Getrennt am Tisch des einen Herrn?

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agape
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Getrennt am Tisch des einen Herrn?

#1 Beitrag von agape » 02.03.2010, 23:30

Getrennt am Tisch des einen Herrn?


Fr. 16 - 17.30 Uhr

S. 234 im OEKT-Programmheft

Eine sehr interessante Diskussion versprechen diese Diskutanten
mit ihren sehr klaren Statements...

2003 hat der sogenannte katholische "Rebell" Hasenhüttl
ein gem. ökumenisches Abendmahl gefeiert


Frage an das Forum:

Was meint Ihr, wird es in diesem Jahr auf dem 2. ÖKT in München
wieder zu einer vergleichbaren Feier kommen?

Lieben Gruß,
agape (auf 1000 Tischen ;) )
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Nathael

Re: Getrennt am Tisch des einen Herrn?

#2 Beitrag von Nathael » 03.03.2010, 00:32

agape hat geschrieben: Frage an das Forum: [/b]
Was meint Ihr, wird es in diesem Jahr auf dem 2. ÖKT in München
wieder zu einer vergleichbaren Feier kommen?

Lieben Gruß,
agape (auf 1000 Tischen ;) )
Agape,
ich glaub schon, oder besser gesagt ich hoffe es.
Interessant ist dabei weil der damalige Trierer Bischof Reinhard Marx, jetzt Erzbischof von München und Freising ist und sozusagen Gastgeber mit ist.
Aber es hat ja nicht nur damals beim 1. Ökumenischen Kirchentag Professor Hasenhüttl getroffen, sondern einiger mehrere, der in den Bericht erwähnte Bernhard Kroll ist wieder tätig siehe hier :arrow: KLICK
Interessant wäre auch die Begegnung mit Margot Käßmann gewesen, da Reinhard Marx ein guter Kenner für gesellschaftliche und soziale Fragen ist, aber das ist zum Glück Präses Nikolaus Schneider auch und Reinhard Marx macht sich als Erzbischof bis jetzt ganz gut.
Die Frage ist natürlich, kann man nach den vielen Imageschäden bei den Kirchen in letzter Zeit, über den Schatten springen und alles in einem gemeinsamen Nenner bringen und das Brot gemeinsam brechen, es wäre ein Anfang und Hoffnung für viele und es würde ein wenig Glaubwürdigkeit wieder der Kirche bringen.
Nathael (ein gemeinsamer Tisch ist wie auf auf 1000 Tischen :wink: )

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#3 Beitrag von agape » 03.03.2010, 10:42

Lieber Nathanael, :- )

herzlichen dank für Deine Meinung.
Habe oft Geistliche verschiedener couleur gefragt, weshalb ein gem. Mahl das "Schlimmste" wäre. Die Antwort ist mir jeder schuldig geblieben.
Manchmal wirkt der Satz, wie eine Aufforderung zum Tanz! ;)

"ein gemeinsamer Tisch ist wie auf auf 1000 Tischen"


Lieben Gruß,
agape


PS: Wenn ich im Programmheft stöbere und sehe, wie viele großartige Themen und Veranstaltungen es
mit Margot Käßmann gegeben hätte, könnte ich sofort wieder heulen. Wirklich. Mann, Mann, Mann. Käßmann.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
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Cemper

#4 Beitrag von Cemper » 03.03.2010, 11:24


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#5 Beitrag von agape » 03.03.2010, 11:29

Danke Cemper!

Der gute Fulbert!
Ja, das waren diesbezüglich noch schöne Zeiten - auf dem 1. ÖKT in Berlin.
Hoffnungsfroher Aufmarsch zu einem ersten gem ÖKT!
Wahnsinn damals.
Und heute?

Was ist Ihre Meinung dazu?
Sollte es wieder eine katholische "Überschreitung" geben oder nicht?
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
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Cemper

#6 Beitrag von Cemper » 03.03.2010, 11:36

Meine Meinung? Mir sind diese Vorgaben egal. Ich gehe in jeder Kirche - wenn mir danach ist - zum Abendmahl. Letztens bin ich im Dom zu Köln zum Abendmahl gegangen. Davor in einer ev. Kirche - und davor in einem neuap. Gottesdienst. Wissen Sie - wir haben es hier mit einem historischen Prozess zu tun. Ein einzelner Mensch kann etwas bewegen - gewiss. Aber was? Das muss man doch realistisch sehen. Irgendwann ist die Zeit reif.

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#7 Beitrag von agape » 03.03.2010, 11:46

Danke.
Schöne Antwort. ;).
Ganz ehrlich. :- )
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
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