Reinkarnation

Für Zweifler und andere gute Christen
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nikodemus

#21 Beitrag von nikodemus » 03.03.2009, 13:41

Maximin....AMEN

LG
In IHM
der Niko

Hannes

#22 Beitrag von Hannes » 03.03.2009, 15:19

Reinkarnation brauche ich für mein Glaubenskonstrukt nicht, da es keine Auswirkungen auf meinen Alltags-Glauben hätte ...
(ausserdem habe ich mich schon mal mit meiner Katze (Gruß) unterhalten und sie konnte mir auch nicht sagen, wer oder was sie früher einmal war. Genau so wenig wie die Fliege, die ich heute Nacht zertreten habe. Und alle anderen Wesen und Menschen (und es waren ziemlich seltsame darunter) auch nicht ... :wink: )

Ich erlebe allerdings schon mancheine/n Esoteriker/in, die nach meiner Wahrnehmung der Reinkarnationslehre folgen im Hoffen darauf, dass im nächsten Leben sie doch noch manches richten können. Das ist im christlichen Glauben ja anders ...

Gruss - Hannes

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Loreley 61
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#23 Beitrag von Loreley 61 » 03.03.2009, 17:12

Hannes, ich glaube, auch bei dem Reinkarnationsgedanken gibts Unterschiede. Manche meinen, man könne auch als Tier wiedergeboren werden. Eben genauso wie du es beschreibst. Dann gibt es Reinkarnationsgläubige, die davon ausgehen, dass ein Mensch immer nur als Mensch wiedergeboren werden kann. Zweite Variante bevorzuge ich persönlich am meisten. :lol: :wink:

LG, Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

tergram

#24 Beitrag von tergram » 03.03.2009, 17:27

Lory, da ich dich eben sehe: Die Anzahl der für die wiedergeborene Körperlichkeit zur Verfügung stehenden Seelen ist ja begrenzt. Da die Bevölkerunjg weltweit wächst, müssten ja "neue" Seelen nach-geschaffen werden. Andernfalls müssen seelenlose Menschen...

Oder?

Hannes

#25 Beitrag von Hannes » 03.03.2009, 17:28

Loreley 61 hat geschrieben:Dann gibt es Reinkarnationsgläubige, die davon ausgehen, dass ein Mensch immer nur als Mensch wiedergeboren werden kann. Zweite Variante bevorzuge ich persönlich am meisten. :lol: :wink:

LG, Lory
Oh je, Frau Lory ... das ist auch net schön! Wer weiss, wenn das "unbeherzte" Menschenkind von neulich eventuell noch einmal und dann nochmal anders in meinem Leben und meinen Gefühlen ... ich bin gerade so gerne überzeugter und (nicht reinkarnations-) gläubiger Christ ... :wink:

Guten Abend
Hannes

autor

#26 Beitrag von autor » 03.03.2009, 17:34

tergram hat geschrieben: Andernfalls müssen seelenlose Menschen...

Oder?
Na? Angst? *mitschauerlicherStimmesprech*

8)

tergram

#27 Beitrag von tergram » 03.03.2009, 17:59

Angst habe ich nur vor beseelten Autoren aus dem Off... 'und eine Stimme sprach zu mir...' :mrgreen: (Sorry)

Lory, auch auf die Gefahr hin, dich zu nerven:

Neben der Frage der Nach-Erschaffung von neuen, zusätzlichen Seelen (Himmel, wenn das mein Therapeut liest!) angesichts der Bevölkerungsentwicklung:

Ab welchem Entwicklungsgrad der Evolution des Menschen setzt das beseelte Leben ein? Wir wissen ja, dass unsere Ur-ur-Vorfahren sich in mehreren zeitlich und räumlich weit getrennten Schritten vom Affen zum heutigen Menschen entwickelten. Einige der Entwicklungen waren nicht erfolgreich und starben aus, andere gingen nahtlos in neue Entwicklungsstufen über. Es gibt eine Vielzahl von Zwischenstufen auf dem Weg zum modernen Menschen und wir kennen wahrscheinlich bisher nur einige wenige. An einem dieser Punkte muss ja die Differenzierung "Tier/unbeseelt vs. Mensch/beseelt" eingesetzt haben.

Was sagen die Evolutionstheoretiker dazu?

Ergänzend:
  • Wie oft muss ich als Mensch in Menschenform wiedergeboren werden? Wenn die Wiedergeburten zum Zweck der Vervollkommnung erfolgen, solle der Wiedergeborere doch sinnvollerweise davon wissen, damit er sein Leben demgemäß gestalten kann. Wenn er unwissend bliebe (was ja zur Zeit der Fall ist....), könnte der Besserungseffekt nur zufällig, nicht aber gewollt, eintreten.
    Was geschieht am Ende dieser Wiederholungen?
    Oder gibt es kein Ende? *schauder*
Kannst du mir helfen?

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Loreley 61
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#28 Beitrag von Loreley 61 » 03.03.2009, 19:11

Nee tergram - noch kann ich dir all diese Fragen nicht beantworten. Aber du kennst mich virtuell ja inzwischen schon ganz gut - und glaub mal sicher: Ich will es wissen! Ich will alles wissen, was nur in mein Hirn rein geht. Dann gebe ich dir Bescheid. Bin sehr guter Kunde bei amazon.de und lese für mein Leben gerne. Ich denke mal, dass denen für die die Reinkarnation ein rel. Fakt ist (Dalai Lama u.a.) genau solche Fragestellungen kennen und sie beantworten können.

Ich habe vorhin mal etwas gegoogelt. Dabei sind mir einige Zahlen ins Auge gefallen: Demnach glauben 25-30 % aller ansonsten westl.,christl. eingestellten Menschen inzwischen an die Reinkarnation. Tendenz steigend. Große Dichter und Denker (Goethe, Lessing usw) aber auch C.G. Jung waren davon überzeugt. Habe eben gesehen, dass unser allseits gut bekannter Prof. Obst auch darüber ein Buch verfasst hat. Ich nehme an, man kann ihn als objektiv ansehen.


http://www.amazon.de/Reinkarnation-Welt ... 345&sr=1-2

Wäre eventuell ein Büch für mich. Leider noch keine Kundenrezension. Der Büchermarkt über dieses Thema ist enorm. Da wird man bestimmt fündig. Ich schaue immer gerne nach den Beurteilungen, denn das sagt ja schon mal einiges über die Qualität eines Buches aus. Deshalb eventuell dies:

http://www.amazon.de/Wer-war-Vorleben-R ... 830&sr=1-5

Ich persönlich stehe noch am Anfang meiner "Entdeckungsreise". Aber für mich ist es unheimlich spannend und erfüllend (bisher). Und natürlich will ich wissen, in wie weit passt Reinkarnation zum christl. Glauben. Wie verhält sich das mit der Bevölkerungsexplosion. Was sagt die Wissenschaft dazu, die Physik, die Quantenphysik, die Ärzte und Sterbeforscher? (Kübler- Ross war ebenfalls Anhängerin der Reinkarnation.)Bei einer Buchbeurteilung stand dies:

Ich habe dieses Buch gekauft, weil es mir von zwei Bekannten empfohlen worden ist. Obwohl ich mich als einen ganz guten Christen bezeichnen möchte, sind mir die Lehren der Kirche über das Leben des Menschen nach dem Tod zu dürftig. Daher bin ich seit längerem auf der Suche nach tieferen Erkenntnissen. Ich habe schon ein paar esoterische Bücher gelesen. Auch wenn ich dort einige Weisheiten (z.B. Reinkarnation und Karma) finden konnte, hat mir in diesen immer der Bezug zum Christentum gefehlt. Das ist in diesem Buch ganz anders! Der Verfasser zeigt auf, dass die Reinkarnation nicht nur keinen Widerspruch zum Christentum darstellt, sondern dass sie ein Grundpfeiler dieses Bekenntnisses ist. Auch wenn es nicht die wichtigste Intention des Verfassers gewesen sein mag, die spirituelle Dimension des Christentums darzustellen, ist mir die große Bedeutung dieses Glaubens erst jetzt so richtig klar geworden...................

http://www.amazon.de/spirituelle-Seite- ... 19&sr=1-69


LG, Lory
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______
Namaste

Flummi

#29 Beitrag von Flummi » 04.03.2009, 10:57

Guten Morgen!

Erstmal Dank an Loreley - ein Buch habe ich gerade bestellt. :D

Dann stellen sich für mich 2 Fragen:
1) warum möchte ich an Reinkarnation glauben, was habe ich davon in diesem Leben und im Leben danach?

2) warum möchte ich an die christliche Lehre glauben, was bringt mir das in diesem Leben und danach (ewige Strafe oder ewiges Leben) ?

Grüße,
Flummi

Flummi

#30 Beitrag von Flummi » 04.03.2009, 11:18

Hallo Nochmal,

mit u.g. Ansatz kann ich persönlich etwas anfangen, da es unser begrenztes Bewußtsein mit-einbezieht. Für mich glaube ich eher daran, daß Zeit z.B. eine Kugel ist und wir immer im selben Moment leben. Da unser Gehirn das nicht verarbeiten kann (ev. NOCH nicht), stellen wir uns Zeit linear vor und somit entsteht unsere Realität. Schwierig zu beschreiben.....nur eine Idee...

Zen-Buddhismus
Im Zen ist der Tod nur ein Aspekt des Lebens. Es gibt nichts zu erreichen, also auch keine Wiedergeburt und keine Unsterblichkeit. Was wir als Leben und Tod bezeichnen sind für den Zen-Buddhismus nur gleichberechtigte Konzepte, die auf einem eingegrenzten Bewusstsein basieren. Ewiges Leben ist das Bewusstsein selbst. Diese Wirklichkeit konkret zu erfahren ist der Weg des Zen. Für den Erleuchteten ist die Vorstellung eines Todes als einem tristen Ende eine „Ungeheuerlichkeit“ (Willigis Jäger). Eine Geschichte aus dem alten Japan zeigt diesen radikalen Lebensbezug deutlich:

„Meister, gibt es ein Leben nach dem Tod?“
„Das weiß ich nicht.“
„Aber bist du denn nicht der Meister?“
„Ja, aber kein toter Meister.“

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