Neue interessante Seite: kritischer Blog NAK Minden

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Andreas Ponto
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Re: Neue interessante Seite: kritischer Blog NAK Minden

#911 Beitrag von Andreas Ponto » 12.05.2019, 22:28

Hallo Lieblingsmensch,

ich finde gut, dass du dich hier, zumindest nach meinem Verständnis, sachlich auf die Fragen einlässt.

Von meiner Seite vielen Dank an dich!

LG
Andreas

Jesaja
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Re: Neue interessante Seite: kritischer Blog NAK Minden

#912 Beitrag von Jesaja » 13.05.2019, 07:55

Hallo, da sind wir garnicht weit auseinander, wenn du auch die Frage, inwieweit es sinnhaft ist, jetzt noch Ordinationen durchzuführen hier ausgeklammert hast. Zum Amtsverständnis wird es in den nächsten Tagen eine Umfrage geben. In 5 min zu beantworten weitesgehend Manipulationssicher, um einfach einmal ein breiteres Meinungsbild zu erhalten. :arrow: Trotz klarer, nachweisbarer Manipulationen der PRO Seite ist das Ergebnis für die KL verheerend. Die Mehrfachstimmabgabe verändert aber, aufgrund der Menge der Teilnehmer, nur das Ergebnis der Frage: "Sind Sie mit der Kommunikation im Bezirk Minden zufrieden" signifikant. Hier sind von den "Ja" Stimmen gut 45 in Abzug zu bringen. Bei der Frage, "Kommen Sie aus dem Bezirk Minden" wären diese ebenfalls in Abzug zu bringen.
Lieblingsmensch hat geschrieben:
12.05.2019, 21:50
Dürfen Apostel, Bischof, Bezirksältester, Bezirksevangelist die Geschwister anlügen?- Nein. Ich verstehe den Sinn hinter der Frage, bezieht sich auf den einen Abend in Minden-Mitte. Hab ich auch nicht verstanden und wusste sofort das es nicht richtig ist. War wohlmeinen um nicht zu viel Porzelan zu zerschlagen, was aber auch in meinen Augen unangebracht war. Ein klarer Fehler!
Leider haben sie sich dann in ein Lügengeflecht eingebunden, anstatt einmal den Mut zu haben, zu dem Gesagtem zu stehen und sich zu entschuldigen. Im Nachhinein wurde dann ja behauptet, dass sei nie so gesagt worden. Dadurch hat die Bezirksleitung viel an Glaubwürdigkeit verloren. Auch ein paar andere Aktionen waren, um es ganz vorsichtig auszudrücken, nicht von Ehrlichkeit geprägt.
Lieblingsmensch hat geschrieben:
12.05.2019, 21:50
Dürfen sie Mobbing innerhalb der Kirche dulden, fördern und unterstützen?
- Nein - die Frage stellt sich eigentlich nicht, da muss man heute nicht mehr diskutieren, im gesamten öffentlichen Raum nicht. Hier kenne ich den Hintergrund der Frage jedoch nicht und kann nur grundsätzlich antworten.
Auch da bin ich völlig bei, leider ist es anders gelaufen.
Lieblingsmensch hat geschrieben:
12.05.2019, 21:50
Warum wird den Geschwistern kein Mitspracherecht z.B. bei der Gemeindeführung eingeräumt?
Gute Frage! Vermutlich weil daraus ein Streit entstehen könnte weil die einen diesen, die nächsten einen anderen und noch andere einen Dritten präferieren würden. Damit hätte man dann das Chaos perfekt und aus einer Gemeinde würden drei. Das das nicht Zielführend sein kann dürfte klar sein. Hat es aber so schon gegeben, siehe die Trennungen in den NL z.B.
Haben wir nicht so die gleiche Situation? Ich habe die Hoffnung, wenn im Rahmen eines demokratischen Prozesses die Wahl der Gemeindeleitung durchgeführt wird, dass mehr aus der Gemeinde sich mit dem Vorsteher oder dem Leitungsgremium identifizieren können.
Lieblingsmensch hat geschrieben:
12.05.2019, 21:50
Warum dürfen Frauen kein Amt tragen?
- Weiß ich auch nicht, von mir aus gerne. Die alten Argumente dürften sich endlich erschöpft haben. Wie ich an anderer Stelle schon schrieb stellt sich mir die Frage schon gar nicht mehr, weil die Frauenordination meiner Meinung nach in kurzer Zeit bereits kommen wird. Hier bin ich also definitiv der falsche Ansprechpartner der überzeugt werden müsste.
Auch da bin ich völlig bei dir.
Lieblingsmensch hat geschrieben:
12.05.2019, 21:50
Daher verstehe ich die Frage auf die Wortverkündigung bezogen. Meine persönliche Präferenz ginge dahin nicht mehr überall, sondern nur an bestimmten Orten (gerne rollierend) das Angebot eine Wochengottesdienstes zu machen.
Auch hier klare Zustimmung.
Lieblingsmensch hat geschrieben:
12.05.2019, 21:50
Brauche ich tatsächlich das eilige Abendmahl in jedem Gottesdienst? Der Stammapostel sagt ja, das wir auch noch in der Ewigkeit Sündenvergebung erlangen können. - Stopp, hier ist die Sündenvergebung gemeint und nicht das Abendmahl oder? Außerdem überlese ich jetzt das "eilige" mal bewusst und halte es für einen Schreibfehler, ansonsten wäre die Sachlichkeit auch weg.
Nein, das eilige war bewusst, da der Predigtanteil häufig zu großen Raum einnimmt und Sündenvergebung und heiliges Abendmahl dann in einer ungebotenen Eile gefeiert werden.

Und eine weitere Frage: Warum geht die KL der Diskussion über diese Fragen aus dem Weg?
Friede, wenn möglich, aber die Wahrheit um jeden Preis!
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Re: Neue interessante Seite: kritischer Blog NAK Minden

#913 Beitrag von Lieblingsmensch » 13.05.2019, 10:25

Erstmal Entschuldigung Jesaja, ich las erst später das wir gleichzeitig agiert haben, sonst hätte ich dazu vielleicht gestern noch etwas gesagt. Nun soviel auf jeden Fall, ich bin nicht die Kirchenleitung, ich bin auch nicht in verantwortlicher Position, ich kann daher nur meine private Meinung äußern.

Grundsätzlich habe ich den Eindruck das die Wahrheit in der Mitte liegt, was die Kommunikation angeht. Ja es gibt keine Antworten, auf der anderen Seite eskaliert es aber auch immer wieder unsachgemäß. Wenn man sie/dich beleidigt haben sie/du auch keine Lust mehr oder? Das ist normal. Außerdem haben die andere Aufgaben als sich stundenlang hier herum zu treiben. Bei den Einsatzzeiten die die Bezirksämter aufzuweisen haben, habe ich zumindest schon Verständnis das man sich das nicht geben muss. Zumal man anschließend sowieso nur zerissen wird.

Stefan hat auch meiner Meinung nach Recht, ich hinterfrage ja das neue Amtsverständnis, andere, auch hier, nehmen es dagegen als Gottgegeben hin, regen sich darüber auf das nicht bereits vorzeitig danach gehandelt wird. Ich finde keine biblische Legitimation für das Neue, für das Alte hingegen schon. Außerdem schreie ich auch nicht gleich zu allem Hurra. Meiner Meinung nach ist es ein Schritt mit dem man in die richtige Richtung wollte, doch den eigentlichen Sinn verfehlt es immer noch, nämlich die Trennung von Amt und Mandat. Und somit ist es ein vergeblicher Schritt. Auch die Begründung warum manches anders kommen soll, hat mich bislang nicht überzeugen können, im Gegenteil sie hat mich eher zum Teil vor den Kopf geschlagen. Ein Amtsträger soll sich um Seelsorge kümmern (dürfen), nicht um den Bürokram, dafür braucht es andere Fachleute. Die widerum kontrolliert gehören von anderen Fachleuten, nicht von Laien die sowieso alles abnicken, weil sie gar nicht anders können.

Was die Glaubwürdigkeit angeht, ja auch das stimmt wohl. Wichtigere Fragen, ja warum eben nicht ein Amtsverständnis das Amt und Mandat trennt? Wenn ich die Nummer da in Afrika lese, herzlichen Glückwunsch...

So, kurz noch zum neuen Beitrag. Demokratische Entscheidung, nein, ich halte die Kirchenmitglieder in dieser Angelegenheit, bei allem Respekt nicht für Demokratiefähig, das würde eskalieren und das wünsche ich mir nun ganz und gar nicht.
Über ein Leitungsgremium kann man sich vielleicht einigen, das verhindert auf jeden Fall irgendwelche Regionalfürsten. Allerdings wird man es auch dann immer wieder erleben das man trotz bestem Bemühen nicht allen alles Recht machen kann.
Die Prebyterien der evangelischen Gemeinden sind da ja ein Beispiel. Wie man weiß leider auch eines das nicht immer und überall funktioniert. Auch dort wird noch manches Süppchen gekocht.

Was das "eilige" Abendmahl angeht. Ich dachte eigentlich das wäre erkannt worden und hätte sich gebessert. Also mein Eindruck ist so, aber natürlich gibt es auch immer wieder Ausnahmen von der Regel, doch die Regel selbst scheint mir geändert.
Tja und damit schließt sich der Kreis, für Fragen an die KL bin ich nicht zuständig, da ich nicht die KL bin.

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Re: Neue interessante Seite: kritischer Blog NAK Minden

#914 Beitrag von Jesaja » 13.05.2019, 12:55

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Re: Neue interessante Seite: kritischer Blog NAK Minden

#915 Beitrag von Jesaja » 13.05.2019, 13:02

Lieblingsmensch hat geschrieben:
13.05.2019, 10:25
Nun soviel auf jeden Fall, ich bin nicht die Kirchenleitung, ich bin auch nicht in verantwortlicher Position, ich kann daher nur meine private Meinung äußern.
Findest du es denn nicht auch schade, dass deine private Meinung als aktives, ehrenamtliches Mitglied für die KL uninteressant ist?
Lieblingsmensch hat geschrieben:
13.05.2019, 10:25
Zumal man anschließend sowieso nur zerissen wird.
Hier wäre die Frage, wer wen zerreißt! Da könnte ich einige Begebenheiten aufschreiben, welche nicht der Glaubensstärkung dienen. Hast du schon einmal versucht, mit dem Ältesten über solche Themen zu reden? Das geht nicht. Da wird sofort geblockt. Und auch die zukünftige Bezirksleitung hat damit große Probleme. Das ist leider (eine) Tatsache.
Ich bin, genau wie Stefan und einige andere hier ziemlich gefrustet. Stefan ist z.B. schon weg, einige andere sind es noch nicht. Sie erwarten - zu Recht - Antworten von der Kirchenleitung. Wenn diese nicht dazu bereit ist, dann muß sie auch herbe Kritik aushalten. Das ist meine Meinung. Ich höre häufig in den Gottesdiensten, dass ich mich, wir uns, ändern und an Christus ausrichten sollen. Das scheint das Opium der Kirchenleitung für das Kirchenvolk zu sein. Bloß, dass lässt sich heute nicht mehr damit zufrieden stellen.
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Re: Neue interessante Seite: kritischer Blog NAK Minden

#916 Beitrag von Lieblingsmensch » 13.05.2019, 17:45

Jesaja hat geschrieben:
13.05.2019, 13:02
Findest du es denn nicht auch schade, dass deine private Meinung als aktives, ehrenamtliches Mitglied für die KL uninteressant ist?


Ist klar, das das kommen musste. Letztlich ist es eine Frage der Kommunikation meine Meinung interessant zu machen. Bislang ist mir das immer noch gelungen, oder ich habe tatsächlich eingesehen das meine Meinung falsch ist. Es mag sein das der Tag kommt wo ein Konsenz nicht möglich ist und ich dies schade finden werde. Dann werden beide Seiten als Verlierer dastehen, das ist klar.
Jesaja hat geschrieben:
13.05.2019, 13:02
Ich höre häufig in den Gottesdiensten, dass ich mich, wir uns, ändern und an Christus ausrichten sollen.


Ähm nein, kein Opium der Kirchenleitung, sondern schlicht die Wahrheit. Gilt allerdings für alle Beteiligten und keinesfalls nur für dich. Im Gegenteil zuerst dem der es ausspricht. Was aber nicht immer so einfach ist wie die Worte aus dem Mund kommen. Ist eine schwere Aufgabe an der jeder Einzelne hart zu arbeiten hat, am Meisten vermutlich ich.

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Re: Neue interessante Seite: kritischer Blog NAK Minden

#917 Beitrag von Jesaja » 13.05.2019, 20:12

Lieblingsmensch hat geschrieben:
13.05.2019, 17:45
Ist klar, das das kommen musste.
Was ist daran klar, dass das kommen musste? Inwieweit hat ein einfaches Mitglied der Kirche den heute eine Möglichkeit, seine Meinung "interessant" zu machen? Abweichende Meinungen werden doch schlicht und ergreifend ignoriert und bekämpft. Und sei es mit der permanenten Steinschleuder, dass der Zewifler nichts empfängt.

Aber, ich halte es hier mit Mahatma Gandhi:
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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Re: Neue interessante Seite: kritischer Blog NAK Minden

#918 Beitrag von Lieblingsmensch » 14.05.2019, 10:02

Jesaja hat geschrieben:
13.05.2019, 20:12
Was ist daran klar, dass das kommen musste?
Klares Mißverständnis zwischen uns. Ich wollte damit sagen das mir hätte klar sein müssen das du/sie diese Frage mir stellen würdest.
Jesaja hat geschrieben:
13.05.2019, 20:12
Inwieweit hat ein einfaches Mitglied der Kirche den heute eine Möglichkeit, seine Meinung "interessant" zu machen?
Auf jeden Fall erheblich leichter als Früher, da wurde das in der Tat manchmal schlicht abgebügelt (wobei es auf die Person und deren Tagesform ankam). Ich bezweifele das man dir vor Ort gar nicht zuhört, ob man etwas ändern oder dir eine Antwort geben kann ist eine andere Frage. Aber zuhören sollte grundsätzlich möglich sein.

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Re: Neue interessante Seite: kritischer Blog NAK Minden

#919 Beitrag von greg » 14.05.2019, 12:17

Lieblingsmensch hat geschrieben:
14.05.2019, 10:02
Ich bezweifele das man dir vor Ort gar nicht zuhört, ob man etwas ändern oder dir eine Antwort geben kann ist eine andere Frage. Aber zuhören sollte grundsätzlich möglich sein.
Was soll Vorort auch geändert werden können? Es hat niemand den Mut hinzustehen und gegen oben Nein zu sagen. Die regionale NAK Führung mag so kompetent, offen, konstruktiv und fortschrittlich wie auch nur immer möglich sein. Aber keiner, wirklich keiner steht hin und sagt seinem sogenannten "Segensträger und Vorangänger" Nein. Wer das macht, dem ergeht es wie so vielen hier im Forum. Frag mal Heinrich was mit Ihm passierte. Hier greift die Kirchenleitung nach wie vor Gnadenlos durch. Absoluter Gehorsam wird verlangt und mit aller Härte gegenüber Bezirks und Gemeindeleitungen auch durchgesetzt.

Ein Beispiel.

In unserem Bezirk wurde jeweils Mittwoch Abend im Abendgottesdienst auch der Religionsunterricht durchgeführt. Das war eine Entlastung für Eltern, Lehrkräfte und Amtsträger, da nur ein Abend pro Woche blockiert war für diese Personen. Als der damalige BezAp Wind davon bekam, verbot er diese Praxis mit einem Rundschreiben. Die Amtsträger/Lehrkräfte und Kinder können so ja nicht am Wochengottesdienst teilnehmen. Das hätte sofort zu stoppen. Nun was ist passiert? Die Bezirksleitung suchte vergeblich das Gespräch und versuchte es mit Arugmenten. Doch es blieb dabei. Der BezAp liebt hart. Die Eltern und Kinder kamen natürlich nicht in den Wochengottesdienst. Insgesamt giegen die Zahlen sowohl vom GD wie auch der Religionsschüler zurück. Die Bezirksleitung hatte keinen Mut und keine Eier in den Hosen und beugte sich dem BezAp.

Ein anderes Beispiel.

In der grössten Gemeinde in unserem Bezirk gab es eine grosse Kirchenrenovation. Die grösste Kirche im Bezirk (damals rund 300 Teilnehmer jeden Sonntag) wurde total saniert. Sämtliche Entscheide zur Sanierung wurde durch den BezAP bestimmt. Für die Gemeinde gab es nur einen Infoabend wo vollendete Tatsachen präsentiert worden sind. Die Gemeinde sah aber Probleme und versucht noch Einfluss zu nehmen. Denn es wurde von der Zentrale her entschieden was wie saniert würde. Von Leuten die gar nie Vorort waren. Es wurde bei Parkplätzen, Toileten, Fenster etc. Fragwürdige Entscheide getroffen.
Eine Gruppe aus der Gemeinde wollte das nicht weiter hinnehmen. Sie suchte das Gespräch mit der Bezirksleitung. Diese trug das Anliegen an den BezAp wo er diese abblitzen lies. Für die Bezirksleitung war die Sache somit erledigt. Die Gemeinde nahm das aber nicht hin. Es wurden Unterschriften gesammelt und fast alle aktiven Gemeindemitglieder unterzeichneten eine Petition für wenige, aber Sinnvolle Verbesserungen in der Sanierung.
Jedoch: Seit dem Entscheid vom BezAp schien die Bezirksleitung unfähig oder unwillig hier nochmals das Thema zu ergreifen. Es wurde versucht die Sache auszusitzen. Erst als wirklich klar wurde, dass da so nicht geht, wurde nochmals beim BezAp angerufen. Erst als die Situation völlig eskalierte, und der BezAp von der Gemeinde direkt angeschrieben wurde, änderte er die Pläne und erlaubte einige der Sinnvollen Vorschläge durch die Gemeinde.

Das ganze Zeigt für mich einfach wie die NAK Führung funktioniert. Weist du, sobald auch nur ein wenig Eier und Mut gefordert wäre seinem BezAp entgegen zu treten und NEIN zu sagen, machen sich die meisten NAK Amtsträger in die Hosen. Egal wie diese Menschen sonst sind. Nach meiner Erfahrung können das erfolgreiche Unternehmer oder Manager oder sonst fähige Menschen sein. Doch sobald diese die Schwellen der NAK Kirche überschreiten, geben Sie ihr Denken ab und werden zu Abnickern. Wer weiter sein Verstand behält wird eiskalt abserviert.

Das hat sich in den letzten Jahren nicht geändert, und wird sich auch nie ändern. Im Gegenteil. Ich denke mit dem Neuen Amtsverständnis wird man unangenehme Leitungsfunktionen noch viel schneller los. Heute muss man ja ein Hirten / BezAeltesten entweder beurlauben oder eine andere Person ordinieren. Neu widerruft man einfach eine Beauftragung per Brief. Somit wird die NAK Führung noch viel glitschiger werden.

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Heidewolf
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Re: Neue interessante Seite: kritischer Blog NAK Minden

#920 Beitrag von Heidewolf » 14.05.2019, 13:44

Greg, in abgeschwächter Form hat das sicherlich schon mancher erlebt.

Sehr, sehr traurig.

Früher war das Bild des Kirchenlebens noch patriachalischer.

Eine 3-Klassen-Gesellschaft als Blaupause des Hochzeitssaales.

Als Füllmasse eine Gemeinde, dann der Amtskörper samt Gehülfinnen als zu verehrende.

Und dann die heiligen Apostel.

Als es dann die ersten kulinarischen Zusammenkünfte nach GDs gab, saß auch noch alles schön säuberlich getrennt an separaten Tischen.

Um zu diesen 3 Gruppen zu gehören, denn es ging ja ganz brutal um angenommen oder verworfen, musstes du schön gehorsam sein und alles mögliche schlucken, einschließlich der Einbahnstraße Indoktrination vom heiligen Altar.

Nun hat die KL in Form vom tapferen Schneiderlein dafür gesorgt, dass Teile dieser heiligen Ordnung in die Mülltonne geworfen werden dürfen.

Da mir einiges schon lange klar war, hat mich das nicht so sehr überrascht.

Denn, in der NAK hat manches mit Christentum nicht viel zu tun. War irgendwie mehr preussische Beamten-Bahnkultur. Mit total überzogenem Stolz und krankhaftem Geltungsbedürfnis.

Die Bibel zeugt davon, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

Daran wird sich nichts ändern. Alles andere ist menschlicher Natur.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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