NAK - jetzt Partner in der Ökumene

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Bezirks-Elster
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Re: NAK - jetzt Partner in der Ökumene

#41 Beitrag von Bezirks-Elster » 16.10.2017, 07:49

Neuapostolische Kirche ist Mitglied im Ökumenischen Rat
Die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg ist Mitglied im Ökumenischen Rat der Kirchen Berlin Brandenburg (ÖRBB), das haben mehr als zwei Drittel der Ratsmitglieder am Montag, 9. Oktober 2017, entschieden. "Damit sind unsere Bemühungen um ökumenische Annäherung künftig noch deutlicher erkennbar", so Bezirksapostel Wolfgang Nadolny in einer ersten Reaktion. Der Aufnahme als assoziiertes Mitglied waren seit rund einem Jahr Konsultationen zwischen der NAK und dem ÖRBB vorausgegangen. In einer Reihe von Gesprächen, die stets von Offenheit und Wertschätzung geprägt waren, konnte die Vorstellung der Neuapostolische Kirche erfolgen und im direkten Dialog ein gegenseitiges Kennenlernen praktiziert werden. Der ÖRBB umfasst nunmehr 32 Mitgliedskirchen.
Im Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg arbeiten Kirchen und kirchliche Gemeinschaften in Berlin und Brandenburg zusammen, die den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland bekennen. Sie wollen der Gemeinschaft der Kirchen in Zeugnis und Dienst Gestalt geben sowie die Einheit der Gemeinde Jesu Christi sichtbar werden lassen und suchen zu erfüllen, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
(....)
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Zwei neue Mitgliedskirchen im ÖRBB
Der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg hat zwei neue Mitgliedskirchen aufgenommen: die Neuapostolische Kirche und die Kirche des Nazareners.
Bei der Sitzung der Ratsleitung des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg (ÖRBB) am Montag, dem 9. Oktober 2017 wurden zwei neue Mitglieder in den Rat aufgenommen: Die Neuapostolische Kirche (NAK) und die Kirche des Nazareners (KdN). Damit konnten die Konsultationen mit beiden Kirchen zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden. Der ÖRBB umfasst nunmehr 32 Mitgliedskirchen. Die KdN wurde als Vollmitglied aufgenommen, die NAK als assoziiertes Mitglied (= Gastmitglied). Nach der Ordnung des ÖRBB haben assoziierte Mitglieder Stimmrecht, außer bei Entscheidungen über die Ordnung des ÖRBB, bei Mitgliedschaftsfragen und Wahlen.

(...)
Mit der Veröffentlichung des neuen Katechismus der NAK im Jahr 2012 und dem Bekenntnis zur Autorität der Bibel für alle kirchlichen Ordnungen und Ämter, der ausdrücklichen Anerkennung der altkirchli­chen Glaubensbekenntnisse sowie der Anerkennung der in anderen Kirchen gespendeten Taufe wurde eine deutliche Annäherung an die Ökumene möglich.
clack
"Liebe Geschwister, `im Natürlichen` gibt es den Bewehrungsstahl ....."
Co-Predigt zum Thema "Bewährung" in einer deutschen Landeshauptstadt im Jahr 2015

shalom
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Re: NAK - jetzt Partner in der Ökumene

#42 Beitrag von shalom » 16.10.2017, 17:27

[urlex=http://nak.lu/2017/10/12/neuapostolische-kirche-luxemburg-als-vollmitglied-im-rat-christlicher-kirchen-aufgenommen/][ :arrow: NaK-Luxembourg (2018er Übernahmekandidat von Dap. Storck) ][/urlex] hat geschrieben: Neuapostolische Kirche Luxemburg als Vollmitglied im Rat Christlicher Kirchen aufgenommen [abgerufen am 16.10.2017]

Seit dem 2. Oktober 2017 ist die Neuapostolische Kirche Luxemburg Vollmitglied im Rat Christlicher Kirchen (RCK) in Luxemburg.

Apostel Clément Haeck bedankte sich bei den Vertretern der anderen Ratsmitglieder für das große Vertrauen, das der Neuapostolischen Kirche mit dieser Entscheidung entgegengebracht wurde… .

Die Neuapostolische Kirche in Luxemburg hat sich in den letzten Jahren sehr stark für enge und auf christlicher Liebe fußende Beziehungen zu den anderen Kirchen eingesetzt. Bereits im Jahr 2015 hatte der RCK die Neuapostolische Kirche als Gastmitglied aufgenommen. Seither ist es zu vielen schönen, ökumenischen Aktionen und Begegnungen gekommen.

Als Vollmitglied im Rat Christlicher Kirchen wird sich die Neuapostolische Kirche mit dafür einsetzen, dass die Stimme der Christen in unserer Gesellschaft hörbar bleibt.

Werte Gastmitglieder, liebe Vollmitglieder und all ihr Mit- oder Ohneglieder 8),

Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied(Rö 4-5).

Endlich „ackzeptiert! Volle „ACKeptanz“. Geliefert wie bestellt.

Mein Bap. – endlich einer mit Vollmitglied. Durch den "acketablen" Schulterschluss kommt unter uns rechtlich unselbständigen Nakoliken überschwängliche Freude auf… .

Da wird nakintern in Zukunft an den Hörbars für Bares in den Filialen Gottes alles wieder gut bleiben… . Der Klüngelbeutel wird's danken.

s.

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Bezirks-Elster
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Re: NAK - jetzt Partner in der Ökumene

#43 Beitrag von Bezirks-Elster » 07.05.2018, 12:42

Am Donnerstagabend, 12. April 2018, informierte Bezirksapostel Wolfgang Nadolny über das Thema ökumenische Arbeit in der Gebietskirche Berlin-Brandenburg. Dazu hatte er in die Kirche Berlin-Prenzlauer Berg eingeladen. Zusätzlich wurde via Internet in 14 Gemeinden der Region übertragen. Anlass des Abends war die im Oktober 2017 zustande gekommene Mitgliedschaft im Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB). Der christliche Glaube rücke immer mehr in den Hintergrund, so der Bezirksapostel. "Wenn das Evangelium Jesu Christi und die christliche Stimme in unserer Umgebung überhaupt noch wahrgenommen werden sollen, geht das nur gemeinsam mit allen Christen." Künftig werden Bezirksevangelist Karsten Hühn und Gemeindeevangelist Jens Lange die ökumenischen Kontakte der Gebietskirche pflegen und die Aktivitäten koordinieren.
Quelle
....Es käme immer wieder die Frage auf, in welcher Form Gottesdienste gemeinsam mit anderen Konfessionen gefeiert werden könnten. Entscheidend für die Antwort sei zunächst das neuapostolische Verständnis von Gottesdienst, so Karsten Hühn. Die Orientierungshilfe führt dazu aus: "Da der Begriff 'Gottesdienst' nach neuapostolischem Verständnis einen Gottesdienst in einer festen liturgischen Form und mit bestimmten, den Amtsträgern vorbehaltenen liturgischen Vollzügen bezeichnet, sind gemeinsame Gottesdienste in diesem Sinn nicht möglich." Aber "Gemeinsame Andachten oder Gebete ohne eine solche liturgische Form sind jedoch möglich und werden auch von neuapostolischer Seite als Zeichen der Verbundenheit in Christus gefördert und als Mittel zur Vertiefung der Gemeinschaft erlebt. Unter diese Begrifflichkeit fällt für die Neuapostolische Kirche auch das gemeinsame Feiern von ökumenischen Gottesdiensten." Gemeinsame Segenshandlungen seien ebenso nicht möglich. Allerdings könne man sich außerhalb der Segenshandlung gegenseitig "in Form eines Gebetes, eines Grußwortes oder der Übermittlung von Segenswünschen" beteiligen....
...Letztlich bitte man, die ökumenischen Aktivitäten in beratender Absprache mit den Beauftragten für Ökumene zu betreiben. Dabei gehe es nicht um Kontrolle, wie Bezirksevangelist Hühn betonte, sondern darum, das einheitliche Erscheinungsbild der Kirche auch in der ökumenischen Öffentlichkeit zu gewährleisten und in Sitzungen der Ratsleitung des ÖRBB auskunftsfähig zu sein....
....Eine Fülle an Informationen sei vermittelt worden, so der Bezirksapostel abschließend. Dabei sei es weniger um die Detailinformation gegangen, sondern darum, das Thema bekannt zu machen, vorhandene Vorbehalte abzubauen und überzogene Erwartungen "auf ein normales Maß zu bringen". ........ Es gelte, sie (die Religionsfreiheit, d. Verf.) auch für die inzwischen christliche Minderheit zu reklamieren und gemeinsam den christlichen Glauben zu bekennen. Schließlich würden in der Region nur noch 8 Prozent der Menschen an einen persönlichen Gott glauben.......
Ach, mir wird immer gesagt, dass jetzt so viel so ganz anders ist.... Beim Lesen merke ich richtig den Staub auf der Sache. Von Herzen kommende Ökumene sieht aus meiner Sicht anders aus.
... es gehe nicht um Kontrolle .... öffentliches Erscheinungsbild zu gewährleisten .... auskunftsfähig sein zu können (ja, wir haben was gemacht, und zwar am ... in ... und zwei Wochen später nochmal das ...)
Wünschen wir den Entscheidungsträgern, die überzogenen Erwartungen auf ein normales Maß zu bringen. Chapeau!
"Liebe Geschwister, `im Natürlichen` gibt es den Bewehrungsstahl ....."
Co-Predigt zum Thema "Bewährung" in einer deutschen Landeshauptstadt im Jahr 2015

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Re: NAK - jetzt Partner in der Ökumene

#44 Beitrag von fridolin » 07.05.2018, 17:31

sondern darum, das Thema bekannt zu machen, vorhandene Vorbehalte abzubauen und überzogene Erwartungen "auf ein normales Maß zu bringen". .
Meine Übersetzung dazu:
Die NAK bleibt weiterhin das einzige Erlösungswerk.
Wir haben auch unsere eigenen Gebräuche und die müssen immer vorrangig sein. Gemeinsame Gottesdienste deswegen, no. :D Wir waren sind und bleiben die besten. :D
Kleines gemeinsames Geplänkel wäre eventuell möglich. :D

Welch gnädige Gnadenerweisungen von den Herren Durchlauchten. :D

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Heidewolf
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Re: NAK - jetzt Partner in der Ökumene

#45 Beitrag von Heidewolf » 08.05.2018, 01:32

Wer, bitte, soll den auf ökumenischen Veranstaltungen von den Amtsträgern auftreten, hat das 'Zeug' dazu.

Bei den normalen Geschwistern ist durch jahrzehntelange Indoktrination so ein elitäres Denken und eine Abneigung gegenüber der restlichen christlichen Welt vorhanden. Das bekommt niemand aus den meisten Köpfen raus. Das ist doch auch die Machtbasis, auf die sich die KL noch stützen kann.
Die aufgeklärten und von echter Menschenliebe erfüllten Mitglieder der NAK sind doch weitgehend verschwunden oder rausgemobbt worden.

Auch auf Veranstaltungen zur Ökumene, wenn es denn so etwas seltenes gibt, findet nur eine rare Beteiligung der NAK-Mitglieder statt.

Das System Abschottung trägt Früchte und soll sie weiter tragen. Da sollten wir uns nichts vormachen. Das ist alleerdings in anderen Glaubensgemeinschaften und Großkirchen nicht viel anders. Die Funktionäre bangen doch alle um ihre Posten.
17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden (1.Kor. 15)

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