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BeitragVerfasst: 12.05.2017, 20:29 
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Beiträge: 1707
Unter der Überschrift "Im Rotlichviertel sehen lernen" wird die Initiative "Gebet für Stuttgart" und ihre Art den Nächsten wahrzunehmen vom Evangelischen Gemeindeblatt vorgestellt.

Ein interessanter Ansatz, wie Gebet und Diakonie konkret werden können.


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BeitragVerfasst: 12.05.2017, 21:33 
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Registriert: 06.11.2013, 20:38
Beiträge: 766
Ich finde es gut und mutig, aus der Kirche hinaus auf die Straße zu gehen und die Wahrnehmung des Leidens unserer Mitmenschen zu schärfen. Nicht nur faseln, sondern machen ...,

meint Boris

_________________
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.


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BeitragVerfasst: 13.05.2017, 09:52 
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Registriert: 07.07.2011, 09:52
Beiträge: 350
Lieber Boris, ich stimme Dir vollkommen zu und habe zu obigem Thema folgende Rezension zum Buch

"In seinen Fußstapfen" von Charles M. Sheldon.

bei Amazon unter dem Titel

"Wo Christ draufsteht, sollte auch Christ drin sein"

gefunden.

Hier die Rezension:

Ein großes Problem - wir nennen uns Christen, sind aber in Wirklichkeit von anderen Menschen kaum zu unterscheiden. Oft ganz im Gegenteil - wir sind manchmal noch unhöflicher, noch geiziger, noch unfreundlicher, noch unduldsamer, noch hochmütiger, noch liebloser, noch gieriger usw. usf. als Menschen, die sich nicht "Christ" nennen. Ja, ich kenne Atheisten und Angehörige anderer Religionen, die sich viel "christlicher" in ihrem Reden und Handeln benehmen als z. B. ich.
In diesem Buch wird dargestellt, wie aus "Namens- und Formchristen" echte Christen werden, die sich wirklich bemühen, in der Nachfolge Christi zu stehen. Alle, die das ehrlich wollen, müssen ihr Leben umkrempeln, "eine neue Kreatur" werden, was nicht leicht ist und jeden Tag bedeutsame Entscheidungen fordert - Entscheidungen für ein anderes Denken, Reden und Handeln als bisher. Nicht mehr um die eigene Ehre und das Ansehen unter den Menschen sich bemühen und zu kämpfen, nicht um des Profits willen zweifelhafte Geschäfte tätigen, nicht mehr nur von "Nächstenliebe" reden, sondern wirklich etwas tun für die Armen, für Menschen, die sich selbst nicht helfen können, aus was für Gründen auch immer.
In Seinen Fußstapfen zu gehen heißt für den Christen, sich in allen Situationen des Lebens zu fragen: Was würde ER jetzt tun ... Ein Buch, das man nicht nur einmal lesen sollte!


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BeitragVerfasst: 05.11.2017, 15:19 
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Registriert: 08.11.2011, 00:44
Beiträge: 144
Oh ja, da sollten wir uns alle hinterfragen, ich mich selbst auf alle Fälle :oops:


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BeitragVerfasst: 05.11.2017, 18:57 
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Registriert: 24.10.2017, 21:41
Beiträge: 49
Ich habe gelernt , mit offenen Augen zu sehen.
Was ich sehe, ist Hass, Angst, Aggressionen wohin man schaut.
Ist die Liebe förmlich auf der Strecke geblieben?
Okay, das Bild, das ich abgab, war bisher auch nur im innern christlich.
Weil ich mit Religion nix am Hut haben möchte, aber dennoch glauben will, fällt es mir schwer zu sein.

Ich für meinen Teil möchte im Leben die Zügel anders gestalten.
Ich möchte mein Handeln darauf ausrichten, auf Basis der Mitmenschlichkeit stellen, dem Warmen Gefühl.
Ich möchte mich erfahren in einer für mich bisher ungewohnten Warmherzigkeit und einer Prise Feinfühligkeit und Vorsorge, der Entnahme der Sorgen aus dem Menschen. Ich möchte nicht verenden im Argwohn oder in der Arktis, ich möchte ein Beispiel geben für das Feingespür. Ich bin sehr feinfühlig und ich nehme nur Angst, Hass, Neid, Gier und Missgunst wahr. Wie wäre es, wenn wir anstatt diesem Sein ein neues Sein formen: Ich bin heute lustig, liebevoll, leichtfühlig, locker, lebensmutig. Daraus ergibt sich ein neues physisches Erscheinungsbild unter der Oberfläche und man wird nicht mehr auf das Äußere oder das Geäußerte reduziert.

Ich empfinde mich nicht als Hässlich, weil ich ein Kind von Gott bin: Und ich liebe Gott dafür, dass er mich so geschaffen hat wie ich nun aussehe. Ok, ein Model wär natürlich noch schöner. Aber so kann ich in meiner Natürlichen Realität wirken ohne dafür negativ belangt zu werden. Ich möchte den Menschen ein neues Wertebild vermitteln, dass man dem Menschen auch ANDERS gegenüber treten kann als mit "Immer auffe Fresse" zu argumentieren und seine Aggressionen an andern auszulassen.


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BeitragVerfasst: 05.11.2017, 19:09 
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Registriert: 08.11.2011, 00:44
Beiträge: 144
Ja Lebensmut, da ist was dran. In den Gesichtern der Leute Müdigkeit, Angst, Gehetzt-Sein und auch Aggressionen.

Habe auch damit zu kämpfen, möchte da nicht detailliert drauf eingehen. Geht vielen Leuten heute nicht so gut, da steht es schon in der Bibel: " Die Ungerechtigkeit wird überhand nehmen, darum wird die Liebe in Vielen erkalten".
Es gibt viel Elend in diesem -ach so reichen- Land. Finanzielle Not auf der einen Seite, aber auch denen, die genug haben geht es auch nicht besser, Krankheiten usw.

Ehrlich gesagt, haben wir selbst soviel mit eigenen Sorgen zu tun, daß es schwer fällt, den Kopf zu heben und auf den Nächsten zu achten. Das ist schlimm, ich weiß. Wird man egoistisch, wenn man stets mit Sorgen und Depressionen zu kämpfen hat? Wie will ich anderen helfen, wenn ich selber nicht recht hoch komme?
Was tun?


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BeitragVerfasst: 03.12.2017, 05:00 
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Registriert: 04.04.2011, 08:55
Beiträge: 45
Also ich würde hier hinzufügen und warmem Herzen, Empathie nebst offenen Augen durch die Strassen, beziehungsweise den Alltag gehen.

Dann kann Gott, mir zeigen, wo ich, respektive meine Möglichkeit zu helfen notlindernd und oder erfreuend eingesetzt werden kann. Dies im Kleinen als auch im Grossen, je nach dem mir zugeordneten Auf-Gaben Gebiet.


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