Mehr als nur ein Anfang?

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Grizzlydame
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Re: Mehr als nur ein Anfang?

#51 Beitrag von Grizzlydame » 09.11.2017, 21:06

Schmetterling40 hat geschrieben:Genau so ist es

Die oberen Ämter sagen den kleinen wo es lang geht
Die Männer den Frauen..
usw.

und die haben zu kuschen und nicht zu widersprechen, fehlen nur noch die Kopftücher...
Ja, und die Frauen geben das wieder an die Kinder weiter, und der Kreislauf setzt sich fort. Unter welchem Druck unsere Mütter standen,das kann man sich kaum vorstellen. Sonntags mit Kleinkindern / Baby´s in der Bank, Baby quakt oder plappert mal dazwischen, vorn stand der VO mit eiserner Miene, unterbrach seine Predigt und starrte die Mutter giftig an. Auch andere "liebe Schwestern" vornehmlich bedachten die Mutter mit bösen Blicken. Mutter mit Kind schnell hinter gerannt, in die Garderobe, und dann gab es Dresche für das Kind, das hat dann komischerweise keinen mehr gestört. Hauptsache, die Mutter wurde konditioniert, danach war die kleine neuapostolische Welt wieder im Lot und alle hatten sich lieb.. :roll:

Warte man, das mit den Kopftüchern kommt vielleicht noch! :mrgreen:

Grizzlydame
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Re: Mehr als nur ein Anfang?

#52 Beitrag von Grizzlydame » 09.11.2017, 21:11

Magdalena hat geschrieben:Das kann ich leider auch nur bestätigen, liebes Grizzly, - auch aus eigener, schlimmer Erfahrung. Aber ich war meistens - nicht immer - zu eingeschüchtert, um mich zu wehren, denn ich bekam schon mit der Muttermilch eingeflößt, dass man Gottesknechten nicht widersprechen darf, weil sie eben Gesandte Gottes sind und durch sie Gott spricht. Damals galt das noch für alle Gelegenheiten und nicht nur für die Predigt vom Altar. Gott sei Dank, habe ich nicht immer im Gehorsam gestanden. Darauf bin ich heute noch stolz und sehr dankbar, dass ich nicht den Worten der AT gefolgt bin, sondern allein meinem Gewissen!!!

Wohl wahr Magdalena..Eingeschüchtert, das war ich in jungen Jahren ja auch, da wäre ich niemals auf die Idee gekommen , zu meutern oder zu widersprechen. Erst reichlich gemachte Erfahrungen haben mich zu der gemacht, die ich heute bin, das ist bei uns so, :idea: irgendwann sagt man: Bis hier her und nicht weiter. Und das ist auch richtig so :!: :!: :!: :D

Schmetterling40

Re: Mehr als nur ein Anfang?

#53 Beitrag von Schmetterling40 » 09.11.2017, 21:12

Grizzlydame hat geschrieben:
Schmetterling40 hat geschrieben:Genau so ist es

Die oberen Ämter sagen den kleinen wo es lang geht
Die Männer den Frauen..
usw.

und die haben zu kuschen und nicht zu widersprechen, fehlen nur noch die Kopftücher...
Ja, und die Frauen geben das wieder an die Kinder weiter, und der Kreislauf setzt sich fort. Unter welchem Druck unsere Mütter standen,das kann man sich kaum vorstellen. Sonntags mit Kleinkindern / Baby´s in der Bank, Baby quakt oder plappert mal dazwischen, vorn stand der VO mit eiserner Miene, unterbrach seine Predigt und starrte die Mutter giftig an. Auch andere "liebe Schwestern" vornehmlich bedachten die Mutter mit bösen Blicken. Mutter mit Kind schnell hinter gerannt, in die Garderobe, und dann gab es Dresche für das Kind, das hat dann komischerweise keinen mehr gestört. Hauptsache, die Mutter wurde konditioniert, danach war die kleine neuapostolische Welt wieder im Lot und alle hatten sich lieb.. :roll:

Warte man, das mit den Kopftüchern kommt vielleicht noch! :mrgreen:
Genau so war es und wird sich leider auch nie ändern.

Finde halt den Witz, dass z. B. ich einen Amtsträger in Ruhe kenne wo sehr über die Moslems lästert aber selbst seine Frau sehr unterdrückt

Hilfreicher wäre doch, wenn sie erkennen würden, dass man
- auf Augenhöhe
- und jeder nach seiner Begabung
mehr erreichen könnte

Schmetterling40

Re: Mehr als nur ein Anfang?

#54 Beitrag von Schmetterling40 » 09.11.2017, 21:15

Wenn wir uns bei den evangelischen manchmal treffen, wird oft das Lied als Einleitung gesungen und auch darauf eingegangen:

Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn,
voneinander lernen, miteinander umzugehn.
Aufstehn, aufeinander zugehn
und uns nicht entfernen, wenn wir etwas nicht verstehn.

1. Viel zu lange rumgelegen, viel zu viel schon diskutiert.
Es wird Zeit, sich zu bewegen,
höchste Zeit, daß was passiert.

2. Jeder hat was einzubringen, diese Vielfalt, wunderbar.
Neue Lieder woll'n wir singen,
neue Texte laut und klar.

3. Diese Welt ist uns gegeben, wir sind alle Gäste hier.
Wenn wir nicht zusammen leben,
kann die Menscheit nur verliern.

4. Daß aus Fremden Nachbarn werden, das geschieht nicht von allein.
Daß aus Nachbarn Freunde werden,
dafür setzen wir uns ein.

Das wäre mal auch ein guter Ansatz, wie Gemeindeleben gut funktionieren kann.

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