GK-Nord: Apostel i R., E. Krause, Amtsenthebung

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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usirius
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Re: GK-Nord: Apostel i R., E. Krause, Amtsenthebung

#111 Beitrag von usirius » 17.02.2015, 22:09

Die Initative LindD - Licht nach dem Dunkel e.V. hilft als gemeinnütziger Verein neuapostolischen Christen und andere Betroffenen von sexueller, seelischer und körperlicher Gewalt ( -> http://www.lindd.de ) Dieser Verein wurde lange von der NAK nicht beachtet, inzwischen scheint die Initiative aber durch die NAK akzeptiert und respektiert zu werden.

Auf deren Homepage ist u.a. folgender veröffentlichte Brief an BAp Schumacher von betroffenen Eltern aus dem Jahre 2009 bezüglich Ap Krause zu lesen:

http://www.lindd.de/Bericht_neuapostoli ... remium.pdf

Kann es vielleicht sein, dass Ap. Krause aufgrund seiner Handlungsweise in seiner laut diesem Brief früheren Funktion als Vorsitzender eines "Prüf- und Beratungsgremiums" hier etwas anzukreiden wäre?

Wenn dem so wäre, stellt sich einerseits die Frage, ob Ap Krause hier in eigenem Namen und Verantwortung so reagiert hat, oder ob er so reagieren musste, also ob ihm damals von anderer Seite / höherer Stelle die Hände gebunden waren / wurden?

Ersteres bedarf keines Kommentars, ganz klar. Wenn aber letzteres der Fall wäre, stellt sich noch die Frage, ob Ap Krause posthum noch als Bauernopfer herhalten musste - damit ein anderer oder mehrere andere nach außen hin sauber dastehen....

Dies kann vielleicht völlig daneben liegen. Aber es kann auch was dran sein. Ich weiß es nicht.

Früher oder später kommt die Wahrheit vielleicht noch ans Licht.

fridolin
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Re: GK-Nord: Apostel i R., E. Krause, Amtsenthebung

#112 Beitrag von fridolin » 18.02.2015, 12:56

Früher oder später kommt die Wahrheit vielleicht noch ans Licht.
Jetzt nur nicht einfach drauf los spekulieren. Abwarten und Jeduld. :D

Detlef

Re: GK-Nord: Apostel i R., E. Krause, Amtsenthebung

#113 Beitrag von Detlef » 18.02.2015, 13:31

fridolin hat geschrieben:
Früher oder später kommt die Wahrheit vielleicht noch ans Licht.
Jetzt nur nicht einfach drauf los spekulieren. Abwarten und Jeduld. :D
genau :!: :roll: :wink:

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Heidewolf
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Re: GK-Nord: Apostel i R., E. Krause, Amtsenthebung

#114 Beitrag von Heidewolf » 18.02.2015, 20:51

Ihr seid zu neugierig!

Einige Fälle (oberflächlich) sind mir bekannt, mit denen Apostel E. Krause da so betraut war.

Also, ganz ehrlich. Da möcht ich nicht Apostel sein und solche Dinge entscheiden müssen.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

Brombär
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Re: GK-Nord: Apostel i R., E. Krause, Amtsenthebung

#115 Beitrag von Brombär » 18.02.2015, 22:18

Heidewolf,

welche "Dinge" meinst Du :?: :?: :?:
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

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Heidewolf
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Re: GK-Nord: Apostel i R., E. Krause, Amtsenthebung

#116 Beitrag von Heidewolf » 19.02.2015, 00:05

Brombär, nicht Dinge, die er selbst getan hat. Sondern die eben an ihn als Verwaltungsbeamter herangetragen wurden. Wie sie eben im Spektrum unserer Gesellschaft so vorkommen. Strafwürdige Betrügereien, sexuelle Belästigungen, Verleumdungen usw.
Diese Dinge kommen leider auch in dieser Kirche mit so vielen Gutmenschen vor.

Und da ist es gut, dass sich damit dann auch Gremien befassen.
Ob die das alles richtig anfassen, weiss ich nicht, möcht ich wohl auch nicht wissen.

Es müssen aber auch dort, soweit es Kirche betrifft, Entscheidungen getroffen werden. Und das ist wahrlich nicht immer eine einfache Aufgabe.

Das wollt ich damit sagen, Einzelheiten sind aber nicht angebracht.
Vielleicht meinte W. Leber so etwas früher mal, als er sagte, dass nicht alles unter den Teppich gekehrt werden soll.
Das sind die Weisen,
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Re: GK-Nord: Apostel i R., E. Krause, Amtsenthebung

#117 Beitrag von Brombär » 19.02.2015, 13:24

Werte/r Heidewolf,

Eckehard Krause ist ein gelernter Werkzeugmacher und studierte nach seiner Lehre Maschinenbau. Fachlich in er somit im Umgang mit Sexualdelikten eine Fehlbesetzung.
Wenn er - wie dies aus dem Bericht der HP von Lindd ersichtlich ist – dennoch zum Vor-sitzenden eines „Prüf- und Beratergremiums für Umgang mit sexuellen Übergriffen in der Seelsorge“ berufen wurde, so entspricht dies dem Unverständnis und der Überheblichkeit der Kirchenleitung. Die Befähigung des seit dem 19.Jahrhundert neu generierten Apostelamt ist anscheinend einfach universal.
Dem entsprechend ist es auch nicht verwunderlich, wenn er sich allein auf seelsorgerische Aspekte beschränkt und die fachliche Begleitung durch Psychologen nicht als wirksame Therapie für seelische Verwundung veranlasste bzw. als Verpflichtung der Kirche ansah. Dass ihm bei solch einseitiger Sehensweise Unverständnis, Verärgerung und eine weitestgehend unnötige Schreiberei entsteht ist nur zu verständlich.
Wenn – wie es aus dem besagten Schreiben hervorgeht – sein unmittelbarer Vorgesetzter, der Gebietskirchenpräsident und Bezirksapostel Schumacher in der Sache befasst war und dem weitere Vorgehen außer beschwichtigender, abblockender Seelsorge nichts entgegensetzte, ist davon auszugehen, dass diese Vorgehensweise von oben gewollt war.
Zum einen darf möglichst nichts an die Öffentlichkeit dringen, weil der von Gott erwählte Amtsträger zu schützen ist. Zum zweiten wäre bei Übernahme von Kosten für therapeutische Behandlung durch die NAK der Sachverhalt eindeutig. So aber kann man notfalls noch immer einwerfen, dass die Geschädigte …. Zum dritten ist eine Übernahme von Therapie durch die Kirche ein finanzieller Aufwand den man – wenn möglich – vermeiden möchte usw.

Nein, werte/r Heidewolf, mein Mitleid für Personen die sich in diesen Apparat einbinden lassen, hält sich sehr in Grenzen. Der Apostel-Clan macht sich das Leben häufig selber schwer.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

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Re: GK-Nord: Apostel i R., E. Krause, Amtsenthebung

#118 Beitrag von fridolin » 19.02.2015, 14:43

Die Befähigung des seit dem 19.Jahrhundert neu generierten Apostelamt ist anscheinend einfach universal.
Hast du etwa Zweifel daran. :D

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Heidewolf
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Re: GK-Nord: Apostel i R., E. Krause, Amtsenthebung

#119 Beitrag von Heidewolf » 20.02.2015, 02:36

Brombär, da mein beruflicher Werdegang als Werkzeugmacher und Maschinenbauer ähnlich ist, sei mir Mitleid mit E. Krause erlaubt.
Außerdem sind fast alle Amtsträger in der NAK zu bemitleiden, da fast niemand eine passende Ausbildung besitzt.
Insofern handelt die Kirche besonders töricht, da sie blühende Gemeinden an der Küste dichtmacht. Wo sollen denn da die Apostel noch herkommen. Aus der Bibel wissen wir doch, dass besonders Fischer fürs Apostelamt prädestiniert sind. Die Kirche entzieht sich dadurch selber die Basis.
Glücklicherweise ist das Apostelamt noch nicht so genau im NAK-Katechismus beschrieben. Wenn der Kreis der BAVs eines Tages ihre Befähigung beschrieben hat, wird sicherlich mit Hilfe von Bruder Kiefer ein zusammengebogenes Amtsverständnis entstanden sein.
Bis dahin haben wir es dann doch eher mit Politik zu tun. Siehe unsere Physik-Kanzlerin.
So macht halt jeder, was er am besten kann. Der andere Krause reitet sein Steckenpferd. Macht interne Ermittlung und liefert Übeltäter aus den eigenen Reihen ans .....

In den Reihen der Apostel wirst du auffallend wenige geisteswissenschaftliche Leute finden, geschweige denn Theologen. Eher Manager oder solche, die sich dafür halten. In der KAG war das noch ein wenig anders.

Nun ja, die Folgen sind in der NAK ja auch fast täglich zu beobachten. Insofern kann da wirklich nur noch der Geist von Oben helfen.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

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Re: GK-Nord: Apostel i R., E. Krause, Amtsenthebung

#120 Beitrag von Matula » 20.02.2015, 07:58

Was hat eine theologische Ausbildung mit sexuellem Missbrauch zu tun ?

Zig hunderte, wenn nicht tausendemal wurde in der röm. kath. Kirche sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen von und durch Theologen verübt !

Welche theologische Ausbildung hatten eigentlich die ersten Apostel !?

Welche theologische Ausbildung hatte eigentlich Jesus !?

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