der doppelte Altar

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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gläubiger
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Re: der doppelte Altar

#61 Beitrag von gläubiger » 29.03.2017, 08:28

Guckst Du Bilder:
http://dessau.nak-nordost.de/dbc/33667/ ... rgenkirche

Da dürfte sich so mancher Einsseins-/Einheitsfanatiker erzürnen. Predigt vom Ambo und Abendmahlskonsekration am Altar!

Bleibt abschliessend die Frage ob die evangelische Kirche dort erst mal durch voll legitimierte Amtsträger geweiht werden musste?!
Fakten helfen Missverständnisse zu vermeiden und können als Grundlage einer sachlichen Lösungsfindung hilfreich sein!

blume

Re: der doppelte Altar

#62 Beitrag von blume » 29.03.2017, 09:44

Lieber gläubiger,

schön, dass du wieder da bist.

Falls der Wachtmeister auf die Idee kommt, nach Dessau zu fahren, hat er sicher eine Lösung parat, damit alles wieder seine neuapostolische Ordnung hat. Hat ja in Hannover auch gut geklappt.

Boris
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Re: der doppelte Altar

#63 Beitrag von Boris » 29.03.2017, 11:50

gläubiger hat geschrieben:Guckst Du Bilder:
http://dessau.nak-nordost.de/dbc/33667/ ... rgenkirche

Da dürfte sich so mancher Einsseins-/Einheitsfanatiker erzürnen. Predigt vom Ambo und Abendmahlskonsekration am Altar!

Bleibt abschliessend die Frage ob die evangelische Kirche dort erst mal durch voll legitimierte Amtsträger geweiht werden musste?!
Als ich dem Link folgend, den kurzen Bericht las, hatte ich das Gefühl, der Schreibende ist ins Schwärmen gekommen. Schwärmen über die heilige Stimmung, die sich an diesem Ort verbreitet, aufgrund der Anwesenheit Gottes.

Woran der Schreiber wohl gemerkt hat, dass Gott anwesend war?
Haben es die Evangelischen einfach besser drauf, Kirchen zu bauen? :lol:

LG Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

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Hermine Breithaupt
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Re: der doppelte Altar

#64 Beitrag von Hermine Breithaupt » 30.04.2017, 16:03

gläubiger hat geschrieben:Guckst Du Bilder:
http://dessau.nak-nordost.de/dbc/33667/ ... rgenkirche

Da dürfte sich so mancher Einsseins-/Einheitsfanatiker erzürnen. Predigt vom Ambo und Abendmahlskonsekration am Altar!

Bleibt abschliessend die Frage ob die evangelische Kirche dort erst mal durch voll legitimierte Amtsträger geweiht werden musste?!
Es ist schon interessant, dass die Gottesdienste für die Dessauer nun seit 5 Wochen in einer evangelischen Kirche als Ausweichquartier stattfinden, in der das Abendmahl an einem geteilten Altar augenscheinlich problemlos (ohne Rüdis Befremden) zelebriert wird, wo doch Rüdi Krause noch im Dezember an alle Amtsträger seines Arbeitsbereiches schrieb:

"Eine Veröffentlichung des Artikels auf nac.today mag den Eindruck erwecken, diese Form der Altargestaltung sei nunmehr Konsens unter den Aposteln. Das ist aber nicht so...Die Trennung zwischen Wortverkündigung und Sakrament (hier Heiliges Abendmahl) impliziert m.E. auch eine Trennung von Amt, Wort und Sakrament, was in unserer Kirche nicht der Fall ist. Alles ist von unserem Herrn Jesus Christus gegeben und gehört daher auch zusammen. Aus diesem Grund hielt und halte ich diese Altargestaltung für befremdlich..."

Wahrscheinlich wird in Dessau mit einem anderen Maß gemessen, da es zum einen schon genug Aufregung um den Abriss des bestehenden Kirchengebäudes gab und man es sich zum anderen nicht mit den gastgebenden "Schrumpfsakrament-Christen" aus der Nachbarschaft verscherzen will. Da drückt - wie es scheint - selbst der pingelige Rüdi mal ein Auge zu.

:wink:

Schmetterling40

Re: der doppelte Altar

#65 Beitrag von Schmetterling40 » 30.04.2017, 20:42

gläubiger hat geschrieben:Guckst Du Bilder:
http://dessau.nak-nordost.de/dbc/33667/ ... rgenkirche

Da dürfte sich so mancher Einsseins-/Einheitsfanatiker erzürnen. Predigt vom Ambo und Abendmahlskonsekration am Altar!

Bleibt abschliessend die Frage ob die evangelische Kirche dort erst mal durch voll legitimierte Amtsträger geweiht werden musste?!
Ja habe Bilder geguckt :lol:
Was mir halt auffällt, ist dass die Überschrift heißt: Stimmungsvoller Auftakt - aber nur toternste Gesichter - außer einer bei der Predigt - zu sehen sind..... :?

Prinzipal
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Re: der doppelte Altar

#66 Beitrag von Prinzipal » 20.08.2018, 19:20

Was ist eigentlich aus dem doppelten Altar in Hannover geworden, gegen den R. Krause so vehement protestiert hatte. Die Altargestaltung, wohl noch unter Klingler konzipiert, war ja unverschämterweise nicht mit ihm abgestimmt.

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gläubiger
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Re: der doppelte Altar

#67 Beitrag von gläubiger » 31.08.2018, 14:19

In der gelebten Kirchenpraxis ist alles vor Ort beim Alten (bzw. für die NAK neuen) geblieben. Lokal ist es halt doch anders als global.

Es grüsst ein Gläubiger
Fakten helfen Missverständnisse zu vermeiden und können als Grundlage einer sachlichen Lösungsfindung hilfreich sein!

Theologie 2019

Re: der doppelte Altar

#68 Beitrag von Theologie 2019 » 16.03.2019, 16:23

Lieber Herr Streich,
Probleme zu beleuchten, die durch Architekten verursacht werden ist sicher eine löbliche Aufgabe.
Momentan kommen Menschen durch Kriege um , Kinder verhungern, Mütter, auch bei uns wissen nicht, wie sie ihre Kinder ernähren sollen, Rentner gehen auf Flaschenpfandsuche um zu überleben, Menschen ertrinken im Mittelmeer, weil sie fliehen müssen, um nicht getötet zu werden, 860.000 Menschen haben keine eigene Wohnung, leben auf der Straße, alle christlichen Errungenschaften werden mit Füßen getreten, Dazu fällt Ihnen nur ein, sich mit den Problemen zu beschäftigen, die eine Gestaltung eines Gebäudes betrifft. Sollten Sie je in einer Kathedrale, einer Kirche, einer anderen Glaubensgemeinschaft gewesen sein, könnte Ihnen die Aufteilung zwischen Altar und Kanzel, rein optisch bewusst geworden sein. Der Altar als reiner Opferraum, der Ambo, die Kanzel als Ort der Verkündigung des Wortes. Dazu befragen Sie einen der KL angehörenden Menschen, der Ihnen auch gerne darauf antwortet, der sich seinerseits mit der wichtigen Frage beschäftigt, ob so etwas, von den Architekten gestaltete, innerhalb des Kirchenraumes sich befindende Konstrukt, so, oder nicht so, dort befinden darf. Da teilt en BA den Gemeinden mit, über das Amtsblatt, die Zeitschrift Unsere Familie, das der Blumenschmuck keinesfalls die Abendmahlspatenen verdecken darf, das soll aber ganz sanft und liebevoll den Gemeinden mitgeteilt werden. Kinder verhungern, Mütter wissen nicht wie sie ihren Kindern ausreichend Nahrung geben sollen, Alte und Kranke kämpfen ums Überleben.
Und hier wird darüber diskutiert, ob ein Ambo in der Kirche stehen darf, oder nicht? Gehen Sie doch mal in ein Flüchtlingsheim um mit den Menschen zu reden, hören sie ihnen doch mal zu, wie es war und warum sie hier sind. Aber nein, die Fragen der Architektur, warum, kann es sein, wie überhaupt ist so was möglich, interessieren sie alle anscheinend mehr. Dafür hat ein Mensch sein Leben gegeben? Dafür ist Christus am Kreuz gestorben? Dafür haben Glaubenszeugen ihr Leben gelassen? Dafür sind sie in Gefängnisse geworfen worden, haben ihr Leben in Arenen verloren. Für solche Fragen, solche Problematik?
Mit fragendem Verständnis und Hoffnung auf Antworten, Theologie 2019

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