Gotteskinderausweise

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shalom
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Gotteskinderausweise

#1 Beitrag von shalom » 06.12.2010, 12:35

[urlex=http://www.nak-dinslaken.de/site/startseite/aktuelles/view-details-rss-called-id-116.htm][ = > Kirchenrechtlich unselbständiger NaK-NRW-Unterapostelbereichsbezirk Dinslaken ][/urlex] hat geschrieben: Bischof Schwerdtfeger besucht den KiGo (21.11.2010)

...Dann stellte er den KiGo-Kids ihre Zukunft dar, so, wie sie in der Offenbarung geschildert wird. Ihr entnahm er auch das Textwort, welches die "zukünftige Stadt" beschreibt. Der Bischof nahm Bezug auf ein Modell dieser Stadt, das vor dem Altar stand… .

Wer wird Bürger dieser Stadt sein? Der, der als Zeichen seines Bürgerrechtes einen Ausweis der Stadt besitzt. Solch einen Ausweis erhielten die Kinder nun vom Bischof mit der "Hausaufgabe", die Daten der Heiligen Wassertaufe und der Heiligen Versiegelung einzutragen… .

Werte Schwerdtgefegerte, liebe Bürgerrechtler, na-amtliche AusweisbesitzerInnen und all ihr Ausgewiesenen 8),

was für ein Feger der „zukünftigen Stadt“. Gott erkennt seine Kinder am Ausweis. MY lieber Vater.

Und dann ist am neuapostolischen Altar auch noch ein Modell jener Stadt drapiert. Gutes Timing. Was für ein Glaubenserlebnis :wink:. Bezug auf die Glaubensmodellvariante der Apostelarchitekten nehmend, bediente der Schwertfeger die Sehnsüchte der Kinder mit dem Vergleich eines geschenkten Spielzeugautos der Marke Porsche und dem Traum vom Besitz eines richtigen Porsches. So wie der Besitz eines richtigen Porsche den zukünftigen Vorstellungen entspricht, sieht das Bezirksamt auch die "zukünftige Stadt“ als etwas, die gotteskindlichen Vorstellungen Übersteigendes. Nicht nur für Afrika sollte sich Gott über die Sinnhaftigkeit von na-amtlichen Bezirksämtern Gedanken machen lassen. Ausweise haben meistens etwas mit Ämtern, mit leibhaftigen Amtskörpern zu tun (und im Diesseits nicht lediglich nur mit Modellen rsp. Modelathleten). Einem nakademisch gebildeten Oberlehrer gleich, sind sogar Hausaufgaben verteilt worden und Nachhilfe von Eltern / Vorstehern ausdrücklich erlaubt.

Den Gotteskinderausweis für die zukünftige Stadt kann auf irdischen Konsulat Gottes, der neuapostolischen Perfektur, der neuapostolischen Botschaft erworben werden, denn Apostel sind Botschafter mit Botschaften. Und wie die „Botschaft“ zeigte, können bei Leistungsmängeln die Ausweise auch wieder eingezogen werden (Dispensierung vom Amt / Exkommunikation) und die Folgen dürften zumindest allen Brüdern und Geschwistern gottesdienstlich geläufig sein.

Da ist es doch toll, wenn bereits schon heute mit den Scherflein und dem Geopferten die Jenseitswohnungen und Residenzen ausgestattet werden können. Denn Städte funktionieren aus Basis von Steuern (Opfern). Die Ämter kosten und verbrauchen viel Geld, wiewohl viel auch ehrenamtlich erledigt wird. Selbst einen Spielzeugporsche oder einen richtigen Porsche kann man zwar geschenkt bekommen („Gott beschenkt mich“) , jedoch sind Geschenke häufig nicht ganz uneigennützig. Und so haben denn auch die neuapostolischen Apostel aus der neuapostolischen Botschaft Gottes bei Gott keine Ausweise zu verschenken. Wie sagte es Justizapostel Dr. Wend im Januar 2002 so schön: „Im Übrigen kann man an einer Universität auch nur einen bestimmten Abschluss erlangen, wenn man den Besuch von vorbereitenden Vorlesungen belegen kann“. Gegenüber all den anderen Schrumpfsakramenten hebt sich die na-amtliche Versieglung doch wohltuend ab und ich sehe Stammapostel Bischoff im Himmel schon mit nem Porsche rumdüsen.

Allerdings kann es auch im Werk der Apostel passieren – ähnlich wie bei der Ringparabel –, dass selbst die na-amtlich ausgestellten Ausweise oder auch die Ausweisung Kuhlens falsch waren und falsch sind. Die Botschaft war ja schließlich auch gefälscht.
der Schuster und Zuchthäusler Wilhelm Voigt im „Hauptmann von Köpenick“ von Carl Zuckmayer hat geschrieben:
„Vorhin, uff'm Friedhof, da hab' ick se jehört, die innere Stimme.
Da hat se jesprochen, da hat se zu mir jesagt:
Mensch, hat se jesagt, einmal kneift jeder 'n **** zu - du auch, hat se jesagt,
und dann stehste vor Jott dem Vater, der alles jeweckt hat, vor
dem stehste denn, un der fragt dir ins Jesichte: Schuster Willem
Voigt, wat haste jemacht mit dein' Leben, un dann muß ick sagen:
Fußmatte...Fußmatte, muß ick sagen, die hab ick jeflochen in Ge-
fängnis
, un da sind se alle drauf rumjetrampelt. und Gott der
Vater sagt zu mir: Jeh weg, sagt er, Ausweisung, sagt er, det-
wegen hab ick dir det Leben nich jeschenkt, det biste m'r schul-
dig, sagt er, wo isset? Wat haste 'mit jemacht?...Un denn, Fried-
rich, denn isset wieder nischt mit de Aufenthaltserlaubnis...“

“…und dann stehste vor Jott dem Vater …“ und umtriebige Schumacher werden ein Glaubensleben lang von der Sorge umgetrieben, wer wohl hinter ihnen stehen würde :mrgreen:.

Ein bedenkenswerter Standpunkt, mit einem klaren Bezug, selbst wenn ein Schumacher vom Leber zieht.

Dabei soll die „Normative Kraft des Praktischen“ wohl zeigen, wo die neuapostolische Demarkationslinie verläuft. Eiserne Amtsvorhänge markieren die flexiblen NaKi-Grenzen und geben klare Orientierung zwischen hüben und drüben.

Trottet man als Gotteskind im Schutze der mächtigen NaKi-Mauern beim Hofgang im Kreis einem Vorangänger hinterher oder führt man selbst wiederum selbst nur Gefallene an?

Säubern dienstbare Geister glaubenslebenslang die Fußmatten zu den Pforten gottesdienstlicher Glückseligkeit?

Ja wer steht dahinter … wenn Zugekniffene vor „Jott dem Vater“ stehen und erzählen, was die NaKi-Werbung auf Stammaposteltour aus ihrem deutschen Glaubensleben gemacht hat:?

„Stehst Du noch oder liegst Du schon?“ – Himmelbett Modell „Willi-bald“. Jetzt 10%- Opferrabattwochen bei Idea, dem unmöglichen schwedischen Glaubenseinrichtungshaus der Gebietskirche Norddeutschland .

shalöm (in enger Anlehnung an einen alten Beitrag auf dem alten Glaubenskulturmagazin)

Philippus
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Re: Gotteskinderausweise

#2 Beitrag von Philippus » 06.12.2010, 13:51

shalom hat geschrieben:Gott erkennt seine Kinder am Ausweis.
personalausweisportal hat geschrieben:Herzlich willkommen.

Jetzt ist er da!

Seit dem 1. November 2010 können Sie den neuen Personalausweis in Ihrem Bürgeramt beantragen.

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die neuen Möglichkeiten mit dem neuen Ausweis. Wir laden Sie ein auf eine Tour durch das Personalausweisportal.
Da ist ja wohl von höchstapostolischer Stelle ein recht kapitaler Bock ge(-schwert-)fegert bzw.geschossen worden.

Waidmannsheil, Prost mahlzeit und noch eine schöne Woche.

Liebe Grüße in die Runde

Frank

Matula
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Re: Gotteskinderausweise

#3 Beitrag von Matula » 06.12.2010, 13:56

gel.
Zuletzt geändert von Matula am 07.12.2010, 11:15, insgesamt 1-mal geändert.

Adler

Re: Gotteskinderausweise

#4 Beitrag von Adler » 06.12.2010, 16:03

Wer keinen Ausweis, durch welchen das apostolische Bürgerrecht für diese Stadt bescheinigt wird, besitzt, ist halt nur ein Bürger mit Migrationshintergrund und Integrationsproblemen ... 8)

LG Adler

Heinrich

Re: Gotteskinderausweise

#5 Beitrag von Heinrich » 06.12.2010, 16:06

Hmmm, so bekommt diese Textpassage eines NAK-Lieds

„……nicht die Hälfte hat man mir gesagt……….

eine ganz neue Bedeutung :mrgreen:

Schmunzelnde Grüße aus dem absaufenden Süden,
Heinrich

Matula
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Re: Gotteskinderausweise

#6 Beitrag von Matula » 06.12.2010, 16:50

gel.
Zuletzt geändert von Matula am 07.12.2010, 11:15, insgesamt 1-mal geändert.

Philippus
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Re: Gotteskinderausweise

#7 Beitrag von Philippus » 06.12.2010, 17:02

Adler hat geschrieben:... mit Migrationshintergrund und Integrationsproblemen ...
Ein Sprachkurs in der jeweiligen Landessprache und die rechte Augensalbe schaffen ganz schnell Abhilfe. :wink: :P

Matula
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Re: Gotteskinderausweise

#8 Beitrag von Matula » 06.12.2010, 17:05

gel.


.
Zuletzt geändert von Matula am 07.12.2010, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.

Matula
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Re: Gotteskinderausweise

#9 Beitrag von Matula » 06.12.2010, 17:07

gel.
Zuletzt geändert von Matula am 07.12.2010, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.

Maximin

Re: Gotteskinderausweise

#10 Beitrag von Maximin » 06.12.2010, 17:12

:) Lieben Freunde,
da möchte jemand den Kindern bewusst machen, dass sie eine Heimat haben und nicht heimatlos umherirren müssen. Nicht im Diesseits und auch nicht in der neuen Welt, von der uns die Bibel einigermaßen nebulös berichtet. Was macht er also? Vielleicht möchte er den Kindern eine anschauliche Sonntagsschule bieten, sie ganz praktisch zum Nachdenken anregen. Was immer er, hoffentlich mit reinem Gewissen, tut, er tut es so, wie er es selber als Kind, als Jugendlicher und schließlich als aufstrebender NAK-Seelsorger beigebracht bekommen hat. Hat man ihn aber richtig gelehrt oder in ein Missverständnis, vielleicht sogar in die irrlehrende Anmaßung einer „Sonderkirche“ hineingeführt...?

Der Richtstab ist leicht gebrochen. Ich bin bleileibe kein Anwalt der NAK und wäre es so, dann wäre ich ein Gegenanwalt. Worum es mir bei meinem Mittun in diesem Forum geht ist, um Barmherzigkeit und Verständnis auch für diejenigen zu werben, die es gut meinen, aber, jedenfalls nach meinem gegenwärtigen Erkenntnisstand, alles andere als gut machen. Auf einen störrischen Esel einzudreschen wird dessen Willen nicht brechen.

Zum geschilderten „Vorfall“ möchte ich aus meiner Sicht nur folgendes anmerken:

Wenn ein NAK-Apostel Gläubige "endgültig" in diese Kirche aufnimmt, dann verwendet er regelmäßig ein Pauluswort. Dieses hier: „19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 21 auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. 22 Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist. (vgl. Epheser 2, 19-21)

So ein alter Sonntagsschullehrer wie ich, der hatte in den 14 Jahren bei dieser Arbeit so seine Schwierigkeiten, Kindern zwischen 6 und 14 Jahren bildhaft etwas über den neuen Himmel und eine neue Erde zu erzählen.

Worauf es mir aber stets ankam war der Versuch, möglichst anschaulich rüberzubringen, dass Gott in jedem von uns wohnen möchte und ER es ist, der diese Wohnung baut. Für diese Wohnung braucht´s keinen Mietvertrag, keinen Mietzins und schon gar keinen Berechtigungsausweis. :mrgreen:

Die hl. Wassertaufe auf den Namen unseres Herrn Jesus Christus reicht aus um fröhlich bekennen zu können: „Ich bin ein Gotteskind." Punktum. Ach ja, dabei gehört es allerdings zu berücksichtigen, dass man damit Rechte, aber eben auch gewisse Pflichten übernimmt.

Liebe Grüße, landauf und landab, vom alten Maximin :wink:
Zuletzt geändert von Maximin am 06.12.2010, 18:08, insgesamt 1-mal geändert.

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