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 Betreff des Beitrags: Re: Richtet nicht auf dass...
BeitragVerfasst: 05.10.2012, 17:48 
Tja, in der Natur gibt es nichts, was es nicht gibt. Wie gut, dass die Viecher einfach tun, wonach ihnen ist - vermutlich, weil ihnen noch keiner die Bibel vorgelesen hat... :mrgreen:

Ich würde ja verstehen, wenn jedem gläubigen Christenmenschen angesichts des Elends und der Ungerechtigkeit in der Welt der Hut hochgehen würde, wieso Religiöse sich aber ausgerechnet dem Thema "Sexualität anderer Leute" mit so viel Hingabe widmen... :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtet nicht auf dass...
BeitragVerfasst: 05.10.2012, 18:24 
24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden,
25 sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.
26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen;
27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.

aus Römer 1 Vers 24 - 27 (Luth. 1984)


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtet nicht auf dass...
BeitragVerfasst: 05.10.2012, 19:28 
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Registriert: 09.01.2012, 21:56
Beiträge: 92
Tergram, ich gehe ja nicht ins Detail. ;-) Sie haben viel Vorstellungskraft und Fantasie, dass Sie da alles Mögliche aus dem Text lesen können, nicht wahr?

_________________
Jesu Tod verstehen, heißt begreifen, wie sehr er uns liebt, wie weit er zu gehen bereit war, um die Lücke zu schließen zwischen dem, was wir sind und dem, was wir sein müssen, wenn wir jemals dem Vater von Angesicht zu Angesicht begegnen wollen.
A. Plass


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtet nicht auf dass...
BeitragVerfasst: 05.10.2012, 22:40 
Schade Walter, vielleicht wäre es besser, du würdest ins Detail gehen. Ich verstehe nämlich nicht ansatzweise, was du sagen willst. Vielleicht etwas zu Laura's Thema?

@Adler: Laura hatte ja gefragt, ob Jesus etwas zum Thema gesagt hätte - das hat er nach meiner Kenntnis nicht. Weisst du etwas anderes?


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtet nicht auf dass...
BeitragVerfasst: 06.10.2012, 05:40 
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Registriert: 26.10.2007, 17:28
Beiträge: 982
Kalter Walter schrieb:

Zitat:
Welches Elend macht heute so manche Mutter mit, weil sie allein erziehend ist?

Wir sehen ja bereits jetzt, welche Folgen die Pille/Abtribungen demografisch jetzt schon haben.


Das mit dem Elend der alleinerziehenden Mütter mag zum Teil stimmen, jedoch nicht immer. In dem Zusammenhang erinnere ich mich an eine Fernsehreportage, wo ältere Frauen zu Wort kamen, die so um die 50 Jahre verheiratet waren und nun Witwen waren. Diese alten Frauen räumten gnadenlos mit der Vorstellung auf, dass eine lange Ehe gleichbedeuend mit "glücklich" ist. Sie schilderten ihren Alltag und wie sehr sie eigentlich unter ihrem Mann gelitten haben. Alle hatten, wie früher üblich, einen Stall voll Kinder, keinen eigenen Beruf und waren vom Ehemann abhängig. Er hatte die Hosen an, bestimmte wo`s langging und sie waren Putzfrau, Köchin, kurz: Untergebene. So sah es eben vielfach in diesen "alten" Ehen aus. Die Frau konnte sich schon aus finanziellen Gründen kaum scheiden lassen, auch wenn sie es liebend gerne getan hätte. Es mag fallweise zutreffen, dass Scheidungskinder Leidtragende sind, jedoch waren es früher sehr oft die Frauen, die in einer beschissenen und nicht von Liebe getragenen Ehe ausharren mußten - da waren die Frauen die Leidtragenden, genauso wie heute manche Frau, die alleinerziehend ist. Aber heute hat man gottlob in der Regel weniger Kinder (dank auch an Pille und Co.), die Frauen haben einen Beruf - und müssen nicht immer noch in einer kaputten Ehe ausharren und leiden. Dennoch harren auch heute noch manche Männer und Frauen in einer Ehe aus, obwohl sie total unglücklich sind - des Geldes wegen. > Ein gemeinsamer Haushalt ist halt billiger, als zwei getrennte. Auch da leiden oft die Kinder drunter. Zurück zu den Frauen aus der Reportage. Eine sagte ganz deutlich, dass sie ihr Leben erst jetzt noch etwas geniessen kann, seit dem ihr Mann gestorben ist.Einzelfälle? Ich glaube, was unsere Großmütter (vielleicht auch Mütter) betraf, eher nicht. Man sollte also die Ehe nicht glorifizieren - sie ist allzu oft (natürlich nicht immer)Gefängnis mit dem Urtei: Lebenslänglich. :wink:

Zu deiner 2. Aussage: Es mag für Staaten wie Deutschland gelten, aber gesamt gesehen ist das "Boot" Erde überfüllt. Zu viele Menschen leben auf ihr. Die Einnahme der Pille (oder andere Verhütungsmittel)müßte m. E. noch viel mehr gefördert werden. Vorteil bei Homosexuellen: Sie tragen zur Überbevölkerung in der Regel nicht bei. :wink:

LG, Lory

_________________
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtet nicht auf dass...
BeitragVerfasst: 06.10.2012, 18:55 
Hallo Lory,

kann es nicht sein, dass du im ersten Abschnitt deines Beitrages pauschalierst und polemisierst?

Ich denke, hierstellst du nur eine Seite der Medaille vor, ohne auch die Kehrseite zu betrachten.

Es gab/gibt nämlich in dem von dir geschilderten „Schicksal namens Ehe“, auch diejenigen Frauen, die in dieser Rolle ihre Erfüllung und ihr Glück fanden/finden.

Und es gab/gibt auch nicht nur den Haustyrannen welcher das alleinige Sagen in der Familie hatte, sondern es gab/gibt auch den treuen und liebevollen Ehemann und Vater.

Was aber noch viel wichtiger war und was ich in der heutigen Zeit eher als einen Nachteil ansehe ist: es gab noch die Familie! Da mussten nicht beide Elternteile für das Auskommen der Familie arbeiten gehen. Da war das Einkommen eines Elternteils ausreichend für die Familie. Da mussten die Kinder aufgrund mangelnder Betreuung nicht „fremdverwaltet und erzogen“ werden.

Wenn aber doch beide Eltern arbeiten mussten, dann gab es in den Familien (in welchen meistens drei Generationen, unter einem Dach, vereint lebten) immer Jemanden der sich um die Betreuung der Kinder kümmerte.

Auch die heute immer wieder als „Jammerweiber“ zu hörenden, ach so armen, alleinerziehenden Mütter, sind sehr oft, (ich sehe dies immer wieder in meinem Umfeld!) bei näherer Betrachtung an ihrem ach so schlimmen Schicksal selber schuld!

Wer zwingt denn diese „armen“ Frauen alleine zu sein/bleiben? Ist es nicht viel eher Macht- und Karrieregeilheit, welche sie ohne Partner leben lässt?!
Das Kind ist dabei für sie nur eine Art Statussymbol.

Sicherlich gibt es auch hier die Kehrseite der Medaille, welche die geschiedene Ehefrau zeigt, welche durch geschickte Winkelzüge des „EX“ plötzlich ohne Einkommen dasteht und für den Unterhalt für sich und die möglichen Kinder sorgen muss. Diese sind es aber in der Regel auch nicht, welche fortwährend ob ihres Schicksals jammern, sondern die Ärmel hochkrempeln.

Vor diesen ziehe ich meinen Hut!

Adler


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtet nicht auf dass...
BeitragVerfasst: 06.10.2012, 19:16 
Und was hat das alles jetzt mit der von Laura gestellten Frage zum Thema "Jesus und die Homosexualität" zu tun?


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtet nicht auf dass...
BeitragVerfasst: 07.10.2012, 09:53 
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Registriert: 17.08.2011, 08:37
Beiträge: 145
Adlers Eintrag hat mit *Jesus und die Homosexualität* wenig zu tun. :wink:

Er hat auf den Eintrag von Lory reagiert - und Lory hat auf den Eintrag von Kalter Walter reagiert. Im Grunde haben alle Einträge schon ein wenig mit dem Thema zu tun. Denn wir Menschen sollen uns ja vermehren, laut AT. Und Homosexualität trägt nicht dazu bei.. :wink:

Ich denke mal die Familie, bestehend aus Vater-Mutter-und Kindern ist sicher die Idealform. Wenn Kinder in einem Elternhaus groß werden in dem die Eltern sich verstehen und die Kinder in Liebe und mit gesundem Menschenverstand erzogen werden, ist dies sicher auch die beste Voraussetzung dafür, dass aus den Kindern verantwortungsbewusste, zur Liebe fähige, *ganz normale* Erwachsene werden.

Ich habe oben *ganz normale* geschrieben.
Als unnormal verstehen wir in der Regel alles was nicht innerhalb einer Norm ist. Homosexualität ist auch nicht nicht das was wir unter *normal* verstehen.

Wie tergram schon geschrieben hat, hat Jesu sich nicht zur Homosexualität geäußert. Er hat sich zu etwas anderem geäußert.
Einmal wurde er in Bezug auf einen Behinderten gefragt: Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er blind geboren ist? Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm. Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden. Und er sprach zu ihm: Geh zum Teich Siloah - das heißt übersetzt: gesandt - und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder.

Damals wurden offensichtlich Menschen die mit Behinderungen geboren wurden, als sündig betrachtet. Es wurde spekuliert, wer wohl gesündigt hatte, die Eltern - oder die Behinderten selbst.
Ich habe keine Ahnung ob es Studien darüber gibt woher Homosexualität kommt....? Vielleicht ist es angeboren...?

In diesem, von mir anfangs erwähnten Gesprächskreis wurde von der großen Mehrheit betont, dass Homosexualität Sünde wäre - und die Eltern zu diesem Verhalten, zu dieser Sünde beigetragen hätten...

LG Laura1

_________________
Scheint die Inversion absurd und unglaubwürdig, ist die Wahrheit ganz nah.


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtet nicht auf dass...
BeitragVerfasst: 07.10.2012, 11:34 
Um nicht falsch verstanden zu werden, möchte ich einen Satz aus meinem letzten Beitrag relativieren.
Es handelt sich um diesen Satz:

Was aber noch viel wichtiger war und was ich in der heutigen Zeit eher als einen Nachteil ansehe ist: es gab noch die Familie!


Es sollte eigentlich so heißen:

Was aber noch viel wichtiger war und dessen Fehlen ich in der heutigen Zeit eher als einen Nachteil ansehe ist: es gab noch die intakte Familie!

Zum Thema:

Jesus hat zwar nicht explizit etwas zum Thema Homosexualität gesagt, auffallend ist aber, wenn man sich einmal intensiv mit den vier im Kanon enthaltenen Evangelien beschäftigt, dass das Thema Hochzeit (gemeint ist hier das Eingehen einer Verbindung zwischen Mann und Frau) sehr oft in den Gleichnissen Jesu auftaucht. Es ließe sich hieraus durchaus ableiten, dass Jesus damit –zumindest unterschwellig- die Ehe im klassischen Sinne zwischen Mann und Frau favorisierte.

Adler


Zuletzt geändert von Adler am 07.10.2012, 13:20, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtet nicht auf dass...
BeitragVerfasst: 07.10.2012, 12:37 
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Registriert: 14.03.2009, 13:00
Beiträge: 374
Laura1 hat geschrieben:
[...]

Ich denke mal die Familie, bestehend aus Vater-Mutter-und Kindern ist sicher die Idealform. Wenn Kinder in einem Elternhaus groß werden in dem die Eltern sich verstehen und die Kinder in Liebe und mit gesundem Menschenverstand erzogen werden, ist dies sicher auch die beste Voraussetzung dafür, dass aus den Kindern verantwortungsbewusste, zur Liebe fähige, *ganz normale* Erwachsene werden.

Ich habe oben *ganz normale* geschrieben.
Als unnormal verstehen wir in der Regel alles was nicht innerhalb einer Norm ist. Homosexualität ist auch nicht nicht das was wir unter *normal* verstehen.

[...]


Nun, ganz so einfach ist es leider nicht. Normvorstellungen weichen schon innerhalb einer Gesellschaft zum Teil gravierend voneinander ab. Denn was der eine für völlig normal hält, wirkt auf den anderen - wohlwollend interpretiert - äußerst exzentrisch, schlimmstenfalls hält er es für kriminell, auf jeden Fall für unnormal.

Normen gelten letztlich nur innerhalb bestimmter Gruppen oder für eine Mehrheit in der Gesellschaft, und daraus entstehen dann Verhaltensregeln und gewisse Werte. Sie konkurrieren aber meistens immer mit anderen Ansichten, oftmals auch schon in einer bestimmten Gruppe.

Was also ist nun normal und unnormal?

_________________
Wir brauchen die Religion nicht für Antworten, sondern in erster Linie, um Fragen zu stellen. - Matthias Matussek


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