Katechismus der NAK: Veränderungen in der NAK - die Apostel sind der Kirche im Ganzen gegeben.

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Brombär
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Re: Veränderungen in der NAK

#391 Beitrag von Brombär » 04.01.2018, 20:27

nac-today schreibt:

Mehr als einmal hat Gott das Neue angekündigt: das Kommen des Erlösers. „Das hat er angesagt durch die Propheten und der letzte, der das angesagt hat, war Johannes der Täufer“, erläuterte Stammapostel Jean-Luc Schneider.

Falsch !

Der letzte der das gesagt hat war Jesus der Gottessohn höchstpersönlich, nämlich bei der Offenbarung an Stammapostel J.G. Bischoff Anfang der 50-er Jahre !
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

fridolin
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Re: Veränderungen in der NAK

#392 Beitrag von fridolin » 04.01.2018, 22:17

@Brombär
nac-today schreibt:
Mehr als einmal hat Gott das Neue angekündigt: das Kommen des Erlösers. „Das hat er angesagt durch die Propheten und der letzte, der das angesagt hat, war Johannes der Täufer“, erläuterte Stammapostel Jean-Luc Schneider.

Falsch !
Der letzte der das gesagt hat war Jesus der Gottessohn höchstpersönlich, nämlich bei der Offenbarung an Stammapostel J.G. Bischoff Anfang der 50-er Jahre !
Der letzte, der das angesagt hat, war Johannes der Täufer“, erläuterte Stammapostel Jean-Luc Schneider. Wollen die uns jetzt veräppeln und die eigene Geschichte vertuschen und das größte Weltereignis des letzten Jahrhundert's mit Stammapostel Bischoff und Jesus ausblenden. :D
Dem einzigen Mensch auf Erden dem das Prädikat, der größte und treueste Knecht Gottes in unserer Zeit zuteil wurde.
Dem größten, dem treusten der fast 2000 Jahre nach Christi Himmelfahrt diesem Jesus persönlich gegenüber stand, den Erlöser in Gestalt sah und Jesus redete sogar mit dem Erdenmensch Bischoff. Jesus versprach zu Lebzeiten des ihm gegenüberstehenden wieder zu kommen. :D

http://www.naktalk.de/
In der Wächterstimme, Ausgabe 15. April 1955, ist zu lesen:
"Der Sohn Gottes stand dem Stammapostel gegenüber, wie er auch dem Saulus damals gegenüberstand; nur mit dem Unterschied, dass der Stammapostel, der größte und treueste Knecht Gottes in unserer Zeit, nicht nur seine Stimme hörte, sondern auch seine Gestalt sah."

fridolin
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Re: Veränderungen in der NAK

#393 Beitrag von fridolin » 05.01.2018, 15:55

http://www.naktalk.de/
27.02.1955
Ämterdienst, gehalten von Stammapostel J. G. Bischoff für die Amtsträger des Apostelbezirks Düsseldorf, vormittags 9.30 Uhr in Köln-Ehrenfeld.

Zitat StAp Bischoff:
"Der Herr hat mir die Zusage gegeben, daß ich nicht mehr sterben, sondern ihm am Tag der Ersten Auferstehung die bereiteten Brautseelen entgegenführen werde. ... Das ist gewiß eine Verheißung, die noch keinem Menschen auf Erden gegeben wurde. ... Unter den sechshundert Millionen Christen, ja, unter den zweieinhalb Milliarden lebender Menschen, hat mir der Herr Jesus allein die Verheißung gegeben, daß er zu meiner Lebenszeit kommt. Wer will dem Herrn darin Vorschriften machen? Das ist doch seine Sache! Ich aber freue mich, daß mir die Möglichkeit gegeben wurde, dem Volke Gottes das mitzuteilen."
Hat aber nichts gebracht :D

http://www.naktalk.de/
7.7.1960
Schreiben der Apostel an die Geschwister. Darin heißt es:
"Wir alle haben aus Überzeugung geglaubt und gehofft, daß der Herr die Seinen nach der dem Stammapostel gegebenen Verheißung noch zu seiner Lebenszeit zu sich nehmen würde. ... Wir stehen deshalb vor dem unerforschlichen Ratschluss unseres Gottes und fragen uns, warum er seinen Willen geändert hat. Der Stammapostel, der das Erlösungswerk des Herrn auf den höchsten Stand der Vollendung gebracht hat und dadurch die Kinder Gottes in einem unerschütterlichen Glauben an sein Wort fesselte, kann sich nicht geirrt haben, weil er immer das Wort des Herrn zur Richtschnur seines Handelns gemacht hat. (Quelle: Wächterstimme, 1. August 1960)
Das Ende vom Hosianagesang endete im Fiasko, Gott der Herr hat in seinem unerforschlichen Ratschluss seinen Willen geändert. Gott war Schuld, der "Lümmel"hat trotz seiner Zusage seinen Willen geändert. Das alles möchte JLS ausblenden? :D

MisterBean
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Re: Veränderungen in der NAK

#394 Beitrag von MisterBean » 05.01.2018, 17:48

Wenn sich Jean Luc auf Jean Baptiste als denjenigen bezieht, der als Letzter auf das "Kommen des Erlösers" hingewiesen habe,
macht mich das Staunen:

1. Johannes der Täufer erwartete den ersten und einzigen Auftritt des Messias und nicht den wiederkommenden Messias.
Also ganz falsche Baustelle, auf der JLS da werkelt.

2. Jesus selbst dürfte in seinen echatologischen Reden, die in Matthäus 24 und Markus 13 ihren Niederschlag gefunden haben, mithin
der Letzte gewesen sein, der auf das Wiederkommen des Menschensohns hingewiesen hat.
Dortselbst sagt Jesus, dass weder die Engel noch der Sohn den Zeitpunkt wüssten, sondern der Vater allein.

Das wirft mehrere Fragen auf.
- bezüglich der Trinität - wie kann es da Herrschaftswissen eines Teils der Dreieinigkeit gegenüber einem anderen Teil geben?
- angenommen, der Sohn bleibt tatsächlich ahnungslos, wie kann er dann gegenüber JGB "petzen"? Das wäre ja bewusste Irreführung gewesen!

Nun wird klar, warum sich JLS auf Johannes und nicht auf Jesus als "Letzthinweiser" bezieht: "Wer einmal log, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht."

Armer Jesus! Um so einen Stellvertreter auf Erden ist er wirklich nicht zu beneiden.

R/S
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Re: Veränderungen in der NAK

#395 Beitrag von R/S » 05.01.2018, 18:18

Wobei ich schon immer meine Zweifel hatte, ob JGB oder auch seine Nachfahren wirklich Stellvertreter sind ...
M.E. handelt es sich beim Apostolat eher um ein Subunternehmen (mit dem Stap. als CEO) mit dem Neuen Testament als Werk- oder Dienstvertrag, das andere (den Amtskörper) nach dem Aalprinzip für sich arbeiten lässt. Dies geschieht nach dem Motto:
Elemenieren: Die Dinge (Gemeinden, Kritiker, Kugelschreiber etc...), die Ihnen nichts bringen, die nur Kosten oder Zeit verschlingen und zu keinem hochwertigen Ergebnis oder zu Umsatz führen. Getreu nach dem Paretoprinzip, 80 Schrott und 20 Flott, weg damit!
Automatisieren: Aufgaben, die regelmäßig wiederkehren (z.B. Spendeneinzug etc.), monoton sind und immer nach dem selben Muster ablaufen, können automatisiert werden (vgl. Opfer-Apps).
Outsourcen / Delegieren: Die Art von Aufgaben, die auch andere für Sie erledigen können (z.B. Gottesdienst halten, Seelsorge betreiben, Krankenbesuche machen, Kirchengebäude instand halten usw., mit einem Wort: die Kirchen am Laufen halten).
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)

shalom
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Re: Veränderungen in der NAK

#396 Beitrag von shalom » 30.01.2018, 13:21

[urlex=https://www.nak-west.de/db/6882381/Berichte/Stammapostel-zum-Jahresauftakt-in-Gambia][ :arrow: NaK-W / Glaubensklatschreporter Schuldt vor Ort ][/urlex] hat geschrieben: Stammapostel zum
Jahresauftakt in Gambia
(27. Januar 2018)

Gambia. Den ersten Sonntagsgottesdienst 2018 feierte Stammapostel Jean-Luc Schneider in Banjul, der Hauptstadt Gambias. Mit dabei: Die Bezirksapostel Bernd Koberstein und Rainer Storck sowie die zuständigen Apostel. Bezirksapostel Storck lernte so die Kirchenmitglieder seines künftig erweiterten Arbeitsbereichs kennen.

Vor Ort hatten in der Hauptstadt Gambias schon Tage zuvor die Vorbereitungen begonnen – koordiniert durch den für das Land zuständigen Apostel Jens Lindemann.

Der Besuch in Gambia endet am Montagmorgen mit dem Besuch in Gunjur Porto, einem Fischerdorf mit vielen Fischräuchereien. Von hier aus starten mitunter Flüchtlinge mit Booten in Richtung Europa. Nachdenklich besichtigen der Stammapostel und die Apostel die Boote am Strand und sprechen mit den Menschen über die Situation im Land.

Während der Stammapostel nachmittags Richtung Europa abreist, machen sich die Bezirksapostel Bernd Koberstein und Rainer Storck mit Apostel Haeck und den örtlichen Aposteln auf den Weg nach Burkina Faso und Niger (Bericht folgt).

Werte Jahresaufnaktgottesdienstler vom gehobenen Dienst, liebe Jetsetter und all ihr zuständigen sonstigen Apostels 8),

zum Jahresaufnaktgottesdienst in Wieslenz (Kobladen) predigte auch Apostel Franz-Wilhelm Otten über das Felsenamt in bewegten Zeiten. Die „acta apotolorum wird fortgeschrieben (nicht nur von 1938 – 1945). „Wir leben ebenso in bewegten Zeiten“… . Teilzeitapostel Otten nannte Pluralismus, Materialismus und Religionsferne als Beispiel (wir berichteten).

Kobersteins Abschiedstournee in Gambia – Storcks Antrittsbesuch. Ganz besonders bewegte Zeiten mit enormen CO2-Fußabdrücken in den Glaubensklonkolonien. Religionsferne par excellence. Apostel im Dienst Lindemann in bewegten Zeiten setzt auch in der Ferne viel in Bewegung (?Lindemann).

Die Rückreise des Stapstes erfolgte aber nicht in einem Boot (wie die Ururapostel) sondern traditionell neuapostolisch, wie es einen Jetset-Apostel gemäß oberstem Amtstufe des vierstufigen Ordinaktionsmodels Gottes geziemt. Der Stapst muss ja schon am 14.01.2018 in Köln predigen. Folglich ging es am 14.01.2018 in Köln dem Stapst ums standhaft bleiben. „„Wir Christen feiern den Sonntag und bekennen uns damit zur Auferstehung Christi.“ Dies sei wichtig, denn in der Woche passierten immer wieder viele Dinge, die den Menschen beschäftigten und hier und da auch irritierten. Und dann komme am Sonntag der Gottesdienst(Schuldt berichtete). KÖLLE AGLAAB !

Das hört sich doch glatt so an, als ob gemäß der obersten Amtstufe des vierstufigen Ordinaktionsmodells Gottes die Tage der irritierenden Wochengottesdienste in Deutschland gezählt wären (es sei denn der Stapst schwänzt die Wochengottesdienste genauso konsequent wie weiland Stapst Richard I. :wink: .

Liebt der Stapst Jesus – gemäß der verstorcksten Showkirchenkampagne 2018 - …weil Jesus durch ihn als Werzeug die Wochengottesdienste abschaffen will? Und außerhalb der Botschaftsfundamentalisten gehören Wochengottesdienste ohnehin nicht überall zum gottesdienstlichen Standard-Angebot Gottes (ein Blick in die von Deutschland nakministrierten Glaubensklongebiete zeigt, mit wie wenigen Events eine heilsausreichende Versorgung auf Erden aussehen kann, von den dreimal jährlich anberaumten Entschlafenennakramentierungsstunden gar nicht zu reden). Die massive deutsche Übervorteilung (stäpstliche Überversorgung) ist angesichts der globaalen Stapst-Realität ohnehin Blödsinn und vermutlich nur einer ausgeklügelt kornbauernschlauen Opferreservenhamsterei geschuldtet.

Übrigens, am 21.01.2018 wollte der Stapst in Karachi predigen. Jedoch wollte der Stapst als Nakistani nicht allein (ohne seinen Woll) zu den Pakistanis und ließ seine Nakministranten seine Heimbsuchung kurzerhand canceln, nur weil sein Depputy Mark Woll keine Einreisegenehmigung erhalten hatte. Als Altarnaktive wählte er die Amtskörper und der Gehülfinnen in der NaK-BBB, um dort auf die besondere Situation von Amtskörpern aufmerksam zu machen. Weltweit hätte der Leib Christi mehrere 10.000 Kirchenmitglieder in Ländern, "wo Christsein wirklich nicht selbstverständlich ist". Doch auch in der NaK-BBB lebten amtstufenniedere Brüder und Geschwister ständig unter Druck und würden benachteiligt, nur, weil sie Nakoliken seien (Nakolisein = Christsein). Nadl als Profi-Profanierungswerkzeug profaniert momentan dort wie von Sinnen (aus drei mach eins). Er ist dort mit der gemeindevernichtenden Profanierraupe unterwegs. „Die Verantwortung der Apostel sei es, die Kirche den Bedürfnissen der Zeit entsprechend aufzustellen" (Altarnaktive Nadl). Und das erledigen Werkzeuge! Autonome Werkzeuge mit Verantwortung in einer Autokratie erinnern mich an Roboter oder an autonomes Fahren. Wer da unter die Räder kommt ist immer selber schuld, weil die Werkzeuge ja seelenlos und nie an etwas schuld sein können. Geschickt eingefädelt von den Werkzeugen in Jesu Namen.

Im Dienstreisekalender des Stapstes geht es sogleich weiter. Im Februar 2018 steht am 11.02.2018 die Schweiz, am 18.02.2018 Südafrika, am 25.02.2018 die NaK-W (Dieburg) und am 28.02.2018 Kamerun auf dem Würth-Kalender. Nach seinem Südamerikatrip im März macht der Stapst sogleich schon wieder Deutschland seine Aufwartung (dann ist sein Bezirzapostolizist in der NaK-NO dran).

Die enorme stäpstliche Betreuungsdichte für Deutschland insgesamt lässt befürchten, dass Deutschland das geistliche Krisengebiet der BaVianer ist (oder das Huhn, das goldene Nakristeier legt) :wink: .

s.

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Heinrich
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Re: Veränderungen in der NAK

#397 Beitrag von Heinrich » 30.01.2018, 14:26

Mark Woll keine Einreisegenehmigung nach Karachi (Indien?)
Warum. Weiß das bitte jemand?

Gruß, Heinrich
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Re: Veränderungen in der NAK

#398 Beitrag von Klaus65 » 04.06.2019, 09:25

HakunaMatata hat geschrieben:
12.10.2017, 13:52
Danke für die lieben Willkommensgrüsse,

tja woran merke ich es das diese Menschen leiden?

ich selber bin Anfang der 80er Jahre im Ruhrgebiet großgeworden und habe die volle NAK- Erziehung bekommen, mein Vater hatte ein hohes Bezirksamt inne, so kann man sich denken welche "Vorbildrolle" die Familie hatte. War eine lustige Kindheit :roll:
Kennt einer von ihnen noch Ap., Wömpner? Vor dem hatte ich als Kind immer Angst, das war mir schon damals nicht geheuer :(

Naja irgendwie hat das jedenfalls bei mir nicht gezündet, in den Jugendstunden fiel ich eher durch freche Kommentare auf und nach den ersten zarten Erfahrungen mit dem schönen Geschlecht wurde mir (ist mir viel später bewusst geworden) von einem verbitterten Jugendbeauftragten der Kopf gewaschen worden, über die Verderbtheit der Frauen usw...wie schon geschrieben, es ist vergeben aber nicht vergessen.

Nachdem ich dann nicht mehr gegangen bin, vor ca. 10 Jahren stellte ich die aktive Teilnahme ein, kam die grosse Leere was für mich völlig normal war, hielt mich immer für sehr introvertiert und überhaupt nicht liebenswert.

Durch einen glücklichen Zufall und einen lieben,warmen Menschen fand ich meinen Weg in Richtung Meditation und Yoga, und das hat irgendwas in mir zum schwingen/klingen gebracht. Jedenfalls waren die letzten 2 Jahre sehr turbulent ( die ganzen Emotionen kamen dann plötzlich zum Vorschein)und inzwischen würde ich mich als offen, sehr empathisch aber immer noch viel zu selbstkritisch beschreiben.

Um die Kurve zu kriegen, dass sehe ich bei meiner Familie. Innerlich zerrissene Menschen immer getrieben davon, nicht zu genügen.
Kennen nur schwarz/weiß in ihrem Urteil. Bei meinem Bruder sehe ich eine unglaubliche innere gegen sich selbst gerichtete Aggression, eigentlich ein lieber Kerl, aber wie schon oben beschrieben wurden seine Talente ausgenutzt. Nach einer Scheidung wurden ihm alle Ämter aberkannt, bis er dann wiederverheiratet war usw.....die Geschichten sind alt und wiederholen sich. Ich möchte sie nicht langweilen :-)
Sie sehen das es mit dieser Kirche bergab geht, und werden immer extremer. Das irgendwas nicht i.O. ist merken sie auch und kompensieren das mit Globulis und Alkohol. Kann ich insoweit nachvollziehen, da niemand sich gerne eingesteht einer Lebenslüge aufgesessen zu sein.

Wo mich dann wirklich der Zorn packt ist, wenn mir meine Mutter erzählt, das sie in einem Senioren-GD gesagt wurde, dass sie (die Senioren) fein Sorge tragen sollen das die Kinder zur Kirche gehen, das wäre auch in ihrer Verantwortung als Mütter und Väter. Ich will Sie in Frieden ziehen lassen und nicht noch damit konfrontieren müssen das ich von diesem Verein nichts mehr halte.
Und dann erst dieses gruselige Entschlafenenwesen.
Mein Vater starb, vor einigen Jahren und jedesmal ist "er" auch traurig wenn wir nicht in die Kirche gehen, 2 Hostien beim Abendmal, dann war er auch dabei usw. Inklusive Träume wie er in der jenseitigen Welt missioniert...
Ich hätte damit nicht das geringste Problem, wenn diese Menschen davon Glücklich und erfüllt wären.
Sind sie aber nicht, sondern voller Angst, Selbstzweifel,Obrigkeitshörig,ausgrenzend und Depressiv. Und genau das kann ein gewisser Jesus nicht gewollt haben.

Hier noch ein Zitat von einem meiner Lieblingsautoren, was bitte mit einem Augenzwinkern zu verstehen sei und meine Idee von einem Jesus recht nahekommt:

"Und eines Donnerstags dann, fast zweitausend Jahre, nachdem ein Mann an einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch er sich das vorstelle, wenn die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären, kam ein Mädchen, das ganz allein in einem kleinen Cafe in Rickmansworth saß, plötzlich auf den Trichter, was die ganze Zeit so schiefgelaufen war, und sie wußte endlich, wie die Welt gut und glücklich werden könnte. Diesmal hatte sie sich nicht getäuscht, es würde funktionieren, und niemand würde dafür an irgendwas genagelt werden."
(Douglas Adams)[/i]

Allen einen tollen Nachmittag, und entschuldigen sie bitte meinen Schreibfluss. In Zukunft wird es weniger off-toppic, versprochen.

HakunaMatata
Lieber HakunaMatata,
an dieser Stelle möchte ich ganz kurz meine Erfahrungen mit Yoga und Meditation beschreiben. In einer recht schweren Lebenssituation hat mich ein Freund gebeten, ihn einmal ins Yogazentrum zu begleiten. Noch sehr skeptisch - aber in der Hoffnung, doch eine Lösung für meine Probleme zu finden - kam ich mit ihm. Die friedvolle Atmosphäre im Yogaraum wirkte sofort beruhigend auf mich. Das ist nun bereits 5 Jahre her. Dieser Tag war sozusagen eine kleine Wende in meinem Leben. Die Yogaübungen brachten wieder Kraft in meinen Körper. Dazu gibt es ein Zitat des legendären B.K.S. Iyengar: "Wer Yoga übt, entfernt das Unkraut aus dem Körper, sodass der Garten wachsen kann." Körperliche Übungen auszuführen war für mich sehr viel leichter, als mich der Meditation hinzugeben. Doch nach und nach konnte ich auch eine Zeit still sitzen und mich konzentrieren. Ich bin noch immer begeistert, wie sich dadurch die Gedanken sortieren und Lösungen sichtbar werden. Hier habe ich einen guten Beitrag gefunden: https://www.yoga-stilvoll.de/blog/50-ti ... editieren/ Es ist eine schöne Anleitung für jeden, der Meditation erlernen möchte. Heute geht es mir sowohl körperlich als auch seelisch wieder viel besser und ich bin dem universellen Wesen sehr dankbar für diesen Weg.
Ich wünsche dir von Herzen das Beste!
Klaus

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