Monatslosung Februar 2013

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Maximin
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Monatslosung Februar 2013

#1 Beitrag von Maximin » 25.01.2013, 16:25

Lieben Freunde,
habe ich hier noch welche...? Wie dem auch sei. Vor mir auf dem Schreibtisch liegt der Text der Monatslosung für Februar 2013. Text: "Wenn nun dein Leib ganz Licht ist, dass er kein Stück von Finsternis hat, so wird er ganz licht sein, wie wenn ein Licht mit hellem Blitz dich erleuchtet." (Lukas 11,35, Luther 1912)

Das evangelische Losungsbuch für 2013 verkürzt das so: "Schaue darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei."
- Bibelübersetzungen im Wandel der Zeiten..!?

Wie dem Andreas versprochen, werde ich zum Anfang der kommenden Woche meine Kolummne zur aktuellen Monatslosung ins Forum einstellen. Überschrift: "Licht und Finsternis." Möchte mir jemand zuvorkommen...? Bitte gerne...! Denn das Thema ist zur Zeit in unserem Forum ja höchst aktuell.

Liebe Grüße, landauf und landab, vom Maximin + + +
Der kleine Glaube hat denselben starken Heiland wie der große Glaube.

Philippus
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Re: Monatslosung Februar 2013

#2 Beitrag von Philippus » 26.01.2013, 22:30

:) Ob Du noch Freunde hast? Kommt drauf an, was und wo Du suchst, wenn Du von Freundschaft sprichst.

Aber sag mal, lieber Maximin, warum schreibst Du eine Monatslosung für den Februar des letzten Jahres? :roll:
2012 is' rum, und das schon seit 4 (in Worten: vier!) Wochen. :P

Liebe Grüße aus M. von F.

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centaurea
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Re: Monatslosung Februar 2013

#3 Beitrag von centaurea » 27.01.2013, 08:37

Phillipus,

danke für den Hinweis.
Hab es für Maximin korrigiert.

Centaurea

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Maximin
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Re: Monatslosung Februar 2013

#4 Beitrag von Maximin » 27.01.2013, 13:52

Licht und Finsternis

„Schaue darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei.“ (Lukas 11,35 / Luther 1984)

Lieben Freunde,
Gaby schreibt u. a.: "Der Glaube ist kein Schwert, um andere zu richten, sondern ein Licht, um anderen zu leuchten.“ Hat mit gefallen. Denn wer hantiert heutzutage noch mit blitzendem scharfem Schwert, um anderen den Schädel einzuschlagen...?

Ohne Licht würde keine Blume blühen, kein Baum wachsen und menschliches Leben wäre unmöglich. In unserem Monatsspruch geht es nun aber nicht um das natürliche Sonnenlicht, sondern um das Licht in uns. Dieses Licht ist Wissen und setzt die Bereitschaft voraus, Wissen erwerben zu wollen. Finsternis ist Unwissenheit und bedeutet, nicht wissen zu wollen.

Jemand sagt: „Es ist müßig über Gott nachzudenken. Nachzudenken über einen Gott den es gar nicht gibt. Davon will ich nichts mehr wissen.“ Offen bleibt dabei freilich die Frage, welcher Gott gemeint ist, von dem man nichts mehr wissen will und die Frage, ob nicht Gott etwas von mir wissen will.

Jemand hat hier eine Liste veröffentlicht, in der viele verschiedenen Welt- Religionen aufgezählt wurden. Es ist eine lange Liste mit Religionen mit unterschiedlichsten Gottesvorstellungen. In einem christlich orientierten Forum erwartet man, dass dort über christliche Gottesvorstellungen und natürlich auch über christliche Gotteserfahrungen ausgetauscht wird.

Führt das eventuell zu einer einseitigen Wagenburghaltung? Motto: „Ich bin Christ und nur in mir strahlt das Licht Gottes. Alles was nicht christlich ist, das lebt in Unwissenheit und in schrecklicher Finsternis."

Wer in dieser Haltung verharrt, der schwebt in der Gefahr, seinen christlichen Glauben als Schwert zu missbrauchen. Jesus weist den hl. Apostel Petrus mit den Worten zurecht: „Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen. (Mt. 26,52)

Wer gibt mir eigentlich das Recht, andere Religionen und Gottesvorstellungen zu verhöhnen und zu verachten? Unser Forum ist mit den Worten überschrieben:

„Für den Dialog zwischen Christen - In versöhnter Verschiedenheit den Glauben leben.“

Wer diese Präambel missachtet, der neigt m. E. zu Dialog-Unfähigkeit, zu Unversöhnlichkeit und dürfte kaum bereit sein, Verschiedenheiten gelassen zu respektieren.

Wie will so jemand seinen christlichen Glauben leben...? Ich befürchte, dass da noch viel Dunkelheit überwiegt.

Liebe Grüße, landauf und landab, vom Maximin + + +
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