehorsam gewesen und habe den verlockenden Versuchungen Satans widerstanden.

• Jesus habe nach dem Willen Gottes gehandelt: „Keiner soll verlorengehen, alle sollen errettet und in die Gemeinschaft mit Gott geführt werden“, fasste der Stammapostel zusammen.

Werter R.K., liebe Promigäste des R.K. und all ihr unter „Fernerliefen“ 8),

mit seiner seniorigen, antepensionslastigen, internaktionalen Gästeliste hat der amtierende Bezirksapopulist und Poporatoriumfan aber geklotzt:
Klene (*18.03.1957) NaK-NRW / Glaubensklonkonie Niederlande mit Steuerparadiesen in Übersee
Kolb (*07.07.1956) NaK-USA mit vielen Glaubenklonkolonien und Steuerparadiesen in Panamerika
Kühnle (*17.06.1953) NaK-Ehrich mit der dollen Glaubensfinanzstiftung
Ndandula (*26.12.1953) NaK-Zambia-Malawi-Zimbabwe
Schneider (*18.09.1959) Stapst (CO2-King aus der Glaubensfinanzdrehscheibe Zürich)

Für viele der Promis dürfte ihre Dienstreise ein präfinales Mosaiksteinchen ihrer „globaal“ eingeläuteten Abschiedstournee sein, die ihnen dienstrangmäßig zusteht. Und Ap. Kühnle (der „Letsopa“) war sicherlich wegen seiner ökumenischen Connections als Special-Guest einbestellt worden. Leider war dieses Event im Fernsehen (analog dem Stapstbesuch bei Koberstein in der Hessenschau) nicht präsent und auch Prominenz aus Politik und ACK nicht ins rechte Licht gerückt.

Dem Gottesdienst lag das Textwort Galater 4,4-5 zugrunde: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, auf dass er die, die unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Kindschaft empfingen“. Im Verlauf seiner Predigt erzählte der Stapst davon, wie Jesus damals gewesen war (nicht nur die Apostel unterliegen einem Wandel).

Der Stapst fabuliert, dass Jesus „ schon als 12-Jähriger im Tempel zugehört und Fragen gestellt hätte, „weil er Gott kennenlernen wollte““! Wenn der Stapst Äußerungen der europäischen Bezirksapostel und deren Gottesknechte pauschal als Palaver aus „Jukeboxen“ abqualifiziert, dann outet er sich selber als Chefjukebox im Oboxring des NaK-NO-Bezirksapopulisten.

Die Dreieinigkeit auf Selbstfindungstrip. Und der Zugang zum Tempel (ein Schlachthof als Gotteshaus), wo bei den Hochfesten das Blut Knöchelhoch stand, war stark reglementiert und einem zwölfjährigen Zimmermannsohn nicht gestattet. Der Stapst sollte noch mal schnell bei Koberstein Nachhilfe nehmen mit besten Verbindungen zum Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökunaktik des Erzbistums Paderborn (Katholiken helfen Nakoliken) oder von Frau Dr. Mareile Lasogga, Direktorin des Konfessionskundlichen Instituts in Bensheim (theologisches Briefing zwischen zwei Stapstflughäfen).

Jesus habe nach dem Willen Gottes gehandelt: „Keiner soll verlorengehen, alle sollen errettet und in die Gemeinschaft mit Gott geführt werden“, fasste der Stammapostel zusammen“ – gerade so, als ob ausnahmslos alle Wesen (die vom Schöpfer mit einer Seele ausgestattet wurden) erwählt wären (es gibt keine Unerwählten). Es ist Jukeboxpredigt par excellence, wenn der Stapst aus dem „Stehgreif“ (egal hinter dem wieder aufgerichteten Altar oder hinter einem Ambo) sich selber quasi „persohnifiziert“ wieder mal ad glaubensabsurdum führt :wink: .

Da prangen aktuell panamerikanische Altarbilder aus Dap. Kolbs Naktbereich über seine Homepages (Kolbs Spanferkelaltar) während er in Hannover R.Krauses Schmierenkomödie über die altarielle Unteilbarkeit beizuwohnen hat. Was mag in den Köpfen Ndandulas (5 Jahre Wartezeiten um Gotteshauswände mit Wellblechdächern auszurüsten) und Kolbs (Spanferkelaltäre) während so einem Brimborium vorgehen? Ich stelle mir gerade den Juden Jesus hinter so einem Ferkel-Altar vor :mrgreen: .Sogar in Bap-Deutschland waren Gotteshäuser Gottes temporär zweigeteilt. Samstags waren Kirche und Altar an Adventisten vermietet, sonntags feierten die Nakoliken dann ihren Gottesdienst (typisch Kulti-Multi). Dieter Kastl bezeichnet die na-amtliche Altarmode als „Flexi-Altar“. Und bei den mittlerweile zum Glaubensalltag in der n-amtlichen Lebenwelt gehörenden Profanierungen wird nicht etwa der Altar aus der Kirche getragen, sondern zumeist mit der Immobilie mitverramscht (Gotteshausausverkauf). Da gehen auch Kaufausbabbeltische über den Jordan.

Diese bezirksapostelamtliche Praxis der „betrieblichen Übung“ im Umgang mit gotteshauseigenen Immobilien und Einrichtungen lenkt den Fokus wieder auf die Hauptsache: Den wieder aufgerichteten Gnaden- und Apostelaltar. Leibhaftig. Stegreifreife Stehgreifpredigten und Stehgreifnakramente der Bapse total entkoppelt vom Mobiliar (und der Chor in Schwarzweiß). Allein die personifizierte Amtsgegenwart des NaKi-Jetsets macht die Heiligkeit (und nicht deren immobilen Spekulationsobjekte Gottes).

s.

Schmetterling40

Re: der doppelte Altar

#46 Beitrag von Schmetterling40 » 15.12.2016, 12:28

Dann frage ich mich aber
- warum man in der NAK keine Fragen stellen darf und sich weiter entwickeln?
- warum passt man in die NAK nicht mehr rein, wenn man sich weiter entwickelt hat?
- warum wollen sie immer nur Ja und Amen Sager und unmündige Schafe?
- warum darf man dort nicht seine Gaben zu Gottes Ehre dort einbringen - sondern nur das wo sie denken, das zu einem passt?
- warum stößt man auf Ablehnung, wenn man mehr in der Bibel liest und dann noch mehr Fragen aufkommen?

fridolin
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Re: der doppelte Altar

#47 Beitrag von fridolin » 15.12.2016, 13:41

Das System NAK kann mit solchen Fragen immer noch schwer umgehen. Von dem strukturellen Aufbau her ist das eigentlich nicht möglich. Wird auch nicht gerne gesehen
Solide Angepasstheit an ihren Glaubensvorgaben wird von der Kl. erwartet.

Fragen die das System eventuell verändern könnten sind daher wohl eher nicht angebracht,
denn sie behindern den einzelnen Gläubigen auf dem Weg zur himmlischen Heimat. :D

shalom
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Re: der doppelte Altar

#48 Beitrag von shalom » 18.12.2016, 08:42

[urlex=http://nac.today/de/a/437268][ :arrow: nac.yesterday / Glaubensklatschreporter Rother ][/urlex] hat geschrieben: Gottesdienst in allen Tonarten (17.12.2016)

Kirche und Konzerthalle… - fast alle Apostel weltweit beim Pfingstfest 2010 in Kapstadt. Die Bühne dazu bot die Kirche in Silvertown.

Zur Teilzeit-Konzerthalle entwickelte sich das Kirchengebäude bis 2004: Der Umbau brachte eine Bühnenplattform für bis zu 150 Sänger und 80 Instrumentalisten, eine 2600-Pfeifen-Orgel mit 45 computergesteuerten Registern, eine Licht- und Ton-Technik, die DVD- und CD-Aufnahmen erlaubt, sowie eine spezielle Klimaanlage, die eben solche Aufzeichnungen durch einen besonders leisen Betrieb nicht stört.

Mittlerweile findet etwa jeden Monat in Silvertown ein Konzert statt: jedes Quartal ein öffentlicher Auftritt, dessen Tickets in den kommerziellen Verkaufsstellen zu haben sind… .

Altar in Bewegung
Und was ist mit dem Altar? Der lässt sich im Boden des Podestes versenken, das damit zur Bühne wird. Eine unorthodoxe Lösung – allerdings nicht ohne Parallelen, zum Beispiel in Deutschland: Ähnliches gibt es etwa in Bremen und Rostock. Nicht im Boden, sondern hinter eine Trennwand verschwindet der Altar hingegen in der Gemeinde Leiden Central… .

Werte Unorthodoxe, liebe Glaubenskommerzielle und all ihr Showkirchentalente 8),

Showkirchentalent R.Krause von der NaK-NO kopiert also die südafrikanische Altar-Flexi-Mode: „Er könne sich gut vorstellen, dass in dem Gebäude Konzerte von Dritten und andere Veranstaltungen kultureller Art stattfinden. Genau für diese Zwecke sei der absenkbare Altar konzipiert worden, der Platz für verschiedene Ensembles schaffe(NaK-NO). „Die Kirche, die als Konzertkirche konzipiert ist und somit auch über einen absenkbarem Altar verfügbar, konnte auch klanglich voll und ganz überzeugen(NaK.NO).

Sicher, Mehrzweckgebäude kennt die Neuapostolische Kirche weltweit nicht wenige – aufgeteilt in ein Kirchenschiff, Gemeinschaftsräume sowie hier und da sogar eine mehr oder weniger große Sporthalle, wie etwa in Brampton oder Lindsay in Kanada… . Wo sonntags die Empore ist, da ist wochentags eine Tribüne. Auf dem Parkett, auf dem zum Gottesdienst die Stuhlreihen stehen, flitzen ansonsten Fußballer oder Volleyballer umher, je nachdem, wie die abnehmbaren weißen Markierungen platziert sind. Allerdings: Der Altarraum ist heilig, bleibt unangetastet, abgesondert durch eine bewegliche Trennwand (Kirche im Vollsinn als Mehrzweckraum).

Durch die geistlichen Gaben der Werkzeuge in Gottes Hand haben die versenkbaren Altäre auch noch eine erweiterte Kulti-Multi-Funktion. Anlässlich des Entschlafenenkultes mit der Nakramentierung der am Altar antretenden Entschlafenen via stellvertretender Ämterkrippe kann der Altar mit seinen Showtalenten in die unteren Örter der Erde temporär versenkt werden, um den Entschlafenen wenigstens ein Stück weit entgegenzukommen.

Und der Apostelaltar ist heilig :mrgreen: . Teilzeit-Heiligsprechungen am Fleißband.

s.

detlef.streich
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Re: der doppelte Altar

#49 Beitrag von detlef.streich » 18.12.2016, 17:38

18.12. „Gottesdienst in allen Tonarten“

So betitelt A. Rother sachlich ahnungslos einen Artikel bei nak-today (Quelle), denn was auch immer „in allen Tonarten“ ausgeführt wird, bewirkt zwangsläufig eine Kakophonie, also Laute oder Geräusche, die im Ergebnis in Musik oder Literatur besonders hart, unangenehm oder unästhetisch klingen. Das wiederum ist faktisch allerdings ungewollt wieder richtig von Rother bemerkt, wenn auch eigentlich nicht beabsichtigt.

Weiter schreibt er: „Gut 300 Männer in schwarzen Anzügen vor einem Orgelprospekt – fast alle Apostel weltweit beim Pfingstfest 2010 in Kapstadt. Die Bühne dazu bot die Kirche in Silvertown.

300 Apostel vor einem Orgelprospekt (http://www.nak-nrw.de/cms/image/large/07610.jpg)! Da stellt sich zunächst einmal die Frage, ob die größten Pfeifen vorne oder hinten auszumachen sind! Aber egal, heute, am 18.12.16 wird wieder einmal die „Bühne“, wie Rother es bezeichnet, gut besetzt sein für das Theaterstück des Leitungswechsels, bzw. „Wachwechsels“.

Zitat: „Silvertown scheint auf die Wachwechsel in der Gebietskirchen-Leitung abonniert. (…) Und hier wird am Sonntag, 18. Dezember 2016, John L. Kriel die Führung des neuen Arbeitsbereichs Afrika-Süd übernehmen.“

Also aufs Neue in Silvertown der kakophone Showdown als Einleitung zum allgemeinen Final Countdown der NAK weltweit. Langfristig ist diese Kirche in Afrika aber schon mal auf eine lukrative Profanisierung gut vorbereitet:

Zitat: „Und was ist mit dem Altar? Der lässt sich im Boden des Podestes versenken, das damit zur Bühne wird.

Dann also würde ich vorschlagen, dass man das gleich hier und heute so praktiziert, dass der Kasten mitsamt dem darauf befindlichen Systemagentenmanagement in Gestalt seiner Funktionäre noch während der Aufführung in den Untergrund gefahren wird, um dieser Inszenierung neuapostolischer Traditionen und ihrem theatralischen Wach- und Alptraum auf der NAK-Bühne ein rasches Ende zu bereiten. Die technischen Möglichkeiten dafür sind jedenfalls gegeben.

Vielleicht sollte man ja auch in Hannover-Süd aus dem Beispiel von Afrika-Süd lernen und für die beiden Altarteile jeweils einen kleinen Fahrstuhl nach unten einbauen. Dann könnte man je nach Bedarf das Bühnenbild für die gewünschten Zwecke des jeweiligen Sprechers blitzschnell umgestalten …

Auf jeden Fall aber sollte Rother sich seine Metaphern doch besser überlegen, sonst bekommt er gleich wieder Ärger mit dem Regisseur und seinem spielfreudigen Bühnenensemble!

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Heinrich
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Re: der doppelte Altar

#50 Beitrag von Heinrich » 18.12.2016, 19:22

Da stellt sich zunächst einmal die Frage, ob die größten Pfeifen vorne oder hinten auszumachen sind
.

Tja, Detlef, so darf ich Sie bitte ansprechen, das habe ich heute in einem ganz normalen Gottesdienst der NAK auch gedacht.

Eine Gemeinde mittlerer Größe (ca. 110 anwesende ältere Menschen), zwei Priester, unzählige Diakone, diese aber alle unfähig zum Mitdienen.

Mit anderen Worten, die Pfeifen hockten auch hinten oder sonstwo, und das in der Mehrzahl.

Genug gebruddelt,
Gruss in die Runde und uns allen eine gute Woche,
Heinrich
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
(Bert Brecht)

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