Kritik von Amtskörpern annehmen

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August Prolle
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Re: Kritik von Amtskörpern annehmen

#5 Beitrag von August Prolle » 16.10.2015, 23:08

    • Ein Mann aus Mossau gelobte,
      nicht sterben zu wollen, was floppte.

      ...Dies Zeichen aus Stein
      ...mag Zeugnis uns sein,
      wie Gott (richtungsweisend) ihn stoppte
      :

    Bild

shalom
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Re: Kritik von Amtskörpern annehmen

#6 Beitrag von shalom » 11.11.2015, 13:01

[urlex=http://www.nak-mitteldeutschland.de/bezirk/plauen/berichte/beitrag/christus-stein-des-anstosses/][ :arrow: unselbständiger NaK-Unterbezirk Plauen ][/urlex] hat geschrieben:
Christus – Stein des Anstoßes? (18.10.2015)

Als Bibelwort legte der Bezirksapostel dem Fusionsgottesdienst Römer 9, aus 33 zugrunde:
„Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Felsen des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.“

In seinen Ausführungen zum Bibelwort stellte der Bezirksapostel heraus, dass Christus für uns durchaus zu einem Stein des Anstoßes, einem Stolperstein werden kann. Beispielsweise, wenn
• man Christus nicht kompromisslos nachfolgt und er nicht mehr das Zentrum des Glaubens ist,
• man sich eine eigene Religion „zusammenbastelt“.

[urlex=http://nac.today/de/home/292508][ :arrow: nac.yesterday ][/urlex] hat geschrieben:
Sieben Stolperfallen und ein Leitfaden (09.11.2015)

An Jesus Christus zu glauben, das ist nicht ganz ohne. Denn sein Evangelium bietet mehr als einen Stein des Anstoßes. Das macht der Stammapostel deutlich – sieben Stolperfallen und ein Leitfaden.

Die Steine des Anstoßes

„Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.“ – So lautete das Bibelwort aus Römer 9,33 für den Gottesdienst, den Stammapostel Jean-Luc Schneider am 11. Oktober 2015 in Johannesburg (Südafrika) hielt… .

…Manchmal sei es wichtiger ist, das Evangelium Jesu zu verkündigen, als den Armen zu helfen. So deutete der Stammapostel die Salbung in Betanien (Matthäus 26,6-13). Das gelte etwa für den Umgang der Kirche mit den Opfergeldern: zunächst dafür sorgen, dass das Evangelium gepredigt werden kann, und erst „im zweiten Schritt kümmern wir uns um den Nächsten.“ Für manche sei das ein Stein des Anstoßes. Aber: „Wir glauben an den Auftrag der Kirche.“

…Für die Menschen war es schwierig, den Sohn Gottes oder seine Boten zu erkennen. „Auch heute hat sich der Herr Knechte erwählt.“ Diese Männer seien nicht vollkommen. Und manche irritiere das. „Bitte nehmt die an, die Gott gesandt hat – trotz ihrer Fehler und Schwächen.“

Der Leitfaden
„Es gibt im Leben viele Dinge, an denen man Anstoß nehmen könnte.“ Aber darüber zu stolpern und zu fallen, davor bewahre der Glaube
    • - an das ewige Leben,
      - dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist,
      - dass er nicht zu viel von uns verlangt,
      - an die Gnade,
      - an das Wort und die Verheißung Jesu,
      - an den Auftrag an die Kirche,
      - an die Sendung seiner Knechte.


„Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden“, zitierte der Stammapostel abschließend noch einmal aus dem Bibelwort: „Das ist eine göttliche Verheißung und jeder von uns kann sie erleben.“

Werte stolperfallenstellende Glaubensdeutungshoheiten, liebe erwählte Knechte als Religionzusammensbastler und all ihr unerwählten Knechte Gottes 8),

was für eine textwortdeutende Stolpersteinpredigt. Die „Botschaft“ – nur ein Glaubensstolpersteinchen? Ist Mitheucheln nur ein Glaubenskavaliersdelikt („…denn es war Klage über ihn gekommen…“)?

Werden gesandte Knechte allerdings mit Gehasi-Methoden offenbar, ist allerhöchste Vorsicht geboten, denn Aussatz ist ansteckend (wir berichteten).

Bei Glaubensgehorsam vs. Stammapostelgehorsam glaube ich eher überlieferter Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ (der Stein des Anstoßes für Stapse und Bapse, der verworfene Eckstein der Baumeister des Neoapostolizismus (die gesandten Knechte mit prallvollen Kornkammern))!

Wenn der Stap. livehaftig suggeriert: Jesus der Stein – Petrus der Fels ist das doch nur selbstbildgerecht. Daran wird auch der Papst weder Anstoß nehmen, noch darüber stolpern und fallen, denn davor bewahrt beider ihr Glaube an sich als die von Gott gesandten Petrusdiensthabenden.

Stap + Papst = Stapst.
[urlex=http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us26][ :arrow: bibleserver.com / Mt. 26, 6-13 ][/urlex] hat geschrieben:
Die Salbung in Betanien
Als nun Jesus in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen, trat zu ihm eine Frau, die hatte ein Glas mit kostbarem Salböl und goss es auf sein Haupt, als er zu Tisch saß.

Als das die Jünger sahen, wurden sie unwillig und sprachen: Wozu diese Vergeudung? Es hätte teuer verkauft und das Geld den Armen gegeben werden können. Als Jesus das merkte, sprach er zu ihnen: Was betrübt ihr die Frau? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.
Denn Arme habt ihr allezeit bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit.

Dass sie das Öl auf meinen Leib gegossen hat, das hat sie für mein Begräbnis getan. Wahrlich, ich sage euch: Wo dies Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat.
Eine Frau salbte Jesus und Jesus erklärte der illustren Jüngerrunde, dass er nicht allezeit für seine Jünger verfügbar wäre und wies auf sein unmittelbar bevorstehendes Begräbnis hin.

Salbungsdeutungshoheit Stap: „ manchmal sei es wichtiger ist, das Evangelium Jesu zu verkündigen, als den Armen zu helfen. So deutete der Stammapostel die Salbung in Betanien (Matthäus 26,6-13). Das gelte etwa für den Umgang der Kirche mit den Opfergeldern: zunächst dafür sorgen, dass das Evangelium gepredigt werden kann, und erst „im zweiten Schritt kümmern wir uns um den Nächsten.“ Für manche sei das ein Stein des Anstoßes. Aber: „Wir glauben an den Auftrag der Kirche.““ (Priester und Levit im na-amtlichen Vorübergehen). Bzgl. Prioritäten dazu das passende Gleichnis: „Die Einnahmen- und Ausgabenrechnung sowie die Gewinn- und Verlustrechnung waren erster Besprechungspunkt. Thema Nr. 1 waren jedoch Liegenschaften, die die meiste Zeit der mehr als vierstündigen Sitzung beanspruchten(Thema Nr. 1).

Wer muss nakintern also auftragsgemäß wodran glauben?

Was für ein Leitfaden („Lightstrick“) den der Stap. trickreich dreht, indem seine selbstgedeuteten Prioritäten 1:1 einfach auf alle Zeiten kontextlos anwendbar seien, insbesondere auf seine jetzige Amtszeit. Wird denn Jesus heutzutage unter Stp. Schneider – geradeso wie damals – immer noch von Frauen gesalbt und ist Jesus gem. Stp. Jean-Lug I. denn immer noch nicht beerdigt worden? Riecht er schon? Auch nix mit Auferstehung? Oder inmitten des na-amtlich proklamierten Permanentadvents alles in pausenloser Permanenz beliebig gleichzeitig (Dauersalben neben Dauerbeerdigen etc…)?

Es gibt jedoch nicht nur Steine des Anstoßens, sondern auch Steine des Abstoßens (Startblöcke): „Glaubt an die Sendung seiner Knechte (von Mägden keine stammapostolische Rede) und alles wird wieder gut bleiben“; gez. Euer Euch liebender Stapst „Sola apostolo major“.

s.

fridolin
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Re: Kritik von Amtskörpern annehmen

#7 Beitrag von fridolin » 11.11.2015, 14:43

In seinen Ausführungen zum Bibelwort stellte der Bezirksapostel heraus, dass Christus für uns durchaus zu einem Stein des Anstoßes, einem Stolperstein werden kann. Beispielsweise, wenn
• man Christus nicht kompromisslos nachfolgt und er nicht mehr das Zentrum des Glaubens ist,
• man sich eine eigene Religion „zusammenbastelt“.
Schon erstaunlich, zu welchen Erkenntnissen man sich heute durchringt.
Eine zusammengebastelte Religion kann durchaus zu einem Stein des Anstoßes, einem Stolperstein werden. :D

Brombär
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Re: Kritik von Amtskörpern annehmen

#8 Beitrag von Brombär » 11.11.2015, 15:23

Das waren halt noch Zeiten, wo es "eins im Geist und Streben" der Botschaft nachzufolgen galt.
Damals hatte man keinen Gedanken an ein Zusammenbasteln verschwendet. Wenn Jesus seine Zusagen nicht erfüllt, ist er selber für die Basteleien verantwortlich. :roll:
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

FaktenFaktenFakten
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Re: Kritik von Amtskörpern annehmen

#9 Beitrag von FaktenFaktenFakten » 11.11.2015, 15:38

Das waren halt noch Zeiten, wo es "eins im Geist und Streben" der Botschaft nachzufolgen galt.
Damals hatte man keinen Gedanken an ein Zusammenbasteln verschwendet. Wenn Jesus seine Zusagen nicht erfüllt, ist er selber für die Basteleien verantwortlich.
Wir müssen nicht so weit zurückblicken! Das Entschlafenenwesen ist auch ein schöner Bastelkasten aus vorchristlichem Totenkult und einer undefinierten Aussage aus einem Apostelbrief.
Wobei die dreifache Feier dieses okultistisch anmutenden Brauches auch aus der Botschaftszeit stammt.

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Re: Kritik von Amtskörpern annehmen

#10 Beitrag von Hermine Breithaupt » 11.11.2015, 22:28

shalom hat geschrieben:..."Stolpersteinpredigt"...
:mrgreen:

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Re: Kritik von Amtskörpern annehmen

#11 Beitrag von Hermine Breithaupt » 11.11.2015, 22:42

shalom hat geschrieben:
[urlex=http://www.nak-mitteldeutschland.de/bezirk/plauen/berichte/beitrag/christus-stein-des-anstosses/][ :arrow: unselbständiger NaK-Unterbezirk Plauen ][/urlex] hat geschrieben:
Als Bibelwort legte der Bezirksapostel dem Fusionsgottesdienst Römer 9, aus 33 zugrunde:
„Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Felsen des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.“
[urlex=http://nac.today/de/home/292508][ :arrow: nac.yesterday ][/urlex] hat geschrieben:
„Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.“ – So lautete das Bibelwort aus Römer 9,33 für den Gottesdienst, den Stammapostel Jean-Luc Schneider am 11. Oktober 2015 in Johannesburg (Südafrika) hielt… .
Man könnte meinen, es sei ein klitzekleiner Wettstreit entbrannt: Wer hält die bessere "Stolpersteinpredigt", der scheidende Alt-BAP Klingler aus Alt-NAK-Mitteldeutschland oder der afrophile Kirchenpräsident Schneider?

Mich für meinen Teil reißt keine der beiden Predigten (lt. Berichten) vom Hocker. Wahrscheinlich hat auch noch keiner der beiden Kandidaten den Stein des Anstoßes je erblickt. 8)

Und die vom Rother-Mund berichtete und von shalom zitierte stammapostolische Deutung:
Manchmal sei es wichtiger ist, das Evangelium Jesu zu verkündigen, als den Armen zu helfen. So deutete der Stammapostel die Salbung in Betanien (Matthäus 26,6-13).
ist sowohl als Zitat (grammatikalisch) Nonsens (ja, liest denn das keiner Korrektur?), als auch als Auslegung/Deutung zum Haare raufen. Dabei ist es eigentlich unmöglich, die von shalom verlinkte und kurz interpretierte Bibelstelle zu missdeuten:
shalom hat geschrieben:
[urlex=http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us26][ :arrow: bibleserver.com / Mt. 26, 6-13 ][/urlex] hat geschrieben: - Eine Frau salbte Jesus und Jesus erklärte ..., dass er nicht allezeit für seine Jünger verfügbar wäre und wies auf sein unmittelbar bevorstehendes Begräbnis hin.

Das schaffen wohl nur die "verschnittenen" NAK-Deutunggs-Spezialisten. Da wird bei der Auslegung von Bibelstellen erst geschnippelt, dann geschnabbelt - auf Teufel komm raus - Hauptsache es passt irgendwie ins NAK-Konzept.

Das ist ja wie beim Struwwelper: "...da kommt der Schneider mit der Scher..."*ritschratsch* alles kurz- und klein-, zurecht- und abgeschnitten.

Gruselig.

Magdalena
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Re: Kritik von Amtskörpern annehmen

#12 Beitrag von Magdalena » 12.11.2015, 12:35

Ja, liebe Hermine, in höchstem Maße gruselig!!!!

In meinem ganzen über 60 Jahre währenden Lebens in der NAK habe ich so gut wie niemals davon gehört, dass man irgendwelchen Armen helfen sollte, und schon gar nicht "Andersgläubigen".
Als ich vor einigen Jahren ungeübt und unerfahren mit meinem neuen gebrauchten Auto zum GD fuhr und aus eigener Dummheit nach einem Halt an der Kreuzung den PKW nicht mehr zum Laufen brachte, da guckten die vorüberfahrenden "Gotteskinder" und "Gottesknechte" mit zum Teil offenem Mund (wieso hat die nun auch ein Auto???), aber keiner hielt an, um mir in meiner Misere zu helfen, keiner! Sie mussten alle eilig zum GD, um das "Evangelium" zu hören bzw. zu predigen ..., da konnte man sich doch nicht verspäten, um jemandem zu helfen ...

Aus den Worten des Herrn Schneider ist - wie so oft schon - deutlich zu erkennen, dass er mit der Bibel nicht allzuviel am Hut hat. Einer seiner treuen Nachfolger, z. Z. Priester und noch ziemlich jung, sagte vor ein paar Jahren zu mir: "Ach, weißt du, mit der Bibel, da habe ich es nicht so." Wie der Herr so das Gescherr.

Dabei lese ich in meiner Bibel so sehr schöne Hinweise wie:

Matthäus 8, 16: Am Abend brachten sie viele Besessene zu ihm; ....und machte alle Kranken gesund.

Matthäus 9, 35 .... und heilte alle Krankheiten und Gebrechen.

Matthäus 14, 35 ... und brachten alle Kranken zu ihm ... Und alle, die ihn berührten, wurden gesund.

Matthäus 15, 30 Und es kam eine große Menge zum ihm; die hatten bei sich Gelähmte, Verkrüppelte, Blinde, Stumme und viele andere Kranke und legten sie Jesus vor die Füße, und er heilte sie ...

Matthäus 19, 2 ... und eine große Menge folgte ihm nach und er heilte sie dort.

Und uns wurde immer erzählt, dass Jesus nur ein paar Wunder tat und ansonsten nur für das Heil der Seele zuständig war ... Aber wie oben schon angeführt - die Bibel ist nicht so ihr Ding; man baute und baut sich immernoch ein eigenes NAK-Evangelium, wo Jesus so gut wie nichts zu sagen hat. Dafür umso mehr seine "Gesandten".

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Re: Kritik von Amtskörpern annehmen

#13 Beitrag von Heinrich » 12.11.2015, 17:58

Danke an die Admins - mein Zugang funktioniert wieder :wink:
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
(Bert Brecht)

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Re: Kritik von Amtskörpern annehmen

#14 Beitrag von Heinrich » 12.11.2015, 18:08

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Manchmal sei es wichtiger, das Evangelium Jesu zu verkündigen, als den Armen zu helfen.
So sind sie halt, die so ehrliche NAK-Oberen, die sich Christen nennen, aber Helfende (?) in besonderen Situationen zu unterstützen, das kann/will dieses Völkchen nun mal nicht.

Eine erschreckende Erkenntnis,
Gruß aus einem Flüchtlingshelfer-Meeting,
Heinrich
Ja, und es ist dunkel hier (nicht nur wegen der Tageszeit) ****smile****
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
(Bert Brecht)

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