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BeitragVerfasst: 05.09.2008, 21:25 
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Registriert: 29.11.2007, 23:35
Beiträge: 4946
Bitte bei Interesse hier weiterlesen:

http://www.christ-im-dialog.de/index.ph ... Itemid=100

http://gottesdienst.blog.de/

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Nichts fürchtet der Mensch wohl so sehr wie die Vorstellung, das, woran er glaubt, könnte falsch sein. (Gudrun Zydek)


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BeitragVerfasst: 06.09.2008, 12:32 
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Registriert: 08.12.2007, 17:57
Beiträge: 945
Es ist schon erschreckend: Wyk ist (fast) überall. Und die Kirchenführung möchte die Probleme augenscheinlich aussitzen, nicht nur in Norddeutschland.
Leider enden gute Ansätze aus dem Brüder- und Geschwisterkreis in vielen Gemeinden, wie nachfolgend geschrieben:
Zitat:
...Die völlige Nichtbeachtung unserer Gedanken haben wir als weitere klare Absage an uns und unser Anliegen verstanden.
Diese und andere Missachtungen der letzten Jahre und die Tatsache, dass man sich nicht offen mit mir auseinandersetzt, sondern hinter meinem Rücken anders spricht, als in meiner Gegenwart, waren Anlass, meinen Amtsauftrag nieder zu legen. Erschwerend kommt für mich hinzu, dass ich keinerlei Unterstützung seitens der Gemeinde-, Bezirks- oder Kirchenleitung erlebte, wenn ich öffentlich am Altar diskreditiert wurde...


"Wohlfühlgemeinde 2008" - ein Werbegag. :shock:

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Indonesisches Wort für Hoffnung: durch den Horizont blicken.


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BeitragVerfasst: 06.09.2008, 12:44 
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Registriert: 07.02.2008, 13:09
Beiträge: 687
Danke, tergram.

Ich habe den Leserbrief einige Male gelesen und es geht mir jedes Mal wieder so, wie zu Beginn, als ich von der Amtsniederlegung erfahren habe:

Mir "bleiben die Worte weg"; mich "packt ein Schweigen" ... was aber eben nicht gleichbedeutend ist mit Stille, sondern eher mit einer tiefen Fassungslosigkeit.

Die Vorgänge vor Ort sind für mich dabei nicht so entscheidend und man erfährt durch die Briefe ja auch nur Bruchstücke darüber; gleichwohl sagen diese - zumindest mir (und Lobo :wink: ) - schon viel, wenn nicht sogar alles, denn diese Vorgehensweisen kennen wir ja: aus eigenem Erleben oder von unzähligen Berichten. Gerd schreibt - wie ich finde - sehr treffend dazu:

Ich habe den Eindruck, dass in unserer Kirche ein Kampf um die „richtige“ Lehre entbrannt ist...

Und:

... bei dem die Menschen, Mitgefühl und wahres Christsein auf der Strecke bleiben.

Ich weiß nicht, wie man anders darauf reagieren kann, als ... irgendwie ... fassungslos. Und das nicht etwa deshalb, weil wir so konfliktscheu wären oder weil unsere Ratio uns nicht längst verraten hätte, dass auch Machtkämpfe in einem System wie 'Kirche' dazu gehören.

-Nein, es ist der Wert, der zumindest mich so "da stehen", so fühlen lässt: da sind Frauen und Männer und Kinder (oder auch "Schwestern" und "Brüder"), die etwas Wertvolles in ihren Händen halten und die nichts lieber möchten, als damit zu arbeiten, es einzubringen, zu teilen. Ihnen bleibt aber, wenn sie auf ihr Herz hören, irgendwann keine andere Wahl, als zu gehen.

Zitat:
Wer Jesus im Herzen trägt, ist mit sich selbst, seinen Gefühlen und der Wirkung seiner Worte verbunden.
Aus meiner Sicht wollte man gewinnen. Ich will aber nicht kämpfen...


Wie kann es sein, dass auf diesen 'Wert', der erlebbar, wahrnehmbar ist, nicht geachtet wird? Wie kann es sein, dass man ihn "dahingehen" lässt...?!
Und - in etwas mehr "Klartext": Wie blöd ist es, dass man ungeachtet dessen, worum es wirklich geht, kämpft/bekämpft?

An dieser Stelle weiß ich auch nichts Anderes zu sagen, als das, was in diesem Lied zum Ausdruck kommt: Give a meaning to our living... Und ich wünsche allen im wahrsten Sinne 'Betroffenen', dass sie mit klarem Blick und ruhigem, festen Herzen wieder den/einen Platz finden, an dem sie sein können.

Anne

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Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne
(aus "Stufen", H. Hesse)


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BeitragVerfasst: 06.09.2008, 18:58 
Ihr habt nun Traurigkeit... Aber: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet!

Danke für alle Arbeit - NICHTS war vergebens!

Bild
Gerd Altmann/PIXELIO
Quelle


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