Sektenähnliche umtriebe

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glasperle
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Sektenähnliche umtriebe

#1 Beitrag von glasperle » 01.02.2017, 16:17

Mitbspannung und Interesse habevichnberfolgt, was ihr zu den sektenähnlichen Zügen der NAK schreibt. Ich finde das spannend.in der kath. Kirche gibt es einige sektenähnliche randgruppen, die auchnsolchevzüge aufweisen. In der Regel sind sie harmlos, weil man innerhalb der Kirche Hilfe und Schutz finden kann. Ich hatte in meiner " katholenkarriere " kaum Kontakt mit solchen Gruppen. Ich sein nicht genau warum, aber gestern bin ich virtuell mitbeinem Priester so einer sondergemeinschsft aneinandergeraten. Jetzt streiten wir gerade über das Thema Amtsverständnis. Lustig.

Gerlinde

Re: Sektenähnliche umtriebe

#2 Beitrag von Gerlinde » 16.03.2017, 07:01

Ein befreundeter Pfarrer, ein ehemaliger Zeuge Jehova, der jetzt in Rente ist, sagte einmal zu mir: "Wo Menschen sind, da menschelt es, und wir können froh sein, wenn es nicht teufelt".
In JEDER Religion, ob christlich oder nicht, finden Kämpfe zwischen orthodoxen und liberalen Kräften statt. Da die Liberalen meist gewinnen (zumindest ist das in der protestantischen Kirche so), und die orthodoxen nicht von ihrem Weg abgehen wollen, bilden sich in diesen Religionen Gruppen, die sektenähnliche Strukturen haben. Für mich ist Opus Dei so eine Gruppe. Auf Arte gab es mal vor einiger Zeit einen tollen Film darüber zu sehen. Hier die Info zu dem Film Kreuzweg:
http://cinema.arte.tv/de/program/kreuzweg
Leider kann man ihn in der Mediathek nicht mehr finden. Doch bei YouTube hab ich ihn gefunden:

https://www.youtube.com/watch?v=UnX-NpbzhSk

glasperle
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Re: Sektenähnliche umtriebe

#3 Beitrag von glasperle » 16.03.2017, 07:09

Genau, gerlinde, Opus Dei und die georgsritter oder gar " die ritter vom heiligen Grab". Von mir aus sollen Sieden heiligen Gral suchen. Ich find ja die Artussage auch spannend.

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Heinrich
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Re: Sektenähnliche umtriebe

#4 Beitrag von Heinrich » 16.03.2017, 18:57

@Gerlinde
"Wo Menschen sind, da menschelt es, und wir können froh sein, wenn es nicht teufelt".
Klasse Spruch, so oder so ähnlich habe ich es im NAK-Süden auch mal einem Schwiegersohn, äh Gebietskirchenpräsidenten, sagen können.

Gruss aus dem Süden,
Heinrich
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.

(Erasmus von Rotterdam)

Gerlinde

Re: Sektenähnliche umtriebe

#5 Beitrag von Gerlinde » 17.03.2017, 07:20

Das Problem der meisten religiösen Gemeinschaften ist, dass sie sich der Ökomene versagen, weil sie einen "Alleinvertretungsanspruch" haben, den sie brauchen, um ihre Schäfchen besser kontrollieren zu können. Das habe ich bei den Mormonen oft genug gesehen. Ökumene (Zusammenarbeit mit anderen Religionen) nur dort, wo es den politischen Zielen der Mormonen nutzt, wie etwa in den Siebzigern bei der Verhinderung des ERA-Gesetzes (Gleichstellung der Geschlechter), oder dem Kampf gegen die "Homo-Ehe" in Hawaii und Kalifornien. Bei letzterem schreckten sie auch nicht vor Täuschung und Manipulation der nicht nur mormonischen Öffentlichkeit zurück, und gewannen zunächst, verloren dann aber gegen den Supreme Court (Oberste Gericht) der USA.

glasperle
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Re: Sektenähnliche umtriebe

#6 Beitrag von glasperle » 17.03.2017, 07:27

Zur Ökumene fällt mir immer wieder eine Geschichte ein.
https://www.lichtkreis.at/gedankenwelte ... d-elefant/

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