NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#401 Beitrag von shalom » 28.03.2015, 08:23

centaurea hat geschrieben:
Caroline hat geschrieben:...
Ohne Worte, weil man gar nicht mehr weiß, was man dazu noch sagen soll!! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Wieso, ist doch logisch.

Im Fall Krause wusste und weiß niemand etwas und deswegen musste er i.R. seines Amtes enthoben werden, damit alles schön seine Ordnung hat und jeder weiß, was für ein böser Mensch das sein muss und dass man ihn doch weiterhin in Liebe als Bruder (er-)tragen soll.

In den Fällen de Brujin und Klene weiß jeder der möchte alles, also bleiben diese in Amt und Würden, da ja jeder eh schon weiß, dass man diese weiterhin in Liebe (er-)tragen muß… .
Werte Wortreichen, liebe Wortlosen und all ihr ohne Worte 8),

so ein globaalisierter Stammapostel kann nicht alle Apostels kennen, schon gar nicht alle Sünden der Apostelamtsträger (egal amtierend / i.R.). Zwar jettet er pausenlos überall rum – ist aber naktisch nur der Hannebambel der amtierenden Bezirksapostelreichsbezirksappostel und von deren wohlwollende Einladungen und Alimentierungen total abhängig.

Anklagen bzgl. der Amtsentbindung eines Apostels / Bezirksapostels (und deren Helfershelfer) müssen schon auf dem Dienstweg vom Bezirksappostel an den großen Naki-Vereinsvorsitzenden und Stammapostel schriftlich eingereicht werden. Dies ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Fall Krause&Krause exakt so gelaufen (Bezirksappostolizist Krause gilt als so vorselbstbildlich, dass er demnächst auch den Haufen von Klingler auf Vordermann bringen soll).

Das „Triumverrat“ Leber-De Brujn-Brinkmann hatte sicherlich nur vergessen, die entsprechenden Entbindungen zu beantragen. Und Storck sieht sich heute für dieses Versäumnis seiner Altvorderen na-türlich nicht mehr in der Pflicht und würde einen Teufel tun und beim obersten Stammappostolat einen Antrag auf Entbindung der „Triumverräter“ im „wohlgedienten“ Ruhegesetztenstand in die Dienstwege zu leiten. Und gegen eine Entbindung des Klenen scheint eine damit einhergehende nakute Gefahr für Amtskörper und Leben der Mutterkirche zu sprechen. Bapp. Storck ist doch weder blöd noch amtssuizidgefährdet (selbstentbindungsgefährdet).

Die gang groß (a)ppostulierte „Generalamnesie“ gilt nakintern pauschal: „Es ist uns heute nicht möglich, genau heraus zu finden, wieso und warum unsere Vorgänger manche Entscheidungen getroffen haben. Das weiß Gott allein. Wichtig für mich ist, dass wir heute die richtigen Entscheidungen treffen. Ich lege sehr viel Wert darauf, dass unsere Entscheidungen auf Grundlage der Bibel, ausgehend von unserem Katechismus und unserem Leitbild „Dienen und Führen“ getroffen werden(Offizielle JLS-Verlautbarung). Und genau so erlauben sich Storck.

Ap. Sepers hatte von den Machenschaften im niederträchtigen NaK-Glaubenskartenhaus wohl rechtzeitig Lunte gerochen und in das getürkte Amtrücknahmeverfahren gegen ihn wohl nur all zu gern eingewilligt, um dem Glaubensfilz entfliehen zu können. Warum sollte nun Klene auch noch über die Glaubensklinge gesprungen werden? Etwa weil er stammapostelgehorsam war? Da ginge der Schuss doch voll nach hinten los. Schneiders Schweigeselbstbildverpflichtungen gelten universal: „Darüber hinaus bin ich mir im Klaren, dass ich der Kirche viel mehr Schaden zuführen würde, wenn ich meine Schweigepflicht nicht respektieren würde" (gf24 / „_“). JLS wählt in den unterschiedlichen Glaubenskartenhäusern der Bezirksapostelreichsbezirksappostel jeweils die kleineren Übel, um die Schäden für die Kirche Jesu Christi zu begrenzen. Das haben alle Stammapostels nach Bischoff so gemacht. Und das Dogma: „Wir schweigen“ feiert nun leicht maskiert als Schadensbegrenzende „Schweigepflicht“ fröhlich Urständ.

Da fragt sich das einfache Geschwist schon, welcher Art denn die „(a)ppostulierten“ Schäden überhaupt wären, die durch Wahrheit dem na-amtlichen Appostolat zugefügt werden würden? Geistlicher Art wohl kaum, denn es geht um Wahrhaftigkeit. Dann stehen bei Schneider und Glaubenskonsorten wohl eher ökonomische Bedenken / persönliche Karrieren im Vordergrund (Image).

So wie – lt. Schneider – die Botschaft Stp. Bischoffs überhöht worden war -„Durch die damalige überhöhte Bedeutung des Stammapostelamtes erlangte die Botschaft schnell eine überragende Bedeutung in der Kirche“ -, kann Schneider doch locker mit der gleichen Folgenlosigkeit seinen Klenen entbindungssakrosankt überhöht sein lassen. Denn der Schneider von heute legt sehr viel Wert darauf, dass seine Entscheidungen auf Grundlage der Bibel, ausgehend von unserem Katechismus und unserem Leitbild „Dienen und Führen“ getroffen sind. Und wenn es um die Verkündigung der Wahrheit geht, steht seine na-amtliche Schweigepflicht halt ganz obenan (Glaubensversion: „wir schweigen 2.0.“). Die na-amtlichen Glaubensvarianten sind immer nur temporär, je nachdem wie viele Schäden vom "Appostolat" halt gerade wieder mal abzuwenden sind und welchem der kleineren Übel der Vorzug gegeben wird. „Voraussichtlich am 1. September 2015 erscheint der Katechismus der Neuapostolischen Kirche in einer neuen Variante(nac.yesterday).

s.

Caroline

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#402 Beitrag von Caroline » 23.05.2015, 10:33

http://www.glaubenskultur.de/index.php

"Neue Eskalation in den Niederlanden

Bezirksapostel Storck treibt Familie Rohn in Privatinsolvenz

Dortmund/Arnheim (gk). Trotz vieler ungeklärter Fragen (gk berichtete) über die tatsächlichen Gründe eines seit langen Jahren bestehenden Rechtsstreites zwischen dem Unternehmer Ronald Rohn und der Neuapostolischen Kirche Niederlande (NAK NL) und trotz eines gerade angelaufenen Berufungsverfahrens hat die NAK NL mit ihrem verantwortlichen Bezirksapostel Rainer Storck zu einem ethisch höchst fragwürdigen und drastischen Mittel gegriffen: Mit Schreiben vom 7. Mai 2015 hat das Gericht in Arnheim gegenüber Rohn erklärt, dass die NAK NL seine Privatinsolvenz beantrag hat. Das Gericht hat dazu eine Sitzung für den 2. Juni festgelegt......"

tergram

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#403 Beitrag von tergram » 23.05.2015, 11:04

Die Kirchenleitung der NAK-NRW treibt die Familie Rohn vor sich her - und vieles deutet auf eine persönliche Vendetta hin. Jetzt geht es nur noch darum, den juristischen Gegner zu vernichten.

(Zitat)Zuletzt wischte sie im Januar einen ausgearbeiteten Vorschlag vom Tisch. Rohn hatte Ende November 2014 der Kirche einen Vorschlag unterbreitet, wie er das Geld zurückzahlen könnte. Das von ihr beauftragte Inkassounternehmen Flanderijn (Dordrecht/NL) teilte mit Schreiben vom 15. Januar 2015 daraufhin mit: In Reaktion auf den von Ihnen gemachten Vorschlag teilt unsere Klientin (die NAK NL, Anm. gk) mit, dass sie die Bezahlung des Betrages () zusammen mit den weiteren entstandenen Kosten verlangt. Wie Sie das Geld zusammen bringen ist für sie nicht interessant. (Zitatende)

Ähnliches, eine Verfolgung von Personen/Familien, hat es wohl nur damals bei Kuhlen gegeben, wenn auch mit anderem Hintergrund. Manchen Christen möchte man nicht lebend in die Hände fallen - den Apostelherren schon gar nicht.

Chor bitte: "Apostelamt, ein Schwert bist du, Gericht und Recht zu bringen..."

Ich schäme mich tief, so lange Mitglied der NAK gewesen zu sein. Wie lange man als Christ noch verantworten kann, den Apostelverein NAK zu unterstützen, muss jeder für sich beantworten.
Zuletzt geändert von tergram am 23.05.2015, 13:14, insgesamt 1-mal geändert.

fridolin
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#404 Beitrag von fridolin » 23.05.2015, 12:22

Ich hatte gehofft das Storck den Streit in den Niederlanden beendet. War wohl ein
Wunschtraum.

Matula
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#405 Beitrag von Matula » 23.05.2015, 12:26

Das ist ein höchst beschämenden Vorgang !

Morgen sitzt man wieder unter dem Wirken des Heiligen Geistes mit Heiligenschein am und neben dem Altar und predigt von Nächstenliebe, Versöhnung, Friede und Vergebung und zuvor treibt man in skupelloser Weise eine Familie in die Privatinsolvenz.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass das nicht alleine auf dem Mist von BAP Storck gewachsen ist, sondern möglicherweise BAP Brinkmann aus dem Hintergrund noch etliche Fäden in der Hand hat und an dieser Aktion nicht unwesentlich beteiligt ist.

tergram

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#406 Beitrag von tergram » 23.05.2015, 13:13

Es ist letzlich unerheblich, welcher Mensch die Entscheidung(en) getroffen hat und trifft. Die MIB sind untereinander austauschbar.

Es geht um den Geist, der dahinter steht. Ein übler, unchristlicher Geist im Gewand eines Apostelamtes. DAS ist entscheidend. Es geht nicht um Personen, sondern um Überzeugungen und Ziele.

Caroline

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#407 Beitrag von Caroline » 23.05.2015, 13:23

Natürlich hält Brinkmann im Hintergrund weiter die Fäden in der Hand. :mrgreen:

Ich hatte auch gehofft Storck hätte ausreichend Ar... in der Hose,
der Schmierenkomödie endlich ein Ende zu machen.
Seit seiner offen bekundeten Freundschaft zu A. B. konnte man diese
Hoffnung allerdings begraben.

Inzwischen frage ich mich, wie schuldig sich die blinden und tauben
Schäfchen machen? Die pulvern weiterhin ihr Geld in einen Verein,
der damit gar nicht umgehen kann! Pfui !!

fridolin
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#408 Beitrag von fridolin » 23.05.2015, 13:51

http://www.glaubenskultur.de/index.php
Ein niederländischer Beobachter des schon seit lange bestehenden Konflikts äußerte die Einschätzung: „Die Kirche versucht seit Jahren die Familie Rohn psychologisch zu zermürben – jetzt greift sie zum letzten legalen Mittel – was kommt danach?“
Ich glaube langsam den Herren ist es egal ob das Ansehen der NAK noch weiter beschädigt wird.
Morgen wird wieder von der Liebe gepredigt die im Aposteldasein den Erdenrund umspannt.

Schwäble
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#409 Beitrag von Schwäble » 23.05.2015, 16:08

mir geht es wie tergram... auch ich schäme mich, so lange dabeigeblieben zu sein.
wohl habe ich vieles nicht mehr geglaubt, war aber zu bequem oder ängstlich, zu hinterfragen oder klare Aussagen zu bekommen.

Grüße vom Schwäble das gerade k.... könnte

Vogelfrei
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#410 Beitrag von Vogelfrei » 23.05.2015, 16:44

Neue Eskalation in den Niederlanden
Bezirksapostel Storck treibt Familie Rohn in Privatinsolvenz
m.koch, 2015-05-23

Quelle: http://www.glaubenskultur.de/artikel-1944.html
@all

Ich erinnere mich folgendes:
Schluss mit der Verwaltung des Mangels!
Zur Inruhesetzung des Bezirksapostels Theodor De Bruijn

(...)
Die juristischen Probleme entstanden, nachdem Apostel Peter Klene gestützt auf eine Vollmacht des Bezirksapostels, während dieser in Urlaub war, beschlossen hatte, einen Glaubensbruder, mit dem vertraglich die Entwicklung von Projekten vereinbart worden war, zu suspendieren und anschließend auszuschließen. In der Folge stellte sich heraus, dass Bezirksapostel de Bruijn selbst Teilnehmer an einem Investitionsprojekt in Österreich ist, und zwar unter anderem zusammen mit dem Priester Willem Scherpenzeel, bis vor kurzem Vorsteher der Kirchengemeinde in Den Helder. In den anschließenden Gerichtsverfahren ging es hart auf hart. So wurde dem suspendierten Mitarbeiter im Namen des Kirchenvorstands von einem Rechtsanwalt im Beisein von Apostel Klene angesagt, man werde ihn (und damit seine Familie) finanziell zugrunde richten. Für die Apostel wird die Lage indessen beklemmend, da der Betreffende sich in dem komplexen Prozessverlauf zu behaupten weiß. Der Staatsanwaltschaft liegt inzwischen sogar eine Strafanzeige gegen den Bezirksapostel wegen Meineids und Verleumdung vor. Die Redaktion ist im Besitz der zugrunde liegenden Unterlagen.

(...)
Anmerkungen:

Tjerk Broersma war bis 1999 Finanzbuchhalter der NAK NL.
Tjerk Broersma, 2011-05-10

Quelle: http://www.glaubenskultur.de/artikel-1471.html
Zuständig ist hier vor allem Stammapostel Jean-Luc Schneider, nicht Bezirksapostel Rainer Storck:
Vogelfrei hat geschrieben:(...)
Bei der Neuapostolischen Kirche in den Niederlanden wütet im Augenblick einen Krieg. Eine ganze Familie (Vater, Mutter, Kinder, Großmutter) werden lebendig begraben von ihren "Segensträgern". Alles wird finanziert durch Spenden von Glaubensgeschwistern. Anstifter sind die in der Satzung genannten Kriegsherren: Jean-Luc Schneider, Rainer Storck, Peter Klene, Ruud Vis und alle stillschweigenden "Commissioners in crime" unter den Bezirksvorstehern:
Artikel 4 : Organe
Die Neuapostolische Kirche in den Niederlanden hat folgende Organe:
  1. Der Stammapostel
  2. Der Landesvorstand
  3. Die Landesversammlung
"Das Schweigen zu einer Untat, die man weiß, ist die allgemeinste Art unserer Mitschuld" (Max Frisch)

(...)


Quelle: Beitrag am "15.08.2014, 11:05"
Jean-Luc Schneider - aber was weiß ich von ihm? Vielleicht sind diese Informationen relevant:
  1. Bild JLS: "I am a special guy... "
  2. "Can I be sealed by a living Apostle-just to make sure the rebirth has truly occurred and that I am indeed a
    child of God-but then go to another church (which I feel is better suited to my likes/dislikes, has more
    interesting music, etc.) to be perfected as a Christian and become worthy for the return of Christ?"


    Bild JLS: "No, that's not possible..."
  3. Bild JLS: "Don't judge us..."
Don't judge us, but we judge others!

MfG,
Vogelfrei :shock:


P.S.
Vogelfrei hat geschrieben:(...)
Gerade aus diesem Grund habe ich am "01.08.2014, 16:13" Dietrich Bonhoeffer zitiert:
  • "Wir sind stumme Zeugen böser Taten gewesen, wir sind mit vielen Wassern gewaschen, wir haben die Künste der Verstellung und der mehrdeutigen Rede gelernt, wir sind durch Erfahrung mißtrauisch gegen die Menschen geworden und mußten ihnen die Wahrheit und das freie Wort oft schuldig bleiben, wir sind durch unerträgliche Konflikte müde oder vielleicht sogar zynisch geworden – sind wir noch brauchbar? Nicht Genies, nicht Zyniker, nicht Menschenverächter, nicht raffinierte Taktiker, sondern schlichte, einfache, gerade Menschen werden wir brauchen. Wird unsere innere Widerstandskraft gegen das uns Aufgezwungene stark genug und unsere Aufrichtigkeit gegen uns selbst schonungslos genug blieben sein, daß wir den Weg zur Schlichtheit und Geradheit wiederfinden?"
(...)


Quelle: Beitrag am "30.08.2014, 10:30"
Besser frei in der Fremde, als Knecht daheim!

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