Heilsgeschichte bis heute

Für Zweifler und andere gute Christen
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Anne

#11 Beitrag von Anne » 26.03.2009, 12:45

Maria, täusch dich nicht. Ich kann auch deutlich nicht wollen! :wink:

Aber es gibt Momente, in denen das, "was ist", einfach mehr ist. Und das überzeugt. Oder so. :wink:

Liebe Grüße
Anne

Maria Magdalena

#12 Beitrag von Maria Magdalena » 26.03.2009, 13:25

Anne hat geschrieben:Maria, täusch dich nicht. Ich kann auch deutlich nicht wollen! :wink:
Was aber ja auch schon wieder wollen ist.

Zurück die Grüße. :wink:
Maria.

nikodemus

Heilsgeschichte

#13 Beitrag von nikodemus » 26.03.2009, 18:52

Zuletzt geändert von nikodemus am 27.03.2009, 13:17, insgesamt 1-mal geändert.

tergram

#14 Beitrag von tergram » 26.03.2009, 22:51

Nikodemus,

1.) was bedeutet die umfangreiche Ausarbeitung für die Gegenwart, mich, dich, uns alle?

2.) Ich wäre sehr an deiner Meinung dazu interessiert - nicht an den Ausarbeitungen Dritter.

nikodemus

#15 Beitrag von nikodemus » 27.03.2009, 13:56

Lieber Tegram...
Die umfangreiche Ausarbeitung der Heilsgeschichte beinhaltet, dass Gott allen Menschen Vergebung, Versöhnung und Gotteskindschaft anbietet, durch den Glauben an Jesus Christus.

Wer, wie ich z.b. , diese Vergebung erlebt hat, darf sich seines ewigen Heils sicher sein. Die Vergebung der Sünden, im Hinblick auf das ewige Leben, erhält der Mensch nur einmal, hat aber ewiglich bestand.

Dadurch erlebt der Mensch im inneren des Herzens einen Frieden und eine unaussprechliche Freude, die dazu führen jede Not, die an einem herantritt, gelassen anzunehmen.
Der Menschheit wurde ein wunderbares Buch gegeben, das Regeln für ein gesundes und friedvolles Leben miteinander enthält.
Die Bibel gibt Auskunft über richtige Ehe, Sex, Ernährung, Geldanleihen usw...
Wenn die Menschen der Bibel mehr Vertrauen würden, ( was auch eben das Reden Gottes beinhaltet ), und da schliese ich mich selber mit ein, dann würde man so manche Hürde leicht in Kauf nehmen.

Da aber der größte Teil der Menschhheit das Buch als das Reden Gottes ablehnt, und als geduldiges Papier abstempelt, hat für sie die Heilsgeschichte nur ein Ziel, nämlich das der Zorn Gottes über sie bleibt. Nicht kommt, sondern bleibt.

Joh 3,36 Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Christus führet mich Tag und Nacht. Meine Gedanken an IHN begleiten mich durch jede Stunde.
Wenn ich vor einer Situation stehe, oder vor einer Entscheidung, kann ich mich auf IHN alleine berufen. Ich darf aber dabei nicht nach Gefühle handeln, sondern das was in der Schrift steht.
Wenn ich Seinen Willen erkenne, mich danach orientiere, dann erlebe ich persönlich Seine heilsgeschichtliche Gegenwart, denn Er möchte ja, dass es den Menschen, vor allem Seine Kinder, gut geht und das man Heil erlebt.
Mein persönlicher Anteil an der Heilsgeschichte Gottes ist, auch anderen mitzuteilen, dass sie sich zu Jesus Christus hinwenden sollen.

2Kor 5,20
So sind (bin) wir (ich) nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns (mich); so bitte/n wir (ich) nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!


LG
In IHM
der Niko
Zuletzt geändert von nikodemus am 27.03.2009, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.

tergram

#16 Beitrag von tergram » 27.03.2009, 14:01

Werter Nikodemus,

wie du in deinem Avatar schreibst, lebst du schon in den himmlischen Örtern. Deine Überzeugungen haben für meine Ohren etwas zu Schwärmerisches. Sie seien dir trotzdem von Herzen gegönnt.

Ich hingegen lebe in den Niederungen des Alltags, mit allen Sorgen und allen Freuden und kämpfe mich tapfer durch die Höhen und Tiefen des Alltäglichen.

Daran mag es liegen, dass wir uns nicht recht verstehen. Das macht aber nichts. Hauptsache, ER versteht uns alle.

Dir alles Liebe,
t.

nikodemus

#17 Beitrag von nikodemus » 27.03.2009, 14:20

Eph 1,3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen [Regionen] in Christus,

Andere Übersetzungen sagen auch Örter.

Jeder der Christus als Herrn und Heiland im Herzen hat, ist mit geistlichen und himmlischen Segnungen gesegnet.

"Die Freude an dem HERRN ist eure Stärke" (Neh 8,10). Das ist ohne Frage eine rein geistliche Segnung. Oder, wenn der Psalmist singt: "Glückselig der, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist. Psalm 32

Wer Christus im Alltag erlebt, befindet sich nicht auf der sogenannten Wolke 7, aber in Seiner absoluten Gegenwart, die ja den himmlischen Ort ausmacht. Also nicht geographisch gesehen.

LG
In IHM ( Apg. 17, 28 ) denn »in ihm leben, weben und sind wir«
der Niko

Engelchen

#18 Beitrag von Engelchen » 27.03.2009, 18:11

tergram hat geschrieben:Werter Nikodemus,

wie du in deinem Avatar schreibst, lebst du schon in den himmlischen Örtern. Deine Überzeugungen haben für meine Ohren etwas zu Schwärmerisches. Sie seien dir trotzdem von Herzen gegönnt.

Ich hingegen lebe in den Niederungen des Alltags, mit allen Sorgen und allen Freuden und kämpfe mich tapfer durch die Höhen und Tiefen des Alltäglichen.

Daran mag es liegen, dass wir uns nicht recht verstehen. Das macht aber nichts. Hauptsache, ER versteht uns alle.

Dir alles Liebe,
t.

Das wünsche ich mir auch.
ER könnte mir mal gerade ein paar Hausangestellte zur Verfügung stellen, damit ich den Fußboden nicht wischen muß. Aber das schafft ER nicht! Somit muß ich auch das erledigen.
Schönen Abend
Engelchen

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Heidewolf
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#19 Beitrag von Heidewolf » 28.03.2009, 00:41

Eine Antwort auf die Frage kann auch dieser Vers sein, den man in den Evangelien findet.

9Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
aus Lukas 11

Diese Aussage ist mir im Leben oft begegnet.
Und immer wieder denke ich dabei an:

Dies lehret uns Christus in einer Summa, Matthäus am 22.: »Du sollst lieben Gott, deinen Herren, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und allen Kräften; dies ist das vornehmste und das größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben als dich selbst. In diesen zwei Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten.«

Ich denke, um einen persönlichen Glauben mit seinen vielfältigen Erfahrungen kommt keiner herum. Was auch sonst immer noch so gelehrt wird.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

tergram

#20 Beitrag von tergram » 28.03.2009, 09:43

Heidewolf hat geschrieben:Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
Diese Aussage ist mir im Leben oft begegnet.
Das ist schön. Aber was ist mit den verzweifelten Bitten derer, die keine Erhörung finden? Denen trotz intensiven "anklopfens" eben nicht "aufgetan" wird?

So lange und insoweit dem Suchen das Finden folgt, ist alles verständlich. Das zu glauben, ist ja keine Kunst.

Aber wenn es im Leben ganz eng wird? Wenn niemand die Bitten hört oder zu hören scheint?

Darf man dann fragen, welchen Plan Gott hat, resp. ob er einen Plan hat? Und wer gibt uns darauf Antwort?

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