Diakon

Neues aus dem katholischen Bereich
Antworten
Nachricht
Autor
glasperle
Beiträge: 392
Registriert: 27.01.2017, 07:44

Diakon

#1 Beitrag von glasperle » 09.04.2017, 16:20

In der frühen Kirche waren die Diakone vor allem in der Sorge um die Armen und Benachteiligten tätig. Ihre Aufgabe war es, die im biblischen Sinn Armen in den Mittelpunkt der Gemeinde zu stellen, konkrete Hilfe zu organisieren und so das Evangelium greifbar, d. h. konkret erfahrbar zu machen. In einer frühen syrischen Kirchenordnung werden Diakone als „Ohr, Mund, Herz und Seele des Bischofs“ bezeichnet. Das Amt des Diakons hat - in unserer heutigen Sprache ausgedrückt - etwas mit der Optionfür die Armen („arm“ im biblische Sinn, also verschiedene Formen von Armut, nicht unbedingt nur materiell) zu tun und gehört gleichzeitig in das kirchliche Amt, das auf den eigentlichen Amtsträger aller kirchlichen Ämter verweist: auf Jesus Christus. Der Diakon ist also der amtliche Zeuge, dass die Kirche durch ihren Herrn zum Dienst verpflichtet ist und diesen Dienst auch wahrnimmt.

Ich glaube diakon bedeutetbin der NAK etwas anderes, oder?

fridolin
Beiträge: 2014
Registriert: 05.02.2011, 20:10

Re: Diakon

#2 Beitrag von fridolin » 09.04.2017, 20:06

Ich glaube diakon bedeutetbin der NAK etwas anderes, oder?
Er ist derjenige der zu den Gottesdiensten die Kirchentüre aufschließt. Der die Leute beim
betreten der Kirche per Handschlag begrüßen darf. :D
Noch nicht lange her, da gab es noch das Amt eines Unterdiakons. Das passte wohl nicht mehr in die heutige Zeit, das mit dem Diakon und Unterdiakon. :D

glasperle
Beiträge: 392
Registriert: 27.01.2017, 07:44

Re: Diakon

#3 Beitrag von glasperle » 10.04.2017, 04:10

:wink: für mich klingt beim aufschließen der Türen die Idee des der gemeinde dienen noch an. Im Bild. Bei diesem Bild bleibend könnte man auch schön zeigen, wievaus dem Dienst macht werden könnte. Theoretisch kann derjenige, der die Tür aufschließt, Diese auch geschlossen halten. das wird in der Praxis nicht geschehen. Ich meine das nur als Beispiel. Einevtüre aufschließen oder verschließen kann man auch durch einevpredigt oder anderes.... das muß nicht die reale Tür sein.

Benutzeravatar
Heinrich
Beiträge: 741
Registriert: 03.01.2013, 11:55
Wohnort: 115 m ü. NHN

Re: Diakon

#4 Beitrag von Heinrich » 10.04.2017, 13:23

Diakon in der NAK ? Er ist derjenige der zu den Gottesdiensten die Kirchentüre aufschließt. Der die Leute beim Betreten der Kirche per Handschlag begrüßt.
Halbwahrheit, werter Fridolin.

Die Diakone hier im Süden richten den Altar und sind nicht nur Grüßonkel.

Es gibt eine Menge Vorarbeit vor Gottesdienstbeginn, und diese Arbeit ist vielen NAK-lern gar nicht bewusst:

Patenen werden gefüllt, die Bibel wird mit den Textstellen aus den Leitgedanken vorbereitet, ein Wasserglas kommt auf den Altar usw. usw.)

Daneben kümmern sich unsere Diakone darum, dass das Mikrofon am Altar funktioniert, die Kirche gut gelüftet ist und manche andere Dinge mehr (z.B. Jalousien herunter lassen, wenn es auf einer Seite der Kirche zu sonnig wird).

Aber das sind alles Dinge zugegeben eher organisatorischer Art.

Daneben sind unsere Diakone aktiv und stets dabei, wenn es um Krankenbesuche (inklusive Feier des Abendmahls, wenn auch ein Priester dabei ist) und Besuche unserer Seniorinnen und Senioren (z.B. in Altersheimen) anstehen. Oder wenn es sonst irgendetwas in der Gemeinde zu organisieren gibt (z.B. Gemeindecafe oder
(ganz anderes Thema) jemanden zum GD abholen/heimbringen, der selbst die Möglichkeit nicht mehr hat, zu kommen.)

Sie sehen, Fridolin,
Diakone der NAK können und machen viel, viel mehr, als in Ihrer obigen Aussage enthalten ist.

Uns allen eine gute Woche,
Gruß aus dem noch sonnigen Süden,
Heinrich
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

(Erasmus von Rotterdam)

fridolin
Beiträge: 2014
Registriert: 05.02.2011, 20:10

Re: Diakon

#5 Beitrag von fridolin » 10.04.2017, 16:45

Sie dürfen auch, den Opferkasten ins Ämterzimmer bringen und beim auszählen helfen. :D

Ihre Hauptaufgabe liegt in organsitorischen Bereichen.

Antworten

Zurück zu „Römisch-katholische Kirche“