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BeitragVerfasst: 15.04.2016, 16:03 
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gk textet:

Glaubwürdigkeit der NAK NL am Boden
NAK NL-Vorstandsmitglied Bischof Vis belügt Öffentlichkeit und Gemeindemitglieder.



Vogelfrei, hat das etwas mit dem Fall Rohn zu tun?
Vielleicht können Sie hierzu etwas sagen?

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Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.


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BeitragVerfasst: 15.04.2016, 21:03 
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Brombär hat geschrieben:
gk textet
[i]Glaubwürdigkeit der NAK NL am Boden
NAK NL-Vorstandsmitglied Bischof Vis belügt Öffentlichkeit und Gemeindemitglieder....


Ich dachte, es geht um die Skandale mit der Asbestverseuchung in Nieuwegein und die fehlende Baugenehmigung/Sperrung im Kirchenzentrum De Bron.

Die winzige NAK NL ist ein einziger Skandal - warum Herr Storck den Laden aus Filz und Klüngel nicht aushebt, bleibt sein Geheimnis.

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Nichts fürchtet der Mensch wohl so sehr wie die Vorstellung, das, woran er glaubt, könnte falsch sein. (Gudrun Zydek)


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BeitragVerfasst: 15.04.2016, 22:37 
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Brombär hat geschrieben:
gk textet:

Glaubwürdigkeit der NAK NL am Boden
NAK NL-Vorstandsmitglied Bischof Vis belügt Öffentlichkeit und Gemeindemitglieder.



Vogelfrei, hat das etwas mit dem Fall Rohn zu tun?
Vielleicht können Sie hierzu etwas sagen?


@Brombär

Dies hat mit Kompetenzen zu tun. Seelsorge ist sehr verschieden von der Verwaltung von Immobilien. Hohe Amtsträger sind automatisch Mitglieder des Vorstandes. Das muss sich ändern. Kurz gesagt, das Problem is hier ein Systemfehler in der Organisation. Das rächte sich schon in “der Fall Rohn” sowie nun bei der Asbestsanierung in Nieuwegein.

Siehe in diesem Zusammenhang zur Zeit auch http://www.pen.nl/artikel/kerkbestuur-blundert-met-asbest. Der Kirchenvorstand mit BAP Storck als Präsident macht sich zunehmend zu blamieren! Alle diese Männer leiden an Selbstüberschätzung...

MfG,
Vogelfrei

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BeitragVerfasst: 16.04.2016, 12:40 
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weitere Online-Artikel:

Asbest gevonden bij De Bron

Asbest rondom De Bron wordt vandaag verwijderd.


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BeitragVerfasst: 16.04.2016, 16:47 
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Das scheint sich zum Fiasko auszuweiten:

UPDATE: De Bron blijft langer dicht, asbest toch nog niet weg

Kerkbestuur blundert met asbest

Es wäre schön, wenn jemand den Inhalt der beiden Artikel hier ungefähr wiedergeben könnte!

Vielen Dank!

LG

Centaurea


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BeitragVerfasst: 17.04.2016, 14:11 
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Meine laienhafte Übersetzung ohne Anspruch auf Richtigkeit - aus Zeitgründen habe ich den Text etwas eingekürzt; "Holprigkeiten" bitte ich zu entschuldigen:

    Aus dem zweiten Link: Vor kurzem wurde in der Gemeinde Nieuwegein der Bereich um die Kirche im Zentrum mit Zäunen abgegrenzt. Die Absperrung der Buizerdlaan (Anmerkung von mir: Name der Straße) erfolgte, nachdem Anwohner berichteten, dass der Asbest-Schiefer an den Fassaden der Kirche illegal entfernt wurde. Dies wurde durch freiwillige Helfer aus der Gemeinde und nicht von einem entsprechend zertifizierten Unternehmen gemacht. Auch lag das Material, Hunderte Pfund Asbest, tagelang unentdeckt im öffentlichen Raum. Eine schwere Umweltstraftat, die schwere Strafen nach sich zieht.

    Die Politik hat schon nachgefragt, aber immer noch keine Antworten: Der neue Eigentümer, die Neuapostolische Kirche, bleibt stumm und sagt, es war nicht bekannt, dass es um Asbest ging. Dies ist aber nicht möglich, weil der Verkaufsvertrag, der beim Grundbuchamt vorliegt, in Artikel 6, Absatz 3 sagt: "Dem Verkäufer ist nicht bekannt, ob Asbest oder asbesthaltige Stoffe vorhanden sind, außer im Schiefer an der Fassade." Es stellt sich heraus, dass der neue Eigentümer tatsächlich wusste, dass Asbest vorhanden war, er hat damit bewusst freiwillige Helfer und die lokale Bevölkerung der Gefahr ausgesetzt. Das ist eine ernste Sache.

    Auf Facebook reagierten Leser: "Wie können Sie so ein Ding kaufen?! Es kostet sie eine Menge Geld, die Gefahr zu entfernen!" .... Wo der Asbest bleibt, ist unserer Redaktion unbekannt. An der Renovierung der Kirche haben mindestens 20 Freiwillige gearbeitet, die haben auch Ihre Kinder dabei gehabt, in und um die Kirche, während dieser Renovierung. Die Freiwilligen, die den Asbest entfernt haben, in- und aussserhalb des Gebäudes, waren ohne Schutzkleidung und Schuhe. Die Kinder spielten auf dem Boden. Die Gefahr für Asbestverseuchung ist außergewöhnlich groß. Ein Experte teilte unserer Redaktion mit: "Wer das eingeatmet hat und erkrankt, ist meist zum Tod verurteilt. Es kann manchmal 20 bis 30 Jahre dauern, bis die Erkrankung ausbricht. Es muss ein Krisenmanagement für diese Spätschäden erarbeitet werden, das gibt es aber bisher nicht. Und das ist eine schlechte Sache", sagt der Experte. "Ein kleiner Junge, der auf dem Boden gespielt hat und in 30 Jahren erkrankt - da kann sich ohne Krisenmanagement keiner mehr erinnern, woher das Asbest kam."

    Die Gemeinde Nieuwegein hat den Fall der Inspektion für Soziale Angelegenheiten und Beschäftigung berichtet (Anmerkung von mir: Das ist eine Art Gesundheits- und Arbeitsschutzministerium). Auch die Polizei ist informiert. Die Gemeinde Nieuwegein hat uns wissen lassen, dass es jetzt bei der Polizei ist eine strafrechtliche Untersuchung gibt. .... Die Anzeigenden sind die direkten Nachbarn oder ehrenamtlichen Mitarbeiter der Kirche. Sie haben das Verbrechen bei der Polizei berichtet.

    Der völlig unerreichbare Vorstand Ruud Vis (Anmerkung von mir: Es handelt sich um den Bischof Vis, der auch in der Rohn-De Bruijn-Sache schon eine ungute Rolle spielte) der Neuapostolischen Kirche sagte in den Medien: "Die Kirche hofft, bald die feierliche Eröffnung des Gebäudes begehen zu können. Wir wussten nicht, dass Asbest im Material verarbeitet wurde. Zum Glück ist das Problem jetzt gelöst."

    Die politische Gemeinde sagt aber: "Die Kirche ist verantwortlich für die Reinigung und einen Wiederaufbauplan für das Gebäude und muss dafür in Vorlage treten. Wir haben den Umstrukturierungsplan Freitag erhalten. Das ist jetzt in der Überprüfung bei der Inspektion für Soziale Angelegenheiten und Beschäftigung. Wenn der Plan genehmigt wird, kann die Sanierung Montag beginnen." Solange bleibt der Bereich abgesperrt bleiben mit Zäunen und die Kirche bleibt geschlossen. .... "


    Aus dem ersten Link: Der Asbest rund um die Kirche am Buizerdlaan ist noch nicht entfernt worden. Zunächst wurde der Asbest in dieser Woche von einer professionellen Firma gereinigt. Laut einem Sprecher der Kirche hat diese ihre Arbeiten noch nicht abgeschlossen. Die Zäune sind immer noch rund um das Gebäude. Die Gemeinde Nieuwegein wies die Kirche an, den Asbest zu entfernen. Der Wiederaufbauplan wurde am späten Nachmittag an die Gemeinde übergeben.

    Gemeindesprecher Frankie van Beek: ,,Den Wiederaufbauplan senden wir der Inspektion für soziale Angelegenheiten und Beschäftigung. Da wird der der Plan getestet. Wenn es eine Genehmigung gibt, können die Arbeiten Montag beginnen. Bis der Asbest entfernt ist, bleibt das Gebiet rund um die Baustelle verboten. Ausserhalb der Absperrung gibt es keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit. Im Auftrag der Gemeinde war das Gebäude am Mittwoch, 6. April, geschlossen worden, denn es wurde während der Renovierungsarbeiten an den Schiefern des Daches Asbest gefunden. Dies geschah in der Woche nach dem Umzug der Kirche nach Nieuwegein. In den Wochen vorher haben sich viele Freiwillige an der Renovierung beteiligt. Dies ist das zweite Mal in Folge, dass die 350 Mitglieder der Neuapostolischen Kirche das Gebäude nicht nutzen können..... Der Vorstand der Neuapostolischen Kirche war für einen Kommentar nicht erreichbar.

Sollten wir hier einen NL-Muttersprachler haben, bitte ich herzlich um kritische Durchsicht und Korrektur!

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Zuletzt geändert von tergram am 17.04.2016, 23:51, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 17.04.2016, 19:24 
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Liebe tergram,

vielen Dank!

LG

Centaurea


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BeitragVerfasst: 18.04.2016, 07:31 
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Tergram, vielen Dank.

Wenn es tatsächlich stimmt, dass der Verkäufer vertraglich beurkunden hat lassen, dass an der Fassade Asbest verbaut wurde und man aus Kostengründen seelenruhig ehrenamtliche Helfer, die teilweise ihre Kinder mitbrachten, mit dem Abriss der Fassade betraute, dann ist das ein unverantwortliches Verhalten der Verantwortlichen, dass einen sprachlos macht und um das sich die Staatsanwaltschaft kümmern sollte.

Es ist zu hoffen, dass bei niemandem Spätfolgen auftreten werden !


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BeitragVerfasst: 18.04.2016, 12:28 
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Das Magazin "glaubenskultur" berichtet seit einigen Tagen ausführlich darüber und hat intensiv recherchiert. Selbst dem grundsätzlich NAK-freundlichen Redakteur Michael Koch merkt man die Verärgerung und Empörung über den Skandal an.

Nicht nur, dass die NAK ein asbestbelastetes Gebäude gekauft hat (was leichtfertig ist, sich aber mit viel Geld beheben lässt) - der eigentliche Skandal besteht darin, dass viele Gemeindemitglieder als ehrenamtliche Helfer beim Entfernen der asbesthaltigen Eternitplatten tätig waren, ihre Kinder mitbrachten und dort Tage zugebracht haben. Alles ohne Atemschutz, ohne Arbeitsschutz und ohne sich selbst und die Anwohner zu warnen oder zu schützen. Das ist lebensgefährlich, Asbest ist nun mal ein Teufelszeug!

Dass, wie die Überschrift dieses Threads sagt, das Gebäude gesperrt wurde, ist harmlos im Vergleich zur wissentlichen und leichtfertigen Gesundheitsgefährdung von Menschen durch die Kirchenleitung! DAS ist der eigentliche Skandal.

Pikant ist, dass der Herr Gebietskirchenpräsident aus NRW, Herr Storck, der übrigens Bauunternehmer ist und das Thema Asbest aus beruflicher Erfahrung kennen sollte, den Kaufvertrag mit unterschrieben hat. Er steht also in der persönlichen Mitverantwortung.

Sollten beteiligte Freiwillige oder Anwohner erkranken, wird sicherlich innig für sie gebetet. Und wenn das nicht hilft, gibt es Entschlafenengottesdienste für die armen Seelen.

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich ... Ach, lassen wir das. :twisted:

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BeitragVerfasst: 18.04.2016, 13:28 
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Ist bekannt, wer die ehrenamtlichen Helfer aus der Gemeinde angesprochen hat, diese Sanierungsarbeiten an dem Kirchengebäude durchzuführen ?

In der Regel gehen solche Bitten an die Gemeindemitglieder von den Gemeindevorstehern oder Bezirksvorstehern aus.


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