Bezirksjugendentschlafenengottesdienste

Nachricht
Autor
Benutzeravatar
agape
Beiträge: 1040
Registriert: 30.11.2007, 08:39
Wohnort: Bei Fischen mit Brot und Wein

#46 Beitrag von agape » 02.11.2009, 22:47

Brinkmann im Monatsrundschreiben

Betet für mich

Ich bin dein Vorfahre. Vielleicht haben wir uns getroffen, vielleicht bin ich eine Figur in einem alten Fotoalbum, vielleicht weißt du auch gar nicht, dass ich überhaupt existiert habe. Du bist mein Weg, um den Altar der Gnade zu erreichen. Mein Gesicht ist dir nicht bekannt, aber in deinem Herzen will ich nicht länger ein Fremder sein. Bete für mich!

Ich bin ein vergessenes Kind, ein unerwünschtes. Deine Liebe ist mir fremd, Liebe ist ein Gefühl, welches ich nicht kenne. Ich bin traurig und verbittert in meiner Einsamkeit. Du sagst, dass ich vergeben muss, aber mich wurde nie Vergebung gelehrt. Bitte zeige es mir, bete für mich!

Auf der Erde hat mich jeder gehasst. Meine Taten wurden verurteilt. Ich bereute und wollte Heiligen Geist empfangen, aber der Weg zum Altar war mir verboten. Die, die Macht zur Einladung haben, haben es abgelehnt, mich einzuladen. In ihren Herzen können sie nicht vergeben. Ich kann nicht verärgert über sie sein, aber ich möchte ein Teil der Braut Christi werden. Also, wenn du kannst, bete für mich!

Mein Leben war gut. Ich habe meine Religion gläubig ausgefüllt, ichdachte, dass mein Platz im Himmel sicher sei. Wie war ich erstaunt zu realisieren, dass der Weg, dem ich gefolgt war, kein guter war. Ist deine Einladung diejenige, der ich folgen sollte? Es ist so schwierig, noch einmal zu glauben, bete für mich!

Dieser Bereich ist der der Verzweifelten. Ich dachte, es wäre möglich, von den irdischen Drangsalen zu fliehen. Ich bin hier freiwillig gelandet und war enttäuscht. Meine Drangsal ist schlimmer geworden durch das Bewusstsein, dass ich freiwillig nach hier gekommen bin. Ich träume von einem besseren Platz und bin gezwungen, dauernd zurück zu blicken zu meinen Sorgen, meiner Pein.
Sei meine Hoffnung, bete für mich!

Ich war nicht vorbereitet auf den Tod. Mein Leben endete in einem Moment. Ich hatte nicht mal mehr Gelegenheit, Vergebung zu üben oder Vergebung zu empfangen, ich war in einer Falle. Ich weiß nicht, warum, wo und wie, alles ist sehr durcheinander.
Nimm meine Hand und tröste mich, bete für mich!

Ich bin vergessen, nicht wahrgenommen, ein Abgelehnter. Keiner denkt an mich und wird es wahrscheinlich niemals tun. Ich wurde ignoriert, war unbedeutend. Wie kann ich eingeladen werden, wenn ich ignoriert werde.
Biete mir eine ewige Zukunft an, bete für mich!

Verfolgung war meine Bestimmung. Ich bin ein Opfer. Mein Herz leidet durch das wiederholte und unverdiente Böse. Meine Erinnerung ist sehr deutlich und Vergebung praktisch unmöglich. Ich schaffe es nicht, Verständnis für die anderen zu haben, aber ich muss es lernen.
Bete für mich!

Lüge umgibt mich. Es gibt keine Möglichkeit, ihr zu entfliehen. Wer spricht von der Wahrheit im Reich der Verzweifelten? Soll ich den Friedensboten trauen oder ist das nur eine Illusion?
Führe mich zur Wahrheit, bete für mich!

Ich bin ein treues Gotteskind. Ich arbeite in der Ewigkeit wie ich auf der Erde gearbeitet habe. Hier ist viel Arbeit zu tun, aber es kann nichtalles getan werden. Ich kann nicht mehr Seelen zum Altar führen als die, die eingeladen sind. Brüder und Schwestern, da gibt es keine Grenzen, tue das Deine mit Freude bis wir uns wiedersehen.
Wir beten für euch, bitte bete für uns!

Wie bekannt wurde, ist dieses Stück in einigen NRW-Gemeinden von Jugendlichen im GD uraufgeführt worden.
BfB "Beten für ..."

GG001

#47 Beitrag von GG001 » 03.11.2009, 21:31

Love4Christ hat geschrieben:Hello! This letter is not 'new' --- I have seen this before in English some time ago. I wonder if DA Brinkmann 'borrowed' this and then translated it into German?
Aus dem NAcboard
Mal abwarten, vielleicht hat Love4Christ ja recht gesehen.

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#48 Beitrag von shalom » 04.11.2009, 17:04

...vielleicht von einem Schamanen vom Stamm der Latorcai oder aber nach dem Hörensagen von einem anderen neukongolesischen Medizinmann einer reinen Wortgemeinschaft...?

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#49 Beitrag von shalom » 04.11.2009, 17:08

[=>Jugendapostelbezirksentschlafenengottesdienst]
Gottesdienste für Entschlafene

Herne/Dortmund. Am Sonntag, 1. November 2009, fanden in den neuapostolischen Gemeinden weltweit Gottesdienste für die Entschlafenen statt.

1046 Jugendliche aus dem Bereich NRW-Mitte feierten mit Apostel Wilhelm Hoyer den Gottesdienst für die Entschlafenen in der Kirche in Herne-Wanne-Eickel (Bezirk Herne). Grundlage für die Predigt war das Wort aus Markus 2,5: „Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“

Gott will helfen
Als Beispiel für die Unterstützungsmöglichkeit führte er die Tätigkeit der vier Helfer an, von denen im der Begebenheit berichtet wird. "Wir können nicht heilen, aber wir können die Rolle der Freunde einnehmen."

Was lähmt die Seele?
Im weiteren Verlauf der Predigt übertrug der Apostel die biblische Geschichte auf die heutige Zeit und die Situation der Entschlafenen im Jenseits - ohne spekulieren zu wollen, so der Apostel. „Was lähmt die Seelen im Jenseits denn“, fragte er… .

Erlösung in der jenseitigen Welt

Werte DiskursteilnehmerInnen,

Unter der Rubrik [=>„Neues vom Fassadenhof“] war erst vor einem Jahr das schlüssig unlogisch biblisch begründbare Jenseitswesen der Apostel gewürdigt worden.

Das alles na-türlich vor dem allerneusten Lehrwerk: [=>“Sünde&Schuld“ (Stellungnahme der NaKi)]
„Der Sündenbegriff“

7. Sünde im Jenseits
…Weiter kann im Jenseits auch durch Auflehnung gegen Gottes Willen, wissentliches
und willentliches Ablehnen des göttlichen Gnadenangebotes sowie durch das Verharren
in ungöttlicher Gesinnung gesündigt werden.

…Somit kann also im Jenseits sowohl gesündigt als auch überwunden werden.

Klare Richtungsweisung ist dem Stammapostel mit dem Apostolat vorbehalten.

- Sündigen ist nicht an den Leib gebunden.

Zürich, im Januar 2005
Der vorliegende Gottesdienstbericht legt nahe, dass sich Apostel Wilhelm Hoyer in Herne-Wanne-Eickel nicht an das Textwort der Leitgedanken gehalten hatte. Grundlage seiner Entschlafenenjugendpredigt war das Wort aus Markus 2,5: „Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“

Auch andere hochkarätige Apostelseelsorger in anderen Olten der neuapostolischen Glaubenswelt sollen exakt dieses Wort zum Thema der jeweiligen Gottesdienste gemacht haben. Was für ein Glaubenserlebnis für dei "aneinandergereihten" Empfänger :wink: . Es ist schon rührend, wenn neuapostolische Apostel glauben machen wollen, das Gott im Jenseits geholfen werden müsse.

Ohne spekulieren zu wollen – Ap. Hoyer predigt fassadenhöfisch schlüssig un(theologisch) -, sieht der Apostel im Jenseits gelähmte Seelen. Vermutlich glaubt er, dass im Jenseits nur neuapostolische Mitglieder noch weiter sündigen (oder überwinden) können (gemäß §7 „Sünde im Jenseits“).

Klare Richtungsweisung ist dem Stammapostel mit dem Apostolat vorbehalten“. „ Sündigen ist nicht an den Leib gebunden.“.

49 Jahre Botschaftslähmung der Stammapostelamtsträger – wann kommt die Erlösung in die neuapostolische Welt?

Betet für Botschafter (BfB :mrgreen: ).

shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#50 Beitrag von shalom » 08.11.2009, 08:17

[=>NaK-NRW-Gemeinde Kerpen-Horrem]
Entschlafenengottesdienst mit Bezirksevangelist von Parzotka-Lipinski (Sonntag, 01.11.2009)

„Halleluja welch ein Morgen“ war das Eingangslied des Chores und dieses Halleluja zog sich durch den gesamten Gottesdienst. Der Bezirksevangelist von Parzotka-Lipinski diente mit dem Wort aus dem Lukasevangelium 19: 41f:“Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt und weinte über sie und sprach: `Wenn doch auch du erkenntest zu dieser Zeit, was zum Frieden dient! Aber nun ist´s vor deinen Augen verborgen.`“

Evangelist A. […] erinnerte auch an Diakon Alexander Hoppen , der sich immer aktiv für diesen Frieden einsetzte und nun das erste Mal aus der Ewigkeit anwesend war.

Halleluja, dass Christus für uns den Sieg schon errungen hat und mit diesem Jubel schloss der Chor den Gottesdienst „Wird das nicht Freude sein.......!“

einige Fotos
...Eine horroemde EGD-Review (allerdings noch ohne DNG2010).

Betet für Bezirksämter ("BfB") - shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#51 Beitrag von shalom » 13.03.2010, 08:23

[b][=>Vorbereitung auf Sakramentspendungen für andersgläubige Tote][/b] hat geschrieben: Die Kerzenandacht der Kinder

Die Kinder des Bezirkes Reutlingen-Süd hatten alle Interessierten zu einer Kerzenandacht am Samstagabend, dem 6. März 2010, eingeladen.

…In der Vorbereitung haben die Kinder in den einzelnen Gemeinden mit ihren Lehrkräften Texte für bestimmte Gruppen erarbeitet, für die sie eine Kerze anzünden möchten und ihrer im Gebet besonders gedenken.

Unfallopfer • Naturkatastrophenopfer • Flüchtlinge • Suchtkranke Tod von Angehörigen • Kindertodesfälle • Tod durch Ausübung des Sports Selbstmörder • Opfer durch Attentäter • Selbstmordattentäter Vergessene

Immer 2 Kinder traten ans Mikrofon, trugen die Texte vor und zündeten eine große Kerze an: z.B. Ich zünde eine Kerze an für alle Sternenkinder, die im Schlaf ganz leise in die Ewigkeit gezogen sind. Ich bete für sie und wünsche mir, dass sie auch dort wo sie jetzt sind, von unserem himmlischen Vater und ihren Familien mit herzlicher Liebe getragen werden.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

da laden Kinder offiziell an einem Samstag zu einer Kerzenandacht in eine Kirche einer neuapostolischen Gebietskirche ein, wo das mit Kerzen und offenem Feuer sogar an Weihnachten na-amtlich gar nicht so einfach zu bewerkstelligen ist. Andächtige Nebelkerzen vom Altar gehen jedoch immer :wink: .

Die glaubenspädagogisch wertvollen Bastelarbeiten der neuapostolischen Kinder erstrahlen im ganz neuen neuapostolichen Glaubenslicht der (Ergänzenden Ausführungen zu unserem Verständnis der heiligen Schrift). Der Grabstein für (Ungeborene Kinder) oder auch jener für all die (Unbekannten Toten) oder auch die Kerze für alle Sternenkinder zeigen, dass sogar schon Kinder von ihren Jugendpflegerinnen darüber aufgeklärt worden sind, dass die sakramentalen Handlungen des Apostelamtskörpers in Verbindung mit den Ämterkrippen an den Seelen aller andersgläubigen Verstorbenen (Hl. Wassertaufe, Hl. Geistestaufe, Hl. Abendmahl) heilsnotwendig sind.

Bei all der Vielzahl der unbekannten Toten sowie ungeborenen Kindern wissen die neuapostolischen Reli-Kids, dass „der Zeitpunkt, wann die ersten mit einer Seele ausgestatteten Menschen auftraten, sich wissenschaftlich nicht bestimmen lässt, denn die Seele als das von Gott gegebenes unsterbliches Leben ist wissenschaftlicher Forschung nicht zugänglich “. Daher waren „ die menschenähnlichen Vorformen, die es zuvor gegeben haben mag, also nicht mit einer unsterblichen Seele ausgestattet “.

Und was die Wissenschaft nicht kann, kann neuapostolisches Wissen und Erkenntnis (Glaube) auch nicht. Sicherheitshalber lässt Wirtschaftsapostel Brinkmann auch für die (menschenähnlichen?) Vorfahren beten. Sein Appell an den Amtskörper, an die pädagogisch wertvoll wirkenden Jugendpflegeeinrichtungen: (BETET FÜR MICH).

Was der Amtskörper zu meinen glaubt, heilsnotwenigerweise heilsvermitteln zu müssen, zeigte unlängst auch der erschütternde Bericht aus der kirchenrechtlich unselbständigen (gebundenen?) NaK-NRW-Gemeinde (Engelskirchen), wo Kinder unter na-amtlicher Kontrolle am Altar heilspädagogisch wertvolle Fesselspielchen durchzuführen hatten (die einschlägigen Fesselspielbilder sind mittlerweile von der Seite entfernt worden).

Mit Fotos (u. a. von Heiko Johanning aufgepeppt), zeigt sich der Entschlafenenkultbericht aus (Bielefeld Ost / vormals Sieker und Stieghorst). Als Vorsonntagsschule und zur Einstimmung und Vorbereitung hatten der Wirtschaftsapostel und dessen Kernbereichsapostel das Grab des Stammapostel Niehaus heimbesucht. Im Anschluss daran gab es dann eine andächtige, von musizierenden jugendlichen umrahmte Andacht, damit dann am Sonntag Entschlafene die Sakramente der Apostel stellvertretend durch zwei lebende Amtskörper empfangen können (sofern die Rahmenbedingungen stimmen).

Der NaK-Bielefeld Bezirksleiter – (Pater Johanning hinter Ap. Kühnle) – ist übrigens der selbe, der sich 2008 nach Frankfurt/Main zur (Suche nach der idealen Kirche) aufgemacht hatte. Dort hatte Pater Johanning dem überraschten Publikum wortkirchengewandt erklärt, dass die Glaubenslehre der „theologisch gebildeten englischen Apostel“ über den Ärmelkanal in den kleinbürgerlich-westfälischen Raum gekommen wäre und der von dort stammende, “wenig eloquente“ Stammapostel Niehaus den Glauben stark vereinfacht habe und gegen andere Kirchen „Schmähschriften“ verfasst hätte. „Gewänder“ wären unter ihm abgeschafft worden und auch die Liturgie hätte Federn lassen müssen da die Apostel stärker wortzentriert wirken wollten.

Bei so einer Vergangenheit scheint eine heilsvorbereitende Andacht auch dringend angeraten zu sein. Da wird nicht nur Stammapostel Niehaus und die daraus sprossenden neuapostolischähnlichen Apostelvorformen im Laufe des Jahres 2010 ja noch ihr heilüberfälliges (heilüberfallartiges?) "blaues Wunder" zu erleben haben :wink: .

shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

Re: Bezirksjugendentschlafenengottesdienste

#52 Beitrag von shalom » 31.03.2010, 20:52

[b][color=red][=>Jugendentschlafenengottesdienstvorbereitung a la Ffm.-West] [/color][/b] hat geschrieben:
Inspiration für die Vorbereitung auf den Entschlafenengottesdienst

Nachdem uns Apostel Opdenplatz im Jugendgottesdienst Ende Februar schon auf den Entschlafenengottesdienst eingestimmt hat ist es schön, sich weiterhin darauf vorzubereiten. Eine Darstellung, die einigen Einblick und Anregungen gibt, bietet die Homepage der Gemeinde Bad Ragaz mit einem Vortrag eines Mitarbeiters der theologischen Redaktion der Zeitschrift "Unsere Familie".
Werte jugendgottesdienstlich Entschlafenengottesdienstvorbereitete, liebe EntschlafenenjugendgottesdienstvorbereiterInnen,

das Segenslinie-Sondereinsatzkommando „KOK“ (Kiefer-Opdenplatz-Koberstein) heizt den Entschlafenenwesen ganz schön ein.

Im engeren Sinne (Vollsinn) wird mit dem „Entschlafenenwesen“ offiziell die neuapostolische Praxis bezeichnet, für die Verstorbenen nicht nur betend einzutreten, sondern ihnen die Teilhabe am sakramentalen Dienst der Kirche zu ermöglichen. Grundvoraussetzung dafür ist zunächst das neuapostolische Stammapostelamt.

Kiefer als „Glaubenswissenschaftler“ und angestellter Nakademiker orientiert sich im Kontext mit all den unzählbaren entschlafenen Ober- und Unterkiefern daran, dass der Zeitpunkt, wann die ersten mit einer Seele ausgestatteten Menschen auftraten, sich wissenschaftlich nicht bestimmen lässt, denn die Seele als das von Gott gegebene unsterbliche Leben ist wissenschaftlicher Forschung nicht zugänglich. „Die menschenähnlichen Vorformen, die es zuvor gegeben haben mag, waren also nicht mit einer unsterblichen Seele ausgestattet“ (Ergänzende Ausführungen zu Kiefers einführendem Verständnis des Entschlafenenwesens).

Die Jugend des kirchenrechtlich unselbständigen NaK-Unterbezirks Ffm-West scheint allerdings noch auf den total veralteten neuapostolischen Glauben der „KOK-Monarchie“ eingeschworen zu sein (Stand 11.04.2000). Kiefer baut ausgerechnet auf jene F&A auf, die der Amtskörper auf den Scheiterhaufen verbannt gesehen haben wollte. „ Sofern sie (die Toten] die vom Gnadenaltar ausgehende Heilsbotschaft ergreifen, wird Gott sie weiterführen und ihnen auch die Gnadenhandlungen zugänglich machen, die stellvertretend für die Toten von Lebenden hingenommen werden (Fußnote 14: F&A - SEITE 120 – Antwort 249).

Der damalige PD Priester Dr. Kiefer berichtet denn auch von weiteren veralteten Unsitten wie z. B. des unpersönlichen sakramentalen Glaubenstellvertretungsglaubens in Person von lebenden Stellvertretern: „In Reiseberichten der Apostel, die im damaligen Schrifttum unserer Kirche veröffentlicht wurden, finden wir oft den Hinweis, wie viele Lebende und wie viele Tote versiegelt wurden. Entsprechende Eintragungen sind auch im Jahreskalender des Stammapostel Krebs (1832-1905) enthalten (Fußnote 15: Gottesdienst für Entschlafene. Zusammenhänge und Hintergründe. In: Leitgedanken zum Gottesdienst [1998]. Frankfurt/M., 72. Jg. (1998), S. 175).

O-TON: „Den Zugang zu den Sakramenten ermöglichen damals wie heute ausschließlich die Apostel“.

PD Priester Dr. Kiefer bezog sich damals noch ganz eng auf F&A Antwort 249 von Seite 120, als er die gegenwärtige Glaubenspraxis der kirchenrechtlichen Glaubensgeber mit der Botschaft Stp. Bischoffs begründet, dass die Gottesdienste für Entschlafene künftig dreimal jährlich stattfinden sollten, und zwar jeweils am ersten Sonntag der Monate November, März und Juli, beginnend mit dem 4. Juli 1954. und so finden lt. „Anordnung von oben“ dreimal im Jahr ganz besondere Gottesdienste statt, „in denen den heilsverlangenden Seelen die Sakramente [Taufe, apostolische Handauflegung, also Versiegelung, und Abendmahl] der Kirche Christi gespendet werden“. Da hört man die Kiefer aber ganz schön knirschen.

Mehr noch als alles andere steht und fällt das Entschlafenenwesen mit dem Apostelamt. Das Apostelamt steht am Schnittpunkt von diesseitiger und jenseitiger Welt“ (aus "Warum sind die Toten auf die Vermittlung der Sakramente durch die Apostel angewiesen?").

Zur Vorbereitung – nicht nur auf den Jugendentschlafenengottesdienst Frühjahr 2010 -, sondern sicherlich auch als Vorbereitung auf den neuen alten Glauben der BaVi, zur Einstimmung auf die vielen Wirklichkeit gewordenen regionalen ACK-Gastmitgliedschaften (wie unlängst z. B. in Hannover-Mitte) werden in der KOK-Glaubensmonarchie Jugendliche glauben gemacht, dass:
  • - die Apostel-Wirklichkeit zugänglich wird durch die Kirche, in der Christus seit seiner Himmelfahrt im Heiligen Geist gegenwärtig ist.
    - in jedem Fall das Heil durch die von Christus berufenen und gesandten Apostel zugesprochen wird.
    - die Heilsmittel in der sichtbaren Kirche vorhanden sind.
    - die Heilsmittel von den lebenden Aposteln verwaltet werden.
    - die Apostel die Gesandten Christi sind, die wie er[!], in die Bereiche der Toten hineinzuwirken vermögen.
    - die Apostel allein in der Lage sind, den reinen Zugang zu den Verdiensten Christi zum Wohl für die gesamte Menschheit - also für Lebende und Tote - zu gewähren (Vortrag zum Thema Entschlafenenwesen).


Auch dieser Bericht mag selbstbildhafte Elemente enthalten, ich rate aber dazu, nicht zu sehr zu analysieren, was wortkirchwörtlich und was selbstbildhaft zu verstehen ist. Das führt im neuen neuapostolischen Glauben (DNG) überhaupt nicht weiter.

Noch eine abschließende Bemerkung: Die schlüssig un(theo)logischen Antworten, die hier angeschnitten wurden, sind für die Erreichung des Glaubenszieles noch nicht einmal entscheidend. Im Jenseits kann – lt. Offizieller Apostellehre - nämlich munter weiter gesündigt werden. Aber auch die „Theologische Reduktion“ der Bezirksapostel muss als „vollsinnige Kirche“ voller Nakademiker doch bitteschön auch einmal einen wirklich klaren Standpunkt vertreten dürfen. Da ist es nicht nötig und auch nicht sinnvoll, die „Theologische Reduktion“ des Glaubens der Bezirks- und Stammapostel in Widerspruch zu wissenschaftlichen Ergebnissen zu bringen.

shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

Re: Bezirksjugendentschlafenengottesdienste

#53 Beitrag von shalom » 05.07.2011, 11:32

ME/MS Juli 2011 (bitte Weitergabe an alle Amtsträger oder Aushang im Ämterzimmer) hat geschrieben:
Liebe Brüder,

wieder einmal steht ein besonderes „Himmelsfest“ an, denn am 3. Juli finden die Gottesdienste für Entschlafene statt… .

Auch dieses Mal denke ich an besondere Gruppen von Entschlafenen: Da sind einmal die zu nennen, die ich persönlich kannte und die mir Gutes getan haben… . Ich denke an diejenigen, die sich am Herrn, der Kirche Christi oder dem Erlösungswerk des Herrn geärgert haben… . Auch an der Kirche Christi und ihrer Unvollkommenheit haben sich Menschen aufgehalten… .

Schließlich gibt es auch Menschen, die von den Aposteln andere Erwartungen hatten und sich an ihnen ärgerten. Mit dieser Einstellung sind sie in die jenseitige Welt gegangen. Wie viel Geduld, wie viel Hilfestellung ist nötig, um sie von ihrer falschen Sehensweise zu befreien!

So werden wir alle uns mit speziellen Personen oder Personengruppen in der jenseitigen Welt beschäftigen und für sie eintreten.“
Gewiss wird der Herr an diesem Heilstag wieder besondere Gnade schenken… .

P.S.: Ablauf des Gottesdienstes für Entschlafene – siehe Richtlinienbuch für Amtsträger Ziffer 2.5.

Werte HimmelsfestlerInnen, liebe Verärgerte und Falschseher 8),

demnächst werden Stamm- und Bezirksapostel sämtliche Nakramente wohl auch unter der Woche für die Entschlafenen spenden (Das heilige neuapostolische Abendmahl empfangen die Entschlafenen mit Berechtigung ja grundsätzlich jeden Sonntag durch die diesseitigen Amtskrippen. Die Apostel – und das ist für die Kirche Jesu Christi sehr wichtig -, feiern das heilige Abendmahl auch, damit das geistliche Leben erhalten bleibt. Und es wäre doch sehr schlimm, wenn das Lebbe weidergeht und durch Abendmahlsmangel im Jenseits nicht erhalten werden könnte!

Die na-amtlichen Steh- und Sitzpositionen während der Gottesdienste gelten richtlinienbuchkonform natürlich auch für die jeweils Anwesenden aus dem Jenseits bzw. für die Zeugenwolken im apostelamtlichen Äther.

Und mittlerweile bekommen sogar unter Ehrich Kritiker eine zweite Chance (im Jenseits) :mrgreen: .

shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

Re: Bezirksjugendentschlafenengottesdienste

#54 Beitrag von shalom » 05.07.2011, 11:41

[urlex=http://www.nak-re.de/site/startseite/berichte/view-details-rss-called-id-230.htm][ = > Kirchenrechtlich unselbständiger Unterbezirk Recklinghausen ][/urlex] hat geschrieben: Gottesdienst zum Gedächtnis der Entschlafenen - ein Stimmungsbild (04.07.2011)
Marl-Mitte. Dreimal im Jahr gedenken die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche in besonderen Gottesdiensten der bereits in die jenseitige Welt abberufenen Seelen - so auch am letzten Sonntag… .

Das Fazit aus diesem Sonntag lautete in Marl-Mitte:
Die intensive Vorbereitung eines Gottesdienstes fördert das intensive Erleben eines Gottesdienstes. Wir wollen glauben, dass durch das Wirken des Heiligen Geistes im Gottesdienst und durch unsere Gebete für Seelen in der Ewigkeit viel Hilfe geschaffen werden konnte.

Werte Glaubenswillige, liebe Unabberufene 8),

es gibt also schon „Naktivkreise“, die den Entschlafenenkult nakramental vorbereiten, der das reine Gedenken weit übersteigt (das Abendmahl der Apostel ist eben gerade kein reines Gedächtnismahl, wie es der neue Glauben der Apostel dem Rest der Kirche Christi pauschal unterstellt)… .

shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

Re: Bezirksjugendentschlafenengottesdienste

#55 Beitrag von shalom » 05.07.2011, 22:48

Werte Gedenkenträger, liebe neuapostolische Jenseitsnakramentler 8),

…durch ein Gottesurteil jäh aus dem Glaubensleben gerissen bleibt der Stammapostel liegen wie er gefallen gefällt worden war (JGB / Wikipedia) . Konvertiert JGB nächstens Jahr änderungsglaubenswillig zum noch neuerapostolischen Glauben oder ist er gar ein hoffnungsloser Fall für die allgemeine göttliche Souveränität der Kirche Jesu Christi?

In entschlafenengottesdienstlichem Gedenken - shalom

Zurück zu „Jugendliche“