Neues vom Fassadenhof

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#11 Beitrag von shalom » 30.12.2008, 16:54

Stammapostelamt zu Osnabrück in der Variante vom 26.11.2006 hat geschrieben:

Lasst mich das kurz noch einmal unterstreichen, was der Apostel (Krause) sagte. Er wies so schön hin auf die ersten Worte: „Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht.“ Es ist gut, wenn wir merken, was der Herr uns sagen möchte. Wenn wir merken, dass er eingreift in dein und mein Leben… .

Ja, das ist wahr, was eben der Apostel (Bott) sagte: Bei der Wahrheit darf man nichts dazutun, dann wird es verschwommen, man darf aber auch nichts weglassen. Man hat sich manches Mal so geholfen. Ich weiß das aus meiner Kindheit, dass man zwar schon versucht war, „bei der Wahrheit“ zu bleiben, aber wenn man nicht gefragt wurde, dann hat man einfach diese Dinge weggelassen, man hat sie einfach nicht erzählt. Man war da sogar noch für sich selbst beruhigt. Aber das ist nicht die Wahrheit. Die ganze Wahrheit, die wollen wir pflegen, die soll uns durchdringen, die soll uns bestimmen in unserem Leben.

Aber wir können vielleicht mal etwas gemeinsam singen. Ich denke an das Lied Nr. 189, die erste Strophe: „Mit dir, o Herr, verbunden….“

Liebe Brüder und Schwestern, wir wollen das Wort wirklich nun auch beherzigen und es soll uns begleiten. Der Apostel Hoyer hat darauf hingewiesen: Wir wollen es ernst nehmen mit dem Herrn, nichts dazutun und nichts weglassen. Er hat auch so ein paar Gebiete berührt, wo das auch so ernst zu nehmen ist, unter anderem auch die Sündenvergebung… .

Liebe Brüder und Schwestern von heute und gestern,

um "bei der Wahrheit" zu bleiben, deuten diese drei offiziellen Würdigungen der Co-Predigten der, in Os-nabrück an den Altar des Herrn gerufenen lieben "Mitdienenden" eindringlich darauf hin, wie ernst es dem lieben Gott in Person seines sprechenden Mundes war, die Eckpunkte des Evangeliums den neuapostolischen Gemeinden erneut einzuschärfen.

"Die ganze Wahrheit soll gepflegt werden" ... .

Dazu leiste ich gerne meinen bescheidenen Beitrag :wink: .

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#12 Beitrag von shalom » 31.12.2008, 07:08

Bezirksapostelamt Brinkmann zu Osnabrück in der Variante vom 26.11.2006 hat geschrieben:

Unser Stammapostel wird nun noch das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen feiern. Es ist „Ewigkeitssonntag“, so haben wir gehört. Es ist besser Heiliges Abendmahl zu feiern für die Entschlafenen als Kerzen auf den Gräbern zu zünden, dass auch sie in den Vollbesitz der Kraft aus dem Opfer Jesu Christi kommen zu lassen.

Der Chor wird dazu vorbereitend ein Lied vortragen. Unser Stammapostel wird das EntschlafenenAbendmahl in die Amtskrippe des Apostels Schorr und des Bischof Eberle legen. Und im Anschluss daran wird es durch einen kurzen Orgelvortrag die Heiligkeit dieses Augenblickes ausklingen. Ich bitte euch herzlich, sich dazu zu erheben.

Chor: „Sehn wir uns wohl einmal wieder…“

...Bodo Iloff' s "unt(theo)logisch schlüssiges" Entschlafenenwesen in Glaubensreinkultur eines besserwissenden Bezirksapostels. "Es ist besser..." predigt der Knecht des Herrn das Wort des Herrn (von dem nichts hinzugetan und nichts weggelassen wird) am Altar des Herrn. Heilige neuapostolische Augenblicke... .

Die Gemeinde darf sich wieder setzen und das Gehörte sich setzen lassen. Darauf noch einen neuapostolischen Gemeindeworkshop mit gesetzten Amtsträgern im "Vollbesitz" ... .

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#13 Beitrag von shalom » 31.12.2008, 07:27

Stammapostelamt zu Osnabrück in der Variante vom 26.11.2006 hat geschrieben:

Dieses Lied [Chor: „Sehn wir uns wohl einmal wieder…“] der Sänger hat unsere Seelen berührt, und ich denke daran an die Ordnung, die göttliche Ordnung bei Gott in der jenseitigen Welt, die ist unbestechlich, ewig. Der Herr wacht selbst darüber, dass die nicht in Frage gestellt wird. Hier, auf Erden, kann manchmal eine Ordnung überdeckt werden; da kann es so sein, dass die ein bisschen verschwimmt. Aber dort in der Ewigkeit, da ist eine ganz klare Ordnung. Der Herr selbst ist es, der darüber wacht.

""Unser Wissen über die jenseitige Welt ist sehr begrenzt. Spekulationen sollten wir vermeiden. Wir orientieren uns am Evangelium Christi", zitierte der Referent (Bodo Iloff) eine Abhandlung zum Thema "Fragen zum Jenseitsglauben" von Stammapostel und Kirchenpräsidenten Dr. W. Leber. Das Evangelium Christi sah Bodo Iloff in seinem Vortrag nicht nur aus den vier Büchern der Evangelisten im Neuen Testament bestehend. Vielmehr ist nach Auffassung des Referenten darunter der gesamte Erlösungsgedanke zu sehen…“

"Es geht hier nicht um Logik, denn das ist Verstandessache eines stringenten Denkens, sondern darum, dass die Lehre der Neuapostolischen Kirche zum Entschlafenenwesen schlüssig ist und mit der Heiligen Schrift übereinstimmt"
, so das Statement des Vortragenden Bodo Iloff.

Kontakte mit dem gesetzt wirkenden neuapostolischen Amtskörper (mit sehr begrenztem Wissen über die jenseitige Welt) sind immer erhebende heilige neuapostolische Augenblicke vermeidbarer Spekulationen… .

Die Gemeinde darf sich wieder setzen ("Glaube verspricht nichts, was Gott nicht halten kann") :wink: .

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#14 Beitrag von shalom » 11.09.2009, 21:05

[=> NaK-Fassadenhof]
[b][=>Veranstaltungskalender][/b] hat geschrieben: Begegnungsstätte Termine Jugend September

[keine Einträge]

…Kein Na-Kino…dafür „Pfusch am Bau“ (Informationen für die Baumeister Jesu) :wink:

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#15 Beitrag von shalom » 23.03.2010, 13:44

[b][=>NaK-Süddeutschland][/b] hat geschrieben: Theologische Seminare ins Leben gerufen (19.3.2010)

Mit Schreiben vom 16. März informierte Bezirksapostel Michael Ehrich die Amtsträger in den Kirchenbezirken und Gemeinden, dass ab diesem Jahr in der Gebietskirche Süddeutschland für alle Amtsträger theologische Seminare angeboten werden.

Nun jedoch wird das Seminarwesen in Süddeutschland systematisiert und ausgebaut. Eine Arbeitsgruppe wurde vom Bezirksapostel beauftragt, ein hochwertiges Schulungsangebot für Amts- und Funktionsträger in Süddeutschland zu erstellen.

Wesentlicher Teil der Konzeption ist die vom Bezirksapostel 2009 ins Leben gerufene „Akademie“ der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland. Sie hat u.a. das Ziel, dass Amts- und Funktionsträger Sicherheit im Umgang mit aktuellen Veränderungen erhalten, die Leitsätze der Kirche und ihre Lehraussagen verständlich machen können und die Möglichkeit einer professionellen kirchlichen Weiterbildung bekommen.

Die „Akademie“ folge direkt den Leitsätzen der Kirche.

Zur Seminardurchführung hat der Bezirksapostel den in seiner Stabsabteilung angestellten Theologen Marcel Dagenbach M.A. beauftragt, der in einer Gemeinde in Süddeutschland als Priester dient

Werte Seminaristen, liebe Nakademiker,

gutes Timing für die Information. Das Angebot von theologischen Seminaren für schlüssige neuapostolische Un(theo)logik zur Begeleitung der göttlichen Evolution hört sich unwahrscheinlich hochwertig an. Die NaKademiker folgen dabei den Leitsätzen ihrer eigenen Wortkirche. Der "oberste Leitsatz" z. B. bzgl. der Botschaft lautet: „Wir wissens nicht“. Es geht Ehrich bzgl den Grundlagen denn auch nicht primär um Wissensvermittlung, sondern um den „positiv emotionalen Umgang mit herausfordernden Themen unserer Zeit“. Die „Akademie“ soll denn auch den Geist (die geistlichen Führer) nicht dämpfen, sondern vielmehr erreichen, dass der Amtskörper Klarheit über unverändert Gebliebenes behält (unverändertes Nichtwissen=Weisheit).

Diplompsychologe Dr. Hirtenvorsteher Schmid-Eilber ist der bestallte „Akademie“ Stabsabteilungsleiter. Unter dem Dach von Schwiegersohnapostel Ehrichs Stabsabteilung ist der Theologe Priester Marcel Dagenbach M.A. angestellt, der in theologischen Seminaren dem Amtskörper neuapostolisches Grundlagenwissen zu vermitteln hat, was die Apostel im Management bei weitem nicht so gut können (u.a. die Entstehung des Alten und Neuen Testaments, Dogmatik (Dreieinigkeit), Gottesbilder etc.).

Für solche Dienstleistungen kauft Degerloch halt Fachleute ein, mit denen endlich erreicht werden soll, dass der Amtskörper Sicherheit im Umgang mit aktuellen Veränderungen besitzt – aber auch Klarheit hat über unverändert Gebliebenes, über die Leitsätze der NaK-Süddeutschland hat, endlich einmal ie Lehraussagen des Bezirksapostelamtes versteht und sich mit ihnen identifiziert, auf dass so ein neu eingebildeter Amtskörper auch ein stattliches Selbstbild in der Glaubenslebenspraxis spielen kann.

Wie das ohne neuen neuapostolischen Glauben (DNG) zu bewerkstelligen ist, bleibt ein Geheimnis, ähnlich wie die Basis der lokalen ACK-Mitgliedschaften :wink: .

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Re: Neues vom Fassadenhof

#16 Beitrag von shalom » 19.06.2010, 11:04

[quote="UF 12/2010 „R E P O R T A G E""]
Flügel verleihen

Akademie zur Fortbildung für Amts- und Funktionsträger gegründet

Ein freudiger Priester macht eine freudige Predigt“ weiß Susanne Raible, Germanistin im Stab des Bezirksapostels und „UF“-Korrespondentin der NaK-Süddeutschland aus eigener Anschauung.

Der Akademie-Leiter, Diplompsychologe Dr. Helmut Schmid-Eilber, hat langjährige Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung.
Glaubensüberzeugung, Führungs- und Motivationskunst sowie pädagogisches Geschick und theologisches Grundwissen sind persönliche Grundvoraussetzungen für die Amts- und Funktionsträger… .

Derzeit gibt es zwei Seminare.

Das eine richtet sich an Führungskräfte, Gemeindevorsteher und Bezirksämter…. “Vom funktionierenden Verwalter zum lebendigen Gestalter“.

…Der Priester und Theologe Marcel Dagenbach, auch er aus der Stabsabteilung des Bezirksapostels, zeichnet verantwortlich für das zweite Seminar, das theologische Grundlagenseminar, dessen Zielgruppe alle Amtsträger in Süddeutschland sind… .

[/quote]
Werte buchstäblich fortgebildete Selbstbild-Nakademiker, liebe Schrumpfsakramentler und sonstig Flügellahme,

den knallharten Entgegnungen von Ämtern, „im mächtigen Gebietskirchenreich Süddeutschland würde der Heilige Geist wirken, solche Seminare brauche man nicht“, ist von GAP Ehrich sofort mit einem einleuchtenden Selbstbildgleichnis der Wind aus den Segeln genommen worden: "Ein Segelflugzeug braucht Flügel, damit der Wind es nach oben tragen kann. Bei einem AT od. einer Lehrkraft kann der Wind des Heiligen Geistes leicht tragen, wenn Flügel der Freude sowie biblisches Wissen u. Kenntnis der neuapostolischen Glaubenslehre gewachsen sind."

Der Wind weht allerdings wo er will und das Fliegen allein durch schlüssig un(theo)logische Thermik ist so eine Sache :wink: . Schon Sirach wusste von "Luftikussen" zu berichten: "Wo kein Zaun ist, wird Hab und Gut geraubt" (aus einer Pressemitteilung vom 01.09.2004 von einem Gottesdienst des Stammapostels über “ordentliches Haushalten“ ). Unlängst hatte ein Bezap. eine Anti-Bischoff-Aktion im Programm: Mit Gott Mauern überspringen :wink: .

Schlug Moses noch persönlich mit dem Stab den Fels, damit Gemeinde und Vieh zu trinken hatten (4. Mose 20,11) stellt sich die Situation im neuen Testament schon anders dar. Lt. (Markus 6,8) Gebot Jesus seinen ausgesandten Aposteln: „dass sie nichts bei sich trügen auf dem Wege denn allein einen Stab, keine Tasche, kein Brot, kein Geld im Gürtel“ und lt. (Lukas 9,3 hat Jesus zu seinen Apostel gesprochen: “Ihr sollt nichts mit euch nehmen auf den Weg, weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld; es soll auch einer nicht zwei Röcke haben“.

Doch darum scheint sich heute kein Bezirzapostel mehr zu scheren. Schwiegersohnapostel Ehrich hat sich offensichtlich einen eigenen Stab, einen Generalstab zugelegt :wink: . Die Stabs-Germanistin Susanne Raible weiß denn auch gleich aus eigener Glaubenserfahrung zu urteilen: „Ein freudiger Priester macht eine freudige Predigt“???, der nakademische Leiter, Diplompsychologe Dr. Helmut Schmid-Eilber benennt die Grundvoraussetzungen für die süddeutschneuapostolischen Amts- und Funktionsträger (Aposteljargon:“Vom funktionierenden Verwalter zum lebendigen Gestalter“)??? und Marcel Dagenbach weiß als Stabspriester und Stabstheologe theologische Grundlagen für nakademische Tagesseminare an den naktiven Mann zu bringen (Zielgruppe alle Amts- und Stabsträger in Süddeutschland). Und derweil hängt am Hirtenstab der Opfersack, der die Apostel überallhin trägt und permanent so „beflügelt“, dass sie den Bodenkontakt total verloren zu haben scheinen :wink: .

"Bei einem AT od. einer Lehrkraft kann der Wind des Heiligen Geistes leicht tragen, wenn Flügel der Freude sowie biblisches Wissen u. Kenntnis der neuapostolischen Glaubenslehre gewachsen sind:mrgreen: . Wirtschaftsapostel Brinkmann hatte das zu Pfingsten am 11.05.2008 in einem Lichtenbergmoment so ausgedrückt: „Also, ihr Lieben, ihr seht, der Heilige Geist ist eine universelle Kraft, die uns hinführt zur Vollendung. Lasst uns in dieser Erkenntnis bleiben, lasst uns diese Weisheit in unser Leben einbauen. Weisheit ist nicht Intelligenz und Erkenntnis ist nicht Wissen . Was für eine nakademisch wertvolle Botschaft, die fast so schwergewichtig daherkommt, wie das "schlüssig un(theo)logische" Pendant aus Ehrichs Fassadenhof.

Wie sehr warnte allein schon Salomo vor Hirngespinsten: „Lass dein Augen nicht fliegen nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe macht sich Flügel wie ein Adler und fliegt gen Himmel (Sprüche 23,5) . Und der Psalmist schreibt bzgl. Anfechtungen: „Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis dass das Unglück vorübergehe (Psalmen 57,2) . Kein Wort von dem Schatten, den na-amtliche „Segelflugzeuge“ und deren Piloten haben. Die Offenbarung berichtet allerdings von dem Weib: „Und es wurden dem Weibe zwei Flügel gegeben wie eines Adlers, daß sie in die Wüste flöge an ihren Ort… (Offenbarung 12,14) . Gerade unter dem Duktus der neuen nakademischen Lehraussage vom 31.05.2006 hatte die BaVi in Karlsruhe eine neue Auslegung im Verständnis vom Bild der "Sonnenfrau" beschlossen (Neue Lehraussage: Die Sonnenfrau ist nicht als Neuapostolische Kirche zu deuten) . Da sind die Flügel na-türlich ganz zurückgestutzt. Flügel haben mitunter kurze Beine.

Die Stammapostel mit Hilfsmotor bei ihren Flugreisen “Vom funktionierenden Verwalter zum lebendigen Gestalter“ im Slalom um die Aschwolken ihrer Scheiterhaufen glaubensmiterleben zu dürfen, ist schon eine Gnade, die nicht jedem zuteil wird.

Wenn 2012 endlich auch den Aposteln die Flügel der Freude sowie biblisches Wissen u. Kenntnis der neuapostolischen Glaubenslehre (DNG) fertig gewachsen sein werden, bin ich gespannt darauf, wie so ein amtlicher "Fels mit Flügeln" wohl aussehen wird. Auf alle Fälle wird es für den Amtskörper gelten, weiterhin mit beiden Beinen fest in der dünnen neuapostolischen Luft das Stehen zu behalten (sonst wird er gekickt und fliegt wie Sepers im hohen Bogen aus dem Dachverbandsverein).

shalöm

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Re: Neues vom Fassadenhof

#17 Beitrag von shalom » 30.09.2010, 05:22

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/100929reinholdwuerth.html][ = > U F O – Online][/urlex] hat geschrieben: Reinhold Würth über Unternehmenskultur (29. September 2010)
[ = > NaK-Süddeutschland]
[urlex=http://cms.nak-sued.de/index.php?id=32072][ = > NaK-Süddeutschland][/urlex] hat geschrieben: „Primus inter pares …“
… – der Unternehmer als erster Angestellter seines Unternehmens“, so lautete der Impulsvortrag am Freitagabend, 24. September 2010, im Rahmen des „Forums für Unternehmer und Führungskräfte“ [FUF] der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland.

In seinen Ausführungen sprach [Reinhold Würth] von Werten in der Unternehmenskultur wie Optimismus, Dynamik und aktivem Einsatz für die Kunden. Vor allem lenkte er den Blick auf die „Hochachtung vor den Mitarbeitern und ihren Leistungen“ und betonte, wie wichtig es sei, ihnen gegenüber Respekt und Dank zu zeigen („nicht nach Schema, nicht als Pflichtübung“). Er habe als Unternehmer früh gelernt, dass es motiviere, wenn man flache Hierarchien habe, ein dezentrales System fahre und die Geschäftsleitung den Mitarbeitern viel Vertrauen schenke. „Informierte Mitarbeiter sind bessere Mitarbeiter“, davon zeigt sich Würth überzeugt… .

…denn: „Vorbild ist immer noch das beste!“

Werte Glaubens- und Unternehmenskulturelle, liebe Angestellte, Knechte, Selbständige und „Fufis“ 8),

Gebietskirchenmanager und Bezirksapostel Ehrich hatte als Referenten für die 7. FUF-Veranstaltung des Anfang 2009 gegründeten Forums für Führungskräfte einen neuapostolischen Unternehmer par excellence gewinnen können – Reinhold Würth referierte im Fassadenhof!

Unternehmenskultur trifft auf versammelte Glaubens- und Opferkultur:
  • - Auf weltlicher Seite ein irdisches Unternehmensimperium, wo der Unternehmer als erster Angestellter des Unternehmens fungiert – auf neuapostolischer Seite das geistliche Unternehmensimperium, wo die Unternehmer als leitende Angestellte ihrer Organisation fungieren.

    - Auf weltlicher Seite Werte der Unternehmenskultur wie Optimismus, Dynamik und aktiver Einsatz für die Kunden – auf neuapostolischer Seite die Werte der Apostelkultur wie Optimismus, Dynamik und naktivem Einsatz für die Bräute.

    - Auf weltlicher Seite die Hochachtung vor den Mitarbeitern und deren Leistungen – auf neuapostolischer Seite Hochachtung vor den leitenden Knechten und deren Leistungen.

    - Auf weltlicher Seite gezeigter Respekt und Dank gegenüber den Mitarbeitern („nicht nach Schema, nicht als Pflichtübung“) – auf neuapostolischer Seite Respekt vor Amt und Würden mit den Dankopfern („gib mir zuerst").

    - Auf weltlicher Seite das frühe Lernen, dass es motiviere, wenn man flache Hierarchien habe, ein dezentrales System fahre und die Geschäftsleitung den Mitarbeitern viel Vertrauen schenke („Informierte Mitarbeiter sind bessere Mitarbeiter“) – auf neuapostolischer Seite die späte Erkenntnis, dass die steile Hierarchie ein zentralistisches System fährt dessen Manager den Geschwistern misstrauen ("uninformierte Mitarbeiter sind bessere Multiplikatoren")…

    …denn: „Vorbild ist immer noch das beste!“ (im Werk der Apostel das Selbstbild) :mrgreen: . Tja, momentan tagt die Herbstbavi in ihrer Wagenburg ohne einen Mucks nach draußen dringen zu lassen. :wink: .
Folgende 2010 er Veranstaltungsdetails des Fassadenhofforums mit all seinen Fassadenhöflingen und richtigen oder falschen „Fufis“ sind vorbild- und selbstbildhaft erwähnenswert:
  • - 30.04.2010: (Gespräche über Glaubensthemen, Thema: Marcel Dagenbach: "Katholisch…“) . „Beschreibung: Manche Geschwister im mittleren Alter fühlen sich mit ihren Sorgen in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Gemeinde, mit ihren Fragen über ihren Glauben allein gelassen. Missverständnisse und fehlender Kontakt zu anderen Geschwistern lassen das Vertrauen zu Gott und seinem Werk (auch zu den Segensträgern) schwinden. Diese Geschwister wenden sich oft anderen Dingen zu und die Verbindung zum Werk Gottes bricht zum Teil ab…(…das Motto der Schaukastenplakate nach innen tragen und mit Inhalt füllen…).".

    - 27.09.2010: Vortrag in der Reihe „Wissenschaft und Glaube“ (Referent Dr. Hansjörg Hemminger (Evangelisch…) .

    - 11.10.2010: Vortrag in der Reihe „Vortrag“ (Titel: „Das Opfer“ Referent Bez.Ev.Hermann Müller "(Beschreibung: Der Vortrag geht auf folgende Themen ein: Opfervorstellungen in den verschiedenen Kulturen. Die Geschichte des Opfers aus biblischer Sicht. Das "Neuapostolische Opferverständnis" im Wandel. Der "Zehnte" - die "Spende" - eine Gegenüberstellung)".

    - 11.11.2010: Vortrag („Steuererklärungen für Rentner“) sind kein "Hexenwerk" von Zastermännern, zumal es im neuapostolischen Vortrag fundierte Hinweise des Bezirksevangelist Gerhard Greiner, (Steuerberater) zum Thema Steuern (Opfer) geben wird.
Tja, die neuapostolischen Vereinsmeiereien der deutschen Bezirksapostel und Gebietskirchenpräsidenten mit Dagenbach, Hemminger, das Opfer ( im neuapostolischen Wandel) und die Steuern, Spenden etc... :wink: .

shalöm (unnakademischer Opferberater im Opferhexenwerk, der Materie der BaVi-Apostel)

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Re: Neues vom Fassadenhof

#18 Beitrag von shalom » 05.05.2012, 11:33

[urlex=http://cms.nak-sued.de/index.php?id=38381][ = > Schwiegersohnapostel Ehrich ][/urlex] hat geschrieben:
Nachhaltiges Wirtschaften mit sozialer und ethischer Verantwortung (20.4.2012)

Zu diesem Thema referierte Dr. Nils Schmid MdL, Minister für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg... .

„Sozial und ethisch verantwortlich Handeln ist natürlich erst recht ein Thema, das Christen angeht“, griff er einen anderen Aspekt im Titel des Vortrags auf. Die ethisch-moralische Verantwortung nicht nur für das eigene Leben sei schließlich eine wichtige Schnittstelle von politischem und kirchlichem Handeln.

Ferner sprach der Bezirksapostel das Soziale im Wortsinn – an das Wohl anderer zu denken und anderen zu helfen – an und erwähnte das ehrenamtliche Engagement.

Neben dem kirchlichen hätten sich viele neuapostolischen Christen allgemeines bürgerschaftliches Engagement auf die Fahne geschrieben, informierte der Bezirksapostel, zum Beispiel bei und zugunsten von Hilfsorganisationen, wo sich Kirchenmitglieder in Benefiz-Veranstaltungen einbrächten.

Der Minister zitierte zu Beginn seines Vortrags den vormaligen Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen Karl Schiller und die bekannte Maxime „So viel Markt wie möglich – so viel Staat wie nötig“.

„Niemand kann den Mantel der Menschlichkeit am Büroeingang einfach abstreifen!“

Werte Fassadenhöflinge, liebe „FuFis“ und all ihr Minister und Apostel für Finanzen und Wirtschaft 8),

Gebietskirchenpräsident trifft einen Minister des Ministerpräsidenten: Chor bitte den vorgehaltenen „Nachhallamarsch“ zur glaubensfinanzwirtschaftlichen Nachhaltigkeit. Ich habe gerade noch den Nachhall des Knalls von Brinkmans geplatzter Opferrenditeblase im Ohr.

Der bestellte Gastreferent hatte zu Beginn seines Vortrags die bekannte Maxime „So viel Markt wie möglich – so viel Staat wie nötig“ strapaziert. Ich denke dabei an Ehrichs Stammtischinterview über neuapostollische Autokratie (August Prolle) .

Ehrich hatte sich als einer der wenigen „Letztentscheider“ im Stammtischinterview mit Jan Dambach und Sebastian Wolff über…Demokratie in grundsätzliche Selbstbildpose geworfen:
Letztenztscheider hat geschrieben:
Grundsätzlich – auch wenn das mit
Vorbehalten aufgenommen wird – sind
das natürlich zwei Modelle, die sich gegenüberstehen.
Demokratie bedeutet Volksherrschaft,
Kirche bedeutet, dass Gott „herrscht“.

Wenn man von dem Stichwort der
„Herrschaft Gottes“ her denkt, ist es
ja unsere Überzeugung, dass der Herr
seine Kirche durch die Apostel leitet.

Aber wie gesagt denken wir die Kirche
daher, dass sie eine Gottesherrschaft ist. Also wird sie
von Gott berufenen Ämtern geleitet
. Das demokratische
Verfahren bietet sich da nicht unbedingt an.


(JuMa-Eberbach-Ausgabe-2-2011)
Daraus wird die öffentlich rechtlich körperschaftliche Maxime – nichts gegen Maxi -: „So viel Nakt wie möglich – so viel Staat wie nötig“. Das ist die Schnittstelle zwischen Berufsaposteltum und Staat. Bürgerschaftliches Engagement seiner Untergebenen verortete Ehrich – neben dem Engagement für die Filalen ihrer Selbstbilder -, u.a. im neuapostolischen Ehrenamt (Missionswerk) etc… . Gerne glaubenserinnere ich mich an den „Benefilz“ um ( „Kids2Kids“ ), wo afrikanische Kinder in neuapostolischen Landen konzertierten – selbst Stammapostel Dr. Leber opferte dem Verein öffentlichkeitswirksam einen größeren Betrag -, und das von oben ganz groß aufgezogene Charity-Event am Ende mit einem Minus dastand. Das Mäntelchen der Barmherzigkeit – unter den nakinternen Vorzeichen -, hatte halt nur für dessen ehernamtlichen Träger gereicht :wink: . Die Garderoben in den Eingangsbereichen neuapostolischer Glaubensfilialen (Gemeinden) - an den Kirchentüren -, sind je nach Glaubenswetterlage mitunter voll von Mänteln vielerlei Prominenz, Wirkart und Stoffe. Neben dem Mantel der Barmherzigkeit können dort sogar Mäntel des Verstandes rum- und abhängen.

Jene Freiheit, welche die Bezirksapostel haben um innovativ zu sein und die Bedürfnisse ihres Selbstbildes in ihrem eigenen Gottesherrschaftskirchenstaat zu befriedigen, geht einher mit großer Verantwortung für alles und jeden und macht auch vor dem Jenseits nicht halt. Ich folgere: Damit die Objekte der Bezirksapostelverantwortung nicht vom guten Willen wohlwollender Akteure abhängig sind (siehe Brinkmann-Pleite), muss ihre Freiheit wiederum durch klare Regeln geschützt werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich der Einzelne im wirtschaftlichen Bereich mit Verweis auf seine Gottberufung seiner Verantwortung entziehen könne: „Niemand kann den Mantel der Menschlichkeit am Büroeingang einfach abstreifen!“ und die Geschwister sind ohnehin sämtlich kirchenrechtlich unselbständig.

Gut funktionierende Regeln (Gebietskirchensatzungen) schützten nicht nur den Letztentscheider, sondern auch die Geschwister, denn sie gewährleisteten den Erhalt des Gottesherrschaftskirchenstaates. Solche Regeln und Standards haben felsenamtsfest zu garantieren, dass Irrglaube oder gar Unglaube nicht auch noch belohnt werden. Die Geschwister müssen vielmehr den Anspruch haben, dass der Zehnte belohnt und andersgläubiges Dumping (z. B.: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“) bestraft wird. Aufträge der geistlichen Hand Gottes sollten meiner Ansicht nach folglich nur an solche Letztentscheider vergeben werden, die ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht bezahlen. Es ist doch immens wichtig, ethische Verantwortung – a la Brinkman -, diesseits der Gewinnmaximierung auszuüben (auch das Abendmahl für Jenseitige gibt's im Diesseits!). Es ist den armen Führungskräften und deren Selbstbildern doch inständig zu wünschen, stets das Gespür dafür zu behalten, wie es im Jenseits aussieht und es sich für die Glaubensarbeitswelt und die darin herrschenden Verhältnisse zu bewahren. Um hier ethisch verantwortlich zu handeln und letztzuentscheiden, braucht es nicht nur die Sicht Gottes, sondern auch seiner bestallten Unternehmer und Geschäftsführer.

Ehrichs „FUF“ war erst 2009 gegründet worden (lange nach Brinkmans Unternehmerforum in NRW). Das „FUF“ soll als Blattform für Kommunikation und Erfahrungsaustausch innerhalb der NaK-Süddeutschland im Fassadenhof Unternehmern und Führungskräften die Möglichkeit bieten, sich untereinander auszutauschen (was für unselbständige Geschwister unter Ehrich ohnehin auch möglich ist, das sich der Gottesstaatsmann als Organismus (Amtskörper) selbstverständlich selbst versteht, wo es keine Organisationen und Suborganisationen bedarf, weil Gott ja eh Bescheid weiß.

In Ehrichs „FUF“ können geistreiche Impulse empfangen werden zu Themen wie „Ethik und Bezirksaposteltum“ und Denkanstöße zur Gestaltung und Weiterentwicklung (Fusionierung) von Gemeinde- und Opferrücklagestrukturen. Im Spannungsfeld von geistlicher Globaalisierung, Profanierungs- und Katechismusdruck, von Triumphzwang und naktionaler Unselbständigkeit sind Politiker und Letztentscheider zur „monethischen“ Orientierung in unserer Hochleistungsglaubensgesellschaft nämlich wichtiger denn je. Ähnliches wird bzgl. der Welt dazu auch in den „FUF“-Grundsätzen ausgeführt.

Lassen sie mich zum Schluss nochmals auf den folgenden Satz eingehen: „Niemand kann den Mantel der Menschlichkeit am Büroeingang einfach abstreifen!“.

Ist das schon wieder ein falscher „Fufi“ oder ist Menschlichkeit im Sinne des Gebietskirchenpräsidenten und dessen bestellten Finanz- und Wirtschaftsministers nur ein Mantel (Deckmantel?), der je nachdem einfach abgestreift werden kann? Schon im Gleichnis vom barmherzigen Samariter mit den Amtskörpern, dem Samariter und dem Halbtoten war nichts "bemäntelt" worden und es bringt zum Ausdruck, was nur Fassade ist und was wirklich drunter steckt :wink: .

shalom

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