CHRIST sein heißt Liebe zeigen.

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Lebensmut27
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CHRIST sein heißt Liebe zeigen.

#1 Beitrag von Lebensmut27 » 15.06.2018, 16:15

Hallo liebes Forum!

Ich bin immer mehr der festen Überzeugung gewachsen, dass der Glaube uns Menschen den Hintern retten kann.
Der Glaube ist eine Sache, die in meinen Augen sehr beweglich und flexibel gestaltet werden kann. Anders als die Statik des Lebens oder die Härte des Lebens heißt GLAUBEN erlauben sich zu entwickeln und GLAUBEN bedeutet möglich zu machen.

Der Christ an sich ist ein Wesen, der davon getragen wird, für Schuld und Sünde verantwortlich gemacht zu werden.Mein Modernes Verständnis von Christ sein bedeutet, auf eine Art und Weise mit den menschen zu kommunizieren, dass man sich versteht und das Verständnis füttert. Du kannst viel im Leben falsch machen und dennoch machst du etwas richtig, wenn du das Verständnis von dir ausgehend im Umfeld stärkst. Doch ich spüre, wie sehr das Verständnis verschwunden ist und die Menschen nur noch Fragezeichen im Kopf mit sich herum tragen. Ich empfinde das Christ sein als Chance, zu zeigen, dass das Christentum auch etwas eigenverantwortliches und eigenständnisvolles Leben zu gestalten.

Der Christ ist nicht dazu verbannt, sein Leben mit dem Schuldgefühlen zu konfrontiert zu werden, sondern diese Gefühle zu integrieren aber mehr aus der Freude heraus im Leben stehen und aus der Freude am leben zu lernen. Christliche Verantwortung heißt seinen Mann zu VerStehen und sich EinzuGestehen, dass man in der Vergangenheit vielleicht sich unchristlich verhalten hat. Aber deswegen ist nicht die ganze Zukunft vorbei. Die Gegenwart ist der Herzplatz, an dem Die Lebendigen Zeiten koordiniert und gelebt werden.

Für mich bedeutet Christsein : Creativ Humans Rise in sensual trinity (Christ). Kreative Menschen steigen in sensitiver Dreifaltigkeit. Das heißt so viel wie, dass es nicht nur eine Schiene im Leben gibt, auf der Man fährt, sondern es gibt 3 Schienen, die gleichzeitig existieren. Du kannst wählen auf welcher Spur es für Dich am angenehmsten fährt. Deswegen sage ich mir auch, es gibt aus jeder Krise einen Ausweg heraus nur sind sich die meisten Menschen nicht bewusst, da sie glauben, dass es nur einen einzigen Wahlmöglichkeit gibt.

Christ sein heißt, die Liebe zu vereinigen und spürbar zu machen. Meine Aufgabe im leben ist, die Liebe spürbar zu machen in meinem körper und sie mit anderen Menschen auszutauschen und sie hoch zu halten.

Gruß
Lebensmut27

Wolf
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Re: CHRIST sein heißt Liebe zeigen.

#2 Beitrag von Wolf » 16.06.2018, 06:48

Liebe/Lieber Lebensmut27
Du schreibst
Der Christ an sich ist ein Wesen, das davon getragen wird, für Schuld und Sünde verantwortlich gemacht zu werden.
Wer macht die Christen für Schuld und Sünde verantwortlich?
Es sind für mich die Kirchen die sich die Gläubigen mit Schuldgefühlen und Angst gefügig machen.

Ersetze das Wort Christ durch das Wort Mensch und statte diesen Menschen mit Charakterzügen wie:
Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Güte, Respekt und Liebe aus dann gelingt ein Miteinander auch ganz ohne Kirche.
Bevor die Kirchen den Frieden und die Liebe rür sich entdeckten mußten Millionen von Menschen ihr Lebrn lassen.

Albert
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Re: CHRIST sein heißt Liebe zeigen.

#3 Beitrag von Albert » 17.06.2018, 07:20

Christliche Nächstenliebe in der Praxis aufs Wunderbarste zelebriert: https://www.n-tv.de/politik/Bibel-soll- ... 81289.html
Dass Menschen es gern hätten, wenn so etwas wie Gott existierte, macht den Glauben an ihn um keinen Deut plausibler.
(Peter Henkel in 'Streit über Gott')

Boris
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Re: CHRIST sein heißt Liebe zeigen.

#4 Beitrag von Boris » 17.06.2018, 16:50

Ich denke nicht, dass christliche und menschliche Werte geschwunden sind. Manchmal bin ich höchst erstaunt, wie edelmütig sich nichtgläubige Menschen benehmen ...
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

Albert
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Re: CHRIST sein heißt Liebe zeigen.

#5 Beitrag von Albert » 17.06.2018, 17:34

Boris hat geschrieben:Manchmal bin ich höchst erstaunt, wie edelmütig sich nichtgläubige Menschen benehmen ...
Mich dagegen erstaunt dein Erstaunen ....

Edelmut, Nächstenliebe, ja überhaupt moralisch-ethische Werte sind nicht religiösen Ursprungs. Gerade der Gott und die bluttriefenden Geschichte der abrahamitischen Religionen lassen erkennen, dass moralische Werte nie besonders hoch im Kurs standen. Schon die Bibel, und zwar das alte wie das neue Testament, gibt darüber beredt Auskunft.

Eine interessante Quelle der Inspiration zu diesem Thema: Die Legende von der christlichen Moral von Andreas Edmüller.
Dass Menschen es gern hätten, wenn so etwas wie Gott existierte, macht den Glauben an ihn um keinen Deut plausibler.
(Peter Henkel in 'Streit über Gott')

Boris
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Re: CHRIST sein heißt Liebe zeigen.

#6 Beitrag von Boris » 22.06.2018, 09:07

Dann können wir beide staunen :wink: .
Wenn man so erzogen ist und der Indoktrination unterworfen wurde, ist es ein anstrengender Weg, die vielen anderen Sichtweisen und Möglichkeiten in/auf der Welt kennenzulernen.

Das gilt aber auf allen Gebieten, sodass wir ständig am Staunen über unsere Mitmenschen sein können. Niemand kennt allumfänglich sämtliche Wahrheiten. Ich finde es nur interessant, immer wieder Neues kennenzulernen. Dabei staune ich eben auch gern über mich selbst. Wenn ich mich selbst verstanden habe, beginne ich auch andere Menschen besser zu verstehen. Stück für Stück.

Ich versuche die Trennung von absoluten Sichtweisen. Das macht es schwehrer, aber auch interessanter.
Manchmal staunenswert :lol: ,

findet Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

Albert
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Re: CHRIST sein heißt Liebe zeigen.

#7 Beitrag von Albert » 25.06.2018, 20:25

Boris hat geschrieben:
22.06.2018, 09:07
Wenn man so erzogen ist und der Indoktrination unterworfen wurde, ist es ein anstrengender Weg, die vielen anderen Sichtweisen und Möglichkeiten in/auf der Welt kennenzulernen.
Diese Indoktrination basiert im Wesentlichen auf der tiefen Angst vor dem angeblich doch so lieben Gott und seinen Strafen. Auch Jesus drohte viel öfter als Gläubige wahrhaben wollen.

Opfer der daraus resultierenden und nur zu oft zerstörerischen religiösen Sozialisation bleibt nur, wer sich nicht von der Vorstellung lösen kann resp. will, Gott sei so, wie es egal welche Kirche auch immer propagiert. Allein die Frage, welche von hunderten oder gar tausenden Kirchen und Gemeinschaften denn den richtigen Gott behauptet, müsste sehr nachdenklich machen.

Mein Tipp aus eigener Erfahrung: Viel Abstand nehmen von jeder Art Kirche und religiöser Vereinigung, dann lösen sich mit der Zeit die geist(l)igen Nebel und Schleierwolken zunehmend auf und man sieht fast von selbst immer klarer. In Erinnerung an Karl Marx (Religion ist das Opium des Volkes): Wer immer wieder die Gemeinschaft der Gläubigen sucht, dem ergeht es so wie dem Süchtigen, der immer wieder einen Zug aus der Opiumpfeife nimmt.
Dass Menschen es gern hätten, wenn so etwas wie Gott existierte, macht den Glauben an ihn um keinen Deut plausibler.
(Peter Henkel in 'Streit über Gott')

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Re: CHRIST sein heißt Liebe zeigen.

#8 Beitrag von Heinrich » 25.06.2018, 21:31

@Albert

[quote]…….Auch Jesus drohte viel öfter als Gläubige wahrhaben wollen…..[/quote]

Interessante Aussage, auch durch die Bibel belegbar?

Fragt sich Heinrich
"Dummheit ist, immer wieder das Gleiche zu machen und auf bessere Ergebnisse zu hoffen."
(Albert Einstein)

Boris
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Re: CHRIST sein heißt Liebe zeigen.

#9 Beitrag von Boris » 26.06.2018, 07:32

Albert hat geschrieben:
25.06.2018, 20:25
Mein Tipp aus eigener Erfahrung: Viel Abstand nehmen von jeder Art Kirche und religiöser Vereinigung, dann lösen sich mit der Zeit die geist(l)igen Nebel und Schleierwolken zunehmend auf und man sieht fast von selbst immer klarer. In Erinnerung an Karl Marx (Religion ist das Opium des Volkes): Wer immer wieder die Gemeinschaft der Gläubigen sucht, dem ergeht es so wie dem Süchtigen, der immer wieder einen Zug aus der Opiumpfeife nimmt.
Das mit der Zeit kann ich bestätigen. Man muss es natürlich zulassen.
Allerdings spielt der Grad der psychischen Abhängigkeit m. E. eine Rolle. Diesbezüglich sollte niemand von uns in den Wahn verfallen, dass so etwas in jedem Fall selbst regulierbar sei.

Vielleicht kann man Glaube an Gott und Religion trennen? Nicht jeder Gläubige ist Mitglied einer Kirche.
Die ausgeübte Religion scheint mir immer wieder ein Gegenstand des Streitens zu sein.
An Gott glauben ist eine Sache. Was ich damit mache, wofür ich diese Überzeugung benutze eine andere.

Der kommunistische "Glaube an Marxsche Theorien" hat so manchem Menschen das Leben gekostet. Genau wie der christliche Glaube. Eiferer haben jeweils ihre Kritiker umgebracht. So wurden Marxsche Theorien genauso zum Opium gemacht wie die christliche Lehre. Siehe die ganzen überzeugten Anhänger der entsprechenden Parteien.

Marx war in der wirtschaftswissenschaftlichen Theorie besser aufgehoben als auf anderen Gebieten :wink: ,

findet Boris
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Re: CHRIST sein heißt Liebe zeigen.

#10 Beitrag von Albert » 26.06.2018, 07:45

Heinrich hat geschrieben:
25.06.2018, 21:31
@Albert

[quote]…….Auch Jesus drohte viel öfter als Gläubige wahrhaben wollen…..

Interessante Aussage, auch durch die Bibel belegbar?

Fragt sich Heinrich
Natürlich, Heinrich, wo sonst sollte man das finden? Auch du findest es selbst ganz leicht heraus, wenn du die leicht überschaubare Anzahl Seiten der vier Evangelien unvoreingenommen liest und Stellen wie Mt 8,12, Mt 10,28, Mt 13,41f, Mt 25,46 u.a.m. nicht auslässt. Eine weitere grossartige Inspirationsquelle hinsichtlich göttlich-jesuanischer Angstmacherei findest du zudem in der Offenbarung.

Eine dazu empfehlenswerte Lektüre, die es verdient, nicht nur einmal, sondern mehrmals gelesen zu werden: "Denn sie wissen nicht, was sie glauben" des leider vor einigen Jahren verstorbenen Psychologen Franz Buggle.

(Und ja, ich weiss, dass diese Buchempfehlung nur erreicht, wer meinen Tipp im vorherigen Beitrag schon berücksichtigte oder selbst dieselbe Erfahrung auch machte.)
Dass Menschen es gern hätten, wenn so etwas wie Gott existierte, macht den Glauben an ihn um keinen Deut plausibler.
(Peter Henkel in 'Streit über Gott')

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