Du bist Weinberg II

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shalom
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Du bist Weinberg II

#1 Beitrag von shalom » 23.06.2012, 06:51

"Du bist Weinberg" geht weiter: ( :arrow: Du bist Weinberg ) Teil I
[urlex=http://web62.confixx2.nak.org/java5/index2.php?option=com_docman&task=doc_view&gid=1230&Itemid=78][ = > Jugendinfo Backnang Juni 2012 ][/urlex] hat geschrieben:
Liebe Jugend
Vor vielen Jahren wurden zwei Evangelisten in ein Missionsland geschickt mit dem Auftrag, dort das Werk Gottes zu gründen… . Ein vierjähriger Junge drängte die Amtsträger nach dem Gottesdienst, mit ihm nach Hause zu gehen, um seinem Vater, einem stadtbekannten Schläger und Trinker, Zeugnis zu bringen. Sie gaben dem Wunsch des Vierjährigen nach und sprachen mit dem Vater. Entgegen jeder Erwartung gab dieser der Bitte seines Sohnes nach, einen Gottesdienst mit ihm zu besuchen. In den Folgejahren waren diese beiden Brüder häufig im Land. Nach einigen Jahren gab es in besagter Hauptstadt eine kleine, aufstrebende Gemeinde. Als der Junge im Alter von acht Jahren starb, hatte er dem Werk Gottes genau 20 Menschen zugeführt und sein Vater diente der Gemeinde als Vorsteher… .

B. K., Evangelist und Vorsteher von Sulzbach/M.

Werte „Werkgottesgründer“, liebe „Menschendemwerkgotteszuführer“, liebe Zu- und Weggeführte 8),

wie schon Brinkman seinerzeit zu Pfingsten in Berlin 2008 predigte: "Weisheit ist nicht Intelligenz und Erkenntnis ist nicht Wissen" (Brinkmann Berlin 2008). In das gleiche Horn tutet Koberstein: Um bessere Gottesdienste zu halten sei Grundwissen in christlicher Theologie „nicht Sinn und Zweck (eine eigene neuapostolische Theologie gibt es nicht). „Sicherlich kann aber ein gewisses Fachwissen nicht schaden, ist aber nicht Grundvoraussetzung, um ein Amt zu begleiten. Jesus hat sich auch einfache Männer auserwählt…“ (Koberstein). Für Koberstein ist das Geschlecht Grundvoraussetzung (kombiniert mit einer ordentlichen Ordination). Allerdings erkennt sogar selbst schon Klingler mittlerweile einen („Immensen Bedarf an höherer Predigtwirkung“) . Die Botschaften der Wortschaumschläger des Herrn sollten sich schon erfüllen :wink: .

Der Junge aus der Perikope in dem na-amtlich fortgeschriebenen Evangelium genoss lt. Evangelist B.K. „seinerzeit keine Schulbildung. Er gehörte nicht zur Intelligenz des Landes“… . „Die Menschen folgten seiner Einladung nicht aufgrund seiner überzeugenden Argumentation, sondern aufgrund seiner Ausstrahlung“.

Und daher sülzt auch der Sulzbacher Vorsteher und Evangelist im ausstrahlungsvollen Werk Gottes davon, dass er wüsste, dass die liebe Jugend einen großen Bekanntenkreis an nichtneuapostolischen FreundInnen hätte und in großen Gruppen „ins Kino, zu Konzerten, auf den Wasen, zum Straßenfest und zu anderen Events" (vermutlich Jugendtage mit Apostelkino, Weihnachtsmärkte, Apostelpartys, Weinberge etc…) gingen. Der Sulzbacher Vorsteher und Evangelist freut sich darüber, dass es nakintern mit der Verweltlichung der Jugend so voran geht und die Jugend ihre profanierenden Bezirksapostel hoffentlich bald eingeholt haben wird.

Aber den Sulzbacher Vorsteher und Evangelist im Werk Gottes bewegt dabei auch noch die Frage: „Warum kommt ihr in diesen Gruppen nicht auch einmal zum Gottesdienst? Haben eure Freunde so Gutes anzubieten, dass ihr sie begleitet und ihr so Schlechtes, dass ihr sie nicht mitnehmt?“.

Gegenüber dem Jungen in der Perikope des Sulzbacher Vorstehers und Evangelisten im Werk des Herrn erscheinen mir viele Amtskörper im gehobenen Dienst überqualifiziert zu sein. Die neuapostolische Intelligenz des Landes hatte sich unlängst zum Wahrsagen getroffen und hochgerechnet, wie es den Aposteln 2030 so geht ( wir berichteten) .

Und aufgrund dieser Wahrsagereien profanieren die Apostel im intellektuellen Vorgriff auf 2030 schon heute jede Menge Gemeinden. Während im Gleichnis unter einem „stadtbekannten Schläger und Trinker“ als Vorsteher in besagter Hauptstadt eine kleine, aufstrebende Gemeinde aufblühte, werden unter den intellektuell schlüssig untheologisch wirkenden Bezirksaposteln und deren Evangelisten Millionen versemmelt, der DNG (die geistliche Entwicklung der Apostel) kommt nicht auf Touren und die na-amtliche Nichtintelligenz, gepaart mit theologischem Nichtwissen erweist sich und ihren Selbstbildern Bären[gottes]dienste im Werk Gottes, geradeso als ob innerhalb der Kirche Jesu Christi das Werk Gottes nur im Neoapostolizismus verortet wäre ( nüchtern betrachtet) .

Vor vielen Jahren wurden zwei Evangelisten in ein Missionsland geschickt mit dem Auftrag, dort das Werk Gottes zu gründen…Nach einigen Jahren gab es in besagter Hauptstadt eine kleine, aufstrebende Gemeinde…hatte er dem Werk Gottes genau 20 Menschen zugeführt und sein Vater diente der Gemeinde als Vorsteher…“. Dem gegenüber macht sich unter den deutsch-neuapostolischen Vorstehern immer mehr der Niedergang breit, wie die na-amtlichen Prognostiker prophezeien. Nur der gute Vorsteher und Evangelist von Sulzbach macht da nicht mit. Völlig unnüchtern zettelt er im Juni 2012 eine innerchristliche Rundumschlägerei darüber an, wo die Grenzen des Werkes Gottes sind.

Jetzt soll wohl wieder der unausgebildete „Volksturm“ die Wende bringen und das Visionieren und Missionieren im innerchristlichen Terrain gehört immer noch zum Stil der neuapostolischen Selbstbildbediener Gottes.

Der Sulzbacher Vorsteher und Evangelist im Werk des Herrn – inmitten all der anderen Werke – wünscht der Backnanger Jugend „geistliche Entwicklungen“, die sie befähigen, das Werk Gottes mit dem Herzen zu erleben und noch vielen Seelen den Weg zur Erlösung zu weisen.

Und ich wünsche der Backnanger Jugend „geistliche Entwicklungen“, die sie befähigen, das Werk Gottes mit dem Herzen zu suchen.

s.

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