BaV II

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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fridolin
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Re: BaV II

#191 Beitrag von fridolin » 16.03.2016, 22:43

Bezirksapostel befassen sich mit dem Amtsverständnis (15.03.2016)

Zürich. Die Lehre vom Amt – ein längeres Thema, mit dem sich die Bezirksapostelkonferenz beschäftigt. In der Frühjahrsversammlung sprachen die Kirchenleiter ausführlich über die Eingaben der Apostel. Nach mehrstündiger Diskussion vertagten sie sich auf die nächste BAV im Herbst… .
Also vor dem Herbst nix neues zu erwarten. :D

Heinrich

Re: BaV II

#192 Beitrag von Heinrich » 17.03.2016, 18:19

Auch schön bei der Versammlung der Finanzminister der NAK, äh Bezirksapostel:

Neue Lehrwerke für Kinder

Erarbeitet wird das neue Lehrmaterial durch die Arbeitsgruppe CTM (Children’s Teaching Marterial).

Man beachte das M-Wort – ob es richtig geschrieben ist oder nicht, weiß ich nicht.

Aber man denkt automatisch an Marter, martialisch usw. - oder nicht?

Grüße aus dem Süden,
Heinrich

Hermine Breithaupt

Re: BaV II

#193 Beitrag von Hermine Breithaupt » 17.03.2016, 20:28

Das bisher ungeklärte Verständnis vom Apostelat: Ein einziges Martyrium...

:mrgreen:

verbindlich

Re: BaV II

#194 Beitrag von verbindlich » 17.03.2016, 22:34

Jetzt lassen sich hier noch eine Handvoll User über alles mögliche aus, was ich gut verstehe, weil diese User hoffen, auch ohne Gespräche wahrgenommen zu werden. Was ich sehr bedauere ist, dass die Feigheit vor öffentlichen Gesprächen mit kompetenten, seelsorgerisch bemühten Amtsträgern nicht genutzt wird, weil ich glaube, das die Akzeptanz und Achtung vor vielen Seelsorgern nicht mehr vorhanden ist. Ist das das Problem der Seelsorger oder der Seelen-Verletzten. Ironie und Spekulationen bringen uns doch nicht weiter. Back to the roots , das ist das Geheimnis: wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt- dann ist mir wohl in dem Herrn.
Ich wünsche mir mehr glaubensbezogene Beiträge, in dem Jesus und das Evangelium mal wieder in den Vordergrund gestellt wird. Das geschieht aktuell auch in der NaK. Wer schon länger nicht mehr da war, kann ja mal hingehen und mit Brüdern und Schwestern Gottesdienst zu feiern. Dann merkt man das die Baustelle Kirche auch durch dich mitgestaltet werden kann. Nicht durch endlose Kritik, sondern durch bewusste Teilnahme an der Gemeinschaft gläubiger Christen. Das gilt nicht nur für die NaK, sondern für alle, die sich Christen nennen.
Fazit: Je mehr wir Christus rühmen, desto weniger gibt es Frust!!

shalom
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Re: BaV II

#195 Beitrag von shalom » 17.03.2016, 23:53


shalom
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Re: BaV II

#196 Beitrag von shalom » 18.03.2016, 11:31

[urlex=http://www.nak.ch/news/?&berID=5765][ :arrow: NaK-CH ][/urlex] hat geschrieben:
Gottesdienst nach Abschluss der Bezirksapostelversammlung in Zürich-Albisrieden (13.03.2016)

Zürich-Albisrieden „Wir beten, arbeiten und ringen, um zu wachsen in der Erkenntnis unsres Herrn Jesu Christi.“ Mit diesen Worten fasste Stammapostel Jean-Luc Schneider im Gottesdienst in Zürich-Albisrieden von Sonntag, 13. März 2016, die am Vortag zu Ende gegangene Bezirksapostelversammlung zusammen.

Der Stammapostel legte seiner Predigt das Bibelwort aus Matthäus 22, 14 zugrunde: „Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.“ Die Erwählung sei eine Entscheidung Gottes, die nicht erklärbar ist und sich dem menschlichen Verstand nicht erschliesse. Gott habe das Volk Israel nicht erwählt, weil es das beste oder grösste Volk war, oder aus Gerechtigkeit, sondern aus Liebe und aus Gnade. Gott hätte vom Volk erwartet, den Glauben zu bekennen und den Sabbat zu heiligen, aus Dankbarkeit nach dem Gesetz zu leben und Gott zu dienen.

Genau wie im Alten Testament verhalte es sich auch im Neuen Testament, fuhr der Stammapostel fort. Auch heute liege die Erwählung in der Souveränität Gottes… .

Wie die Erwartung Gottes an das Volk Israel, den Sabbat zu heiligen, ergehe auch heute der Aufruf Gottes an die Christen, den Sabbat zu heiligen. Den Glauben zu bekennen, heisse, die Gottesdienste zu besuchen… .

Es sei nicht verwunderlich, dass die Christen an Glaubwürdigkeit verlören, wenn sie nicht eine oder zwei Stunden pro Woche für ihren Herrn investieren würden, so der Stammapostel… .

Werte berufene Beter, liebe auserwählte Arbeiter und all ihr Sabbat heiligenden BaVi-Ringerapostel 8),

Siegen mit Jesus! Und das in der BaVi – dem unltinaktiven Ringerclub. Ringen ist ein Kampf- und Kraftsport mit Ganzkörpereinsatz - dazu ein nettes Gesicht, das in die Kamera lächelt - ohne weitere Hilfsmittel (wir berichteten). Austragungsort ist der berüchtigte O-Boxring Gottes (Kampfrichter Bezirksappostolizist R.Krause ). Na-amtlicher Stil für BaVi-Ringkämpfe ist „Griechisch-Römisch“ (nur ordentlich ordinierte Apostelamtskörper oberhalb der Gürtellinie sind als Angriffsfläche erlaubt). Freistilringen ist hingegen das Kampfmittel der Wahl, um gegen andere Religionen zu punkten. Nur nicht so wie Jesus, der im Kampf auch die andere Wange hingehalten haben wollte (siegen anders als wie Jesus!)! Die Bavianer vom Stamm Apostel sind berüchtigt andere acktabel aufs Kreuz legen zu wollen. Nakinterne Spezialität der Bavainer ist dabei der „Submission Hold“, eine aussichtlose Stellung die allen „Subaltarnen“ (rechtlich Unselbständigen) klar macht, wer das Sagen hat (martialischer Materialismus).

Wenn etwas einen eindeutig kriegerischen Zusammenhang hat, spricht man heute noch von „martialisch“, also „dem Gott Mars zugehörig“ („siegen mit Jesus im griechisch-römischen O-Boxringstil“). Und das Profanieren hat schon etwas mit Materialismus zu tun, wo sich Gemeinden ob der Alternaktiven untereinander zermartern.

Das ist auch etwas Grandioses ihr Lieben in einer Welt, die sich immer mehr von Gott abwendet. In einer Welt, in der der Begriff Sünde fast keine Rolle mehr spielt. In einer Welt, die mehr und mehr natürlich, materialistisch ausgerichtet ist. Da vollendet Gott durch die Kraft des Heiligen Geistes sein Werk (Stapst Godi Berlin 2008).

Der Stapsthelper Jean-Lug I. will Jesus mit konkreter materieller Hilfe unterstützen: „Aber der Herr Jesus hat auch Bedarf an konkreter materieller Hilfe(„Segenstage in Saarbrücken“).

Im Wort zum Monat Januar 2014 sieht der Stapst Jean Luc I. die sichtbare Kirche Jesu Christi „mit steigendem Einfluss nichtchristlicher Religionen, mit einem wachsenden Materialismus oder auch mit einem besonders schwierigen politischen Umfeld konfrontiert(Worttext des Stapstes Jean-Lug I.).

Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte(1.Jean-Lug2). Deshalb auch der ausgeprägte Hang der Züricher BaVianer für Wochenabendgottesdienste mit Abendmahl. Genau wie im Alten Testament verhalte es sich lt. dem Stapst auch im Neuen Testament. Daher auch des Stapstes Faible für den alttestamentarischen Opferkult (die totale Ablehnung überlieferter Jesulehre „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“).

Und dass die BaVi-Apostels in ihren Frühlingssitzungen nicht nur ringen, sondern auch für den Endsieg beten und arbeiten zeugt von der felsenamtsfesten Disziplin der Nakoliken (ora et labora). Bapp. R.Krause ließ erst unlängst extra ein Poporatorium aufführen und die BaVi laboriert schon seit dem Tag der Erscheinung des Nakechismus am Apostelamtsverständnis. Daher legte der Stapst seiner Predigt das Textwort aus Matthäus 22, 14 zugrunde: „Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt“ („Es ist der Ruf Gottes“).

Als Gegenleistung für die Erwählung erwartet Gott, dass die Erwählten den Glauben an den Nakechismus bekennen, den Sabbat heiligen, aus Dankbarkeit immer noch nach dem Gesetz des alten Testamentes leben (Opferkult) und Gott dienen (Gottesdienst). Das erklärt wahrscheinlich auch den Umstand bei den Nakoliken, dass viele (ca. 350) aktuell fürs Apostelamt berufen sind, aber nur wenige auserwählt :wink: .

Das ist wahrscheinlich auch die Ursache, dass die meisten Apostel beim Amtsverständnis selber nicht durchblicken, einem Ringen mit Gott (wie einst Jakob) ausweichen und stattdessen ihr BaVi-Heil lieber in Arbeitsgruppen suchen und stattdessen mit Umfragen (2030er-Wahrsagereien) martialische Glaubenspolitik machen wollen (lieber Apostel-Umfragen als Gottes-Antworten)… .

s.

Magdalena
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Re: BaV II

#197 Beitrag von Magdalena » 18.03.2016, 11:38

Lieber verbindlich,

ich denke, die meisten hier von uns haben sinnlose Gespräche mit mehr oder weniger interessierten ATs hinter sich. Was kam dabei heraus? "Du bist ja selbst schuld, wenn das so und so ist. Du musst mehr für die Brüder beten, die Gemeinde ist schuld, wenn das "Wort vom Altar" nicht so ist, wie sie es sich vorstellt ..." Auf jeden Fall waren immer die "Geschwister" schuld - nie die ATs, nie!

Von wegen jetzt wird das Evangelium mehr gepredigt als früher ... Vielleicht gibt es solche Gemeinden noch hier irgendwo in Deutschland. Aber ich kenne etliche NAKler die sich still und heimlich zurück ziehen, die NAK innerlich schon lange verlassen haben und auch die GDs nicht mehr besuchen. Wenn man mit ihnen spricht, dann erfährt man, dass die Predigten immer mieser werden. Einige ATs haben Angst, dass man sie absägt, wenn sie wirklich Evangelium verkünden und nicht die "Sendung der Apostel".

Ich hatte es vor einiger Zeit schon mal in diesem Forum erwähnt: Ein junger Priester machte zu der Zeit, als ich noch in der NAK war, falsche Aussagen aus der Bibel. Als ich ihn nach dem GD darauf hinwies, antwortete er mir: "Ach, weißt du, mit der Bibel habe ich es nicht so." Ich kenne Vorsteher, die so gut wie keine Bibelkenntnis haben und nur von dem damaligen sogenannten Brotbrief bzw. den heutigen Leit(d)-Gedanken zehren. Alles andere interessiert sie nicht. Schon gar keine weiter führende christliche Literatur.

Das ist der Stand, den ich kenne. Und ich bin glücklich und dankbar, dass ich vor zwei Jahren endlich, endlich aus der NAK ausgetreten bin!
GOTT SEI DANK!!!!!!!!

Johannes
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Re: BaV II

#198 Beitrag von Johannes » 18.03.2016, 12:08

Lieber verbindlich,
dein Kommentar bringt mich dazu, mich nach langer Zeit hier wieder einmal zu Wort zu melden.
Wenn du die Möglichkeit gefunden hast, mit kompetenten Amtsträgern zu reden (warum das öffentlich sein muss, sei einmal dahingestellt), dann kann ich dir nur gratulieren. Meine Erfahrung ist eine andere. Entweder waren die Amtsträger so in der NAK-Lehre festgefahren, dass sie mein Anliegen gar nicht verstanden haben, und mir nur mit leeren NAK-Phrasen geantwortet haben, oder ich hatte ständig das Gefühl, dass sie mir innerlich zustimmten, aber das nicht zugeben wollten. Und am schlimmsten waren die Amtsträger, die mir eigentlich in allem zustimmten und zugaben, genau so zu denken, aber dann im nächsten Gottesdienst vom Altar genau das Gegenteil dessen predigten, was sie mir zuvor gesagt hatten. Offene Gespräche sind nicht unmöglich, aber nach wie vor sehr schwer zu führen.
Und wenn du schreibst, dass das wichtigste der Friede in dem Herrn ist, dann kann ich dir nur zustimmen. Allerdings stellt sich aus meinem Erlebnis die Frage, ob dieser Friede wirklich durch die NAK-Gottesdienste zu finden ist. Teilweise sicher, allerdings habe ich diesen Frieden oft ausserhalb der Kirche suchen müssen.
Und die Jesus- und Evangeliumszentrierung ist zwar in einigen Ansätzen und bei einigen Amtsträgern vorhanden, allerdings ist gerade in letzter Zeit wieder eine starke Betonung auf die Wichtigkeit des Apostelamtes zu erleben. Und da stellt sich für mich die Frage, warum muss man das immer betonen? Ist das zu erleben, dann brauch ich es nicht zu betonen, und ist es eben nicht zu erleben, dann nützt es auch nicht, wenn ich immer wieder darauf hinweise.
Lieber verbindlich, ich würde mir wünschen, dass du auch Verständnis zeigst für die, die nicht ihr ganzes Glück im Glauben innerhalb der NAK finden. Das hätte Jesus getan, und ich nehme an du willst doch auch so werden wie er, oder?

Boris
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Re: BaV II

#199 Beitrag von Boris » 19.03.2016, 12:18

fridolin hat geschrieben:
Bezirksapostel befassen sich mit dem Amtsverständnis (15.03.2016)

Zürich. Die Lehre vom Amt – ein längeres Thema, ...
Scheinbar ein ewiges Thema, welches sie selbst nicht begreifen. Man muss sich halt einigen, was man den Schäfchen darüber erzählen will.

LG Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

Boris
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Re: BaV II

#200 Beitrag von Boris » 19.03.2016, 12:28

verbindlich hat geschrieben:Jetzt lassen sich hier noch eine Handvoll User über alles mögliche aus, was ich gut verstehe, weil diese User hoffen, auch ohne Gespräche wahrgenommen zu werden. Was ich sehr bedauere ist, dass die Feigheit vor öffentlichen Gesprächen mit kompetenten, seelsorgerisch bemühten Amtsträgern ...
Ich freue mich über Menschen, die Verständnis aufbringen. Feiner Zug von dir "verbindlich".
Ich finde auch gut, dass du das Bemühen der AT würdigst. Dem möchte ich mich anschließen.
Die Kompetenz, die du erwähnst, konnte ich leider nicht erkennen. Deshalb würde ich es nicht feige nennen, auf öffentliche Diskussionen zu verzichten. Wenn ich merke, dass mein Gesprächspartner keine Ahnung hat, vermeide ich die Diskussion. Damit vermeide ich, dass er sich (oder ich ihn) blamiert/blamiere. Dies ist vielleicht unsere Sichtweise, die ich anständiger finde, als Feigheit o. ä. vorzuwerfen.

LG Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

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