Dubioses Finanzkonstrukt - neue Stiftung der NAK Süd

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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gläubiger
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Re: Dubioses Finanzkonstrukt - neue Stiftung der NAK Süd

#51 Beitrag von gläubiger » 08.12.2016, 11:03

Die Gedanken vom Alten_Esel_? sind gar nicht so abwegig.

Folgende Fragen zum Thema Stiftung sind bis heute offen:

- Warum wird eine Stiftung unbemerkt vom Kirchenvolk und der Öffentlichkeit gegründet - wohlgemerkt mit Geldern oder aus dem Vermögen der Gebietskirche? Offene Kommunikation geht anders. Wenn ich nichts zu verbergen habe und ganz im Gegenteil sogar zeigen möchte wie verantwortungsvoll ich mit dem Vermögen der NAK Süddeutschland umgehe, dann kommuniziere ich eine Gründung öffentlich BEVOR ich überhaupt rechtlich in eine Gründung gehe. Kommunikation ME: Setzen 6!
- Was sind die wahren Gründe von ME, eine Stiftung, die "ausschließlich gemeinnützige, kirchliche und mildtätige Zwecke verfolgt" zu gründen? Dass dies der Wunsch verschiedener "Glaubensgeschwister" sei, wer's glaubt wird selig. Div. wohlhabende Mitglieder haben zu diesem Zweck längst eigene Stiftungen gegründet ( z.B. http://www.stiftung-wuerth.de/web/de/st ... iftung.php , http://www.joerg-wolff-stiftung.de/, die Liste lässt sich erweitern...)
- Wieso bestellt man Prof. Bullinger - neben generell alles abnickenden Mitgliedern - in den Stiftungsrat? Er ist in zig Stiftungen tätig und auch sonst in der Welt sehr engagiert. Hier findet meiner Meinung nach ein Nebelkerzen-Spiel aller erster Güte statt. Und die meisten Gläubigen lesen es und sagen dazu Transparenz. [Kopfschüttel]
- Woher genau kommt den die 1 Mio. Grundstockkaiptal? Aus Barmitteln (Portokasse), aus Einnahmen oder aus den Zinserträgen von Finanzanlagen? Wäre doch ganz im Sinne der Transparenz, das auch bei einem so kleinen Betrag zu erwähnen.
- Wieso braucht man parallel auch noch ein Missionswerk? Dieses Konstrukt muss genauso verwaltet, organisiert und bezahlt werden, wie eine Stiftung auch. Es ist genauso gemeinnützig, mildtätig, etc. wie auch die Stiftung vorgibt zu sein. Allerdings ist es bei dem vor Jahren entstandene Rechtskonstrukt nicht ganz so einfach ALLEINE über die Mittel und deren Verwendung zu bestimmen.

Vor kurzem hat mir ein Vöglein, welches sich in einer sehr guten Position innerhalb der Hierarchie befindet, nebenbei folgendes zugezwitschert:

"Wenn zum Beispiel die KL in Zürich ernsthaft in Erwägung ziehen würde ME vorzeitig zu versetzen oder zu demissionieren, dann könnte die Stiftung extrem hilfreich sein dies zu verhindern. Warum? Weil dann die finanziellen Mittel der offiziellen Gebietskirche längst übertragen wären und der alleinige Verfügungsberechtigte wohl ein sehr gutes Druckmittel gegenüber Zürich hätte."

Hier schließt sich für mich der Kreis zu den Spekulationen vom Alten_Esel_? bezüglich einer möglichen Fusion und deren Verhinderung.

Sollte dies auch nur ansatzweise stimmen, ist es ein Skandal! Mögen die schweizerischen Revisions- und Compliancebeauftragten nicht im allgemeinen NAK-Kirchenschlaf versunken sein und da mal ganz genau hinschauen!
Fakten helfen Missverständnisse zu vermeiden und können als Grundlage einer sachlichen Lösungsfindung hilfreich sein!

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Heinrich
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Re: Dubioses Finanzkonstrukt - neue Stiftung der NAK Süd

#52 Beitrag von Heinrich » 31.03.2018, 15:18

Eine Meinung von aussen, die es voll und ganz trifft:

"Sie lehren die nahe Wiederkunft Jesu Christi und erflehen eine Zeitverkürzung. Gleichzeitig sammeln sie riesige Vermögen an Immobilien und Kapital. Sie genehmigen sich Gehälter, welche sie zu Millionären machen. Sie predigen sich selbst als klein, schwach und demütig und lassen sich durch Lobpreisungen, Kinderchöre und Konzerte ehren. Sie genehmigen sich Alleinvertretungsrechte in ihren Gebietskirchen (z.B. diese ominöse Stiftung des Herrn Ehrich) und können als Einzelperson über Millionenbeträge verfügen."

Diese Sätze hat wohl nur jemand schreiben können, der z.B. Süddeutschland und die Machenschaften dieser NAK sehr genau kennt. Nur bewiesen ist noch nichts, leider. Aber das kann ja noch kommen - hoffe ich.

Eben finde ich noch das hier, sehr aufschlußreich:
"Wenn z.B. die KL in Zürich in Erwägung zieht, ME vorzeitig zu demissionieren (gibt es hoffnungsvolle Anzeichen dafür?), das wäre eine TOLLE IDEE, diesen Versicherungsvertreter und Saur-Schwiegersohn endlich kalt zu zu stellen, sprich ihn zu entlassen.

Und die ominöse Stiftung, die Herr Ehrich so ganz hinter dem Rücken der NAK Süddeutschland gegründet hat, sollte bitte mal genauer untersucht werden. Von Finanzbehörden, denn die Finanzmittel der NAK Süd sind wohl längst weg und dieser in der Stiftung alleinige Verfügungsberechtigte (M.E.) hat seine Kohle wohl schon längst im Trockenen.

Schöne Ogtern,
Heinrich
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fridolin
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Re: Dubioses Finanzkonstrukt - neue Stiftung der NAK Süd

#53 Beitrag von fridolin » 31.03.2018, 15:45

Eine Meinung von aussen, die es voll und ganz trifft:
"Sie lehren die nahe Wiederkunft Jesu Christi und erflehen eine Zeitverkürzung. Gleichzeitig sammeln sie riesige Vermögen an Immobilien und Kapital. Sie genehmigen sich Gehälter, welche sie zu Millionären machen. Sie predigen sich selbst als klein, schwach und demütig und lassen sich durch Lobpreisungen, Kinderchöre und Konzerte ehren. Sie genehmigen sich Alleinvertretungsrechte in ihren Gebietskirchen (z.B. diese ominöse Stiftung des Herrn Ehrich) und können als Einzelperson über Millionenbeträge verfügen."
Hammerharte Sätze, da hat sich jemand in einer stillen Stunde viel Gedanken gemacht. :D

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Heinrich
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Re: Dubioses Finanzkonstrukt - neue Stiftung der NAK Süd

#54 Beitrag von Heinrich » 31.03.2018, 16:09

Es geht im besagten Fall um die Neuapostolische Kirche Süddeutschland und wenn ich das richtig verstanden habe, soll deren Vermögen in eine Stiftung verschoben werden.
Das Vermögen der NAk Süd wurde in diese ominöse Stiftung verschoben, werter Matula.

Schauen Sie doch bitte mal auf die Webseiten der Ehrich-Kirche.
Heinrich
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Re: Dubioses Finanzkonstrukt - neue Stiftung der NAK Süd

#55 Beitrag von Matula » 01.04.2018, 09:24

Heinrich hat geschrieben:
Es geht im besagten Fall um die Neuapostolische Kirche Süddeutschland und wenn ich das richtig verstanden habe, soll deren Vermögen in eine Stiftung verschoben werden.
Das Vermögen der NAk Süd wurde in diese ominöse Stiftung verschoben, werter Matula.

Schauen Sie doch bitte mal auf die Webseiten der Ehrich-Kirche.
Heinrich

Heinrich, wieso werter Matula ? Der zitierte Satz stammt nicht von mir.

Frohe Ostern.

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Heinrich
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Re: Dubioses Finanzkonstrukt - neue Stiftung der NAK Süd

#56 Beitrag von Heinrich » 01.04.2018, 16:27

Tschuldigung, werter Matula.
War mein Fehler.
Gruss, Heinrich
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Re: Dubioses Finanzkonstrukt - neue Stiftung der NAK Süd

#57 Beitrag von Martha » 03.04.2018, 12:17

Lieber Heinrich!

Ist nichts für sie dabei :wink:

https://www.nak-sued.de/meldungen/news/ ... en-im-vdz/

So würden sie einen besseren Einblick bekommen.....

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Heinrich
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Re: Dubioses Finanzkonstrukt - neue Stiftung der NAK Süd

#58 Beitrag von Heinrich » 03.04.2018, 15:32

Nein danke, werte Martha.

Ein Satz, der mich mein Leben lang begleitet hat und den ich mein Leben lang befolgt habe, lautet wie folgt: "Junge, arbeite wo du willst, aber niemals bei der NAK- Kirchenverwaltung."

Der Satz stammt von meinem Vater.

Liebe Grüße, Heinrich
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Jinn

Re: Dubioses Finanzkonstrukt - neue Stiftung der NAK Süd

#59 Beitrag von Jinn » 04.04.2018, 08:15

Man beachte vor allem:

Projektmanager (m/w) als Bauherrenvertreter

... Bekenntnis zum christlichen Glauben sowie eine positive Grundhaltung gegenüber den Aufgaben und Zielen der Neuapostolischen Kirche

Bei allen anderen, "untergeordneten Lakaien":

.... Bekenntnis zum neuapostolischen Glauben sowie gute Kenntnis der innerkirchlichen Strukturen

Meine Oma hatte auch so einen Spruch, werter Heinrich:
"Der Fisch stinkt immer erst vom Kopf her ..."

Herzlichst Jinn

W/E
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Re: Dubioses Finanzkonstrukt - neue Stiftung der NAK Süd

#60 Beitrag von W/E » 04.04.2018, 12:07

Junge, arbeite wo du willst, aber niemals bei der NAK- Kirchenverwaltung.
Werter Heinrich,
da kann ich Ihren Vater nur voll und ganz zustimmen.
Ich habe im Auftrag NAK Süd damals in Bayern etwa 20 SAT Anlagen gebaut, viele E-Anlagen überprüft und auch die Tontechnik ausgebaut und für einen Architekten Bauleitung betrieben.
Was ich in der Zeit erleben "musste" war alles andere als Apostolisch.
Als E-Bauleiter sagte mir mal ein E-Unternehmer nach dem Einweihung GD von Bi Neitzke:
Die Predigt hat im gut gefallen, aber das gesprochene hat er auf dieser Baustelle nicht erlebt, ich musste ihm recht geben.

Die Zeiten werden sich nicht verändert haben, im Gegenteil die Ellenbogengesellschaft hat auch in der Verwaltung zugenommen!

Werter Sinn,

eine Stelle fehlt in der Stellenausschreibung: Geld Zähler /in.
Vermutlich schon vom E - Clan besetzt und diese Stelle ist bestimmt in einer der Steuerparadise angesiedelt!
Gehört nicht Malta auch zu Süd - Dart kann man sehr gut Geld verstecken.
Wenn Du in Lebenskampf Müde und Matt, Sorgen und Kummer ... gehe zu Jesus (Gott), denn er mit Dir ist. Ruhe Zufügen beim ihm im Gebet.

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